Schröter, Susanne
Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Sie studierte an der Universität Mainz Anthropologie, Soziologie, Kultur- und Politikwissenschaften sowie Pädagogik. Nach der Promotion 1994 war sie von 1995 bis 1997 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethnologie und Afrika-Studien in Mainz tätig und von 1997 bis 1999 am Frobenius-Institut in Frankfurt. 1999 habilitierte sie sich an der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Untersuchung einer marginalisierten ethnischen Gruppe in Ostindonesien. In den Jahren von 1999 bis 2004 war sie Lehrstuhlvertreterin für Ethnologie an den Universitäten Mainz und Frankfurt, Research Fellow an der University of Chicago und Gastprofessorin an der Yale University und der Universität Trier. 2004 wurde sie auf den Lehrstuhl für Südostasienkunde an die Universität Passau berufen und seit 2008 ist sie Professorin für »Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen« im Exzellenzcluster »Herausbildung normativer Ordnungen« und ist Direktorin des Instituts für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Zugleich ist sie Gründerin und Leiterin des neuen Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, ist Direktorin im Cornelia-Goethe-Centrum für Geschlechterforschung und Vorstandsmitglied des Deutschen Orient-Instituts. Ihre thematischen Schwerpunkte sind Religionsethnologie, Südostasien und die islamische Welt, zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Themen politischer Islam, islamischer Extremismus, Multikulturalität, Frauenbewegungen und feministischer Islam, politische, religiöse und ethnische Konflikte sowie die Aspekte Flüchtlinge und Integration. Seit 2009 ist sie Honorarprofessorin an der University of Indonesia in Jakarta.
Stand: Dezember 2016
Schneemann, Sarah Larissa
Sarah Larissa Schneemann, Philosophie-Studentin, geboren 1992 in Dortmund, katholische Christin und Mitglied der Katholischen Hochschulgemeinde Gießen. Sie studiert die Fächer Philosophie und Italienisch auf Lehramt an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Schon in früher Kindheit zeigte sich bei ihr das Interesse für Tier-/Natur- und Umweltschutz und die damit verbundene kritisch-geistige Auseinandersetzung mit der Rolle des Menschen, seiner Verantwortung in der Welt für seine Mitgeschöpfe und den Mitmenschen. 2013 schloss sie ihre Berufsausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten ab.
Ehrenamtlich war sie unter anderem für die Johanniter Unfallhilfe in Dortmund tätig.
Stand: Dezember 2016
Burger, Hans-Georg
Hans-Georg Burger studierte Publizistik, Geschichte und Judaistik in Köln und Berlin. Gehörte 1966 zu den ersten Studenten des neugegründeten Martin-Buber-Instituts für Judaistik an der Universität Köln. 1970 Studienaufenthalt in Israel. Ab 1972 Pressereferent der Universität Gießen und seit 1979 bei der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), zunächst als Pressereferent und von 1984 bis 2009 als Geschäftsführer des Servicebereichs Information. Ausgezeichnet unter anderem mit der »Josef-Ertl-Medaille« der DLG für Verdienste um Förderung des Dialoges und der Verständigung für die Anliegen der Land- und Ernährungswirtschaft (2005). Weiterhin publizistisch und beratend tätig und engagiert in Sachen Ethik, Ökumene, Wirtschaft und Gesellschaft.
Stand: Dezember 2016
Apel, Bernd
Bernd Apel ist seit Juli 2003 Pfarrer für Ökumene der Evangelischen Kirche in den Dekanaten Grünberg-Hungen-Kirchberg und seit Januar 2015 auch für die Ökumene im Dekanat Gießen zuständig. Pfarrer Apel gehörte zu den Initiatoren des seit 2006 bestehenden »Rates der Religionen im Kreis Gießen« und ist derzeit dessen Geschäftsführer. Zudem ist er christlicher Vorsitzender der »Christlich-Islamischen Gesellschaft in Gießen« und seit September 2013 Vorsitzender der »Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Gießen-Wetzlar«. Diese versteht sich als Brückenbauer zwischen Kirchen und christlichen Gemeinschaften und will zu einem besseren gegenseitigen Verstehen und zu einer tieferen Einheit beitragen.
