Buch, Deutsch, 324 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 210 mm
Frachtschifffahrt im Ruppiner Land
Buch, Deutsch, 324 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 210 mm
ISBN: 978-3-00-085642-6
Verlag: Sohn, Michael Sohn-Art
In der heutigen Zeit, wo Autobahnen, Eisenbahnen und der Luftverkehr als allgegenwärtige
Verkehrsinfrastrukturen existieren, kann sich kaum jemand die Bedeutung der Wasserstraßen in
vorindustrieller Zeit vorstellen. Bis auf ein paar staubige und im geringen Maße befestigte Chausseen
und Landstraßen gab es neben den Gewässern nichts zum Transport großer Gütermengen
wie Holz, Getreide, Bau- oder Brennstoffe. Selbst wenn die Ruppiner Gewässer im Vergleich zu den
großen Stromgebieten von Elbe, Rhein, Donau, Oder und Havel nur eine kleine Nebenwasserstraße
darstellen, so waren sie für die Region selbst, das Ruppiner Land, der Haupttransportweg mit entscheidender
wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung. Erst die Anbindung an eine leistungsfähige
preußische Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts beendete diese Tatsache.
Für eine funktionierende Frachtschifffahrt auf Binnengewässern bedarf es dreierlei Voraussetzungen:
Einen Transportbedarf für größere Gütermengen über längere Distanzen, schiffbare
Wasserstraßen und Schiffer mit entsprechenden Transportgefäßen (Kähnen).
Inwieweit sich diese Bedingungen für die Ruppiner Gewässer einstellten und entwickelten,
versucht die vorliegende Arbeit aufzuzeigen.
Zielgruppe
Personen, die sich für die Regionalgeschichte Preußens, Brandenburgs und des Ruppiner Landes interessieren. Dies beinhaltet die wirtschaftliche, verkehrstechnische und soziale Entwicklung im 18., 19. und 20. Jahrhundert.




