Jechow | Verliebt, verwirrt, verführt | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 260 Seiten

Reihe: tredition GmbH

Jechow Verliebt, verwirrt, verführt

Eine sehr romantisch erotische Liebesgeschichte
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-384-15145-2
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Eine sehr romantisch erotische Liebesgeschichte

E-Book, Deutsch, 260 Seiten

Reihe: tredition GmbH

ISBN: 978-3-384-15145-2
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Benny sieht gut aus, hat einen tollen Job, doch das Liebesglück ist ihm dennoch nicht hold. Er ist einfach zu schüchtern. Eine Verzweiflungstat stürzt ihn schließlich in eine unglaubliche Spirale voller Lust und Liebe.

Bereits in meiner Jugend habe ich kleine Geschichten aus dem wahren Leben aufgeschrieben. Später kamen auch Fantasy-Geschichten dazu. Als die großen Science-Fiction-Serien aufkamen, machte ich auch da erste Schreibversuche. Ebenso schaute ich gerne Krimis und schrieb verschiedene Ideen nieder. Doch es mussten rund dreißig Jahre vergehen, ehe ich den Ansporn erhielt, selbstgeschriebene Geschichten tatsächlich öffentlich anderen Interessierten zugänglich zu machen. Dies tat ich in einem Internet-Forum. Dort fand ich Gleichgesinnte, wo jeder jedem hilfreiche Tipps gab, um den eigenen Schreibstil zu verbessern. Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen: Ich wollte mein erstes Buch veröffentlichen!
Jechow Verliebt, verwirrt, verführt jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kapitel 1

Ich hasste Zahnärzte. Da ich erblich vorbelastet war, daher in regelmäßigen Abständen Sorgen mit meinem Gebiss hatte, musste ich mich damit abfinden.

Vor zwei Jahren hatte mein alter Zahnarzt angekündigt, sich bald zur Ruhe zu setzen. Seine Tochter würde die Praxis weiterführen, sobald sie ihr Studium abgeschlossen habe, hatte er gesagt. Da sie bereits seit einiger Zeit dort tätig war, konnte das nicht mehr lange dauern. Ich hatte jedoch noch nicht das Vergnügen mit ihr.

Doch dieser Tag kam.

Ich hatte mal wieder eines meiner üblichen Probleme. Eine Brücke hatte sich gelockert. Wie sich herausstellte, hatte sich darunter ein wenig Karies eingeschlichen. Nun setzte die junge Frau mir die Betäubungsspritzen für die erforderliche Behandlung. Ich spürte nichts davon. Sagenhaft! Das hat sie sicherlich von ihrem Daddy gelernt.

Mit einem Lächeln zum Dahinschmelzen sagte sie: „Wir warten ein paar Minuten. Und dann rücken wir dem Bösewicht zuleibe.“

„Behandeln Sie mich heute?“

„Aber sicher.“ Sie wirkte irritiert. „Wollen Sie lieber von meinem Vater …“ Sie stellte sich vor mich, blickte mich erschrocken an.

Ich schaute sie an. Um Gottes Willen, nein! Mir fiel endlich auf, wie hübsch sie war. Allerdings waren das eigentlich alle Damen, die in dieser Praxis arbeiteten. „Oh, nein. Nein. Ich freue mich darauf. Wenn alles so sanft und schmerzlos geht, wie die Spritzen, dann bin ich sehr glücklich.“ Ich fragte mich, ob sie meine spontane Bewunderung bereits erkannt hatte.

Die Kopfteile der Behandlungsstühle waren sehr schmal. Und bei einer etwas schwierigeren Behandlung drückte sich schon mal der Bauch des Alten an meinen Kopf. Ich habe mich nie beklagt, aber wenn es nun der flache Bauch dieser hübschen Frau sein würde, so tilgte das alle Unannehmlichkeiten der Vergangenheit, dachte ich.

Nun war diese Frau gerade einssechzig groß. Sie würde mir also beim Hinüberbeugen gewiss recht nahe kommen. Allein die Vorstellung machte mich unruhig.