1956 geboren, war Bernd Apel zunächst für vier Jahre in Wehrheim/Taunus Gemeindepfarrer, später elf Jahre lang in Reiskirchen/Wieseck. Neben seinem Theologiestudium in Bethel und Marburg und einem Abschluss als Diplom-Religionspädagoge hat er ökumenische Erfahrungen und Kenntnisse unter anderem an der Missionsakademie an der Universität Hamburg und am Institut Bossey (Schweiz) des Weltkirchenrates sammeln können, später kamen mehrmonatige Studienaufenthalte in den USA und im Libanon dazu.
Stand: Dezember 2016
Thierse, Wolfgang
Wolfgang Thierse war von 1998 bis 2005 Präsident und von Oktober 2005 bis Oktober 2013 Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Geboren 1943 in Breslau. Nach dem Abitur Lehre und Arbeit als Schriftsetzer in Weimar. 1964 Studium in Berlin an der Humboldt-Universität, anschließend wissenschaftlicher Assistent im Bereich Kulturtheorie/Ästhetik der Berliner Universität. 1975 bis 1976 Mitarbeiter im Ministerium für Kultur der DDR. 1977 bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR, im Zentralinstitut für Literaturgeschichte. Bis Ende 1989 parteilos. Anfang Oktober 1989 Unterschrift beim Neuen Forum. Anfang Januar 1990 Eintritt in die in der DDR neu gegründete SPD, deren Vorsitzender von Juni bis September 1990; Mitglied der Volkskammer vom 18. März bis 2. Oktober 1990, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, zuletzt Fraktionsvorsitzender der SPD in der DDR. Stellvertretender Vorsitzender der SPD 1990-2005; 1991-2006 Vorsitzender der Grundwertekommission der SPD; 1996-2015 Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie. Mitglied des Bundestages vom 3. Oktober 1990 bis zum 22. Oktober 2013; 1990 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. Dr. Thierse ist seit 1991 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Katholischen Akademie in Berlin.
Stand: Dezember 2016
Sarikaya, Yasar
Yasar Sarikaya seit Dezember 2013 Inhaber der Professur für islamische Theologie und ihre Didaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, leistete bereits in seiner Lehrstuhlvertretung seit dem Wintersemester 2011/2012 die substanzielle Aufbau- und Grundlagenarbeit. Mit seinem breit gefächerten akademischen und beruflichen Werdegang deckt Prof. Sarikaya alle fachlich und pädagogisch relevanten Bereiche ab. So studierte er an der Universität Ankara Islamische Theologie. In einem Zweitstudium absolvierte er an der Ruhr-Universität Bochum die Fächer Orientalistik, Islamwissenschaft und Pädagogik. Parallel zu seiner Tätigkeit als Lehrer für Islamkunde in Duisburg und Paderborn promovierte Sarikaya 2004 an der Universität Bochum und 2010 habilitierte er sich im Fach Religionspädagogik in Istanbul.
Stand: Dezember 2016
Overbeck, Franz-Josef
Bischof Franz-Josef Overbeck ist seit 2009 Bischof von Essen und seit 2011 Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr. Bei seiner Amtseinführung war er mit 45 Jahren der damals jüngste deutsche Diözesanbischof. Dass dem jungen Bischof zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben übertragen wurden, unterstreicht seine hohe Wertschätzung und Kompetenz. So ist er seit Februar 2010 zudem Vorsitzender der Bischöflichen Kommission Adveniat und damit verantwortlich für dieses große katholische Lateinamerika-Hilfswerk der Deutschen Bischofskonferenz. Die Leitung der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen ist eine weitere Aufgabe, die Overbeck in der Deutschen Bischofskonferenz ausübt. Als Vorsitzender dieser Kommission gilt er als Deutschlands »Sozialbischof«. Sich in kürzester Zeit komplexe Themen, wie Fragen der Friedensethik und Sicherheitspolitik, anzueignen, fällt dem Bischof, der vier Sprachen spricht, nicht schwer. Er ist für seinen klaren Blick auf die Wirklichkeit, für realistische Analysen, für eindeutige Worte und Entschlossenheit bekannt.
