James / Gordon / Scott | Bianca Exklusiv Band 0148 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 148, 384 Seiten

Reihe: Bianca Exklusiv

James / Gordon / Scott Bianca Exklusiv Band 0148


1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86494-447-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 148, 384 Seiten

Reihe: Bianca Exklusiv

ISBN: 978-3-86494-447-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Willkommen, Liebe! von Gordon, Lucy
Wieder in Lukes Armen zu liegen, bedeutet Pippa unendlich viel. Aber trotzdem gesteht sie ihm nicht ihre Liebe. Eine Operation auf Leben und Tod steht ihr bevor, doch das wird Luke nicht erfahren. Sie ist nur zu ihm gekommen, damit er endlich seine Tochter kennen lernt ...
Ein Playboy wird Vater von James, Arlene
Der attraktive Parker Sugarman hat überraschend die Verantwortung für seine kleine Nichte übernehmen müssen. Plötzlich verändert sich der Playboy total! Kendra, die lange mit ihm befreundet ist, spürt zu ihrer Verwunderung, wie stark sie sich jetzt zu ihm hingezogen fühlt ...
Ein Baby - nur von dir von Scott, Christine
Lily ist glücklich - sie erwartet ein Baby! Dass Eric nun plötzlich von Heirat spricht, trifft sie völlig überraschend. Ihr langjähriger Freund war doch nur der Samenspender - wieso will er plötzlich mehr? Sollte der sonst so kühle Anwalt sich tatsächlich in sie verliebt haben?



Arlene James schreibt bereits seit 24 Jahren Liebesromane und hat mehr als 50 davon veröffentlicht. Sie ist Mutter von zwei wundervollen Söhnen und frisch gebackene Großmutter des, wie sie findet, aufgewecktesten Enkels aller Zeiten. Darum hat sie auch im Alter von 50 plus noch jede Menge Spaß. Sie und ihr Ehemann, der sie seit 27 Jahren sehr unterstützt und dem sie schon beim ersten Date das Ja-Wort zuflüsterte, genießen vor allem ausgedehnte Reisen und ihr aktives gesellschaftliches Leben. Sie kamen viel in der Welt herum, aber Texas ist und bleibt ihre Heimat. Arlene wuchs auf einer Ranch im Süden von Oklahoma auf und spürt nach all den Jahren immer noch eine starke Verbundenheit zu dieser Gegend. Am dankbarsten ist sie für die Zuneigung ihrer liebevollen Schwiegertochter, die Unterstützung ihrer Großeltern in ihrer Jugend und die drei starken Männern in ihrem Leben. Durch das Schreiben kann sie zugleich ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und ihren Lebensunterhalt bestreiten. Man kann also sagen, sie hat einen Glückstreffer gelandet. Und es zeigte sich, dass der Traum von einer Karriere als Autorin letztlich doch nicht unerreichbar war.
James / Gordon / Scott Bianca Exklusiv Band 0148 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. Kapitel


Luke hatte diesen Raum als Schlafzimmer gewählt, weil er Aussicht auf die goldene kalifornische Küste bot, auf das schimmernde Wasser und den Manhattan Beach Pier. Er hatte dieses Haus am Strand tatsächlich wegen des herrlichen Ausblicks gekauft, und er genoss ihn jeden Morgen aufs Neue.

Heute Morgen, wie sonst auch, sprang er nackt aus dem Bett, und sein erster Gang war der zum Fenster. Er wollte das Rollo gerade hochziehen, als er innehielt und einen liebevollen Blick über die Schulter zum Bett hin warf, wo er einen Schopf blonder Locken auf dem Kissen ausgebreitet sehen konnte.

Dominique war ein echter Schatz, aber sie war ein Morgenmuffel. Und nach der verrückten Nacht, die sie zusammen gehabt hatten, verdiente sie ihren Schlaf. Ihren Schönheitsschlaf, wie sie es nannte. Obwohl er es absolut nicht verstehen konnte, dass ausgerechnet sie mit ihrem unglaublichen Gesicht und der unglaublichsten Figur in ganz Los Angeles – vielleicht sogar in der ganzen Welt, wie er großzügig hinzufügte – einen Schönheitsschlaf brauchte.

Er ließ das Rollo geschlossen, zog eine Badehose an und ging hinunter in die riesige Küche. Aus dem Kühlschrank holte er das Glas mit Orangensaft heraus, den er am Abend zuvor ausgepresst hatte, und trank ihn in kleinen Schlucken, um den leicht süß-sauren Geschmack so richtig genießen zu können.

Danach lief er über den Sandstrand zum Wasser und tauchte mit einem Hechtsprung in den kalten Pazifik ein. Das vertrieb den letzten Rest von Schlaf und machte ihn bereit für einen neuen Tag in seinem Leben. Ein Leben, das er in jeder Hinsicht gut fand.

