E-Book, Deutsch, 1584 Seiten
Reihe: eBundle
Jordan Die Crighton-Saga - 11-teilige Serie
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7337-7480-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 1584 Seiten
Reihe: eBundle
ISBN: 978-3-7337-7480-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Der Crighton Clan: So harmonisch, wie diese große Anwaltsfamilie sich gibt, ist sie nur auf den ersten Blick, Unter der glatten Oberfläche verbergen sich verbotene Leidenschaften, zerstörerische Rivalitäten und brennender Ehrgeiz.
EINE PERFEKTE FAMILIE
Ein glanzvolles Familienfest wird für Olivia und ihren attraktiven Verlobten Caspar zum Tanz auf dem Vulkan. Explosive Enthüllungen, schockierende Geständnisse und heiße Flirts zerstören nicht nur das Bild der perfekten Societyfamilie - sondern beinahe auch Olivias Glück ...
BEI JEDEM KUSS VON DIR
Ein skrupelloser Herzensbrecher soll Saul Crighton sein. Tullah ist entschlossen, seinem leidenschaftlichen Werben zu widerstehen. Leichter gesagt als getan: Denn sie arbeitet nicht nur für den charmanten Unternehmer, sondern begehrt ihn wie keinen Mann je zuvor ...
IST DAS LIEBE?
Brennendheiß erwacht die Sehnsucht nach Liebe und Zärtlichkeit in Bobbie Miller. Doch die junge Anwältin hat ihr Herz an den Falschen verloren. Zwar ist Luke Crighton atemberaubend attraktiv - aber auch ein Feind ihrer Familie ...
AUF DEN ERSTEN BLICK
Liebe auf den ersten Blick? Ein Märchen, glaubt die schöne Chrissie. Aber dann betritt der Antiquitätenhändler Guy Cooke ihr Cottage, und im nächsten Moment liegt sie in seinen Armen. Doch ein dunkles Geheimnis wirft Schatten auf ihr Glück ...
DIR GEHÖRT MEIN HERZ
Ausgerechnet der unwiderstehliche Gareth Simmonds ist Louises neuer Chef in Brüssel. Der Traummann, an den sie einst ihr Herz verlor - und ihre Unschuld. Aber der Schuft stahl sich aus ihrem Bett, verschwand auf Nimmerwiedersehen. Nicht noch einmal, schwört sich Louise...
IRRWEGE ZUM GLÜCK
Gerade will Maddy die Scheidung einreichen, als ihr treuloser Ehemann von Jamaica heimkehrt. Offenbar geläutert: Denn Max ist sanft und liebevoll. Schon spürt Maddy, wie ihr Verlangen nach ihm wächst. Doch sie bleibt kühl. Noch traut sie seiner wundersamen Wandlung nicht ...
EIN ABSCHIEDSKUSS?
Ehemann dringend gesucht! Samantha ist fest entschlossen, sich den netten James Crighton zu angeln. Doch dann erlebt sie in den Armen des attraktiven Liam den zärtlichsten Kuss ihres Lebens - und wird die Erinnerung an diesen Moment einfach nicht mehr los.
DIE LIEBESNACHT
Die Fetzen fliegen, wann immer sich Katie Crighton und Sebastian Cooke begegnen. Die junge Anwältin und der gut aussehende Firmenboss sind sich gehörig unsympathisch! Zumindest bis zu dem Moment, als sie sich auf einmal leidenschaftlich in den Armen liegen
WAS GESCHAH IN ZIMMER 113?
Den verführerischen Duft von Pollys Parfüm bemerkt Marcus sofort, als er Hotelzimmer 113 betritt. Und dann sieht er die schlafende, in ihre Kissen gekuschelte Frau, die er seit Jahren heimlich liebt. Endlich erleben beide sinnliche Stunden voll Leidenschaft. Doch am nächsten Morgen quälen sie sich gegenseitig mit ihrer zerstörerischen Eifersucht. Polly glaubt, dass Marcus der sexy Suzi bereits einen Heiratsantrag gemacht hat. Und er ist sicher, dass Polly total vernarrt in den smarten Phil ist ...
DAVID IST ZURÜCK!
Wie ein Lauffeuer spricht es sich herum: David Crighton, der vor Jahren nach einem Betrugs-Skandal aus Haslewich geflohen war, ist zurück! Doch wird es ihm je gelingen, das Vertrauen seiner Familie zurückzugewinnen? Die sensible Honor möchte ihm so gern dabei helfen
DER NEUBEGINN
Olivia und Caspar verspielen ihr Liebesglück, weil sie echte und scheinbare Konflikte nicht bewältigen können. Nach zehn gemeinsamen Jahren halten beide ihre Ehe für zerrüttet Caspar Johnson - Der sympatische Jurist: Er weiß, dass sich Olivia immer als ungeliebtes Kind ihres Vaters David empfunden hat und sich bei ihm vergeblich bemühte, als Anwältin anerkannt zu werden. Als David nach langer Abwesenheit zur Familie zurückkehrt, fühlt sie sich in ihrer selbst erschaffenen Existenz von ihm so bedroht, dass sich ihre Aggressionen auch gegen den verständnisvollen Caspar wenden ...