Der »Ruhrbischof«, wie der Bischof von Essen auch bezeichnet wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes erdverbunden und kennt seine Heimatregion Ruhrgebiet und Westfalen von Kindesbeinen an. Franz-Josef Overbeck stammt nämlich von einem Bauernhof im Kreis Recklinghausen. Bis heute ist er dem elterlichen Hof in der Bauernschaft Drewer in Marl verbunden, der nachweislich schon seit 1320 besteht. Overbeck ist nicht nur Bischof für die Menschen im Ruhrgebiet und im Märkischen Sauerland, sondern seit seiner Ernennung zum Katholischen Militärbischof ist ihm auch die Seelsorge für Soldatinnen und Soldaten und deren Familien sehr ans Herz gewachsen. Immer wieder besucht er sie im Einsatz in Krisengebieten wie auch an Bundeswehr-Standorten im Inland und Ausland.
Overbeck studierte ein Jahr Philosophie und Katholische Theologie in Münster, wechselte dann nach Rom an das Collegium Germanicum und beendete 1990 sein Theologie- und Philosophiestudium mit einem Lizentiat an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Am 10. Oktober 1989 weihte ihn der damalige Kurienkardinal Joseph Ratzinger in Rom zum Priester. Als Papst Benedikt XVI. ernannte er 2007 ihn zum Weihbischof für das Bistum Münster und zwei Jahre später zum vierten Bischof von Essen. Nach seiner Kaplanszeit in Haltern und Tätigkeiten als Domvikar und Rektor des Deutschen Studentenheims in Münster promovierte er an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster zum Dr. theol.
Stand: Dezember 2016
Jarasch, Bettina
Bettina Jarasch ist ausgebildete Redakteurin und hat an der Freien Universität Berlin Philosophie, Politik und Germanistik studiert. Kommt ursprünglich aus Augsburg, lebt aber seit vielen Jahren in Berlin. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Über die Flüchtlingsarbeit und Menschenrechtspolitik kam Bettina Jarasch zu den Grünen, von 2000 bis 2009 war sie Referentin der grünen Bundestagsfraktion (bis 2005 für Christa Nickels und zuletzt als Vorstandsreferentin von Renate Künast). Außerdem hat sie intensiv zu den Themen Integration, Frauen- und Bürgerrechtspolitik, Partizipation sowie ethische Grundsatzfragen in der Bio- und Medizinethik gearbeitet. Seit 2009 ist Bettina Jarasch Mitglied im Berliner Landesvorstand und seit 2011 Landesvorsitzende. Seit 2013 ist sie Mitglied des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen. Sie leitet federführend die Kommission »Religionsgemeinschaften, Weltanschauungen und Staat«, die der Bundesvorstand der Grünen im Dezember 2013 eingesetzt hat. Zudem ist sie Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von der katholischen St. Marien-Liebfrauen-Kirche in Berlin-Kreuzberg.
