E-Book, Deutsch, 180 Seiten
Janson Erfolg im Verkauf & Beruf durch gute Texte
8. Auflage 2026
ISBN: 978-3-96596-036-7
Verlag: Best of HR
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Incl. Bonus - Menschen überzeugen, Konzepte Protokolle Memos eMails schreiben, Geschäftsbriefe geschickt formulieren, Content Social Media Marketing
E-Book, Deutsch, 180 Seiten
ISBN: 978-3-96596-036-7
Verlag: Best of HR
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Auch in der 8. überarbeiteten und verbesserten Auflage, herausgegeben von einem staatlich geförderten und an EU-Programmen beteiligten Verlag, Partner des Bundesbildungsministeriums, erhalten Sie das geballte Fachwissen renommierter Experten (Übersicht in der Buchvorschau) , eingebettet in ein integriertes Wissenssystem mit Premium-Inhalten und Vorteilen von 75%. Gleichzeitig tun Sie Gutes und unterstützen nachhaltige Projekte.
Denn ob Verkauf, Marketing, Social Media oder Storytelling: Fast überall im Arbeitsalltag benötigen Sie hervorragend forumulierte Texte, die Ihnen helfen, andere Menschen zu erreichen, zu bewegen und zu überzeugen. Das gilt selbst für Geschäftsbriefe, Memos oder Protokolle. Dieses Buch zeigt, worauf Sie achten müssen.
Wissen, das wirkt, unabhängig dokumentiert durch einen eigenen Wikipedia-Eintrag: Mit seinem Konzept 'Infos nach Wunsch' ist der Verlag seit über 20 Jahren erfolgreich und wurde mehrfach ausgezeichnet. Daher tun Sie mit dem Kauf des Buches auch Gutes: Der Verlag engagiert sich finanziell und mit persönlichem Einsatz in gesellschaftlich relevanten Projekten wie Baumpflanz-Aktionen, der Stiftung von Stipendien, nachhaltige Wohnformen und vielen weiteren innovativen Ideen.
Das Ziel, Ihnen die bestmöglichen Inhalte zu Themen wie Karriere, Finanzen, Management, Recruiting oder Psychologie zu bieten, geht dabei weit über die statische Natur traditioneller Bücher hinaus: Das interaktive Buch vermittelt Ihnen nicht nur Fachwissen, sondern ermöglichen es auch, individuelle Fragen zu stellen und sich persönlich beraten zu lassen.
Dabei gehen Fachwissen und technische Innovation Hand in Hand, denn wir nehmen die Verantwortung, fundierte und gut recherchierte Inhalte zu liefern sowie das Vertrauen, das Sie in uns setzen, sehr ernst. Alle Texte stammen von Experten Ihres Fachs, lediglich zur besseren Auffindbarkeit von Informationen greifen wir in bescheidenem Umfang auf KI-gestützte Forschungsergebnisse zurück, die Sie bei Ihrer Suche nach Wissen unterstützt.
Sie erhalten auch umfangreiche Premium-Leistungen: So finden Sie in jedem Buch ausführliche Erläuterungen und Beispiele, die Ihnen das erfolgreiche Benutzen der für Buchkäufer kostenlosen Beratung erleichtern. Sie können darüber hinaus eKurse herunterladen, mit Workbooks arbeiten oder sich mit einer aktiven Community austauschen. So erhalten Sie wertvolle Ressourcen, die Ihr Wissen steigern, die Kreativität anregen, Ihre persönlichen wie beruflichen Ziele erreichbar und Erfolge erlebbar machen.
Genau deshalb haben Sie als Teil der Leser-Community die einmalige Gelegenheit, Ihre Reise zu persönlichem Erfolg noch unvergesslicher zu machen mit Reise-Deals von bis zu 75% Rabatt. Denn wir wissen, dass wahre Erfolgs-Erlebnisse keine reine Kopfsache sind, sondern vor allem durch persönliche Eindrücke und Erfahrungen entstehen.
Verlegerin, Journalistin und Herausgeberin Simone Janson ist zudem Bestseller-Autorin, war Kolumnistin für WELT und Wirtschaftswoche sowie laut ZEIT eine der wichtigsten deutschen Erfolgs-Bloggerinnen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Gratis-PR und Marketing in 10 Schritten: Pressemitteilungen schreiben und formatieren
// Von Prof. Dr. Martin-Niels Däfler
Pressemitteilungen sollen Journalisten animmieren, etwas über Ihr Unternehmen zu schreiben. In großen Unternehmen sind sie Aufgabe der Presseabteilungen, in kleinen Unternehmen müssen Sie auch schon mal selbst Hand anlegen, was auch technischen Aufwand bedeutet. Wie geht das am Besten?
Der Inhalt
Pressemitteilungen sind (kurze) schriftliche Mitteilungen an die Presse, deren Veröffentlichung als redaktioneller Beitrag in einer Zeitung, im Hörfunk oder im Fernsehen erwünscht wird. Sie sind ein Informationsangebot an die Redaktion, die über Änderung und Abdruck frei entscheidet.
