Jurt Frankreichs engagierte Intellektuelle
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8353-2236-3
Verlag: Wallstein
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Von Zola bis Bourdieu
E-Book, Deutsch, Band 19, 288 Seiten
Reihe: Kleine politische Schriften
ISBN: 978-3-8353-2236-3
Verlag: Wallstein
Format: PDF
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Joseph Jurt, geb. 1940, em. Professor für französische Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg i. Br., Mitgründer und langjähriger Vorsitzender des Freiburger Frankreich-Zentrums, Vizepräsident des Schweizerischen Wissenschaftsrates. Veröffentlichungen u.a.: Grundwissen Philosophie. Bourdieu (2008); Die Literatur und die Erinnerung an die Shoah (Hg., 2005); Intellektuelle - Elite - Führungskräfte und Bildungswesen in Deutschland und Frankreich (Hg., 2004).
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Geschichte einzelner Länder Europäische Länder
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaften Interdisziplinär Geisteswissenschaften
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Kultur- und Ideengeschichte
Weitere Infos & Material
1;Titelseite;4
2;Impressum;5
3;Inhalt;6
4;Vorwort;8
5;Abku¨rzungsverzeichnis;10
6;1. Wissenschaftler, Schriftsteller, Intellektuelle;12
6.1;Die Entstehung des Begriffs in Frankreich;12
6.2;Die Dominanz der Gelehrten in Deutschland;13
6.3;Die Dominanz der Schriftsteller in Frankreich;15
7;2. Die Vorgeschichte: von den Aufklärern zur Bildung der sozialen Gruppe der Intelligenz;20
7.1;Die Aufklärer des 18. Jahrhunderts;20
7.2;Voltaire als Vorbild;22
7.3;Dichter als charismatische Figuren:Lamartine und Victor Hugo;26
7.4;Die Intelligenz als Gruppe im 19. Jahrhundert;28
8;3. Die Geburt der ›Intellektuellen‹im Kontext der Dreyfus-Affäre;32
8.1;Strukturelle Bedingungen;32
8.2;Die historische Innovation von »J’accuse«;34
8.3;Die Solidarisierung der Intellektuellen;40
8.4;Die Debatte u¨ber die Legitimation desintellektuellen Engagements;44
9;4. Von der Dreyfus-Affäre bis zum ›Großen Krieg‹;50
9.1;Spannungen im Dreyfus-Lager;51
9.2;Die Formation des nationalistischen Lagers:Barrès und die Action française;54
9.3;Die studentische Jugend und die Gruppedes ›dritten Weges‹;59
10;5. Die Intellektuellen und der ›Große Krieg‹;64
10.1;Unterschiedliche Einschätzungen derBedrohung durch Deutschland;64
10.2;Die ›Union sacrée‹;66
10.3;Die Mobilisierung der Wissenschaftler;68
10.4;Die nationalistischen Schriftsteller;71
10.5;Implizite Kriegsidealisierung;74
10.6;Realistische Schilderung der Kriegswirklichkeit;75
10.7;Explizite Kriegsablehnung;77
11;6. Die intellektuellen Debatten der 1920er-Jahre;82
11.1;Der spontane Pazifismus und die Gru¨ndungder Kommunistischen Partei;82
11.2;Barbusse und die Intellektuellenbewegung ›Clarté‹;84
11.3;Die Auseinandersetzung Barbusse – Rolland;86
11.4;Der Rifkrieg: das Engagement der Surrealistenund der Gruppe ›Philosophies‹;89
11.5;Das nationalistische Lager: die Action française;92
11.6;Plädoyer fu¨r die ›zivilisatorische Mission‹in den Kolonien;96
11.7;Die N. R. F. – weder nationalistisch noch internationalistisch;98
11.8;Julien Bendas Essay La trahison des clercs (1927);101
12;7. Die Politisierung des intellektuellenFeldes der 1930er-Jahre;106
12.1;Der Bewusstseinswandel zu Beginn der 1930er-Jahre;106
12.2;Sammelbewegungen als neueOrganisationsform der Intellektuellen;108