Stand: Dezember 2016
Petersen, Thomas
Thomas Petersen, geboren 1968 in Hamburg, studierte an der Universität Mainz Publizistik, Alte Geschichte sowie Vor- und Frühgeschichte. Dort auch Magisterexamen und Promotion. 1990 bis 1992 Journalist beim Südwestfunk in Mainz. Seit 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demoskopie in Allensbach tätig, seit 1999 Projektleiter. Lehraufträge an den Universitäten Konstanz, Dresden und seit 2003 für Publizistik an der Universität Mainz. 2010 Habilitation an der Universität Dresden. War 2009-2010 Präsident der World Association for Public Opinion Research. Seine Forschungsschwerpunkte sind Methoden der Demoskopie, Feldexperimente, Wahlforschung, Panel-Markt- und Sozialforschung sowie Theorie der öffentlichen Meinung. Er veröffentlichte mehrere Bücher, unter anderem gemeinsam mit Elisabeth Noelle-Neumann Alle, nicht jeder, ein Standardwerk für die akademische Lehre und die Praxis der Umfrageforschung (4. Auflage 2005) und in 2014 Der Fragebogen in der Sozialforschung (Universitätsverlag Konstanz). Zudem ist er regelmäßig Autor der monatlichen Allensbach-Analysen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Stand: Dezember 2016
Hochschild, Michael
Michael Hochschild, in Mainz 1967 geboren, Studium der Soziologie, Pädagogik, Philosophie und Theologie unter anderem in Hamburg, Frankfurt (Sankt Georgen) und Bielefeld, wo er bei Niklas Luhmann arbeitete und promovierte. Er ist Forschungsdirektor und Professor für postmodernes Denken am Time-Lab Paris/Institut d'études et de recherches postmodernes. Time-Lab ist ein international und interdisziplinär ausgerichtetes Pariser Institut für postmoderne Forschung und Lehre. Hochschild ist Herausgeber der Institutsreihe »Time-Lab Studies«. Zusammen mit Peter Fuchs gibt er in Deutschland zudem eine Reihe zur Systemtheorie heraus. In Deutschland ist Michael Hochschild unter anderem in kirchlichen Gremien als Berater tätig. Bekannt ist er auch durch seine zahlreichen Veröffentlichungen und Bücher; darunter: Auf der Schwelle in die Zukunft (2001), Religion in Bewegung (2001), Beobachtungen der Kirche - Vom Werden im Vergehen (2005), Neuzeit der Orden? -Kursbuch für Himmelsstürmer (2005), Biopiraterie (2008), Re-Dressuren des Denkens (2011) und Elastische Tradition (2013, über ein soziologisches Forschungsprojekt in Benediktinerabteien, das sich mit der Diskussion um die Bestandserhaltung von Klöstern auseinandersetzt). Im September 2015 erschien sein neuestes Buch Moralischer Anti-Terrorismus: Kleine Postmoderne Zeitdiagnosen.
Stand: Dezember 2016
Rashid, Diaa
Diaa Rashid, seit 2004 Vorsitzender der Islamischen Gemeinde Gießen und seit 2014 zugleich Generalsekretär der islamischen Religionsgemeinschaften in Hessen. Seit vielen Jahren ist er Mitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) Gießen und zusammen mit der Islamischen Gemeinde Mitglied im Rat der Religionen im Landkreis Gießen.
Beruflich ist Dr. Diaa Rashid Facharzt der Neurologie und Facharzt der Psychiatrie und Psychotherapie und ist seit Januar 2010 am Vitos Klinikum Gießen-Marburg am Standort Gießen tätig. Das Vitos Klinikum Gießen-Marburg ist das größte Fachkrankenhaus für Psychiatrie in Hessen. Dr. Rashid, 1967 in Zagazig in Nordäypten geboren, hat in Ägypten Medizin studiert und an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Staatsexamen und Promotion abgeschlossen. Seit 1992 ist er in Gießen ansässig. Er ist verheiratet und hat 4 Kinder.
Stand: Dezember 2016
Monnheimer, Sigrid
Sigrid Monnheimer, seit Herbst 2014 ist sie Hochschulseelsorgerin und Sozialberaterin der Katholischen Hochschulgemeinde Gießen. Die 52-jährige Mutter zweier erwachsener Söhne hat an der Universität Heidelberg Erziehungswissenschaften mit dem Abschluss Magister und an der Katholischen Fachhochschule Mainz praktische Theologie studiert. Nach dem Studium in Heidelberg war sie unter anderem als Friedenspädagogin und in pädagogischen Projekten tätig und hat in Freiburg im Breisgau eine Zusatzausbildung zur Naturpädagogin absolviert. Bis Sommer 2014 war Sigrid Monnheimer acht Jahre als Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrgemeinde St. Bonifatius in Gießen tätig, wo sie unter anderem die Bereiche Schule, junge Erwachsene, Frauenpastorale und Spiritualität betreut hat. In dieser Zeit arbeitete sie bereits sechs Jahren auch an gemeinsamen Projekten mit der KHG Gießen zusammen.
