Katz | MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Nordseeküste Schleswig-Holstein | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 308 Seiten

Reihe: MM-Reisen

Katz MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Nordseeküste Schleswig-Holstein

100% authentisch, aktuell und vor Ort recherchiert.
3. Auflage 2025
ISBN: 978-3-96685-468-9
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

100% authentisch, aktuell und vor Ort recherchiert.

E-Book, Deutsch, 308 Seiten

Reihe: MM-Reisen

ISBN: 978-3-96685-468-9
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Reiseführer Nordseeküste Schleswig-Holstein Das E-Book aus dem Michael Müller Verlag - umfassend, übersichtlich, unentbehrlich Entdecken Sie mit der 3. Auflage unseres Reiseführers die Nordseeküste Schleswig-Holsteins auf 308 Seiten mit 181 Farbfotos. Detailkarten sorgen für Orientierung und führen Sie in jeden Winkel und zu jeder Sehenswürdigkeit. Lovelybooks schreibt: »Dieter Katz darf für sich in Anspruch nehmen, dass der Urlaub hier nicht erst bei der Anreise beginnt, sondern schon beim ersten Durchblättern dieses umfangreichen und informativen Reisebandes.« Das E-Book Nordseeküste Schleswig-Holstein auf einen Blick - Orientiert an der Nordseeküste: Die kulturellen Highlights der Region, die schönsten Strände und Outdooraktivitäten und die besten Ziele für Familien im Überblick. - Unterwegs an der Nordseeküste: Dieter Katz führt Sie zu den spannendsten Zielen der Region, an den Infinity-Strand von St. Peter-Ording, in die malerischen Städte Husum und Friedrichstadt oder zum Leuchtturm Westerheversand und nimmt Sie mit auf einen Besuch der Seehundstation Friedrichskoog und auf eine Wattwanderung zwischen Amrum und Föhr. Mit zahlreichen mittelalterlichen Kirchen, Windmühlen und Haubargen hat die Region auch kulturell einiges zu bieten. Bei jedem Ort gibt der Autor Empfehlungen für Unterkünfte, sowie Tipps zum Essengehen und Shopping. - Nachlesen & Nachschlagen:  Landeskundliche  Hintergrundinfos  sowie zahlreiche praktische Tipps rund um die Reise .Authentisch reisen mit den Reiseführern aus dem Michael Müller Verlag Was ist das Besondere an den Michael-Müller-Reiseführern? Sie sind von Reisenden für Reisende gemacht. Unsere Autorinnen und Autoren recherchieren immer vor Ort, sie schreiben über Dinge, die sie selbst erlebt und getestet haben. Unabhängig, ehrlich, authentisch.