Luke Danton, vierunddreißig Jahre alt, bekannt, gut aussehend, erfolgreich. Solange er sich erinnern konnte, fielen ihm die Freuden des Lebens spielerisch zu … wenn auch nicht ganz ohne Mühe, wie er sich eingestehen musste. Aber er hatte nichts gegen harte Arbeit. Er verstand es zuzupacken, umso mehr, da er wusste, dass die Anstrengung sich für ihn immer lohnte.

Er tobte eine ganze Stunde in der Brandung herum, nahm die Herausforderung der Wellen an, stemmte sich gegen sie, tauchte unter, übersprang sie. Schließlich watete er aus dem Wasser, blieb kurz stehen, um das Panorama zu genießen – den Strand und die Häuser dahinter. Liebevoll blickte er auf sein eigenes Heim, sein Stolz und seine Freude. Angesichts des Kaufpreises hatte er schlucken müssen, aber das Haus war jeden Cent wert.

Als Kind hatte er an diesem Strand gespielt. Als Heranwachsender hatte er hier rumgegammelt, bis seine Mutter ihn dafür anschrie. Aber wenn sie nicht gerade böse auf ihn war, brachte sie ihm das Kochen bei, und darin hatte er seine wirkliche Begabung gefunden. Er war Meisterkoch von Beruf und mittlerweile zum Starkoch aufgestiegen. Als gestandener Mann war er nun vor kurzem hierher zurückgekehrt, um sich ein Haus nur zwei Blocks vom Manhattan Pier entfernt zu kaufen.

Er eilte zurück ins Haus, um sich für den Tag fertig zu machen. Dominique schlief noch immer, und er schloss die Badezimmertür hinter sich, um sie mit seinem lauten Gesang unter der Dusche nicht zu wecken.

Sein schlanker Körper war muskulös, obwohl er sich niemals mit Fitness abgab. Seine unwahrscheinliche Energie, die harte Arbeit sowie das Schwimmen und Surfen im Pazifik hielten ihn in Form. Seine Beine waren lang und sehnig, seine Hüften straff und seine Schultern breit.

Sein Gesicht, dem man ansehen konnte, dass er ständig Unfug im Kopf hatte, wirkte jünger, als er tatsächlich war. Die dunklen Augen und das schwarze Haar könnten auf einen entfernten spanischen Vorfahren zurückzuführen sein. Aber den stets lachenden Mund hatte er einwandfrei von seinem Vater. Mac Danton hatte es in seinem Leben nie wirklich zu etwas gebracht, und das war auch heute nicht anders, fand die Frau, die ihn immer noch liebte und ihm seine Kinder geboren hatte.

"Und du bist genauso schlimm", hatte sie Luke oft vorgehalten. "Es wird Zeit, dass du dir einen anständigen Beruf suchst."

Dass er Besitzer von zwei Restaurants war und eine eigene Sendung im Kabelfernsehen hatte, betrachtete sie immer noch nicht als anständigen Beruf. Luke grinste einfach in sich hinein, wenn sie anfing, ihn zu kritisieren.

Nachdem er geduscht hatte, zog er eine Hose an und ging hinunter in die Küche. Dominique war inzwischen ebenfalls da. Sie trug einen seiner besten Morgenmäntel aus Seide, und Luke beeilte sich, ihr zuvorzukommen. Er hasste es, jemanden in der Küche zu haben, der ihm zur Hand gehen wollte.

"Wie spät ist es?" fragte sie und gähnte.

"Kurz vor zwölf. Wie konnten wir nur so lange schlafen?"

"Es war doch nicht lange. Wir haben den Nachtklub erst gegen vier Uhr verlassen", erinnerte sie ihn und schmiegte sich mit geschlossenen Augen an seine Brust. "Und dann, als wir hier waren …"

Er grinste. "Ja", sagte er langsam, und beide lachten.

"Wo finde ich den Kaffee?" fragte sie. "Ich vergesse es immer wieder."

"Ich mache den Kaffee schon", entgegnete er schnell und führte sie zu einem Stuhl. "Du bleibst hier sitzen, und ich bediene dich."

Sie lächelte ihn schläfrig an. "Nicht zu viel Sahne, bitte."

"Als ob ich mittlerweile nicht wüsste, was für deine Figur schlecht ist", erwiderte er, während er den Kaffee mahlte.

Sie öffnete weit seinen Morgenmantel und gab Luke einen großzügigen Blick auf ihren perfekten Körper. "Man muss schon einiges tun, um in Form zu bleiben", bemerkte sie.

Er grinste. "Bedeck dich. Ich bin immer noch völlig erschöpft von letzter Nacht."

