Jackson / Lemmon / Wood | Baccara Collection Band 427 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 427, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

Jackson / Lemmon / Wood Baccara Collection Band 427


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-2672-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 427, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

ISBN: 978-3-7337-2672-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



SEXY, WILD UND UNGEZÄHMT von JOSS WOOD
Eine Reportage mit Clint Rockwell, dem heißesten Rancher von Royal? Die lässt sich TV-Star Fee Martinez nicht entgehen - ebenso wenig wie eine Blitzaffäre mit ihm! Dann zieht sie weiter, denkt sie. Aber als Clint sie sexy küsst, will Fee plötzlich etwas ganz anderes ...
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Brenda ist eine eingefleischte Romantikerin, die vor 30 Jahren ihre Sandkastenliebe geheiratet hat und immer noch stolz den Ring trägt, den ihr Freund ihr ansteckte, als sie 15 Jahre alt war. Weil sie sehr früh begann, an die Kraft von Liebe und Romantik zu glauben, verwendet sie ihre ganze Energie darauf, Geschichten mit Happy End zu schreiben. Als Bestsellerautorin von mehr als 10 Liebesromanen wurde sie mit Preisen nur so überschüttet. Zusammen mit ihrem Ehemann lebt sie in Jacksonville, Florida, wo sie auch geboren wurden. Ihre beiden Söhne besuchen bereits das College. Sie hat einen Universitätsabschluss in Betriebswirtschaft und arbeitet derzeit im Management für ein bedeutendes Versicherungsunternehmen. Von der Arbeit nach Hause zu kommen und sich an den Computer zu setzen, um sich Liebesgeschichten auszudenken, ist ihr persönlicher Höhepunkt des Tages. Gemeinsam mit ihrem Ehemann geht sie gern auf Reisen, immer auf der Suche nach romantischen Orten, die sie als Schauplätze in ihren Büchern verwenden kann.

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1. KAPITEL

„Und? Hast du deinen Cowboy schon gefunden?“

Seraphina Martinez lenkte das geliehene Cabrio auf die Straße, die zur Blackwood Hollow Ranch führte, und drückte das Gaspedal durch. Lulu schrie auf.

„Nicht so schnell, Fee. Ich will nicht auf einer einsamen Straße im Osten von Texas sterben.“

„Entspann dich. Die Straße ist frei“, erwiderte Fee, froh darüber, dass sie ihr volles Haar zu zwei Zöpfen geflochten hatte – im Gegensatz zu Lulu, die gegen den Wind kämpfte und verlor.

Lulu hielt die Haare aus dem Gesicht und starrte Fee an. „Ich sehe aus, als wäre ich durchs Gebüsch gekrochen, wenn wir ankommen.“

Fee zuckte mit den Achseln.

Perfektes Make-up, perfekte Kleidung, perfekte Frisur – Star einer Reality-TV-Show zu sein, war harte Arbeit, verdammt.

„Also, hast du?“, fragte Fee.

„Einen Cowboy gefunden? Nein, noch nicht“, erwiderte Lulu.

„Was ist mit diesem Anwalt, der überall dort zu sein scheint, wo wir uns gerade befinden?“ Wo auch immer sie sich nach einem Drehort für „Das geheime Leben der New Yorker Ex-Ehefrauen“ umsahen, so war der Anwalt des verstorbenen Buckley Blackwood ebenfalls da und ließ Miranda Dupree, den Rest der Besetzung und die Crew nicht aus den Augen.

„Kace LeBlanc?“, fragte Lulu und gab sich betont lässig.

Fee warf ihrer besten Freundin einen amüsierten Blick zu. Sie hatte die Blicke gesehen, die Lulu Kace zuwarf, wenn sie sich unbeobachtet fühlte. Lulu fand den Anwalt offensichtlich heiß. Und mit seinem widerspenstigen braunen Haar und den wunderschönen braunen Augen war er es auch … bis er den Mund aufmachte. Dann verhielt er sich, als würde das Fernsehteam sein geliebtes Städtchen Royal zerstören.