Am 31. Dezember 2011 starb unsere Erfolgsautorin Penny Jordan nach langer Krankheit im Alter von 65 Jahren. Penny Jordan galt als eine der größten Romance Autorinnen weltweit. Insgesamt verkaufte sie über 100 Millionen Bücher in über 25 Sprachen, die auf den Bestsellerlisten der Länder regelmäßig vertreten waren. 2011 wurde sie vom britischen Autorenverband Romantic Novelists' Association für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Penny Jordan wurde 1946 im englischen Preston geboren. Als Teenager zog sie nach Cheshire, wo sie bis zu ihrem Tode blieb. Sie besuchte die Todmorden Grammar School und arbeitete anschließend als Schreibkraft in Manchester. Während ihrer Zeit als Bankangestellte, schenkte ihr Steve Halsall, Buchhalter und ihr zukünftiger Ehemann, ihre erste Schreibmaschine - eine Autorin war geboren.
Penny behauptete später oft, sie habe Geschichten erfunden, seit sie denken könne. Im Alter von zehn Jahren hörte sie zum ersten Mal vom Mills & Boon-Verlag, als eine Nachbarin ihrer Mutter die Zeitschrift "Woman's Weekly" gab. Mit Anfang zwanzig begann sie zu schreiben und veröffentlichte in den ersten Jahren unter verschiedenen Pseudonymen 25 Regency-Romane, zwei Liebesromane und einen Romantic Thriller.
Dann erfuhr sie, dass der Romance Verlag Mills & Boon nach neuen Autoren suchte. "Ich war immer ein Fan von Mills & Boon-Romanen - am Tag der Veröffentlichung meiner Lieblingsautorenhabe ich immer so früh wie möglich Feierabend gemacht, um rechtzeitig in die Buchhandlungen zu kommen und ein Exemplar zu ergattern, bevor alle vergriffen waren. Irgendwann nahm ich all meinen Mut zusammen und bot Mills & Boon mein erstes eigenes Buch. Ich entschied mich für die Art Liebesroman, die ich selber am liebsten lese, mit einem Wüstenprinzen als Helden. Dieser erschien unter dem Titel 'Falcon's Prey' [bei CORA unter dem Titel "Betörende Nächte in Kuwait" bei Julia erschienen, die Red.]. Über Wüstenprinzen zu schreiben hat mir immer großen Spaß gemacht, und sie sind so etwas wie mein Markenzeichen geworden. "
Die Lektorin, die Penny Jordans Roman 1980 in einem Stapel unveröffentlichter Manuskripte entdeckte, sagte über sie: "Ein Naturtalent - eine geborene Geschichtenerzählerin mit einem einzigartigen, kraftvollen und leidenschaftlichen Ton. "Die Manuskripte, die Penny Jordan auf ihrer alten Schreibmaschine schrieb, waren berüchtigt, weil oft Heldennamen und einzelne Buchstaben fehlten, da Pennys Arbeitsweise impulsiv war ...
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. KAPITEL
„Sex! Sex! Kannst du eigentlich an nichts anderes denken als an Sex?“, fauchte sie wütend.
„Wir sind verheiratet. Wir sollten Sex haben“, erwiderte Caspar ohne Rücksicht auf Verluste, wobei seine eigene Wut und das Gefühl, etwas schlecht gehandhabt zu haben, von ihrer Wut noch angefacht wurde.
„Wir sollten unheimlich vieles“, entgegnete Olivia schneidend. „Gestern hätten wir zum Beispiel eigentlich mit den Mädchen in den Park gehen sollen, aber du musstest ja unbedingt mit deinem Bruder Golf spielen.“
„Ach, jetzt verstehe ich, so ist das also?“, provozierte Caspar sie. „Es gibt keinen Sex, nur weil ich mir erlaubt habe, mir gestern ausnahmsweise mal mit meinem Bruder einen schönen Tag zu machen?“
„Deinem Halbbruder, genauer gesagt“, stellte Olivia kühl richtig.
Ihr Herz klopfte rasend schnell. Sie fühlte sich krank, atemlos und überwältigt von der schieren Intensität ihrer Gefühle und der Anstrengung, sie unter Kontrolle zu bringen.
Gleich würde ihr der Schweiß ausbrechen und dann … dann … Aber nein, sie würde sich nicht gestatten, sich krank zu fühlen, geschweige denn krank zu sein; täte sie es, brächte sie das zu sehr in die Nähe ihrer Mutter und der Neurosen, von denen diese getrieben wurde. Dem ewigen Kreislauf von Fressorgien und Entleerung, der das Leben ihrer Mutter beherrscht hatte und das Leben aller, die um sie herum gewesen waren.
