E-Book, Deutsch, 343 Seiten
Reihe: ISSN
Kanzian Ding – Substanz – Person
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-11-032953-7
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Eine Alltagsontologie
E-Book, Deutsch, 343 Seiten
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-11-032953-7
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Fester Bestandteil unserer Alltagswelt sind Dinge. Was aber sind, genau genommen, Dinge? Wie heben sich Dinge ab von anderen konkreten Individuen? Sind Dinge eine ontologische Kategorie? Welche Unterscheidungen können wir innerhalb der Dinge anstellen und begründen?, etwa: Worin unterscheiden sich künstlich hergestellte Dinge (Artefakte) von Lebewesen? Kann man unter den Lebewesen nochmals eine besondere Gruppe festmachen, die traditionell Personen genannt werden? Was sind Personen? Derartigen Fragen geht diese Monographienach und versucht einen ontologischen Rahmen zu entwickeln, vor dessen Hintergrund die damit verbundenen Probleme einer Lösung zugeführt werden können. Der hier verfolgte Ansatz ist systematisch und problemorientiert, nicht exegetisch-historisch und nicht gegen andere ontologische Zugangsweisen gerichtet. Er bekennt sich zu methodischen Vorgaben einer „deskriptiven-“ oder Alltagsontologie.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;0 Einleitung: Voraussetzungen, thematischer Überblick, Grenzen;9
2;I Grundzüge einer Alltagsontologie von Dingen;21
2.1;1. Was ist eine Alltagsontologie?;21
2.2;2. Was sind Partikularien?;33
2.3;3. Dinge sind Partikularien;36
2.4;4. Dinge und andere Partikularien;39
2.4.1;4.1 Ereignisse und Zustände als nicht-dingliche Partikularien;39
2.4.2;4.2 Gemeinsamkeiten zwischen Dingen und nicht-dinglichen Partikularien;45
2.4.3;4.3 Unterschiede zwischen Dingen und nicht-dinglichen Partikularien;49
2.4.3.1;4.31 Ereignisse sind vierdimensionale, Dinge aber dreidimensionale Entitäten;50
2.4.3.2;4.32 Ereignisse hängen substantialiter ab von Dingen, Dinge hängen akzidentell ab von Ereignissen;53
2.4.3.3;4.33 Die Weise, wie Dinge Arten angehören, ist verschieden von der Weise, wie Ereignisse Arten angehören;55
2.4.3.3.1;4.331 „Arten“;56
2.4.3.3.2;4.332 Ding-Arten;59
2.4.3.3.3;4.333 Ereignis-Arten;65
2.4.3.3.4;4.334 Die Zugehörigkeit zu Arten: Unterschiede zwischen Dingen und Ereignissen;68
2.4.3.4;4.34 Die Sachverhaltsstruktur von Dingen ist eine andere als die Sachverhaltsstruktur von Ereignissen;71
2.4.4;4.4 Ergebnis und Ausblick;73
2.5;5. Metaontologischer Einschub;75
2.5.1;5.1 Was ist eine ontologische Kategorie?;75
2.5.1.1;5.11 Identitätsbedingungen als Kriterium kategorialer Einheit bzw. Verschiedenheit;75
2.5.1.2;5.12 Die „zeitliche Gestalt“ als Kriterium kategorialer Einheit bzw. Verschiedenheit;77
2.5.1.3;5.13 Ontologische Abhängigkeiten als Kriterium kategorialer Einheit bzw. Verschiedenheit;79
2.5.1.4;5.14 Die Weise, Arten anzugehören, als Kriterium kategorialer Einheit bzw. Verschiedenheit;81
2.5.1.5;5.15 Die Sachverhaltsstruktur als Kriterium kategorialer Einheit bzw. Verschiedenheit;83
2.5.1.6;5.16 Resümee;84
2.5.2;5.2 Machen Dinge eine ontologische Kategorie aus?;85
2.5.3;5.3 Haben wir es hier mit einer Alltagsontologie zu tun?;89
2.5.3.1;5.31 Zeit;89
2.5.3.2;5.32 Diachrone Identität;94
2.5.3.3;5.33 Sortale Dependenz;100
2.6;6. Probleme einer Ontologie mit Dingen;104
2.6.1;6.1 Gibt es Dinge?;108
2.6.1.1;6.11 Peter Van Inwagen und das Kompositionsproblem;108
2.6.1.2;6.12 Hoffman / Rosenkrantz und das Problem der Bewusstseinsabhängigkeit mancher Dinge;111
2.6.1.3;6.13 Mark Heller und das Problem der Konventionalität der Identität von Dingen42;113
