Jovanovic / Schwarzer | Entwicklungspsychologie der Kindheit | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 340 Seiten

Jovanovic / Schwarzer Entwicklungspsychologie der Kindheit


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-17-029691-6
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 340 Seiten

ISBN: 978-3-17-029691-6
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Entwicklung in der Kindheit ist geprägt durch eine Fülle faszinierender Veränderungen. Wie Kinder die Welt wahrnehmen und mit ihr interagieren, wie sie über sie denken und welche Informationen sie sich merken können, befindet sich in ständigem Fluss. Das Verstehen von Sprache und der eigene Spracherwerb eröffnen Kindern darüber hinaus einen ganz neuen Blick auf die Welt. Sie können sich dadurch Wissen schneller aneignen, ihren Vorstellungsraum erweitern und lernen, mit anderen effizienter zu kommunizieren. Gerade durch die Kommunikation und Interaktion mit der Umwelt erfahren sie sich als soziales Wesen und gewinnen Erkenntnisse über sich selbst. Das Buch erläutert die typischen Veränderungen in der Kindheit aus einer grundlagenorientierten Forschungsperspektive. Jedes Kapitel schlägt eine Brücke zu untypischen Entwicklungsverläufen und diskutiert, wie Wissen aus der Grundlagenforschung praktisch genutzt werden kann.

Prof. Dr. Gudrun Schwarzer ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Dr. Bianca Jovanovic ist akademische Rätin in der Abteilung Entwicklungspsychologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
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Weitere Infos & Material