12.3;Der Antifaschismus der Intellektuellen;110
12.4;Die Stellungnahmen zum Äthiopienkrieg;113
12.5;Die Bipolarisierung zur Zeit der Volksfront;116
12.6;Solidarisierung mit den spanischen Republikanern;117
12.7;Die neue faschistische extreme Rechteund der Spanische Bu¨rgerkrieg;120
12.8;Die traditionelle Rechte und Franco-Spanien;122
12.9;Solidarisierung katholischer Intellektuellermit dem baskischen Volk;123
12.10;Ausdifferenzierung des intellektuellen Feldes;124
12.11;Aragon als Parteiintellektueller;125
12.12;André Malraux als ›Weggefährte‹;128
12.13;André Gide, der unabhängige Intellektuelle;132
13;8. Extreme Fremdbestimmung:die Zeit der Besatzung (1940-1944);136
13.1;Die Debatte u¨ber die ›schlechten Vorbilder‹;137
13.2;Die Logik der Kollaboration;142
13.3;Die Intellektuellen des Vichy-Regimes;143
13.4;Die Pariser Kollaboration;146
13.5;Die N. R. F. unter Drieu La Rochelle;152
13.6;Die Logik des Widerstands;154
13.7;Verteidigung der geistigen Tradition Frankreichs;155
13.8;Strukturen des Widerstands im Untergrund;158
13.9;Der Widerstand des Freien Frankreich;164
13.10;Die ›Säuberungen‹ von 1944/45 und dieVerantwortung der Intellektuellen;166
14;9. Das intellektuelle Feld der Nachkriegszeitund die Hegemonie Sartres;172
14.1;Sartres Konzept einer ›engagierten Literatur‹;174
14.2;Der ›totale Intellektuelle‹;176
14.3;Die institutionelle Dimension;178
14.4;Albert Camus;179
14.5;Raymond Aron;182
14.6;Die Intellektuellen der gaullistischen Bewegung;185
14.7;›Les Hussards‹;189
14.8;Die KP und die Intellektuellen;191
15;10. Die Intellektuellen, der Algerienkriegund Mai 68;198
15.1;Der Algerienkrieg und die Foltermethoden;198
15.2;Die Parteiapparate und der Algerienkrieg;200
15.3;Katholische Intellektuelle und derVerlag Seuil gegen die Folter;201
15.4;Das Engagement der Editions de Minuit;203
15.5;In der Tradition der Dreyfus-Affäre;206
15.6;Die politische Dimension: das Jeanson-Netzwerk und das ›Manifest der 121‹;207
15.7;Sartres Antikolonialismus;210
15.8;Raymond Arons realpolitische Position;212
15.9;Camus’ Vorstellung eines Dritten Weges;212
15.10;Die Folgen des Algerienengagements;215
15.11;Strukturalismus und Dritte-Welt-Engagement;216
15.12;Mai 68;217
15.13;Eine Revolte der Studenten;219
15.14;Die Infragestellung der symbolischen Ordnung;221
16;11. Epilog;226
16.1;Sartre, Foucault, Bourdieu: vom ›universellen‹ zum ›spezifischen‹ Intellektuellen;226
16.2;Das Schweigen der Intellektuellen?;229
16.3;Heteronome Intellektuelle:›Medienphilosophen‹ und ›Experten‹;231
16.4;Bourdieu: Wissenschaft und Verpflichtung zur engagierten Intervention;233
17;Fazit;238
18;Anmerkungen;248
18.1;1. Wissenschaftler, Schriftsteller, Intellektuelle;248
18.2;2. Die Vorgeschichte: von den Aufklärern zurBildung der sozialen Gruppe der Intelligenz;249
18.3;3. Die Geburt der ›Intellektuellen‹im Kontext der Dreyfus-Affäre;251
18.4;4. Von der Dreyfus-Affäre bis zum ›Großen Krieg‹;252
18.5;5. Die Intellektuellen und der ›Große Krieg‹;253
18.6;6. Die intellektuellen Debatten der 1920er-Jahre;255
18.7;7. Die Politisierung des intellektuellenFeldes der 1930er-Jahre;256
18.8;8. Extreme Fremdbestimmung:die Zeit der Besatzung (1940-1944);258
18.9;9. Das intellektuelle Feld der Nachkriegszeitund die Hegemonie Sartres;261
18.10;10. Die Intellektuellen, der Algerienkrieg und Mai 68;264
18.11;11. Epilog;267
18.12;Fazit;268
19;Bibliografie;270
20;Register;284