Stand: Dezember 2016
Karl, Siegfried
Siegfried Karl studierte Theologie und Philosophie in Mainz und Freiburg i.Br.; Priester, Theologe und Seelsorger. Nach Tätigkeiten als Pfarreiseelsorger in der Diözese Mainz Promotionsstudium am Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie der Universität in Freiburg Br., Promotion zum Doktor der Theologie mit einer Arbeit über Anselm von Canterbury. Seit 2006 Hochschulseelsorger an der Katholischen Hochschulgemeinde in Gießen und seit 2011 Dozent am Institut für Katholische Theologie der Justus-Liebig Universität Gießen.
Stand: Dezember 2016
Weigel-Greilich, Gerda
Gerda Weigel-Greilich ist seit Oktober 2006 Bürgermeisterin der Universitätsstadt Gießen mit den Zuständigkeiten für Jugend, Bauen, Planen, Umwelt, Verkehr, Garten- und Grünanlagen, Friedhöfe. Die studierte Germanistin ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Seit drei Jahrzehnten ist sie bei den Grünen aktiv, zunächst mit hochschul- und frauenpolitischem Engagement in der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Hochschule der Grünen, deren Sprecherin im Landesverband sie auch heute noch ist, sowie dem Frauenrat. Seit 1999 kommunalpolitisch aktiv als Stadtverordnete und ab 2003 als Fraktionsvorsitzende der Stadtfraktion Gießen. Sie ist seit 2003 Beisitzerin im Landesvorstand der Grünen und seit 2015 Mitglied im erweiterten Landesvorstand für die kommunalen Hauptamtlichen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit im Landesvorstand war und ist die Verbesserung der Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit den Kreis- und Ortsverbänden und die thematische Vernetzung der kommunalen Hauptamtlichen.
Stand: Dezember 2016
Lammert, Norbert
Norbert Lammert ist seit 2005 Präsident des Deutschen Bundestages.
Geboren 1948 in Bochum als ältestes von sieben Kindern des Bäckermeisters Ferdinand Lammert. Katholisch, verheiratet, vier Kinder. Altsprachlich-humanistisches Gymnasium, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Neueren Geschichte und Sozialökonomie an den Universitäten Bochum und Oxford (England) von 1969 bis 1975; Diplom 1972, Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften 1975. Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft und Honorarprofessor an der Ruhr-Universität Bochum.
Mitglied der CDU seit 1966; 1986 bis 2008 Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Ruhr. Mitglied des Bundestages seit 1980. Von 1989 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär, zunächst im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (1989-1994), dann im Bundeswirtschaftsministerium (1994-1997) und im Bundesministerium für Verkehr (1997-1998), von 1995 bis 1998 zudem Koordinator für die deutsche Luft- und Raumfahrt. Von 2002 bis 2005 Vizepräsident, seit dem 18. Oktober 2005 Präsident des Deutschen Bundestages.
Stand: Dezember 2016
Ansorge, Dirk
Dirk Ansorge Professor fu¨r Dogmatik und Prorektor der Philosophisch-
Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/Main. 1960
in Gelsenkirchen geboren, studierte katholische Theologie und Philosophie an
der Universität Bochum. 1982-83 ökumenisches Studienjahr an der Theologischen
Fakultät der Dormition Abbey in Jerusalem und 1983-84 Studium der
katholischen Theologie in Straßburg. Ab 1987 Mitarbeiter am Lehrstuhl fu¨r Dogmatik
an der Universität Tu¨bingen, 1993 Promotion in katholischer Theologie
in Tu¨bingen. Von 1993 bis 2011 Dozent an der Katholischen Akademie des Bistums
Essen in Mu¨lheim/Ruhr. 2008 Habilitation in Katholischer Theologie an
der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mu¨nster. 2009-2010 Gastprofessor fu¨r Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität
Wien, seit 2011 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen
in Frankfurt am Main tätig, zunächst als Dozent und seit Mai 2012 als Inhaber
der Professur fu¨r Dogmatik. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer
Osten der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz. Zu
seinen Forschungsschwerpunkten gehören katholische Dogmatik in ökumenischer
Verantwortung, christliche Theologie im Dialog mit Judentum und Islam sowie
Tradition und Gegenwart christlicher Kirchen im Nahen und Mittleren Osten.
Wurde 1994 von der Universität Innsbruck mit dem Karl-Rahner-Preis fu¨r theologische
Forschung ausgezeichnet.
Stand: Dezember 2016