Jessel | Leiblichkeit - Identität - Gewalt | Buch | 978-3-531-17560-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 506 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 729 g

Jessel

Leiblichkeit - Identität - Gewalt

Der mehrperspektivische Ansatz der psychomotorischen Gewaltprävention
2010
ISBN: 978-3-531-17560-7
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Der mehrperspektivische Ansatz der psychomotorischen Gewaltprävention

Buch, Deutsch, 506 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 729 g

ISBN: 978-3-531-17560-7
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Gewaltverhalten sowie dessen lebensgeschichtliche Entstehung sind eng an die Körper- und Leiberfahrungen sämtlicher Beteiligter gekoppelt. Missachtungs- und Ohnmachtserfahrungen hinterlassen in der Regel deutliche Spuren, häufig auf der basalen Ebene der leiblichen Integrität. Menschen können sich diesen Spuren deshalb nicht vom Bewusstsein aus (top-down) nähern, sondern in erster Linie über körperlich-leibliche Erfahrungen (bottom-up).
Der vorliegende Ansatz arbeitet mit einer wesentlichen Ressource von Kindern und Jugendlichen: mit deren leiblicher Verankerung in der Welt. Körper-, Leib- und Bewegungserfahrungen ermöglichen ihnen unmittelbare Erfahrungen der Kontrolle und Selbstwirksamkeit, des Lustgewinns, der Selbstwerterhöhung sowie positive zwischenmenschliche Erfahrungen. Diese ressourcen- und bedürfnisorientierten Qualitäten sind an sich bereits entwicklungsfördernd, sie stellen jedoch außerdem die wesentlichen Voraussetzungen dafür dar, dass sich Klienten auch schwierigen Entwicklungsthemen stellen können. Die Unmittelbarkeit von Körpererfahrungen ist zudem klärend und bewusstseinsschaffend und kann im Sinne einer reflexiven Leiblichkeit zur Grundlage von individuell bedeutsamen Reflexionsprozessen werden.
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Weitere Infos & Material


Theoretische Perspektiven.- Erkenntnistheoretische Grundlagen der psychomotorischen Gewaltprävention.- Identitätstheoretische Grundlagen der psychomotorischen Gewaltprävention.- Gewalttheoretische Grundlagen der psychomotorischen Gewaltprävention.- Ansatzanalyse.- Präventionstheoretische Grundlagen der psychomotorischen Gewaltprävention.- Zur Relevanz psychomotorischer Ansätze für die Gewaltprävention.- Praxeologie: Der mehrperspektivische Ansatz der psychomotorischen Gewaltprävention.- Integration und Differenzierung der theoretischen Zusammenhänge.- Psychomotorische Gewaltprävention in der Praxis.


Dr. Holger Jessel, Dipl.-Motologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Masterstudiengang Motologie an der Philipps-Universität Marburg.



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