Hunter | Old Love, New Trouble | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4, 416 Seiten

Reihe: College Love

Hunter Old Love, New Trouble

Roman
21001. Auflage 2021
ISBN: 978-3-95818-550-0
Verlag: Ullstein Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman

E-Book, Deutsch, Band 4, 416 Seiten

Reihe: College Love

ISBN: 978-3-95818-550-0
Verlag: Ullstein Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Shepard war der Grund, warum Denver alles in Missouri hinter sich ließ und weit weg studierte. Der Grund für ihr zersplittertes Herz. Fünf Jahre später kehrt Denver zurück in ihre Heimatstadt - und läuft als erstes Shepard über den Weg. Ihr Ex ist inzwischen ein gefeierter Baseballstar. Und Denvers erster Auftrag als Sportjournalistin ist, den Profi-Baseballer zu interviewen ... Keine Chance, dass sie den größten Fehler ihres Lebens wiederholt und sich noch mal in ihn verliebt.

Teagan Hunter ist in Missouri aufgewachsen und lebt aktuell mit ihrem Ehemann und ihrem Hund in North Carolina. Ihre Tage verbringt sie damit, bei ihrem Ehemann für eine Katze zu plädieren, ihr Antrieb dabei sind Kaffee, Pizza und Sarkasmus. Teagan liebt kaltes Wetter, kauft mehr Bücher, als sie jemals lesen kann, und sagt niemals Nein zu Brownies.
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1. Kapitel


In dieser Gegend bin ich König.

Nein, ich bin nicht überheblich; ich bin einfach nur realistisch.

Egal, wohin ich gehe, die Leute starren mich an. Sie starren mich an wie einen verdammten Promi. Ein Foto mit mir, mein Autogramm – man bettelt darum. Die Leute machen fast alles, um meine Aufmerksamkeit – wenn auch nur für einen kurzen Augenblick – auf sich zu lenken, besonders Frauen.

Gleich wird es wieder passieren.

An einem Mittwochabend um halb elf mitten im , dritte Regalreihe.

Ich sehe das Lechzen in ihren Augen, sobald ich um die Ecke biege. Sie richtet sich etwas gerader auf, als sie mich bemerkt, und ihre rot bemalten Lippen verziehen sich zu einem hungrigen Grinsen. Sie wirft ihr perfekt gewelltes Haar über die Schulter, während sie ihre Strategie ausarbeitet.

Sie ist verdammt heiß, das muss ich ihr lassen. Nicht genau das, worauf ich normalerweise bei Mädchen stehe, aber ich bin keiner, der zu einer schnellen Nummer Nein sagt.

Es schadet nicht, dass ihre Jeans wie eine zweite Haut ihren Arsch betont.

Meine Lippen – und mein Schwanz – zucken bei dem Gedanken.

Sie glaubt, das ist ihr Zeichen, und beginnt, auf mich zuzugehen, mit langen, übertrieben betonten Schritten. Ihre Hüften schwingen von links nach rechts, während sie näher kommt.

»Hi.« Übersetzung: »Ich bin Brandi, mit i.« »Du bist Shep Clark, nicht wahr?«

Ich versuche, ihren Auftritt nicht mit einem Schnauben zu beantworten. Sie weiß genau, wer ich bin – jeder weiß das hier.

So wie ich weiß, dass sie möchte, dass ich sie mit nach Hause nehme und sie ficke, bis die Sonne aufgeht.

Obwohl ich sinnlosen Affären abgeschworen habe, ziehe ich es in Erwägung.

Es ist über einen Monat her, dass ich mit jemand anderem als meiner Hand Bekanntschaft gemacht habe, und das wird langweilig – schnell.

»Ich schaue mir jedes deiner Spiele an. Du bist gut.«

»Ich weiß.«

Sie kommt noch einen Schritt näher und lacht. Es ist dieses verspielte, leicht heisere Lachen, das manche Mädels draufhaben und das einfach unecht klingt.