1;Deckblatt;1
2;Titelseite;4
3;Impressum;5
4;Inhalt;6
5;1 Kernthemen und Anwendungsfelder der Entwicklungspsychologie der Kindheit;12
5.1;1.1 Historische Perspektive;13
5.2;1.2 Entwicklungsbegriff;15
5.2.1;1.2.1 Stufenbegriff;15
5.2.2;1.2.2 Moderner Entwicklungsbegriff;16
5.3;1.3 Einflüsse auf die kindliche Entwicklung;17
5.3.1;1.3.1 Bedeutung von Genetik und Epigenetik;18
5.3.2;1.3.2 Bedeutung der Umwelt;20
5.4;1.4 Anwendungsfelder und translationale Forschung der Entwicklungspsychologie des Kindesalters;25
5.4.1;1.4.1 Anwendungsfelder;25
5.4.1.1;1.4.1.1 Kindliche Entwicklung in verschiedenen pädagogischen Kontexten;26
5.4.1.2;1.4.1.2 Entwicklungsstörungen;29
5.4.2;1.4.2 Translationale Forschung;32
5.4.3;1.4.3 Beispiel für translationale Forschung;33
5.5;1.5 Ausblick auf die folgenden Kapitel;35
6;2 Theorien der Entwicklungspsychologie der Kindheit;37
6.1;2.1 Interaktion von Anlage und Umwelt;38
6.1.1;2.1.1 Piagets Theorie;38
6.1.2;2.1.2 Wygotskys Theorie;40
6.2;2.2 Bedeutung der Umwelt;43
6.2.1;2.2.1 Lerntheorien;43
6.2.2;2.2.2 Ökologische Theorien;46
6.2.3;2.2.3 Kulturelle Theorien;48
6.3;2.3 Bedeutung der Anlage;50
6.3.1;2.3.1 Evolutionäre Ansätze;50
6.3.2;2.3.2 Kernwissenstheorien;52
6.4;2.4 Bedeutung des Individuums;53
6.5;2.5 Theorien untypischer Entwicklung;56
7;3 Methodische Verfahren und Untersuchungsdesigns;59
7.1;3.1 Datengewinnung;61
7.1.1;3.1.1 Neugeborenen- und Säuglingsalter;61
7.1.2;3.1.2 Kleinkindalter;66
7.1.3;3.1.3 Vorschul- und Kindesalter;67
7.2;3.2 Untersuchungsdesigns;68
7.2.1;3.2.1 Korrelationsstudien;69
7.2.2;3.2.2 Experimentelle Studien;69
7.2.3;3.2.3 Längsschnittliche Verfahren;70
7.2.4;3.2.4 Querschnittliche Verfahren;73
7.2.5;3.2.5 Sequentielle Studien;74
7.2.6;3.2.6 Die Rolle von Kultur und Spezies;75
7.3;3.3 Methodische Verfahren in den Anwendungsfeldern;76
7.3.1;3.3.1 Entwicklungsdiagnostik;77
7.3.2;3.3.2 Prävention und Intervention;78
7.3.3;3.3.3 Evaluation;81
7.3.4;3.3.4 Translation;82
8;4 Biologische Grundlagen der Entwicklung;85
8.1;4.1 Die Anlage-Umwelt-Debatte: Vom Einfluss der Geneaufdas Verhalten;86
8.1.1;4.1.1 Das Genom;87
8.1.2;4.1.2 Erblichkeit;88
8.1.3;4.1.3 Einfluss von Umwelt und Interaktion: Epigenese;90
8.2;4.2 Die Entwicklung des Gehirns;91
8.2.1;4.2.1 Pränatale Entwicklung;92
8.2.1.1;4.2.1.1 Proliferation (4. bis 10. Woche);94
8.2.1.2;4.2.1.2 Migration (7. bis 20. Woche);94
8.2.1.3;4.2.1.3 Differenzierung/Spezialisierung;96
8.2.2;4.2.2 Postnatale Entwicklung;96
8.2.2.1;4.2.2.1 Axonales und dendritisches Wachstum und Verschaltung;96
8.2.2.2;4.2.2.2 Synapsenbildung und -eliminierung;97
8.2.2.3;4.2.2.3 Myelinisierung;97
8.2.3;4.2.3 Basale Plastizität und funktionale Spezifikation des Cortex;98
8.2.3.1;4.2.3.1 Sensible Perioden;101
8.2.3.2;4.2.3.2 Lebenslange Plastizität;103
8.3;4.3 Entwicklungsstörungen;106
8.3.1;4.3.1 Das Williams-Syndrom;107
8.3.2;4.3.2 Phenylketonurie;108
8.3.3;4.3.3 Das fetale Alkoholsyndrom;110
8.3.4;4.3.4 Translation;111
9;5 Körperwachstum und Motorik“;113
9.1;5.1 Entwicklung des Körpers;114
9.1.1;5.1.1 Körpergröße, Gewicht und Proportionen;114
9.1.2;5.1.2 Einflüsse auf körperliche Veränderungen;117
9.2;5.2 Entwicklung der Motorik;120
9.2.1;5.2.1 Neugeborenenreflexe;121
9.2.2;5.2.2 Aufrechte Körperhaltung und Fortbewegung;121
9.2.3;5.2.3 Greifen und Explorieren;124