Als Mitarbeiter in großen Instituten/Unternehmen werden Sie wahrscheinlich nicht in die Situation geraten, eine Pressemitteilung verfassen zu müssen. Sofern Sie jedoch in der Presseabteilung beschäftigt sind, werden Ihnen die folgenden Hinweise bestimmt nutzen.
Aufbau
In den ersten Schritten beschäftigen wir uns ausschließlich mit den Spezifika von Pressemitteilungen, zunächst mit den inhaltlichen Besonderheiten: Die Leser wollen sich beim Zeitung lesen oder Radio hören schnell informieren. Konkret heißt das: Pressemitteilungen sind keine epischen Ausführungen, sondern kurze (!) Texte.
Es gibt keinen klassischen Aufbau mit Einleitung, Hauptteil und Schluss. Vielmehr kommt die wichtigste Aussage zuerst – Sie fallen quasi “mit der Tür ins Haus”. Eine Pressemitteilung sollte vom Ende her kürzbar sein. Das heißt: Je unwichtiger eine Information ist, desto weiter hinten im Text wird sie erwähnt. Die Länge der Pressemitteilung hat keinen Einfluss auf deren Abdruckwahrscheinlichkeit.
Formalia
Außerdem haben Pressemitteilungen auch einige formale Besonderheiten:
- Ihre maximale Länge sollte zwei Seiten (mit circa 30 Zeilen pro Seite) betragen.
- Der Text einer Pressemitteilung kennt kein “Herr” oder “Frau”, sondern nur Vor- und Nachname, wobei der Vorname nur bei der ersten Erwähnung genannt wird, danach schreiben Sie nur noch den Nachnamen (“Schmitt stellte in Aussicht, dass…”).
- Ebenso werden Positionen, Funktionen oder Qualifikationen von Personen nur einmal genannt.
- Aktuelle Jahreszahlen werden in der gesamten Pressemitteilung nicht genannt, Zeitangaben stehen vor Ortsangaben.
- Auf Abkürzungen sollten Sie möglichst verzichten (oder aber zumindest einmal erklären), genauso wie auf Hervorhebungen und Großbuchstaben.
- In Pressemitteilungen ist Silbentrennung nicht gern gesehen.
- Die Nennung von Zeilen, Anschlägen und Zeichen ist veraltet.
- Schreiben Sie linksbündig und verwenden Sie Flattersatz. Stellen Sie einen 1,5-zeiligen Abstand ein und halten Sie einen breiten Rand (circa 5 bis 6 Zentimeter) frei, das heißt kurze Zeilen (circa 60 Anschläge).
Sprache und Stil
Es gibt auch einige sprachliche Besonderheiten:
- Eine Pressemitteilung sollte so geschrieben werden, dass sie ohne Änderungen veröffentlicht werden könnte (als hätte sie ein Journalist verfasst). Man schreibt über sein Institut/Unternehmen also in der dritten Personen Einzahl und nicht in der ersten Person Plural.
- Pressemitteilungen dürfen keinerlei Werbung und Kommentare enthalten.
- Formulieren Sie schlicht; geniale Originalität wird nicht erwartet und auch nicht geschätzt. Verwenden Sie also einfache und kurze Sätze.
- Für das Tempus (Zeit) gilt: Wählen Sie die Gegenwartsform, wenn das Berichtete noch gilt, ansonsten sollten Sie im ersten Satz das Perfekt wählen (zweite Vergangenheit) und danach im Imperfekt weiterschreiben (erste Vergangenheit).
Schritt 1: Prüfen Sie, ob Sie einen Nachrichtenkern haben
Denken Sie an die Leser – die Redaktion druckt schließlich vor allem dann Pressemitteilungen ab, wenn sie für ihre Leser interessant sind. Wechseln Sie daher die Perspektive und fragen Sie nicht “Was haben wir zu sagen?”, sondern: “Was interessiert die Leser?”
Stellen Sie sich folgende Fragen, und nur, wenn Sie mindestens einmal mit “ja” antworten können, haben Sie einen echten Nachrichtenkern:
- Sind die Informationen neu?
- Betrifft die Information viele Menschen?
- Ist die Information für die Zielgruppe beziehungsweise die Region, in der das Medium erscheint, bedeutsam?
- Sind die Folgen der Information für die Leser weitreichend?
Schritt 2: Prüfen Sie, ob eine Pressemitteilung das richtige Format ist
Dieser Schritt ist Ihnen bereits bei anderen Textformaten begegnet. Nicht immer muss eine Pressemitteilung der beste Weg sein, um Ihre Botschaft zu übermitteln. Folgende Alternativen könnten ebenfalls in Frage kommen:
- Bei kurzen Nachrichten: Überlegen Sie, ob Sie gegebenenfalls nur ein Bild mit kurzem Begleittext versenden.
- Bei mehreren (voneinander unabhängigen) längeren Nachrichten: Überlegen Sie, ob Sie gegebenenfalls eine Pressekonferenz veranstalten.
- Bei vielen Zahlen (zum Beispiel Geschäftsbericht): Überlegen Sie, ob Sie gegebenenfalls ein (zusätzliches) Faktenblatt erstellen. Aber keinen Zahlenfriedhof!
