E-Book, Deutsch, 400 Seiten
Kasten DIE GEHEIME WELTHERRSCHAFT DER REPTILOIDEN
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-95447-320-5
Verlag: AMRA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Ihr Ursprung, ihr Sternenreich und ihr Wirken auf unserer Erde
E-Book, Deutsch, 400 Seiten
ISBN: 978-3-95447-320-5
Verlag: AMRA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
LEN KASTEN ist freier Schriftsteller und forscht seit mehr als dreißig Jahren über UFOs und Aliens. Er hat einen Bachelor von der Cornell University und einen Master von der National University, beides in den Feinen Künsten. Nach seinem Studium der Psychologie, Literatur und Philosophie an der Cornell University nahm er am Aviation-Cadet-Trainingsprogramm teil, aus dem die US Air Force seit 1907 ihre besten Piloten rekrutiert. Während seiner dortigen Ausbildung sichtete er ein UFO, was sein reges Interesse an dem Thema weckte. Kasten ist langjähriger Anhänger der Astrologie und Theosophie. Mit großer Akribie studierte er bei der Association for Research and Enlightenment in Virginia Beach die Arbeit des Mediums Edgar Cayce. Er war Mitglied der US-amerikanischen UFO-Forschungsgruppen National Investigations Committee on Aerial Phenomena (NICAP) und Mutual UFO Network (MUFON). Außerdem ist er Präsident der American Philosopher Society. Kasten war auch Redakteur des New-Age-Magazins 'Metamorphosis'. Zu seinen Veröffentlichungen zählen mehr als sechzig Artikel - darunter zehn Titelgeschichten - in den Fachzeitschriften 'Atlantis Rising', 'Nexus' und 'New Dawn', die in den USA, Australien und Neueeland erscheinen, sowie bisher drei Bücher, die alle als wegweisend besprochen wurden. Im Jahre 2010 erschien 'The Secret History of Extraterrestrials', gefolgt von Secret Journey to Planet Serpo, das auf Deutsch im Mosquito Verlag herauskam. Das vorliegende dritte Buch mit dem Originaltitel 'Alien World Order' ist - auch inhaltlich - seine bisher umfassendste Arbeit. Kasten wurde in mehr als vierzig Radiosendungen interviewt, darunter von den bekannten Moderatoren George Noory und Jimmy Church, und er tritt regelmäßig auf Konferenzen über UFOs, Aliens und Bewusstseinswandel als Redner auf. Heute lebt er in Casa Grande, Arizona.
Autoren/Hrsg.
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Einleitung
Von der Prophezeiung zur Realität
Der Science-fiction-Klassiker von H. G. Wells ist als Roman erstmals im Jahre 1895 veröffentlicht worden. Er beruht auf der Kurzgeschichte »The Chronic Argonauts« (»Die Zeit-Argonauten«), die Wells bereits 1888 als Student verfasst und in einer Universitätszeitschrift publiziert hatte. Da die Geschichte vor den großen wissenschaftlichen und technologischen Umbrüchen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben wurde, könnte man annehmen, dass es ihr noch an prophetischer Kraft mangele – aber sie enthielt bemerkenswerterweise eine vollständige Beschreibung des Konzepts der Raumzeit und bezeichnete – zwanzig Jahre, bevor Albert Einstein seine Spezielle Relativitätstheorie vorlegte – die Zeit bereits als vierte Dimension des Raumes!
Außerdem offenbarte sie einige sehr interessante gesellschaftliche Erkenntnisse. Der Erfinder und Zeitreisende in findet bei seinem Ausflug in die ferne Zukunft eine Zivilisation von einfältigen, lediglich nach Vergnügungen strebenden jungen Menschen vor, die Eloi, die in einem irdischen Paradies der Schönheit und des Müßiggangs leben. Unter der Erde jedoch verbirgt sich eine andere Gesellschaft. Dort lebt eine Rasse affenartiger Kreaturen, die Morlocks. Sie bedienen eine umfassende Maschinerie, welche die Freuden auf der oberirdischen Welt überhaupt erst ermöglicht. Zunächst glaubt der Zeitreisende, dass diese Rasse unterirdischer Arbeiter von den Eloi versklavt und dazu gezwungen wurde, all jene harten Arbeiten zu verrichten, die nötig sind, um deren Paradies in Gang zu halten. Dann aber bemerkt er, dass die Morlocks von Zeit zu Zeit die Eloi in einen Trancezustand versetzen – anschließend werden junge Menschen gruppenweise in die Unterwelt entführt, um den kannibalischen Morlocks als Speise zu dienen. Die Morlocks erlauben den Eloi, ihre Spielwiese an der Oberfläche zu genießen, aber sie werden, wie Vieh auf der Weide, als Nahrungslieferanten gehalten.
