E-Book, Deutsch, Band 3, 432 Seiten
Reihe: College Love
Hunter Hot Kisses, Cold Feet
21001. Auflage 2021
ISBN: 978-3-95818-548-7
Verlag: Ullstein Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Roman
E-Book, Deutsch, Band 3, 432 Seiten
Reihe: College Love
ISBN: 978-3-95818-548-7
Verlag: Ullstein Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Teagan Hunter ist in Missouri aufgewachsen und lebt aktuell mit ihrem Ehemann und ihrem Hund in North Carolina. Ihre Tage verbringt sie damit, bei ihrem Ehemann für eine Katze zu plädieren, ihr Antrieb dabei sind Kaffee, Pizza und Sarkasmus. Teagan liebt kaltes Wetter, kauft mehr Bücher, als sie jemals lesen kann, und sagt niemals Nein zu Brownies.
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EINS
MONTY
»Aua!«
»Scheiße. Alles okay?«
»Nichts passiert. Hab mir nur den Kopf am Seifenspender gestoßen. Hör nicht auf.«
Der Fremde lacht leise. »Hatte ich auch nicht vor, Monty.«
Ich muss kichern, wenn er meinen Namen sagt. Das liegt zum einen daran, dass ich etwas beschwipst bin, zum anderen, weil ich an vorhin denken muss, als er meinen Namen das erste Mal sagte.
Mit diesen Worten und seinem kecken Grinsen war es um mich geschehen.
Zu meiner Verteidigung, das war wirklich die beste Anmache heute Abend, die ich von all den Typen hier zu hören bekommen habe. Außerdem habe ich mir für meinen Neustart in dieser fremden Stadt fest vorgenommen, Spaß zu haben. Und so sitze ich auf dem Waschtisch auf der Toilette vom ’, einem Abschleppschuppen, mit einem Kerl, den ich gerade eben erst getroffen habe.
Er ist ein neues Abenteuer, und ich genieße die Entdeckungsreise.
Seine Berührung ist sanft und gleichzeitig fest, genau die richtige Mischung. Seine großen Hände umfassen meine Taille, fest genug, dass ein roter Abdruck bleibt, aber keine blauen Flecken. Es ist sexy, und ich fühle mich sicher, warm, .
Und seine Lippen streifen über mein Kinn, seine Bartstoppeln kratzen sanft über meine Haut. Ich lebe für diesen Moment.
Ich bin die Erste, die zugeben würde, dass das nicht bin. Ich bin nicht dieses Mädchen, das mit einem Fremden rummacht. Verflixt noch mal, ich schleppe auch keine Typen in Bars ab. Ich bin eigentlich das brave Mädchen von nebenan.
Ich weiß das und stehe dazu.
In mir steckt auch kein Funke von kecker Verführung. Da war etwas an der Art, wie die Augen dieses Mannes über mich glitten, das mir das Gefühl gab, seiner Küsse würdig zu sein.
Oder liegt es am Alkohol?
Ja, es könnte tatsächlich am Alkohol liegen.
Seine Lippen wandern meinen Nacken runter und ich lehne mich an ihn. Ich genieße den Körperkontakt mehr, als ich sollte. Seine Küsse sind langsam und feucht und perfekt. Seine Hand fährt mir den Rücken hoch und er greift mir ins Haar. Sanft zieht er daran, bis mein Kopf sich nach hinten biegt, genau, wo er ihn will.
Mit seiner Nase fährt er meinen Nacken entlang und ich verliere fast den Verstand, so heiß finde ich das alles.
»Du riechst nach Bier, Schweiß und Blumen.« Ein sanfter Kuss. »Warum Blumen?«, murmelt er.
Ich antworte ihm nicht.
Ich kann nicht.
Er erobert wieder meinen Mund mit seinem.
Seine Lippen berühren meine sanft, neugierig und neckend. Er erkundet, wie weit er gehen kann und wie wir zusammenpassen.
Die Hand aus meinen Haaren legt sich jetzt an mein Gesicht und der feste Griff am Kiefer ist … . Kein bisschen zu viel und doch nicht genug.
Seine Zunge findet den Weg in meinen Mund und es zerreißt mich fast.
So gewandt. Sicher.
Dieser Kerl küssen.
Okay, ich habe bisher nur drei Männer in meinem Leben geküsst. Ich bin mir trotzdem sicher, dass er der beste Küsser auf der ganzen Welt ist. So wie er meine Haut zum Lodern bringt, da kann es keinen besseren geben.
Seine Lippen lösen sich von meinen und finden den Weg zurück zu meinem Hals. Diesmal wandert er hinauf zu der Stelle genau hinter dem Ohr.
Ich muss dabei kichern, und er lacht. Das Vibrieren auf meinem Nacken lässt mich erzittern.
»Sei still. Es ist bei mir schon ein Weilchen her.«
»Ach ja? Das ist aber nicht der Grund, warum du so reagierst«, antwortet er.
»Stimmt. Ich steh total auf dich, weil ich dich ja so gut kenne.«
»Ist das etwa Sarkasmus, den ich hier raushöre? Da hat jemand eine große Klappe.« Seine Lippen streifen mein Ohr. »Das gefällt mir.«
Ich will ihn wegdrücken und gleichzeitig ganz nah ranziehen.
Weg, weil ich das hier einfach nicht bin. Das passt so gar nicht zu mir. Ich kontere nicht mit frechen Worten und ich knutsche erst recht nicht mit Fremden auf Toiletten rum.
