Janotta | Moral und Staatlichkeit | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 16, 303 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Reihe: Qualitative Fall- und Prozessanalysen. Biographie - Interaktion - soziale Welten

Janotta Moral und Staatlichkeit

Fallgeschichten von Mitarbeitenden in Bundespolizei, Ausländerbehörden und Aufenthaltsberatungsstellen
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-8474-1596-1
Verlag: Barbara Budrich
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Fallgeschichten von Mitarbeitenden in Bundespolizei, Ausländerbehörden und Aufenthaltsberatungsstellen

E-Book, Deutsch, Band 16, 303 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Reihe: Qualitative Fall- und Prozessanalysen. Biographie - Interaktion - soziale Welten

ISBN: 978-3-8474-1596-1
Verlag: Barbara Budrich
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Wie verstehen Mitarbeiter*innen von Aufenthaltsberatungsstellen, Ausländerbehörden und der Bundespolizei ihre Arbeit? Lisa Janotta untersucht das explilzite und implizite Wissen von Personen, die in der Ausübung ihres Berufs das deutsche Aufenthaltsrecht zur Geltung bringen. Dabei leistet die Autorin einen Beitrag zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Wissensformen (in) der sozialarbeiterischen und beraterischen Praxis im Verhältnis zum Arbeitswissen staatlicher Entscheidungsträger*innen.

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Zielgruppe


Lehrende und Forschende der Erziehungswissenschaft, der Sozialen Arbeit und der Soziologie


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1 Einleitung: Staat, Migrationsverwaltung und implizites Wissen

TEIL I Nationalstaat – Migration – Wissen. Gegenstandstheoretische Zugänge

2 Staatssoziologie ohne Grenzen. Das Staunen über die Homogenisierung
2.1 Die Produktion von Raum, Nation und Zugehörigkeit(en)
2.2 Verwaltung
2.3 Fazit: Die Verwaltung von nationaler Zugehörigkeit auf der Basis einer monopolisierten symbolischen Ordnung

3 Grenzsoziologie der Globalisierung. Die Entdeckung der Multiplizität
3.1 Globalisierung, Migration und andere Bewegungen
3.2 Fazit: (Nationale) Grenzakteure in einer globalisierten Welt

4 Das Wissen der Grenzakteur*innen: Empirie
4.1 (Explizites) Wissen der Akteurinnen des Grenzregimes
4.2 Akten als Wissensträgerinnen
4.3 (Implizites) Verwaltungswissen und -praxis
4.4 Fazit: Grenzarbeit verstehen

TEIL II Über Grenzarbeit sprechen. Methodologie und Empirie 53

5 Das Interview 54
5.1 Wie mit wem sprechen? Ein einleitender Exkurs zu Expert*innen
5.2 Wissen und Organisation: Die Organisation als Erfahrungs- und Handlungsraum
5.3 Wissen und Praxis: Berufliches Handeln als Fallarbeit
5.4 Sprechen über die berufliche Fallarbeit: Das Interview als Zugang
5.5 Die Exekutive spricht: Freies Erzählen? Legitimation?
5.6 Das Interview: Erhebung und Analyseparadigmen

6 Die Bundespolizei. Recht und Respekt – Grenzen setzen
6.1 Die Reisenden
6.2 Die Praxis
6.3 Legitimationen
6.4 Moralisierungen
6.5 Zusammenfassung: Recht durchsetzen als Erziehung

7 Die Ausländerbehörde. Das Ringen um Durchsetzungsmacht
7.1 Die ‚Ausländer‘
7.2 Die Praxis
7.3 Legitimationen
7.4 Moralisierungen
7.5 Zusammenfassung: Handlungsparadox und Moralisierungen

8 Die Beratung. Grenzarbeit als Vermittlungsarbeit
8.1 Die Ratsuchenden. Die Behörden
8.2 Die Praxis
8.3 Legitimationen
8.4 Moralisierungen
8.5 Zusammenfassung: Vermittlungsarbeit in Ambivalenzen

TEIL III Moral und Staatlichkeit

9 Grenzarbeit als Arbeit mit Moral 231
9.1 Die Grenzverständnisse der Grenzakteur*innen
9.2 Moralisierungen als habituelle Praktiken
9.3 Moral und Moralisierungen in Organisationen: Der Forschungsstand und der Beitrag der vorliegende Studie.
9.4 Migration, Moral und Staatlichkeit

10 Ausblick


Lisa Janotta, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften, Technische Universität Dresden



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