Überlegen Sie, ob statt einer Pressemitteilung ein Gespräch mit der Redaktion besser geeignet wäre.
Schritt 3: Erstellen Sie einen Presseverteiler
Wenn Sie eine Pressemitteilung für dAuch wenn in vielen Unternehmen langsam Blogs, Twitter und Facebook die Kommunikation übernehmen und auch technische Tools immer wichtiger werden – die klassische Pressemitteilung hat noch lange nicht ausgedient. Gerade kleine Unternehmen sollten nicht darauf verzichten, Journalisten direkt zu kontaktieren.
So gehts: Das richtige Format halten, dann definieren Sie nun die Zielgruppe: Richtet sie sich an die breite Öffentlichkeit oder beispielsweise nur an Kunden oder Anwender? Wählen Sie dann zielgruppenaffine Medien aus, das heißt:
Überlegen Sie, mit welchen Titeln Sie Ihre Zielgruppe(n) am besten erreichen. Das sehen Sie unter anderem auch an den Mediadaten, aus denen hervorgeht, welche Auflage und welche (regionale) Verbreitung die ausgewählten Titel haben
Schritt 4: Verfassen Sie die Überschrift(en)
Die Aufgabe der Überschrift ist es, den Journalisten oder Redakteur neugierig zu machen beziehungsweise ihm einen Leseanreiz zu bieten. Sie sollte kurz und präzise sein (30 bis 40 Anschläge) und die zentrale Aussage thematisieren.
Am besten ist es, wenn die Überschrift ein Verb beinhaltet; überflüssige bestimmte und unbestimmte Artikel können Sie streichen. Allerdings werden Überschriften in der Regel von der Redaktion umformuliert. Sie haben außerdem die Möglichkeit, mit einer Unterüberschrift zusätzliche Sachinformationen zu transportieren. Auch eine Unterüberschrift sollte ein Verb beinhalten.
Schritt 5: Verfassen Sie den “Kopf”
Der “Kopf” besteht aus Ort und Datum sowie dem sogenannten “Lead”. Das Datum sollte dem Tag der Aussendung entsprechen. Es wird in der Regel alphanummerisch geschrieben (also: 27. November), die Jahreszahl wird weggelassen.
Der “Lead” ist eine Zusammenfassung zu Beginn der Pressemitteilung. Er beinhaltet die zentrale Aussage oder Information zum Thema und nennt die Quelle (“… teilt die XY GmbH mit…”). Der Lead sollte nicht länger als drei Sätze sein.
Schritt 6: Verfassen Sie den “Körper”
Im Körper – dem Hauptteil – werden Detailinformation genannt und Antworten auf die “W-Fragen” gegeben:
- Wer?
- Was?
- Wann?
- Wo?
- Wie?
- Warum?
- Womit?
- Wie lange?
Wie Sie sicher schon häufig selbst erfahren mussten, sind lange, inhaltslose Texte kein Lesevergnügen. Lassen Sie deshalb alle formellen Ausdrücke weg, formulieren Sie also beispielsweise bei einem Redebeitrag nicht “Der Vorstand sprach das Thema Finanzen an”, sondern “Der Vorstand kündigte an, dass…”.
Auch Grußworte sind belanglos, wenn nichts weiter mitgeteilt wurde, außer: “Schön, dass wir da sind.” Solche Redebeiträge sollten Sie in Ihrer Pressemitteilung nicht erwähnen. Dies gilt auch für Ansprachen, in denen sich ein Redner lediglich bedankt und sonst nichts Substanzielles sagt.
Schritt 7: Verfassen Sie den “Fuß”
Der Fuß einer Pressemitteilung enthält (zusätzliche) Serviceinformationen, Angaben zum Unternehmen beziehungsweise Absender (“Footer”) und die Kontaktdaten des Presseverantwortlichen. Bei den Serviceinformationen sollten Sie eventuelle Eintrittskosten bei Veranstaltungen oder Kosten für Broschüren unbedingt angeben.
Den Veranstaltungsort nennen Sie eindeutig mit Straße, Hausnummer und Ort, bei Terminen sollten Sie den Wochentag ergänzen.
Schritt 8: Fügen Sie gegebenenfalls Fotos bei
Fotos können eine sehr willkommene und informative Ergänzung Ihrer Pressemitteilung sein. Ein paar Punkte sollten Sie beachten:
- Fotos werden heute in der Regel digital zur Verfügung gestellt und sollten eine Auflösung von mindestens 300 dpi haben.
- Geben Sie jedem Foto eine Bildunterschrift; diese sollte erklären, wer oder was auf dem Bild zu sehen ist. Notieren Sie die Vor- und Nachnamen der Gezeigten von links nach rechts. Erwähnen Sie auch die Funktionen der Personen und den Anlass der Aufnahme.
- Fotografieren Sie Menschen und keine Sachen; verwenden Sie keine Models und machen Sie keine Werbeaufnahmen, sondern zeigen Sie “das echte Leben”. Aber Achtung: Aus presserechtlichen Gründen fragen Sie die Menschen vorher um Erlaubnis!




