E-Book, Deutsch, 196 Seiten
Jäger / Daun / Freudenberg Politisches Krisenmanagement
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-09223-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wissen . Wahrnehmung . Kommunikation
E-Book, Deutsch, 196 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-09223-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Krisenmanagement ist eine herausragende Aufgabe staatlicher Institutionen. Intensive Interdependenzen und ein umfassender Sicherheitsbegriffs stellen hohe Anforderungen an die sachliche Kompetenz ebenso wie an politische Fähigkeiten. Dabei stellt die dichtere Taktung einer medial gespiegelten Welt die Akteure vor die Herausforderung, rasch, angemessen, unter Absehung aller Konsequenzen, im Verbund mehrerer Organisationen, multinational koordiniert, transparent und erfolgreich handeln zu sollen. Wie können Krisen unter diesen Umständen erkannt, kommuniziert und gemeistert werden? Wer profitiert von den Wertverteilungen in Krisen und wer büßt Werte ein? Wer scheitert als Krisenakteur und wer kann sich bewähren?
Prof. Dr. Thomas Jäger ist Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln.Dr. Anna Daun ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Risikokommunikation des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).Dr. Dirk Freudenberg ist Dozent im Referat Strategische Führung und Leitung, Notfallvorsorge und -planung, Pädagogische Grundlagen und Qualitätsmanagement an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz- und Katastrophenhilfe (BBK).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;6
2;Inhaltsverzeichnis;10
3;Autor_innenverzeichnis;12
4;Wissen;14
4.1;Strategische Führung in Krisen;15
4.1.1;1 Zwecke, Ziele, Mittel – Informationen auf mehreren Ebenen;16
4.1.2;2 Effektivität und Legitimität des Handelns;19
4.1.3;3 Krisen;20
4.1.4;4 Handeln in Krisen und unter Unsicherheit;21
4.1.5;5 Krisenmanagement und Unübersichtlichkeit;22
4.1.6;6 Krisen und Interessenkonflikte;23
4.1.7;7 Handeln und Gegenhandeln;24
4.1.8;8 Führung und Kommunikation;25
4.1.9;9 Fazit;26
4.2;Nationale Risikoanalysen in Europa: Auf dem Weg zu einem einheitlichen Modell technokratischen Risikomanagements?;28
4.2.1;1 Einleitung;28
4.2.2;2 Krisenmanager im Werden? Nationale Risikoanalysen und die Rolle der EU als Akteur im Bevölkerungsschutz;30
4.2.3;3 Europäisierung oder Pfadabhängigkeit? Funktionale Möglichkeiten und Grenzen vereinheitlichter Risikoanalyse;33
4.2.4;4 Rationale Problemlösung oder problematische Rationalisierung? Normative Grundlagen und Konsequenzen vereinheitlichter Risikoanalysen;35
4.2.5;5 Fazit: Möglichkeiten und Fallstricke kooperativer und demokratieverträglicher Risikoanalyse;40
4.2.6;Literatur;41
4.3;Der Mensch als Problem und Problemlöser. Systemische Analyse zur Unterstützung von Entscheidern im Krisenmanagement;44
4.3.1;1 Systemische Analyse: Verfahren zur Erzeugung anwendbaren Wissens;44
4.3.2;2 Der Mensch als Einsatz- oder Führungskraft;45
4.3.3;3 Planen und Entscheiden in Unbestimmtheit und Komplexität;46
4.3.3.1;3.1 Menschliches Versagen;46
4.3.3.2;3.2 Merkmale komplexer Situationen;48
4.3.3.3;3.3 Anforderungen komplexer Situationen;49
4.3.3.4;3.4 Die Ursachen der Fehler;52
4.3.4;4 Systemische Analyse;54
4.3.5;Literatur;56
4.4;Die Generierung von Wissen in der Ausbildung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit in Deutschland;57
4.4.1;1 Grundlagen der Zusammenarbeit – Rahmenbedingungen;58
4.4.2;2 Zuständigkeiten bei der Zusammenarbeit;59
4.4.3;3 Zivil-Militärische Zusammenarbeit der 3. Generation;61
4.4.4;4 Militärische Unterstützung der zivilen Partner;62
4.4.5;5 Sozialisation – Vorbereitung auf das unbekannte Szenario;64
4.4.6;6 Führen mit Auftrag;66
4.4.7;7 Erwachsenenbildung in der Zivil Militärischen Zusammenarbeit;67
4.4.8;8 Strukturen für den Austausch Ausbildung und Anwendung der Zivil Militärischen Zusammenarbeit;69
4.4.9;9 Zusammenfassung;71
4.4.10;Literatur;72
4.5;Der nächste verpasste Frühling?;74
4.5.1;1 Einleitung;74
4.5.2;2 Vom Völkerbund zur Agenda für den Frieden;75
4.5.3;3 Das Konzept der Krisenprävention;76