Sie waren jetzt seit ein paar Wochen in den USA, in erster Linie weil einer von Caspars Halbbrüdern heiratete, aber auch, damit Caspar ein bisschen Zeit mit seiner großen und weit verzweigten Familie verbringen und ihnen seine Frau und die beiden Töchter vorstellen konnte.
Olivia hatte ursprünglich nicht mitfahren wollen, weil sie im Moment so viel zu tun hatte, dass sie allein der Gedanke an Urlaub vor Nervosität ganz krank machte. Weil sie sich geweigert hatte, war es zwischen Caspar und ihr zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen.
Dass sie es sich dann in letzter Minute doch noch anders überlegt hatte, hatte nicht etwa damit zu tun, dass sie Caspar eine Freude machen wollte, sondern schlicht damit, dass sie sich strikt weigerte, es ihrer Familie gleichzutun und ihren Vater willkommen zu heißen, der in seine Heimatstadt zurückgekehrt war. Der Umstand, dass sie entschlossen war, die Familienfeier zu boykottieren, hatte den bestehenden Riss zwischen Caspar und ihr noch weiter vertieft.
Wie habe ich bloß jemals glauben können, Caspar sei anders, fragte sie sich jetzt verbittert. Wie hatte sie sich nur einbilden können, dass sie für ihn immer an erster Stelle käme? Dabei war er genau wie alle anderen Menschen in ihrem Leben auch. O ja, sie behaupteten zwar, sie zu lieben, aber in Wahrheit … in Wahrheit …
Sie schloss die Augen und erschauerte vor Kälte, obwohl es in dem Hotelzimmer warm war. Der Druck, den sie im Kopf verspürte, verstärkte sich noch, als sie den Ausdruck in den Augen ihres Onkels Jon zu verdrängen versuchte, als der über seinen Zwillingsbruder David – ihren Vater – gesprochen hatte. Wie konnte Onkel Jon ihren Vater nach allem, was er getan hatte, immer noch lieben?
Vor ein paar Tagen hatte Jon sie angerufen und gedrängt, nach Hause zu kommen, um an der Party in Fitzburgh Place teilzunehmen, mit der die Hochzeit ihres Vaters mit Lord Astleghs Kusine Honor gefeiert werden sollte, aber Olivia hatte sich geweigert.
Sie verstand nicht, warum sie sich ständig so hin und her gerissen fühlte und warum es ihr zunehmend schwerer fiel, ihre Panik unter Verschluss zu halten. Diese schreckliche Angst. Dieses unheimliche Gefühl, als ob sie sich unweigerlich Schritt für Schritt vom Rest der Menschheit entfernte.
Caspar sprang jetzt aus dem Bett, das Gesicht angespannt vor Wut. Hatte sie wirklich einmal geglaubt, ihn zu lieben? Es kam ihr unvorstellbar vor. Als sie sich an ihre Gefühle von früher zu erinnern versuchte, war in ihrem Kopf nur gähnende Leere.
„Danny hat uns in sein Chalet in Colorado eingeladen. Wir könnten Ski …“
„Nein“, fiel sie ihm ins Wort.
Während Olivia ihren Mann beobachtete, spürte sie ein Gefühl von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit in sich aufsteigen. Die Liebe, die sie einst verbunden und die zwei Töchter hervorgebracht hatte, hatte sich in Luft aufgelöst. Sie waren sich fremd geworden. So fremd, dass Caspar es wahrscheinlich nicht einmal zu schätzen wusste, dass sie einen Berg von Arbeit, den sie nach ihrer Rückkehr bewältigen musste, in Kauf genommen hatte, um ihn nach Amerika zu begleiten.
Sie hatte das Gefühl, dass ihr gleich der Schädel platzte. Ihr ganzes Leben lang hatte sie gegen ihren Großvater ankämpfen müssen, weil sie den Wunsch verspürt hatte, in die Fußstapfen ihrer Familie zu treten und Anwältin zu werden. Sie, als Frau! Er würde triumphieren, wenn sie jetzt versagte.
„Ich muss nach Hause. Meine Arbeit …“
„Immer geht es nur um deine Arbeit. Und was ist mit deiner Ehe?“
Ihre Ehe. Olivia warf ihm einen distanzierten Blick zu.
„Unsere Ehe ist keine Ehe mehr, Caspar“, erklärte sie. Das Gefühl von Erleichterung, das bei diesen Worten in ihr aufstieg, war fast so berauschend, als ob sie ein Glas Champagner hinuntergestürzt hätte. Sie spürte, wie sich ihre Stimmung hob und die Anspannung von ihr abfiel.