„So, ist alles schön taub?“

Ich nickte, denn verständlich sprechen konnte ich nicht mehr so recht.

„Dann machen Sie mal den Mund auf, Herr Herzmann.“

Ich tat es und schloss die Augen, um mich zu entspannen.

Sie trat an den Stuhl heran, nahm ihr Werkzeug zur Hand und inspizierte das Bearbeitungsfeld in meinem Mund, wie ich annehmen musste. Das Bohren und Kratzen, das sanfte Rütteln und Brummen machte mir plötzlich absolut nichts mehr aus. Ich war ihr willenlos ergeben. Was sollte ich auch tun?

Zum Beispiel die Augen öffnen, dachte ich. Also …

Ich schaute in zwei wunderschöne blaue Augen. Mir wurde wohlig warm. Ich wagte jedoch nicht, ihren Blick zu lange zu fixieren. Also schloss ich meine Augen wieder. Ich sah diese funkelnden Sterne trotzdem. Wie in einem Traum …

Dann wurde das Brummen in meinem Mund etwas unangenehmer. Aber ich spürte sogleich, dass sie sich wie selbstverständlich gegen meinen Kopf drückte, damit dieser ruhig liegen blieb. Und es war nicht nur ihr Bauch, den ich spürte, nein, an meiner Schläfe schmiegte sich eindeutig etwas Weicheres an. Ich konnte nicht glauben, was ich gerade erlebte. Das musste doch ein Traum sein!

Aber nein, sie rückte kurz ab, positionierte sich neu und lehnte sich erneut gegen meinen Kopf. Ich spürte ganz deutlich die sanften Rundungen, die zwar stramm, aber zugleich auch weich und anschmiegsam erneut an meiner Schläfe lagen. Dann spürte ich zudem etwas Hartes. Oh, wow, dachte ich. Das sind ihre Nippel! Na, zumindest einer. Aber der drückte sich so unfassbar deutlich gegen meine Schläfe, dass mir heiß wurde.

Ich realisierte, dass meine Jacke, die ich mit den Händen hielt, meinen Bauch und meinen Unterleib bedeckte. Ich spürte, wie sich dort etwas regte, was dadurch zum Glück nicht sichtbar wurde.

War sie sich dessen eigentlich bewusst? Wusste sie, was sie mir da antat? Sie musste es doch selber spüren!

Der Kontakt riss ab. Die Behandlung war erledigt. Ich öffnete die Augen und suchte die ihren.

„Geschafft“, sagte sie und lächelte.

Ich griente verlegen und nickte ergeben, denn Sprechen war mit der Betäubung schwierig. Ein undeutliches „Danke“ brachte ich hervor und erhob mich etwas stürmisch. Hätte sie nicht einen Schritt rückwärts gemacht, wäre ich ihr vermutlich um den Hals gefallen  – aus Versehen …

Glückselig ging ich nach Hause. Davon würde ich heute Nacht träumen, da war ich mir sicher. Und ich fragte mich, ob ich mich in Zukunft einfach nur auf die Besuche bei ihr freuen wollte, in der Hoffnung, erneut in diesen Genuss zu kommen, oder ob ich sie darauf ansprechen sollte, um mehr zu bekommen. Andererseits, so gab mein Verstand mir zu denken, könnte diese Offensive auch zum K.O. führen.

Drei Monate später ging der Alte in den Ruhestand. Es war mir natürlich sehr recht.

Ein weiteres Jahr verging. Dennoch war ich unentschlossen, hatte die sanften Berührungen seiner Tochter genossen, die ich bei fast jeder ihrer Behandlungen erfuhr. Danach hatte ich stets wilde Träume. Aber den Mut, ihr mein Begehren zu gestehen, hatte ich noch immer nicht gefunden. Irgendwann ist es zu spät, fürchtete ich. Dabei sehnte ich mich so sehr nach einer Wurzelbehandlung durch ihre sanften Hände – allerdings an einer anderen Stelle …

Meine Probleme rissen nicht ab. Lästig, aber eigentlich nicht schade – bei den Aussichten …

Ausgerechnet an einem Freitag hatte sich eine Krone gelöst. Sofort rief ich an, um schnell einen Termin zu bekommen. „Wie lange sind Sie heute noch in der Praxis?“

„Bis 17 h“, sagte mir die Sprechstundenhilfe. „Aber …“, begann sie.