„Der Typ ist ein Griesgram“, sagte Lulu und seufzte dann. „Ja, er ist heiß, aber er ist ziemlich nervig.“

Fee stimmte ihr zu, aber sie bewunderte auch Kace’ Entschlossenheit, sich um die Interessen des verstorbenen Buck Blackwood zu kümmern und sicherzustellen, dass sein letzter Wille eingehalten wurde. Sie kannte zwar nicht die Einzelheiten des Testaments, aber die wenigen Details, die ihr bekannt waren, schienen unglaublich zu sein. Sie konnte es Bucks Kindern nicht verübeln, deswegen sauer zu sein, dass Buck alles seiner Ex-Frau Miranda vererbt hatte, die eine New Yorkerin wie sie und Lulu war. Es musste ein Schlag ins Gesicht für seine Kinder gewesen sein, die in Texas geboren und aufgewachsen waren.

Wenn sie diese Geschichte in „Das heimliche Leben der New Yorker Ex-Ehefrauen“ aufgenommen hätte, dann würden ihre Zuschauer denken, alles wäre erfunden: Alternder Milliardär hinterlässt alles seiner viel jüngeren zweiten Frau, anstatt seinen Kindern. Zu allem Überfluss sollte Buck angeblich auch noch einen unehelichen Sohn haben. Diese Nachricht schien jedoch niemanden zu überraschen. Buck hatte offensichtlich die Frauen geliebt.

Lulu blickte nach rechts, wo eine Herde Longhorn-Rinder ihre Aufmerksamkeit erregte.

„Hast du jemals in Texas gelebt?“, fragte Lulu. Sie hielt immer noch ihr Haar mit den Händen zurück.

Fee ließ sich Zeit mit der Antwort. Als Kind eines Militärs hatte sie im ganzen Land gelebt und in zwölf Jahren vierzehn verschiedene Schulen besucht. Aber sie konnte sich nicht erinnern, jemals in Texas gelebt zu haben.

„Ich glaube, wir waren kurz in New Mexico“, erwiderte Fee. „Aber ich war noch klein. Ich kann mich nicht an viel erinnern.“

Lulu drehte sich auf ihrem Sitz, und Fee spürte ihren Blick. „Ich bin immer noch erstaunt darüber, wie gern du neue Orte aufsuchst. Bist du die ganze Reiserei nicht irgendwann leid? Vermisst du nicht dein eigenes Bett?“

Fee lächelte sie kurz an. „Ich habe ein möbliertes Apartment gemietet, Lu. Du weißt, dass ich mich nicht an Orte oder Dinge binde.“ Sie mochte in Manhattan leben, aber sie hing nicht so an der Stadt wie die anderen Darstellerinnen.

„Weil du als Kind so oft umgezogen bist.“

„Ich habe gelernt, dass es wehtut, wenn man sich an etwas bindet und dann gehen muss.“ Fee zuckte mit den Schultern. „Also macht es Sinn, sich nicht zu binden.“

„Glaubst du, dass du irgendwann sesshaft wirst?“

Was für eine Frage. Vielleicht würde sie eines Tages eine Stadt finden, die sie nicht wieder verlassen wollte. Aber sie war realistisch genug zu wissen, dass sie vermutlich nur ein paar Monate oder eventuell auch Jahre bleiben und schließlich weiterziehen würde. Das tat sie immer.

Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite …

Und wenn man sich nicht band, dann konnte man auch nicht verletzt werden, vor allem nicht von Menschen. Ihre wie Nomaden lebenden Eltern und ihre eigene kurze Ehe mit einem Schürzenjäger, Sohn einer der bekanntesten Familien New Yorks, hatten Fee das gelehrt.

Sie liebte die Menschen, wirklich, aber hinter ihrem extrovertierten Wesen steckte auch ein ernüchtertes kleines Mädchen, das glaubte, Beziehungen wären nur vorübergehend. Zu denken, eine Beziehung könnte für immer halten, war verrückt.

Derzeit lebte sie in Manhattan in einer wunderschönen, aber teuren, voll möblierten Wohnung in Chelsea. Die praktische Ader in ihr hasste es, etwas zu mieten, wenn man sich leicht eine Eigentumswohnung leisten konnte, aber Manhattan war kein Ort, an dem sie Wurzeln schlagen wollte. Wenn die Serie endete, dann würde sie weiterziehen, aber im Moment fühlte sie sich dort wohl.

Fee bestimmte, wo es in ihrem Leben langging. Und wenn sie die Fernsehserie nutzte, um ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen und ihr Bankkonto zu füllen, dann war es ihre Sache. Sie mochte laut sein, oft etwas wild, dennoch war sie auch pragmatisch und wusste, wie vergänglich alles im Leben war. Und wenn sich ihre Situation änderte – die Serie war jetzt populär, aber morgen konnte das schon ganz anders sein –, dann wollte sie ein finanzielles Polster haben.