2.6.2;6.2 Können sich Dinge ändern?;116
2.6.2.1;6.21 Das Problem;117
2.6.2.2;6.22 Ein erster Lösungsansatz;118
2.6.2.3;6.23 Eine neue Theorie der Änderung von Dingen;121
3;II Substanzen;127
3.1;
1. Nicht-substantielle Dinge, Substanzen, Quasi-Individuen;128
3.1.1;1.1 Nicht-substantielle Dinge1: Artefakte;128
3.1.1.1;1.11 Artefakte als bewusstseinsabhängige Dinge;128
3.1.1.2;1.12 Artefakte als Dinge mit konventionell festgelegter Identität;138
3.1.1.3;1.13 Die Artzugehörigkeit der Artefakte;144
3.1.1.4;1.14 Die Sachverhaltsstruktur der Artefakte;150
3.1.2;1.2 Vorkommnisse natürlicher Arten: Lebewesen;154
3.1.2.1;1.21 Bewusstseinsunabhängige Dinge;154
3.1.2.2;1.22 Dinge mit nicht-konventionell festlegbarer Identität;160
3.1.2.3;1.23 Die Artzugehörigkeit von Vorkommnissen natürlicher Arten;165
3.1.2.4;1.24 Die Sachverhaltsstruktur von Vorkommnissen natürlicher Arten;168
3.1.2.5;1.25 Epilog und Ausblick: Lebewesen sind Substanzen;171
3.1.3;1.3 Quasi-Individuen und andere abgewiesene Substanz-Kandidaten;173
3.1.3.1;1.31 Atome;174
3.1.3.2;1.32 Massenportionen;178
3.1.3.2.1;1.321 Einfache Massenportionen;178
3.1.3.2.2;1.322 Materielle Zusammenfügungen;180
3.1.3.2.3;1.323 Natürliche Formationen;184
3.1.3.3;1.33 Kunstwerke;186
3.1.3.4;1.34 Museumsexponate und andere „kunstwerkähnliche“ Gebilde;190
3.2;2. Substanzkriterien;193
3.2.1;2.1 Peter Simons modal-existenzielles Unabhängigkeitskriterium;194
3.2.2;2.2 Kit Fines essenzialistisches Unabhängigkeitskriterium;200
3.2.3;2.3 Benjamin Schnieders Kriterium der explanatorischen Unabhängigkeit;205
3.2.4;2.4 Hoffman / Rosenkrantz´ „independence within its kind“;207
3.2.5;2.5 Substanzen sind unabhängige Dinge;211
3.3;3. Dinge machen die Kategorie aus, nicht Substanzen;213
3.3.1;3.1 Eine Wiederaufnahme: der Kriterienkatalog für kategoriale Einheit bzw. Verschiedenheit;213
3.3.2;3.2 Warum Artefakte und Lebewesen derselben Kategorie angehören;215
3.4;4. Haben wir es hier mit einer Alltagsontologie zu tun?;225
4;III Personen;231
4.1;1. Selbstbewusstsein als Bedingung für Personalität;232
4.1.1;1.1 Daniel Dennett;233
4.1.2;1.2 John Locke;239
4.1.3;1.3 Peter Singer;245
4.1.4;1.4 Immanuel Kant;251
4.1.5;1.5 Zusammenfassung;260
4.2;2. Grundzüge einer Ontologie der Personen;262
4.2.1;2.1 Der ontologische Rahmen;262
4.2.2;2.2 Die individuelle Form von Personen;269
4.2.2.1;2.21 Gemeinsamkeiten der individuellen Formen von Artefakten und von Lebewesen;269
4.2.2.2;Einschub: Identitätsbedingungen von Artefakten und Lebewesen;271
4.2.2.3;2.22 Jonathan Lowe: Personal identity is primitive;273
4.2.2.4;2.23 Die individuelle Form von Personen ist einfach;280
4.2.3;2.3 Selbstbewusstsein und die individuelle Form von Personen;286
4.2.3.1;2.31 Das „Unity of Consciousness (UoC)”-Argument;288
4.2.3.2;2.32 Die individuelle Form von Personen als UoC-Subjekt von Selbstbewusstsein;295
4.3;3. Personen als selbstbewusste Lebewesen: Problemexposition;298
4.3.1;3.1 Der Was-Begriff “Person”, die `Spezies` Person, eine weitere Eigenart der personalen individuellen Form;298
4.3.2;3.2 Warum die Identität menschlicher Personen nicht sortal relativ ist, die Frage nach nicht-menschlichen Personen und menschlichen Nicht-Personen;304
4.3.3;3.3 Das Verhältnis der personalen zur organischen individuellen Form;309
4.3.4;3.4 Die letzten Dinge;317
4.3.4.1;3.41 Metaontologie I: Haben wir es hier mit einer Alltagsontologie zu tun?;317
4.3.4.2;3.42 Metaontologie II: Warum Personen und nicht-personale Lebewesen derselben Kategorie angehören;321
4.3.4.3;3.43 Was offen bleibt;327
5;Literatur;334
6;Register;341