Doch ich unterbrach sie: „Ich möchte nicht wieder zu lange warten, bis da mehr kaputt geht. Ich möchte heute noch zur Frau Doktor.“

„Ja … Ja, gut. Dann kommen Sie bitte spätestens bis viertel vor fünf.“

„Vielen Dank. Das werde ich machen.“

Es war völlig irrsinnig. Ich freute mich auf einen Zahnarzttermin. Unfassbar.

Als ich in der Praxis ankam, verabschiedete sich meine Ärztin gerade von einem Patienten. Sie sprach ihre Sprechstundenhilfe an, weil sie mich offenbar noch nicht registriert hatte. „Nathalie, waren das alle, ja? Dann …“

„Da ist noch jemand, Vanessa“, antwortete diese und wies auf mich hin.

„Oh. Ja. Ja, gut“, stammelte Vanessa. „Aber sonst nichts mehr, oder?“

Nathalie schmunzelte. „Nein.“

„Gut, ich denke, das bekomme ich allein geregelt. Mach ruhig Feierabend. Schließ auch schon ab, damit nicht doch noch einer rein kommt.“

„Alles klar. Schönes Wochenende, Vanessa.“

Ich schaute ihr nach. Diese Nathalie, ebenso hübsch wie Vanessa, war schon einige Jahre hier in der Praxis. Die könnte mir auch gefallen, dachte ich.

Dann war die Kollegin fort. Ich hörte, wie sich der Schlüssel im Schloss drehte. Jetzt war ich allen Ernstes ganz allein mit meiner Frau Doktor. Ich musste doch träumen, dachte ich. Vanessa. Ein wunderschöner Name, sagte ich mir.

Da es ein sommerlich warmer Tag war, trug ich nur ein T-Shirt und eine Caprihose. Meine geliebte Frau Doktor, Vanessa, war mit einer weißen Sommerhose und einem luftigen Oberteil mit V-Ausschnitt bekleidet, welches gewiss sehr bequem war, jedoch nichts von ihrer zweifellos aufregenden Figur, die ich mir vorstellte, erahnen ließ. Es hatte zudem kurze Ärmel und fiel locker über den Hosenbund.

„Was haben wir denn heute, junger Mann?“, fragte sie auf dem Weg ins Behandlungszimmer.

„Tut mir leid, wenn ich Ihnen jetzt den Feierabend versaue. Aber ich wollte nicht wieder zu lange warten.“

„Das ist schon in Ordnung.“ Sie lächelte.

„Wirklich?“

„Ja, sicher. Alles gut. Setzen Sie sich.“

Ich löste die Krone, die ich nach dem Frühstück notdürftig mit Haftkleber eingesetzt hatte, und legte sie auf das Tablett am Schwenkarm.

Sie schaute mich an und grinste. „Man könnte fast meinen, Sie hätten sich mit Freuden auf diesen Termin vorbereitet.“

Meine Gedanken überschlugen sich. Ich liebte dieses zauberhafte Lächeln. „Klar, ich habe mir die Krone selber rausgerissen“, sagte ich. Das Lachen konnte ich aber nicht unterdrücken.

Sie schenkte mir erneut ein hinreißendes Lächeln, das mein Herz vor Freude etwas schneller schlagen ließ. Während sie sich die Handschuhe anzog, setzte ich mich auf den Stuhl. Sie trat an mich heran, sagte: „Mund auf“, schaute sogleich hinein. „Gut, ist nur die Krone, die abgerutscht ist, ja?“

Ich nickte und schaute in ihre herrlichen Augen.

„Das haben wir doch schnell erledigt.“

Sie betätigte...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.