Denn wie sie wusste, war es nicht billig, von Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt zu ziehen.

Und aus dem Grund nahm sie jede Gelegenheit wahr, ihren beginnenden Ruhm optimal auszunutzen: Erst mit der Linie von Accessoires, die sie designt hatte, wobei sie den berühmten Nachnamen ihres Mannes benutzt hatte. Das Kochbuch, das sie im letzten Jahr geschrieben hatte, stand noch auf der Bestsellerliste. Vielleicht sollte sie noch eins schreiben … oder etwas ganz anderes tun.

Sie würde darüber nachdenken.

„Hast du schon entschieden, welchen Plan du in Royal in Angriff nimmst?“, riss Lulu sie aus ihren Gedanken.

„Ich habe keine Ahnung, wovon du sprichst“, antwortete Fee.

Lulu verdrehte die Augen. „Erzähl mir nichts, Fee. Ich weiß, dass du diejenige warst, die es übernommen hat, die Praktikantin der letzten Saison umzustylen. Und wer hat unseren Lichtregisseur Pete, mit Dave, dem Tontechniker, zusammengebracht? Wer hat das Drehbuch von diesem – wie hieß er noch? – gelesen? Du bist diejenige, die sich um alles kümmert.“

„Ich weiß nicht, ob ich in Royal jemanden finde, der meine Hilfe brauchen könnte. Ich glaube, ich lege hier mal eine Pause ein.“

Lulu lachte. „Das wird ganz sicher nicht passieren.“

„Wieso? Ich kann mich auch zurückhalten!“

„Kannst du nicht“, erwiderte Lulu. „Süße, wir kommen immer in Schwierigkeiten, weil du dich ständig in irgendetwas einmischen musst. Wir sind fast verhaftet worden, als du zwischen diese beiden Raufbolde im Nero’s gegangen bist. Und wir wurden verhaftet, als du in Kentucky dieses misshandelte Pferd … ‚konfisziert‘ hast. Du hast ständig Ärger in den sozialen Medien, weil du für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender eintrittst, für die Rechte von Frauen und Immigranten. Das soll keine Kritik sein, ich bewundere deine Direktheit, aber du musst nicht jeden Kampf kämpfen, Süße.“

Fee war das alles klar. Aber sie wusste auch, wie es war, niemanden zu haben, der für einen kämpfte und auf den man sich verlassen konnte. Sie wusste, wie es war, sich unsichtbar zu fühlen, und wie es sich anfühlte – wenn sie mal aus ihrem Schatten trat –, verspottet und gemobbt zu werden.

Gott, sie hatte viel durchgemacht.

„Ich garantiere dir, dass du ein Projekt finden wirst. Und dann wirst du nicht widerstehen können, dich einzumischen“, sagte Lulu lachend.

„Wollen wir wetten?“, fragte Fee, als sie sich den großen Toren zu Buck Blackwoods Ranch näherten, die jetzt Miranda gehörte.

„Worum?“

„Du gibst mir das Rezept von Miss Annies Brathähnchen für mein nächstes Kochbuch, falls ich noch eins schreibe.“ Seit sie bei einem Abendessen vor fünf Jahren das erste Mal das extra knusprige Hähnchen gegessen hatte, versuchte sie, Lulu das Rezept von ihrer Großmutter zu entlocken.

„Ihr Geist wird mich heimsuchen.“ Lulu legte die Hand an die Brust. „Ich kann nicht. So wie du nicht aufhören kannst, dich einzumischen …“

„Ich kann es. Und das weißt du, sonst würdest du nicht zögern …“

Lulu sah Fee von der Seite an, als sie sich einer Ansammlung von Gebäuden näherten, die wie die Hollywood-Vision einer Ranch aussahen. Ein weitläufiges Herrenhaus, Gästehäuser, riesige Scheunen. Auch wenn sie das Anwesen schon einmal besucht hatten, so war der Anblick immer noch atemberaubend.

„Da ist der Kleinbus der Crew.“ Lulu deutete auf eine entfernt gelegene Scheune, und Fee drückte das Gaspedal durch, als sie an dem imposanten Haupthaus...



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