"Nein, das bist du nicht. Du bist nie erschöpft, Luke." Sie stellte sich hinter ihn und legte die Arme um seine Taille, dabei presste sie sich so dicht an ihn, dass ihm fast der Kaffeefilter aus der Hand fiel. "Und ich bin auch nicht erschöpft – zumindest nicht von dir."

"Das ist mir nicht verborgen geblieben", bemerkte er und lächelte bei der Erinnerung an einige der aufreizenden Momente der vergangenen Nacht.

"Wir sind so gut zusammen – in jeder Beziehung." Als Luke nicht antwortete, schloss Dominique die Arme noch enger um ihn. "Findest du nicht auch?" beharrte sie.

Luke war froh, dass sie sein Gesicht nicht sehen konnte. Sein ganzes Leben hatte er sich vor Verpflichtungen gedrückt. Mit der Zeit hatte er sich eine Art Antenne erworben, deren Fühler sofort Alarm schlugen, wenn ihm die Gefahr drohte, gefangen zu werden. Und im Augenblick glühten die Fühler, warnten ihn, dass sich in den nächsten wenigen Momenten entscheiden würde, ob sein Leben weiterhin angenehm bleiben würde.

"Ich weiß, dass wir in einer Beziehung perfekt zusammen sind", entgegnete er leichthin. Er drehte sich um und küsste sie auf die Nasenspitze. "Und was will man mehr?"

Dominique zog einen Flunsch. "Früher oder später braucht jeder mehr."

Oh, Himmel, sie lässt nicht locker!

"Nicht dieses Thema, Baby", bat Luke. Er küsste sie wieder, dieses Mal auf die Lippen. "Lass uns eine schöne Freundschaft nicht verderben."

Sie gab nach, für jetzt, wie er wusste. Er kannte Dominiques ausgesprochene Willenskraft, mit der sie es geschafft hatte, von der besten Model-Agentur in Los Angeles vermittelt zu werden und an Bombenjobs heranzukommen … und zwar durch Methoden, die – wie Luke vermutete – lieber nicht genauer untersucht werden sollten. Was Dominique wollte, bekam sie. Und jetzt schien es, dass Dominique ihn in Fesseln legen wollte.

Er erzitterte bei dem Gedanken an die nicht zu umgehende Auseinandersetzung. Er hatte keine Angst, dass er den Kürzeren ziehen würde. Wenn es um sein Überleben ging, konnte er nämlich ganz schön dickköpfig sein, was die Leute immer erstaunte, die nur seine aufgekratzte Freundlichkeit und sein Lachen kannten. Aber sich zu streiten schien ihm eine solche Verschwendung, wenn sie beide doch angenehmere Dinge tun konnten.

Streiten? Verdammt, nein. Er stritt nie mit Frauen. Es gab andere Wege, sie wissen zu lassen, wo er stand. Subtilere Wege, die sie nach einer genussreichen Nacht freundlich stimmten.

Luke mochte Frauen, und er liebte sie über alles, nicht unbedingt ihres Körpers wegen, sondern wegen ihrer sehr eigenen Art. Er war bezaubert von ihrem Wesen, von ihren seltsamen kleinen Geheimnissen, in die sie ihn unbewusst einweihten, was ihm wiederum großen Vorteil bei anderen Frauen brachte.

Keine Einzige seiner Geliebten hätte ihn nicht mit Freude wieder in ihr Bett aufgenommen. Er bildete sich darauf nichts ein. Er war nur zutiefst dankbar für ihre Großzügigkeit. Und er wollte, dass es auch so blieb. Welcher Mann wollte schon angekettet werden?

Er musste mit Zartgefühl vorgehen. Das war es!

"Mein armer Liebling", sagte er und küsste Dominique zärtlich. "Nimm deine Kaffeetasse, und leg dich wieder ins Bett. Ich zaubere dir etwas ganz Besonderes zum Lunch."

"Was meinst du mit 'armer Liebling'? Und ich möchte nicht ins Bett."

"Nein? Du siehst immer noch ein wenig schläfrig aus."

"Ich sehe müde aus?" schrie sie entsetzt auf.

"Nein, nein, nur schläfrig", besänftigte Luke sie. "Und das ist ja auch kein Wunder nach der letzten Nacht. Du bist einfach großartig gewesen."

"Nun, ich weiß, was du magst", gurrte Dominique und fuhr mit den Händen über seinen nackten Oberkörper.

"Tu das nicht", flehte er und spielte gekonnt die Rolle eines Mannes, der fürchtete, körperlich erregt zu werden. Dabei war genau das Gegenteil der Fall. Jetzt, wo er um ihre Absicht wusste, schienen seine sinnlichen Regungen abgestorben zu sein, wie immer, wenn er Hochzeitsglocken hörte. Aber es wäre nicht nett von ihm,...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.