9.2.4;5.2.4 Zusammenhang zwischen Motorik und anderen Entwicklungsbereichen;127
9.3;5.3 Untypische Verläufe der motorischen Entwicklung;129
9.3.1;5.3.1 Umschriebene motorische Entwicklungsstörung;130
9.3.2;5.3.2 Motorische Störungen und andere Entwicklungsbereiche;131
9.3.3;5.3.3 Translation;136
10;6 Wahrnehmung;139
10.1;6.1 Theoretische Perspektiven auf die Wahrnehmungsentwicklung;140
10.2;6.2 Methodische Verfahren;142
10.3;6.3 Wahrnehmungsentwicklung in verschiedenen Sinnesbereichen;144
10.3.1;6.3.1 Entwicklung der Haptik, des Geschmacks- und Geruchsinnes;145
10.3.2;6.3.2 Auditive Wahrnehmung;147
10.3.3;6.3.3 Visuelle Wahrnehmung;150
10.3.4;6.3.4 Intermodale Wahrnehmung;154
10.4;6.4 Wahrnehmungsentwicklung in der Kindheit;156
10.5;6.5 Untypische Verläufe der Wahrnehmungsentwicklung;157
10.5.1;6.5.1 Visuelle Störungen und andere Entwicklungsbereiche;159
10.5.2;6.5.2 Translation;163
11;7 Kognitive Entwicklung;166
11.1;7.1 Die Theorie von Piaget;166
11.1.1;7.1.1 Stadien;167
11.1.1.1;7.1.1.1 Das sensumotorische Stadium (0 bis 2 Jahre);167
11.1.1.2;7.1.1.2 Das präoperationale Stadium (2 bis 7 Jahre);169
11.1.1.3;7.1.1.3 Das konkret-operationale Stadium (7 bis 11 Jahre);169
11.1.1.4;7.1.1.4 Das formal-operationale Stadium (ab ca. 12 Jahren);170
11.1.2;7.1.2 Kritik an der Theorie von Piaget;170
11.2;7.2 Domänenspezifische Ansätze;171
11.2.1;7.2.1 Naive Physik;172
11.2.2;7.2.2 Numerisches Wissen;173
11.3;7.3 Entwicklung der Informationsverarbeitung;175
11.3.1;7.3.1 Aufmerksamkeit;175
11.3.1.1;7.3.1.1 Wachheit, fokussierte Aufmerksamkeit und Reizverarbeitung;176
11.3.1.2;7.3.1.2 Orientierung und Aufmerksamkeit;177
11.3.2;7.3.2 Gedächtnisentwicklung;180
11.3.2.1;7.3.2.1 Neuronale Grundlagen verschiedener Gedächtnissysteme;182
11.3.2.2;7.3.2.2 Entwicklung des deklarativen Gedächtnisses im Säuglings- und frühen Kleinkindalter;182
11.3.2.2.1;7.3.2.2.1 Methoden zur Erfassung von Gedächtnisleistungen im Säuglingsalter;183
11.3.2.2.2;7.3.2.2.2 Grundlagen der frühen Gedächtnisentwicklung;188
11.3.2.3;7.3.2.3 Entwicklung des deklarativen Gedächtnisses und Arbeitsgedächtnisses in der Kindheit;188
11.3.2.3.1;7.3.2.3.1 Einfluss von Wissen;189
11.3.2.3.2;7.3.2.3.2 Einfluss von Strategien und Metakognition;189
11.3.2.3.3;7.3.2.3.3 Entwicklung des autobiographischen Gedächtnisses;191
11.3.2.4;7.3.2.4 Entwicklung des nichtdeklarativen Gedächtnisses;191
11.3.3;7.3.3 Exekutive Funktionen;193
11.3.3.1;7.3.3.1 Inhibitorische Kontrolle;194
11.3.3.2;7.3.3.2 Kognitive Flexibilität;194
11.3.4;7.3.4 Problemlösen und Planen;195
11.4;7.4 Untypische Verläufe und Anwendungsbereiche der kognitiven Entwicklung;197
11.4.1;7.4.1 Die Aufmerksamkeits- defizit-/Hyperaktivitätsstörungen;198
11.4.1.1;7.4.1.1 Ätiologie;198
11.4.1.2;7.4.1.2 Die Rolle genetischer Dispositionen und ihr Zusammenhang mit kognitiven Prozessen;199
11.4.1.3;7.4.1.3 ADHS und exekutive Funktionen;200
11.4.1.4;7.4.1.4 Therapieansätze;201
11.4.2;7.4.2 Kindliches Augenzeugengedächtnis;202
11.4.3;7.4.3 Translation;207
12;8 Sprache;209
12.1;8.1 Erwerb der Phonologie;211
12.1.1;8.1.1 Wahrnehmen und Erkennen von Phonemen;211
12.1.2;8.1.2 Die Rolle der Prosodie bei der Wahrnehmung von Phonemen und Worten;213
12.1.3;8.1.3 Artikulation von Phonemen und Wörtern;214
12.2;8.2 Erwerb des Lexikons (Semantik);216
12.2.1;8.2.1 Erste Worte;216
12.2.2;8.2.2 Erwerb von Substantiven;217
