E-Book, Deutsch, Band 481, 384 Seiten
Reihe: Baccara Collection
Jackson / Quinn / Crouch Baccara Collection Band 481
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7515-3066-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 481, 384 Seiten
Reihe: Baccara Collection
ISBN: 978-3-7515-3066-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
NUR EINE EINZIGE GLUTHEISSE NACHT von BRENDA JACKSON
Für Nadia ist es Leidenschaft auf den ersten Blick, als sie in Jaxon Ravnells dunkle Augen sieht. Eine heiße Nacht erlaubt sie sich, mehr darf nicht sein! Denn alles spricht gegen sie und ihn als Paar. Aber es gibt ein Problem. Für Jaxon ist es mehr - Liebe auf den ersten Blick ...
SAG JA UND LIEB MICH! von TARA TAYLOR QUINN
Lily ist entsetzt über sich selbst: Sie hat sich auf eine Zweckehe mit ihrem besten Freund Asa eingelassen! Um ihm zu helfen, denn nur verheiratet kann er seine Traum-Ranch kaufen. Aber was wird nun aus ihr - wo sich alle ihre sinnlichen Wünsche insgeheim um Asa drehen?
FÜR DICH RISKIER ICH ALLES von JANIE CROUCH
Bree Daniels und Deputy Tanner sind nicht nur ein großartiges Ermittlerteam, sondern auch als Paar überglücklich! Noch zwei Wochen - dann wollen sie vor den Altar treten. Doch der brisante Fall, an dem sie gerade arbeiten, bringt die beiden in Gefahr ...
Brenda ist eine eingefleischte Romantikerin, die vor 30 Jahren ihre Sandkastenliebe geheiratet hat und immer noch stolz den Ring trägt, den ihr Freund ihr ansteckte, als sie 15 Jahre alt war. Weil sie sehr früh begann, an die Kraft von Liebe und Romantik zu glauben, verwendet sie ihre ganze Energie darauf, Geschichten mit Happy End zu schreiben. Als Bestsellerautorin von mehr als 10 Liebesromanen wurde sie mit Preisen nur so überschüttet. Zusammen mit ihrem Ehemann lebt sie in Jacksonville, Florida, wo sie auch geboren wurden. Ihre beiden Söhne besuchen bereits das College. Sie hat einen Universitätsabschluss in Betriebswirtschaft und arbeitet derzeit im Management für ein bedeutendes Versicherungsunternehmen. Von der Arbeit nach Hause zu kommen und sich an den Computer zu setzen, um sich Liebesgeschichten auszudenken, ist ihr persönlicher Höhepunkt des Tages. Gemeinsam mit ihrem Ehemann geht sie gern auf Reisen, immer auf der Suche nach romantischen Orten, die sie als Schauplätze in ihren Büchern verwenden kann.
Weitere Infos & Material
PROLOG
Jaxon Ravnell warf eine Karte ab und sah sich in dem vollbesetzten Raum um. Zusammen mit ihm selbst nahmen über fünfzig Männer am allerersten Westmoreland-Pokerturnier teil. Einige von ihnen waren geborene Westmorelands oder, wie die Outlaws, Cousins der Westmorelands. Dann gab es jene, die in die Familie eingeheiratet hatten. Sie alle hatten mitgemacht, und bis auf vier Spieler waren sie alle bereits ausgeschieden. Sie waren nun entweder als Zuschauer dabei oder saßen an der Bar. Eine Reihe von Whiskeys stand in Karaffen bereit, und jeder bediente sich selbst. In einem großen Kühlschrank befand sich auch Bier.
Gerade herrschte Stille im geräumigen Pokersaal im zweiten Stock von Westmoreland House. Storm Westmoreland fluchte nicht mehr, was bedeutete, dass er entweder ein gutes Blatt hatte oder dies den drei anderen, die mit ihm am Tisch saßen, zumindest glauben machen wollte.
Dillon Westmoreland hatte das Gebäude auf seinem Grundstück in jenem Gebiet gebaut, das die Einheimischen von Denver als Westmoreland Country bezeichneten. Da die Westmorelands sehr familienorientiert waren und gerne zusammenkamen, verfügte das Gebäude im Erdgeschoss über eine riesige Küche und einen großen Bankettsaal, der Platz für bis zu fünfhundert Personen bot.
Für die Frauen gab es einen Kinosaal und für die ganz Kleinen ein riesiges Kinderzimmer, das einem Indoor-Spielplatz ähnelte. Selbstverständlich hatten die Jugendlichen auch ein eigenes Gaming-Zimmer, das mit Konsolen, an der Wand montierten Fernsehern, Flipperautomaten, Gesellschaftsspielen und einem Kühlschrank voller Energydrinks ausgestattet war.