„Was … was zum Teufel redest du da?“, hörte sie Caspar fragen, aber sie hatte sich bereits von ihm abgewandt, ihre Entscheidung war gefallen.
„Ich finde, wir sollten uns trennen“, hörte sie sich selbst sagen.
„Trennen?“
Sie merkte, dass sie den Atem anhielt, als sie das Entsetzen in seiner Stimme mitschwingen hörte. Fast so, als ob sie wartete … aber worauf?
„Ja“, bestätigte sie ruhig. „Wir werden es selbstverständlich alles ordentlich regeln … vom rechtlichen Standpunkt aus …“
„Das ist natürlich das Erste, woran du denkst … schließlich bist du ja eine Crighton“, gab Caspar verbittert zurück.
Olivia wich seinem Blick aus.
„Das hat dir nie gepasst, stimmt’s?“, fragte sie leise.
„Mir hat es nur nie gepasst, dass diese Ehe immer aus mehr als zwei Personen bestand, Livvy.“
„Du wolltest die Kinder doch ebenso wie ich“, fuhr Olivia verletzt auf.
„Ich rede nicht von den Mädchen“, stieß Caspar hervor. „Ich rede von deiner verdammten Familie. Du kommst mir wie ein kleines Mädchen vor, Livvy. Du lebst in der Vergangenheit und schaffst es einfach nicht, davon loszukommen.“
„Das stimmt nicht.“ Ihr Gesicht war weiß geworden wie ein Blatt Papier. „Wer …“
„Es hängt mir zum Hals heraus, den Sündenbock für das zu spielen, was andere dir angeblich angetan haben, Livvy. Es hängt mir zum Hals heraus, dafür verantwortlich gemacht zu werden, nur weil ich ebenso ein Mann bin wie dein Vater und dein Großvater und Max. Es hängt mir zum Hals heraus, den Kopf für das emotionale Gepäck hinzuhalten, das du so beharrlich mit dir herumschleppst – du mit deiner gottverdammten Opferhaltung!“
„Wie kannst du es wagen, so etwas zu sagen?“
„Weil es die Wahrheit ist“, entgegnete Caspar kalt. „Und ich habe es auch satt, als Wiedergänger deines Vaters, Großvaters und Cousins zu fungieren, Livvy … und erst recht habe ich es satt, für dich den Sandsack zu spielen. Es wird höchste Zeit, dass ich mir auch ein bisschen was vom Leben hole und endlich dieses Buch schreibe, das ich schon so lange schreiben will, mir diese Harley kaufe und durch dieses Land fahre … damit ich mich endlich wieder einmal richtig lebendig fühle.“
Olivia starrte ihn an, als ob er ein Fremder wäre. Dieser egoistische, unsensible Mann mit seinen pubertären Fantasien und der totalen Missachtung, die er gegenüber den Bedürfnissen ihrer Kinder und ihren eigenen an den Tag legte, war nicht der Caspar, den sie zu kennen geglaubt hatte.
„Ich weiß wirklich nicht, warum ich mir je eingebildet habe, dich zu lieben, Caspar“, sagte sie heiser. „Oder warum ich dich geheiratet habe“, fügte sie hinzu, während sie sich fragte, ob er wohl hörte, wie all ihre Träume, ihre Ideale und ihre Liebe in diesem Moment in Millionen Scherben zersplitterten.
„Ach, nein? Dann hast du wirklich ein verdammt kurzes Gedächtnis. Du hast mich geheiratet, weil du deiner Kindheit entkommen wolltest“, sagte Caspar.
Ihre Kindheit. Als er das Zimmer verließ, schloss Olivia, am ganzen Körper zitternd, die Augen.
In ihrem Mund war ein bitterer Geschmack. Sie hatte nie eine richtige Kindheit gehabt. Manchmal war ihr, als hätte sie bereits bei ihrer Geburt gewusst, dass sie ungeliebt war, weil sie nicht das Kind – der Sohn – war, den sich ihr Vater und – wichtiger noch – ihr Großvater gewünscht hatten.
Ihretwegen war Olivia ihr ganzes Leben lang so entschlossen gewesen, sich selbst zu beweisen … ihnen zu beweisen, dass sie etwas wert war. Ihretwegen hatte sie sich in diesen letzten Monaten so abgerackert, um ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen, obwohl es sich immer mehr so anfühlte, als ob sie auf einem Drahtseil über eine erschreckend tiefe Schlucht balancierte. Es bedurfte nur eines falschen Schritts, um abzustürzen … eines versäumten Atemzugs … aber sie musste es machen. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Töchter. Sie war wild entschlossen, ihnen zu ersparen, dass sie es als einen Makel empfanden, als Mädchen auf die Welt gekommen zu sein. Seit David untergetaucht war, nachdem die...