Ran, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Küssen jemals besser werden kann als in diesem Moment.
Und dann ist da auch eine kleine Portion Schamgefühl.
»Ich bin normalerweise nicht so … direkt mit Männern.«
Seine Hand fährt mir über den Pulli, greift sich den Kragen meiner weißen Bluse darunter und zieht etwas daran. »Kann ich mir gar nicht vorstellen.«
»Machst du dich etwa lustig über mich? Ich sitze hier beschämt und du findest das lustig?«
Er rückt von mir ab, und sofort vermisse ich das Gefühl seiner Nähe. Ich wickle meine Arme fest um mich, ein Versuch, etwas von der verlorenen Wärme zurückzubekommen.
»Du schämst dich?«
Seine dunklen Brauen sind zusammengezogen. Er steht da, seine Hände ruhig neben mir, und wartet auf meine Antwort.
Unter dem gelben Licht der Lampe über uns kann ich mir diesen Mann, der eben noch zwischen meinen Beinen stand, genau anschauen.
Seine karamellbraune Haut ist von oben bis unten mit Tattoos übersät, und ich meine wirklich jeder Zentimeter bis zum Nacken. Ich kann zwar nicht alle ganz genau ausmachen, aber sie sehen wunderschön aus.
Und dann hat er diese köstlichen Bartstoppeln, die sein markantes Kinn bedecken und seine vollen Lippen umrahmen. Ich kann seine Augenfarbe nicht genau erkennen, aber im Moment hat er diesen glasigen Blick. Er hat auch ein paar Drinks zu viel gehabt.
»Es gibt nichts, wofür wir uns hier schämen müssten. Wir sind beide erwachsen und genießen die Zeit zusammen. Was wäre daran falsch?«
Ich winde mich unter seinem forschenden Blick.
»Aber vielleicht macht dir das hier ja gar keinen Spaß …«
»Doch, doch«, antworte ich etwas zu schnell.
Ein weiteres Grinsen. »Ach ja? Wo ist dann das Problem?«
Ich schüttle den Kopf. »Es gibt keins. Ich stelle mich blöd an.«
Er drückt sich vom Waschbecken ab und es knarzt unter der Gewichtsverschiebung.
Das wäre die andere Sache: Er ist ganz schön groß. Ein Hüne mit wahnsinnigen Muskeln, und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich unter seinem grauen T-Shirt ein Sixpack versteckt.
Ich habe noch nie einen echten Waschbrettbauch gesehen und allein der Gedanke daran überwältigt mich. Es juckt mir in den Fingern, ich will ihn berühren. Und bevor ich michs versehe, zieh ich ihn zurück zwischen meine Beine. Meine Hände fächern sich über seiner Mitte auf und er schüttelt den Kopf.
»Was machst du, Monty?«, flüstert er, während seine Lippen sanft über die meinen streichen.
»Bauchmuskeln.«
»Hm?«
»Du hast krasse Bauchmuskeln. Lass mich raten. Acht?«
Er zieht abrupt die Luft ein, als meine Hände auf nackte Haut treffen. Ich liebe dieses Geräusch. Es sagt mir, dass auch er nicht genug von unseren Berührungen bekommen kann.
Meine Finger fahren über seine Muskeln.
»Eins … zwei …«
Sein Brustkorb fängt an, sich schneller zu bewegen.
»Drei … vier …«
Er greift meine Hand und stoppt meine suchenden Finger, während sein Blick meinen festhält. Ich kann ihn fast nicht sehen, zu viele Schatten fallen zwischen uns. Und genau das macht diese Begegnung so verführerisch.
»Sechs. Es sind sechs, Monty.«
Ich hebe die Augenbrauen. »Du hast die Überraschung vermiest.«
Er presst seine Lippen auf meine und ich keuche bei dem Kontakt. Die Bewegung ist so abrupt, ich rutsche nach vorne, sodass mein Hinterteil nur noch an der Kante balanciert. Meine Beine schlingen sich um seine Hüften und suchen dort Halt. Ihm auf die Toilette zu folgen, war die beste Entscheidung, die ich diesen Abend getroffen habe.
Sein harter Schwanz reibt über die richtigen Stellen und es fühlt sich wie der Python an, von dem er mir erzählt hat.
».«
Mir sind schon einige Schimpfwörter zu Ohren gekommen. Ich habe nichts dagegen, aber aus meinem Mund hören sie sich einfach nicht richtig an. Deshalb benutze ich sie nicht.
Aber das Wort aus Mund? Das hörte sich nach keinem Fluch an. Es klang nach einem Gebet. Und ich bete mit ihm zusammen.
Seine Hände gleiten entlang meiner nackten Waden unter meinen knielangen Rock. Ich halte ihn nicht auf, als er meinen Oberschenkel erreicht. Auch nicht, als er am Rand meines Slips ankommt.
Ich bin viel zu sehr im Moment verloren, um zu realisieren, dass ich das nicht mit einem Fremden tun sollte. Zu verloren, um mir Gedanken zu machen, als seine Finger entlang des Stoffs meines Slips fahren, und erst recht, als sie meine prallen Schamlippen streifen.
Er vergräbt sein Gesicht in meinen Nacken, während seine Finger immer wieder über den Rand gleiten. Er ist unsicher, ob er weiter gehen darf oder nicht.
Ich bin es aber nicht.
»Du darfst mich berühren, Robbie.«
Ein weiteres Stoßgebet, und sein Mittelfinger fährt unter...