Obwohl der Roman scheinbar reine Science-fiction darstellte, hatte er offenbar in Wells’ pessimistischer Sicht der menschlichen Zukunft seinen Ursprung. Einige Interpreten meinen, dass er eine sozialistische Haltung widerspiegle, da seine düstere Zukunftsperspektive wie eine Anklage von Industrialisierung und Kapitalismus erscheine. In der Tat war Wells ein Sozialist, der später der Fabian-Gesellschaft beitrat, einer britischen Organisation, die den Sozialismus als Antwort auf die ökonomischen Krisen der damaligen Zeit propagierte. Zeitweise strebte er sogar an, der Präsident dieser Gesellschaft zu werden. Bei einer Reise nach Russland im Jahr 1920 begegnete er Wladimir I. Lenin und Leo Trotzki, den Vätern der Russischen Revolution, und ein Jahrzehnt später traf er auch Joseph Stalin. Angesichts seiner kommunistischen Neigungen liegt der oberflächliche Schluss nahe, dass sein mehrfach verfilmter Roman eine Vision der mutmaßlichen letzten Tage des Kapitalismus wäre. Und Wells scheint dem nachdrücklich zuzustimmen, wenn er auf der letzten Seite schreibt:
»Ich weiß – da wir diese Frage schon lange vor der Erschaffung der Zeitmaschine diskutiert hatten –, dass er sehr sorgenvoll über den Fortschritt der Menschheit dachte und in der anwachsenden Zivilisation nur die Auftürmung eines unsinnigen Haufens sah, der zuletzt unweigerlich über seinen Schöpfern zusammenstürzen und sie verschütten werde.«
Ein derart elendes letztes Kapitel der Geschichte der Menschheit auf diesem Planeten erscheint jedoch, als irgendwie annehmbare Vorhersage der fernen Zukunft, wenig sinnvoll. Es ist schwer einzusehen, wie jemand mit Wells’ Intellekt glauben könnte, dass wir einem solchen Ende entgegengingen. Hätte er die Erfindung der Atombombe noch erlebt, wäre vielleicht verständlich, dass er geglaubt habe, wir würden die Zivilisation in einem letzten katastrophalen Krieg zerstören. Aber die Idee einer Rückentwicklung der Menschheit zu Höhlenbewohnern und unverständigen, primitiven Wichten ist absurd. Als menschliche Art haben wir insgesamt bereits eine fortgeschrittene Spiritualität und wissenschaftliche Bildung erreicht. Wir können ganz gewiss nicht in achthunderttausend Jahren zu Affenmenschen und Idioten degenerieren! Eher werden wir uns zu gottähnlichen Wesen entwickeln, die andere Planeten oder gar weit entfernte Sterne besiedeln. Wenn dieser Roman als Prophezeiung also sinnlos ist, wie kann er trotzdem seit mehr als einem Jahrhundert als Klassiker gelten, zwei Hollywood-Filme angeregt und zahllose Fortsetzungen und Weiterführungen inspiriert haben? Wie wir noch sehen werden, haben wir Wells prophetische Kräfte womöglich unterschätzt, und diese Geschichte mag weitaus mehr Sinn enthalten, als auf den ersten Blick erkennbar ist.