Der zweite Stock war den Männern vorbehalten. Dort befanden sich die Bar, die Billardtische, die Männerhöhle und die Schlafräume für Pokerpartien über Nacht. Jaxon hielt das für eine schöne Sache. Zu Beginn des Turniers hatten mehrere Spiele gleichzeitig stattfinden müssen, und dieser Raum war groß genug, um alle unterzubringen. Es waren ausschließlich Männer zugelassen, und das Essen war von einem Restaurant in der Stadt geliefert worden.
Es war der zweite Turnierabend und es war kurz vor Mitternacht. Im Laufe des letzten Jahres hatte Jaxon alle Westmorelands kennengelernt, die aus Atlanta, Montana, Texas, Kalifornien und Denver. Und seine Beziehung zu seinen neu entdeckten Cousins, den Outlaws, war enger geworden.
Da sie alle eine eingeschworene Gemeinschaft waren, war Jaxon als Ehrenmitglied in die Familie Westmoreland aufgenommen worden. Als Einzelkind war er eine große Familie nicht gewohnt, aber dank ihnen erhielt er nun einen Einblick, wie eine solche Familie funktionierte. Sie alle kennenzulernen, einschließlich der eingeheirateten Ehefrauen und Ehemänner, war anfangs etwas überwältigend gewesen. Jetzt fühlte er sich in ihrer Gegenwart willkommen und entspannt.
Mehr als alles andere wusste er zu schätzen, dass sie ihn als einen der ihren akzeptierten. Das war der Hauptgrund, warum er das Turnier als einen guten Ort für die Ankündigung erachtete, die er zu machen hatte. Zwar war er sich nicht sicher, wie die Männer es aufnehmen würden, aber er wollte die Karten auf den Tisch legen und dann sehen, wie es weiterginge.
Eine weitere Stunde verging, bevor König Jamal Yasir von Teheran, der mit Delaney Westmoreland verheiratet war, allen von der neuen Schule berichtete, die in seinem Land gebaut worden war. Als er mit seinem Vortrag fertig war, beschloss Jaxon, dass nun der perfekte Zeitpunkt gekommen war. „Nur damit ihr es wisst: Ich habe vor, Nadia zu heiraten“, verkündete er so laut, dass es alle Anwesenden hören konnten.
Wie erwartet wurde es still im Raum. Mehr als fünfzig Augenpaare richteten sich auf ihn. Zuerst sagte niemand etwas, woraufhin sein Cousin Senator Jess Outlaw, der als Einziger in Jaxons Plan eingeweiht war, nachfragte: „Nadia Novak?“, um auch die letzten Zweifel bei den Anwesenden auszuräumen.
Jaxon musste sich ein Grinsen verkneifen. Das war die einzige Nadia, die er kannte, und vermutlich war es auch die einzige, die die anderen kannten. „Ja, Nadia Novak.“
„Ich wusste nicht, dass du und Nadia zusammen seid“, sagte Zane Westmoreland, nachdem er einen Schluck von seinem Brandy getrunken hatte.
„Sind wir auch nicht.“
„Und wie willst du sie dann heiraten? Wie willst du das angehen?“, fragte Derringer Westmoreland.
Jaxon verzog die Lippen zu einem bedächtigen Lächeln. „Ich werde ihr einen standesgemäßen Heiratsantrag machen.“
„Viel Glück dabei“, kommentierte sein Cousin Maverick Outlaw. „Ich glaube, wir alle haben Nadia mehr als einmal sagen hören, dass sie noch eine ganze Weile Single bleiben will. Möglicherweise für immer.“
„Hey, das hat Gemma auch behauptet“, erklärte Callum Austell mit seinem starken australischen Akzent. „Ich habe drei Jahre gebraucht, aber am Ende habe ich ihr Herz gewonnen.“
Jaxon hatte davon gehört, wie Ramsey Westmorelands bester Freund aus Australien nach Denver gekommen war, um ihm beim Aufbau seiner Schaffarm zu helfen. Eines Tages hatte er Ramseys Schwester Gemma getroffen, und aus der einjährigen Amerikareise von Callum waren drei Jahre geworden. So lange hatte der Mann gebraucht, um sie für sich zu gewinnen.
„So viel Zeit habe ich nicht“, sagte Jaxon. „Ich will Nadia noch vor Silvester heiraten.“ Er wusste, dass das ein gewaltiges Unterfangen wäre, denn es war schon August.
„Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber auf Männer, die allzu sehr von sich überzeugt sind, steht Nadia gar nicht“, sagte Canyon Westmoreland und grinste.
Jaxon bemerkte, wie einige andere zustimmend nickten. „Ich bin nicht allzu sehr von mir überzeugt. Ich bin nur selbstbewusst.“
„Und sehr diszipliniert, aber das spielt bei Nadia keine Rolle“, mischte sich Stern Westmoreland ein. „Überleg dir das noch mal gut, Jaxon. Mit dem Versuch, Nadia für dich zu gewinnen, könntest du dich überheben. Ich liebe sie über alles, aber sie ist eine Rebellin. Sie ist stur, eigensinnig und aufmüpfig.“
„Klingt, als hätte sie zu lange mit Bailey rumgehangen“, sagte Walker Rafferty grinsend in Anspielung auf seine Frau. „Allerdings habe ich Nadia noch kein einziges Mal fluchen hören.“
Jaxon hob eine Augenbraue. „Bailey flucht?“ So, wie er sie kennengelernt hatte, konnte er sich das nicht vorstellen.
Im ganzen Raum brach Gelächter aus. Ausgelassenes Gelächter. „Schlimmer als ein Seemann“, erklärte Ramsey Westmoreland und nippte an seinem Drink. Jaxon nahm an, dass Ramsey es als ihr ältester Bruder wissen musste. Er hatte gehört, wie die Eltern, Tanten und Onkel der Denver-Westmorelands vor über zwanzig Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen waren, und Dillon, den ältesten Cousin, sowie Ramsey, den zweitältesten, mit einer fünfzehnköpfigen Familie zurückgelassen hatten. Mehrere der Geschwister und Cousins waren damals noch keine sechzehn Jahre alt gewesen. Als man Dillon hatte zwingen wollte, die Jüngsten von ihnen in Pflegefamilien unterzubringen, hatte er sich geweigert.
Walker schmunzelte. „Jetzt, wo wir selbst Kinder haben, verhält sich Bailey viel gesitteter und man hört sie nur noch selten schimpfen. Gott sei Dank.“
„Mit anderen Worten“, mischte sich Sloan Outlaw ein, „ist Nadia eine Herausforderung, die du dir vielleicht nicht antun musst. Sie hat schon mehr als einen Typen vor die Tür gesetzt. Es wäre doch traurig, wenn du der Nächste wärst.“
Eine Minute lang sagte Jaxon nichts, während er sich im Raum umsah und jedem der Anwesenden in die Augen schaute. „Mir ist sehr wohl bewusst, dass Nadia eine starke Persönlichkeit ist. Aber ich habe keine andere Wahl, als sie für mich zu gewinnen. Ich habe mich in sie verliebt.“
Einigen der Männer rutschten Flüche heraus.
„Hast du sie denn schon näher kennengelernt?“, fragte Riley Westmoreland.
„Nein, aber das spielt keine Rolle. Als wir einander vorgestellt wurden, habe ich mich sofort in sie verliebt. So läuft das eben in der Familie Ravnell.“
„Bei den Austells funktioniert es genauso, daher weiß ich, was du meinst“, erklärte Callum und grinste. „Für manche Männer mag das Verlieben ein langsamer und schwerfälliger Prozess sein, aber bei lief das automatisch. Ich habe mich in dem Moment in Gemma verliebt, als Ramsey uns miteinander bekannt gemacht hat.“
„Bei mir war es auch so“, sagte Dylan Emanuel. Er war der jüngste Zuwachs der Westmoreland-Familie, seit er vor zehn Monaten Charm Outlaw geheiratet hatte. „Ich glaube fest an Liebe auf den ersten Blick.“
„Das ist ja schön und gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob fünf Monate genug Zeit sind, um Nadia für dich zu gewinnen. Sie kann echt stur sein“, warf Reggie Westmoreland ein, der zweite Senator in der Familie.
Jaxon lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Ich glaube, es ist möglich … ohne dass einer von euch sich einmischt.“
„Solange du nicht irgendetwas Illegales vorhast oder ihr das Herz brichst.“
Es war das erste Mal, dass Dillon das Wort ergriff. Ein Rat von Dillon bedeutete sehr viel, denn Nadia war die jüngste Schwester seiner Frau Pam. Jaxon wusste, dass Nadia nicht nur Dillons Schwägerin war, sondern dass er sie darüber hinaus als die kleine Schwester betrachtete, die er nie hatte, da seine Eltern sechs Jungen zur Welt gebracht...