4.5.4;4 Instrumente der Frühwarnung;77
4.5.5;5 Kritik;81
4.5.6;6 Schlussbemerkung;84
4.5.7;Literatur;85
5;Wahrnehmung;87
5.1;Auswirkungen von Terrorismus und Anarchismus als Führungsproblem. Einige Anmerkungen zur Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels der inneren Einstellung von Rettungs- und Hilfskräften;88
5.1.1;1 Vorbemerkung;88
5.1.2;2 Die Verwundbarkeit der KRITIS;90
5.1.3;3 Terroristische Anschläge;92
5.1.4;4 Rettungs- und Hilfskräfte im Fokus eines breiten Gewaltspektrums;93
5.1.5;5 Die Herausforderung für die Hilfs- und Rettungskräfte;93
5.1.6;6 Abgrenzung der Organisationskultur anderer Sicherheitsakteure;94
5.1.7;7 Auswirkungen auf das Ehrenamt;95
5.1.8;8 Reaktion auf den Paradigmenwechsel;96
5.1.9;9 Konzeptionelle Notwendigkeiten;97
5.1.10;10 Operativ-taktische Umsetzungen und Führungsprobleme;99
5.1.11;11 Schluss;100
5.1.12;Literatur;101
5.2;24. Juli 2010 - Tunnelblick und Schwarzer Schwan: Die Duisburger Love-Parade;105
5.2.1;1 Einleitung: Was ist in Duisburg geschehen?;105
5.2.2;2 Hintergrund der Love Parade;106
5.2.3;3 Wahrnehmung und Kommunikation;106
5.2.4;4 Erfahrungsbasiertsein des Wissens;108
5.2.5;5 Wissen, Wahrnehmung, Wissensmanagement;110
5.2.6;6 Ziel: nachhaltige Wirkung von Wissens- und Kompetenzerwerb;111
5.2.7;7 Risiko- und Krisenkommunikation;114
5.2.8;8 Schluss;116
5.2.9;Literatur;117
5.3;Wirtschaftspolitisches Krisenmanagement im Urteil der Bürger: Die EU-Staaten seit 2007;120
5.3.1;1 Bürgerseitige Beurteilung des Krisenmanagements der nationalen Regierungen;121
5.3.2;2 Bürgerseitige Beurteilung des Krisenmanagements der EU;126
5.3.3;3 Bürgerseitige Beurteilung des Krisenmanagements der deutschen Bundeskanzlerin;130
5.3.4;4 Schlussfolgerungen;132
5.3.5;Literatur;134
5.4;„A new State was born and failed“. Die Rolle der Friedensmission der Vereinten Nationen (UN) auf dem Weg zur Unabhängigkeit des Süd-Sudan und die besondere Rolle bei der Krisenbewältigung 2013/2014;136
5.4.1;1 Vorbemerkung;136
5.4.2;2 Auf dem Weg zur Unabhängigkeit;137
5.4.3;3 Die UN-Mission UNMIS;139
5.4.4;4 Das Mandat;140
5.4.5;5 Unterschiede zwischen Nord und Süd am Beispiel der Polizei;141
5.4.6;6 Die Polizeikomponente von UNMIS im Süden des Sudan;142
5.4.7;7 Radjaf;143
5.4.8;8 Das Vorzeigemodell Radjaf wird beschädigt „Human Rights Violation Investigation“;144
5.4.9;9 Die Wahlen im April 2010 - Ein Meilenstein zur Unabhängigkeit;146
5.4.10;10 Wie die UNPOL die Wahlen rettete;147
5.4.11;11 Das Referendum von 2011;148
5.4.12;12 Die Unabhängigkeit des Süd-Sudan;150
5.4.13;13 Ethnische Konflikte zwischen Lou Nuer und Murle, im Sprachgebrauch der UN „Intercommunal Violence“;151
5.4.14;14 Die UN muss erheblichen Blutzoll zahlen;153
5.4.15;15 Die Staatskrise des Süd-Sudan Der Süd-Sudan auf dem Weg zu einem Bürgerkrieg?;153
5.4.16;Literatur;155
6;Kommunikation;157
6.1;Krisenkommunikation bei Facebook? Wie sich die Social-Media-Nutzung öffentlicher Institutionen auf ihre Glaubwürdigkeit auswirkt;158
6.1.1;1 Einleitung;158
6.1.2;2 Glaubwürdigkeit in der Online-Kommunikation;160
6.1.3;3 Glaubwürdigkeit von Krisennachrichten in sozialen Netzwerken;162
6.1.4;4 Empirische Untersuchungen zur Glaubwürdigkeit von Krisennachrichten bei Facebook;164
6.1.5;5 Diskussion und Fazit;167
6.1.6;Literatur;168
6.2;Behördliche Risikokommunikation im Bevölkerungsschutz – Anspruch und Realisierung;171
6.2.1;1 Einleitung;171
6.2.2;2 Konzepte: Risiko- und „Sicherheitskommunikation“;173
6.2.3;3 Politische Zielformulierungen;174
6.2.4;4 Erfahrungen;178
6.2.5;5 Empfehlungen;179
6.2.6;6 Schluss;181
6.2.7;Literatur;181
6.3;Regierungs-Krisenkommunikation: Opportunistisches Politikmanagement und das Krieg-und-Frieden-Narrativ;183
6.3.1;1 Prärogative der Exekutive: Krisenkommunikation und Kommunikationskontrolle;185
6.3.2;2 Kommunikationskatastrophe: Die Irak-Krise und der Adlai-Stevenson-Augenblick;186
6.3.3;3 Staatsschuldenkrise im Euro-Raum zwischen TINA-Theorem und Merkel-Doktrin;188
6.3.4;4 Wahlkampfkommunikation: Krisenverschärfer und Krisenentschärfer;193
6.3.5;5 Zusammenfassende Betrachtung;194
6.3.6;Literatur;195