Als Prophet war Wells zu seiner Zeit tatsächlich konkurrenzlos. Viele Beschreibungen in seinen Werken waren bemerkenswert genaue Vorhersagen von Ereignissen und Situationen, die erst viele Jahre später eintraten. Am erstaunlichsten war vielleicht sein 1907 verfasster Roman , der 1908 als Serie in einer britischen Zeitschrift veröffentlicht wurde. Bis zum Jahr 1907 hatten die Gebrüder Wright lediglich kurze motorisierte Flüge verwirklicht, die erwähnenswert waren. Mit hatten sie allerdings gleich sechs Flüge zwischen siebzehn und achtundzwanzig Minuten Dauer absolviert, und die größte Flugdistanz betrug vierundzwanzig Meilen.
Außerhalb der Heimat der Brüder in Ohio waren diese Nachrichten mit Unglauben und Skepsis aufgenommen worden. Eine wichtige englischsprachige Zeitung in Paris stellte 1906 in einer Überschrift bezüglich dieser Flüge sogar die Frage: »Flieger oder Lügner?«1
In Wells’ Roman allerdings führt eine mächtige Armada riesiger deutscher Flugmaschinen einen überraschenden Angriff auf New York durch, der ziemlich deutlich auf den japanischen Überfall auf Pearl Harbor voraus weist. Wells schreibt:
»Zu jener Zeit war Deutschland die bei Weitem leistungsstärkste Macht in der Welt, besser organisiert, um blitzschnelle, geheime Aktionen durchzuführen, besser mit den Mitteln der modernen Wissenschaft ausgestattet und mit einem höheren Ausbildungs- und Schulungsniveau des Beamten- und Verwaltungsapparates … Wieder einmal in der Geschichte des menschlichen Fortschritts scheint Deutschland die entscheidende Waffe zu besitzen [eine seltsame Bemerkung vor dem Ersten Weltkrieg]. Nun kann es zuschlagen und erobern, bevor andere über irgendwelche Erfahrungen im Luftraum verfügen. Insbesondere muss es Amerika schleunigst schlagen, denn dort, wenn überhaupt irgendwo, liegt die Chance auf eine Rivalität in der Luftfahrt. Es war bekannt, dass Amerika eine Flugmaschine von beachtlichem Wert besaß, die anhand des Wright-Modells entwickelt worden war, aber man vermutete nicht, dass das Kriegsministerium in Washington größere Anstrengungen unternahm, um eine Luftwaffe zu schaffen.«
Doch der Angriff auf die Vereinigten Staaten war erst der Anfang. Wells führt weiter aus, dass
»dieser Überfall auf Amerika den ersten Schritt in jenem schrecklichen Spiel darstellte. Er wurde freilich nicht eher als in dem Augenblick begonnen, als die Luftfahrt-Anlagen bereit waren, nun auch die zweite Flotte aufzubauen und gewaltig aufzurüsten, um Europa zu beherrschen und über London, Paris, Rom, St. Petersburg, oder wo auch immer ihre einschüchternde Wirkung erfordert wurde, eingesetzt zu werden. Eine Überraschung für die Welt sollte es werden – nichts Geringeres als eine Welt-Eroberung.«
Unglaublicherweise war dies genau die deutsche Geisteshaltung zweiunddreißig Jahre später im Jahr 1939, als die deutsche Luftwaffe gleichermaßen der Schlüssel zum Blitzkrieg wie auch zum Sieg in Europa werden sollte. Und das deutsche Militär wusste in Wells’ Geschichte nicht nur, dass Amerika ein »schlafender Riese« war, es wusste außerdem, dass es auf einen Angriff aus der Luft völlig unvorbereitet war. Dabei hatte in Wahrheit der Amerika-Bomber, als Deutschland den Vereinigten Staaten 1941 den Krieg erklärte, schon seit drei Jahren auf dem Reißbrett gestanden.
In einer Rede am 8. Juli 1938 sagte der Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring vor deutschen Flugzeugherstellern:
»Mir mangelt es leider völlig an Bombern, die geeignet wären, mit einer Bombenlast von 4,5 Tonnen Rundflüge nach London und wieder zurück zu machen. Ich wäre außerordentlich froh, wenn ich einen solchen Bomber besäße, der der Arroganz jenseits des Meeres endlich das Maul stopfen könnte.«
Dieser Plan, mehr als drei Jahre vor Pearl Harbor die Stadt...