Noch ein Schritt, unsere Schuhe berühren sich.

Ihre Finger streichen über den Arm, mit dem ich mich an einem der Regale abstütze. »Aber ich habe dich in letzter Zeit nicht mehr auf dem Feld gesehen.« Sie schürzt die Lippen und runzelt die Stirn. »Was ist los?«

Ich knirsche mit den Zähnen und presse die Kiefer aufeinander angesichts dieses Verhörs.

Es stimmt, ich nehme mir eine Auszeit vom Spiel – aber nicht freiwillig, damit das klar ist. Man gerät in eine kleine Kneipenschlägerei, verursacht ein paar schäbige Tausend Dollar Schaden, und plötzlich ist man »problembeladen« und »braucht eine Pause«.

Das ist Quatsch.

»Geht dich nichts an.«

Entweder nimmt sie meinen abweisenden Ton nicht wahr, oder sie ignoriert ihn absichtlich.

»Schade, so ein Talent zu verschwenden. Aber …« Ihr Blick trifft meinen, und wieder zuckt ein Grinsen über ihre Lippen.

Es sind volle Lippen, die zum Küssen reizen. Ich wette, um meinen Schwanz würden sie noch heißer aussehen.

So wie der kleine Shep bei diesem Gedanken anfängt zu pulsieren, würde ich sagen, er ist derselben Meinung.

Sie erhebt sich auf die Zehenspitzen und raunt mir ins Ohr. »Baseball ist nicht das Einzige, wofür du ein Talent hast, nicht wahr?«

Ich schlinge einen Arm um ihre Taille und drücke ihren strammen, zierlichen Körper an mich.

Sie schnurrt – im Ernst, sie schnurrt wie eine Katze –, als ich das tue. Allein deswegen würde ich sie am liebsten wegschieben, aber, ehrlich gesagt, mein Schwanz fühlt sich einsam.

»Wie wär’s, wenn wir woanders hingehen?«

Sie kichert. »Das fände ich gut, Baby.«

Ich unterdrücke ein genervtes Stöhnen bei diesem Kosewort. Verdammt, ich hasse Kosenamen. Um mich ein wenig mehr in Stimmung zu bringen, reibe ich die Nase an ihrer Wange, und sie kichert.

Übrigens, Kichern hasse ich auch.

Nur gut, dass man beim Sex nicht reden muss. Es wird auf jede Menge Gestöhne und Orgasmen hinauslaufen, genau wie ich es mag.

»Ich kenne ein –«

»Im Ernst, Universum? ?«

Die Worte werden gemurmelt, aber es ist klar, wer hinter mir steht. Ihr Einkaufswagen ist nur wenige Zentimeter davon entfernt, mir in den Rücken zu stechen. Und ich bin mir sicher, das ist total beabsichtigt.

Meine Brust fühlt sich an, als würde sie gleich explodieren. So ist das immer, wenn sie in der Nähe ist.

Egal, unter welchen Umständen, egal, was für Beleidigungen sie mir entgegenschleudert – immer, wenn Denver Andrews in meiner Nähe ist, gehört meine ganze Aufmerksamkeit ausschließlich ihr.

So wie jetzt.

Stripperin Brandi bemerkt weder sie noch mein schlagartig verändertes Verhalten. Sie probiert weiterhin, mich zu betatschen, während ich daran arbeite, mich aus ihrer Umklammerung zu befreien. Ich versuche, zu entkommen, denn worauf auch immer das hinauslaufen soll, es wird nicht passieren. Ich habe jedes Interesse verloren, mit zu ihr nach Hause zu gehen.

Jetzt, da ich gerade daran erinnert werde, dass mir das Schicksal so viel mehr zu bieten hat.

Das einzig Gute an meiner … Auszeit vom Baseball ist, dass ich zurück nach Hause gekommen bin. Ich wusste, dass Denver nach ihrem Abschluss nicht weggezogen ist, wusste, sie würde immer noch da sein … wusste, wir würden uns früher oder später über den Weg laufen.