12.2.3;8.2.3 Erwerb von Verben und Adjektiven;220
12.3;8.3 Erwerb der Grammatik;221
12.4;8.4 Erwerb der Pragmatik;223
12.5;8.5 Erklärungen für die Entwicklung von Sprache;225
12.5.1;8.5.1 Angeborene Voreinstellungen des Spracherwerbs – Biologie;225
12.5.2;8.5.2 Erworbene Bereiche des Spracherwerbs – Lernen und Kognition;226
12.5.3;8.5.3 Erworbene Bereiche des Spracherwerbs – soziokulturelle Einflüsse;227
12.6;8.6 Untypische Verläufe der Sprachentwicklung;228
12.6.1;8.6.1 Spezifische Sprachentwicklungsstörung;229
12.6.2;8.6.2 Ursachen und Interventionen;231
12.6.3;8.6.3 Translation;232
13;9 Emotionale Entwicklung und Entwicklung des Selbst;235
13.1;9.1 Entwicklung der Emotionen;236
13.1.1;9.1.1 Theorien der Emotionsentwicklung;237
13.1.1.1;9.1.1.1 Differenzierungtheorien;237
13.1.1.2;9.1.1.2 Theorie der differentiellen Emotionen;238
13.1.1.3;9.1.1.3 Funktionalistischer Ansatz;238
13.1.2;9.1.2 Entwicklung des Emotionsausdrucks;239
13.1.2.1;9.1.2.1 Entwicklung basaler Emotionen;240
13.1.2.2;9.1.2.2 Entwicklung sekundärer Emotionen;243
13.1.3;9.1.3 Entwicklung des Emotionsverständnisses;245
13.1.3.1;9.1.3.1 Emotionswahrnehmung;245
13.1.3.2;9.1.3.2 Emotionale Kommunikation;247
13.1.3.3;9.1.3.3 Emotionswissen;248
13.1.4;9.1.4 Emotionsregulation;248
13.1.5;9.1.5 Temperament;250
13.2;9.2 Die Entwicklung des Selbst;255
13.2.1;9.2.1 Erste Schritte zur Testung des Selbst: Der klassische Spiegeltest und ähnliche Paradigmen;255
13.2.2;9.2.2 Das zeitlich ausgedehnte Selbst;257
13.2.3;9.2.3 Das Selbst im ersten Lebensjahr;258
13.3;9.3 Untypische Verläufe der Emotionsentwicklung;259
13.3.1;9.3.1 Regulationsstörung im Säuglingsalter: Exzessives Schreien;259
13.3.2;9.3.2 Die Münchner Sprechstunde: Ein Interventionsprogramm für schreiende Säuglinge;262
13.3.3;9.3.3 Translation;262
14;10 Soziale Entwicklung;265
14.1;10.1 Entwicklung der Bindung;266
14.1.1;10.1.1 Bindungstypen;268
14.1.2;10.1.2 Stabilität und Folgen der Bindung;270
14.2;10.2 Entwicklung der sozialen Interaktion;271
14.2.1;10.2.1 Präferenz für soziale Stimuli;271
14.2.2;10.2.2 Dyadische Interaktion;272
14.2.3;10.2.3 Triadische Interaktion;273
14.2.3.1;10.2.3.1 Die Aufmerksamkeit teilen und ihr folgen;274
14.2.3.2;10.2.3.2 Die Aufmerksamkeit lenken;275
14.3;10.3 Die Entwicklung sozialer Kognition;277
14.3.1;10.3.1 Entwicklung der Theory of Mind (ToM) – das Verständnis falscher Überzeugungen;277
14.3.2;10.3.2 Vorläufer des Verständnisses falscher Überzeugungen: Soziales Verständnis im Säuglings- und Kleinkindalter;279
14.3.3;10.3.3 Verstehen bereits Säuglinge falsche Überzeugungen?;282
14.3.4;10.3.4 Erklärungsansätze der ToM-Entwicklung;282
14.3.5;10.3.5 Weitere Faktoren, die die Entwicklung der ToM beeinflussen;285
14.4;10.4 Kooperation und hilfreiches Verhalten;286
14.4.1;10.4.1 Kooperation;286
14.4.2;10.4.2 Hilfreiches Verhalten;288
14.5;10.5 Untypische Verläufe der sozialen Entwicklung;289
14.5.1;10.5.1 Desorganisierte Bindung und reaktive Bindungsstörung;289
14.5.2;10.5.2 Autismus;291
14.5.3;10.5.3 Translation;292
15;Literaturverzeichnis;295
16;Stichwortverzeichnis;338


Prof. Dr. Gudrun Schwarzer ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Dr. Bianca Jovanovic ist akademische Rätin in der Abteilung Entwicklungspsychologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.



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