Ja, ehrlich gesagt, zählte ich darauf.

Ich habe einiges gutzumachen, besonders gegenüber Denny. Ich hatte vor, sie aufzusuchen, sie um Vergebung zu bitten – mir war bloß nicht klar, dass ich meine Aktion heute Abend einleiten würde.

»Wäre es möglich, dass du nicht mitten im Supermarkt herummachst? Das ist widerlich.«

Ich grinse und drehe mich zu ihr um. Dabei halte ich Stripperin Brandi immer noch fest, nur um anzugeben.

»Höre ich da eine gewisse Eifersucht, Denver?«

»Du heißt ? Wie der Staat?«

Ich löse den Arm von Stripperin Brandis Taille und mache einen Schritt weg von der dummen Gans, deren Blödheit ich nicht länger ertragen kann.

»Hör zu, Brandi mit i. Heute Abend wird das nichts mehr mit uns.«

Zu barsch? Möglich, aber ich habe das oft genug gemacht, um zu wissen, dass das die einzige Methode ist, eine Frau wie Brandi loszuwerden.

Ihr Kinn fällt herab. Schnell macht sie den Mund zu und strafft die Schultern. »Sie kann ruhig mitkommen. Kein Problem.«

»Was für ein nettes Angebot, «, sagt Denver, die den Namen absichtlich falsch ausspricht. »Aber das wäre zu viel verlangt. Ich würde mir lieber selbst die Zehennägel herausziehen, als mir jemals – und ich meine wirklich jemals – Shep nackt anzusehen.«

Ich grinse über die lebhafte Bildersprache. »Na, na, Denny, wir beide wissen, dass der Lügendetektor das sofort als Lüge erkennen würde.«

»Das hättest du gerne, .«

Ich stoße einen angewiderten Laut aus, als sie diesen Spitznamen verwendet, denn von allen Leuten weiß sie am besten, wie sehr ich den hasse, und ich weiß, was es bedeutet, wenn sie ihn verwendet.

»Was machst du überhaupt hier, Andrews?«

»Lebensmittel kaufen. Das ist ein Supermarkt, oder? Das ist es, was man hier so macht – nicht andere Leute befummeln.«

Stripperin Brandi keucht, und ich muss lachen.

Denny ist schon immer direkt auf den Punkt gekommen. Mit ihr gab es kein langes Um-den-heißen-Brei-Herumreden, und das habe ich an ihr schon immer geliebt, sogar dann, wenn ich sie eigentlich dafür hassen wollte.

»Da hast du recht«, gebe ich zu.

»Hat sie?«

»Hat sie«, sagt Denny zu meinem … hm, was auch immer Brandi ist. Potenzieller One-Night-Stand? Potenzieller Ex-One-Night-Stand?

»Hör zu, Strip…« Ich schaffe es im letzten Moment, den Mund zu halten. »Brandi, wie gesagt, heute Abend wird es nichts mehr.«

Sie schürzt die Lippen. Plötzlich sehen die gar nicht mehr zum Küssen aus wie noch kurz zuvor.

Und das ist verdammt noch mal nur Dennys Schuld.

Ich blicke zu ihr hinüber und vergleiche sie unwillkürlich mit dem Mädchen, das ich eigentlich benutzen wollte, um mich für eine Nacht abzulenken.

Es ist spät, und wir befinden uns im Supermarkt, doch Stripperin Brandi ist aufgetakelt, bis hin zu den Nietenstiefeln an ihren...


Hunter, Teagan
Teagan Hunter ist in Missouri aufgewachsen und lebt aktuell mit ihrem Ehemann und ihrem Hund in North Carolina. Ihre Tage verbringt sie damit, bei ihrem Ehemann für eine Katze zu plädieren, ihr Antrieb dabei sind Kaffee, Pizza und Sarkasmus. Teagan liebt kaltes Wetter, kauft mehr Bücher, als sie jemals lesen kann, und sagt niemals Nein zu Brownies.



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