Dieter Katz Jahrgang 1964, studierte Wirtschaftswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Ethik. Der promovierte Pädagoge und begeisterte Fotograph hat - erst familiär erzwungen, dann aus Leidenschaft - jeden Sommer seines Lebens an den deutschen Küsten verbracht. Veröffentlichung einiger Schulbücher.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Sightseeing
Kanalmuseum Atrium: In direkter Nachbarschaft zu den Schleusenanlagen wird im Gebäude der Touristinfo mit Fotos, Filmen, Modellen und diversen Exponaten über den Bau, die Bedeutung und die Funktionsweise des Nord-Ostsee-Kanals informiert. Zudem präsentiert man in einem Filmraum historisches Filmmaterial zum Kanalbau, aber auch Videos zu aktuellen maritimen Themen.
? Mitte März bis Ende Okt. tägl. 10.30-17 Uhr. Eintritt 4 €, Familien 8 €. Gustav-Meyer-Platz 2, Tel. 04852-885213, schleuseninfo.de.
Schleusenführungen: März-Okt. So u. Di (in der Hochsaison auch Mi-Fr) jeweils um 14 Uhr (Treffpunkt und Anmeldung bei der Touristinfo, Dauer: 90 Min.). Erw. 6 €, Schüler ab 12 J. 5 €, schleuseninfo.de.
Mein Tipp Aussichtsplattform Nordseite (in Brunsbüttel): Die beiden kleinen Aussichtsplattformen sind von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang kostenlos zugänglich.
Heimatmuseum: Ein buntes Sammelsurium historischer Ausstellungsstücke, die einen interessanten Einblick in die maritime und handwerkliche Vergangenheit der Stadt bieten. Im ehemaligen, 1905 errichteten Rathaus gibt es auf zwei Etagen so unterschiedliche Dinge wie ein kleines Klassenzimmer, das ehemalige Büro des Brunsbütteler Schiffsmeldedienstes, eine Schuhmacherwerkstatt und alte Haushaltsgeräte zu sehen. Und man kann sogar eine Sammlung an Blechverschlüssen bestaunen, die man einst für die Gläser aus dem „PANO-Werk“ herstellte und die daran erinnern, dass diese Art der heute weltweit in der Lebensmittelindustrie verwendeten Verschlüsse 1938 in Brunsbüttel entwickelt wurde und hier auch heute noch produziert wird. Gelegentliche Sonderausstellungen ergänzen das Angebot.
? Do u. Sa/So 14.30-17.30 Uhr. Eintritt frei, es ist auch ein Audio-Guide für einen unterhaltsamen Rundgang durch Alt-Brunsbüttel erhältlich (3 €). Markt 4, Tel. 04852-7212, museum-brunsbuettel.de.
Stadtgalerie: Seit 1992 ist in dem von außen unspektakulär-modern anmutenden Tagungs- und Kulturzentrum Elbeforum die städtische Kunstsammlung untergebracht. Sie zeigt wechselnde Ausstellungen von der Klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst.
? Mi-Sa 15-18 Uhr, So 11-18 Uhr. Eintritt frei (Spende erbeten). Von-Humboldt-Platz 5, Tel. 04852-540017, stadtgalerie-brunsbuettel.de.
Jakobuskirche: Es muss der Zorn Gottes im Spiel gewesen sein, als während der Predigt des Pastors unter „Donnerschlag“ der Blitz einschlug und der Vorgängerbau der vergleichsweise schlichten Backstein-Saalkirche bis auf die Grundmauern abbrannte. Eine Gedenktafel in der Kirche erinnert an dieses Ereignis und auch daran, dass die tapferen Brunsbütteler im Jahr 1724 ihr Gotteshaus mitten auf dem heute begrünten Marktplatz wieder aufbauten. Außergewöhnlich ist der prächtige weiße Schnitzaltar aus dem 17. Jh., der mit seinem bizarren Knorpelbarockstil zwölf medaillonartige Bildfelder umschließt. Gestiftet wurde der pompöse Altar seinerzeit vom dänischen König Frederik IV., der just zum selben Zeitpunkt die baufällige Schlosskirche in Glückstadt abreißen ließ und - nachdem er vom Brand gehört hatte - deren Altar den Brunsbüttelern überließ. Die dankbaren Brunsbütteler widmeten daraufhin ihrem Landesherren die prächtige Königsloge neben der Orgel, obgleich der König natürlich nie nach Brunsbüttel kam. Schön ist auch der von Putten getragene Taufbrunnen aus Sandstein (um 1700) mit seinem darüberhängenden kunstvoll geschnitzten Deckel sowie die mit zehn Aposteln geschmückte Hängekanzel von 1725.
? Tägl. 9-17 Uhr.
Die Basics
Einwohnerzahl 12.000

Von Bäumen umrankt: Jakobuskirche in Alt-Brunsbüttel

Touristeninformation Gustav-Meyer-Platz 2 (im Atrium an der Schleuse), 25541 Brunsbüttel, Tel. 04852-391186, echt-dithmarschen.de. Kein Gästebeitrag.
Kanal-Fähre Gleich an 2 Stellen der kleinen Stadt gibt es eine Auto-Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal; eine davon verkehrt alle 10 Min. rund um die Uhr (im 24-Std.-Takt), die Überfahrt ist kostenlos.
Schiffsausflug nach Helgoland Von April bis Okt. fährt Mi, Fr und So um 10.45 Uhr ab Anleger „Zum Elbdeich“ der Katamaran „Halunder Jet“ nach Helgoland (Fahrtzeit 2 Std., Aufenthalt 3:45 Std.), Erw. 90 €, Kinder (4-14 J.) 48 €, Familien 220 €. Tel. 0461-86444, frs-helgoline.de.
Wochenmarkt Jeden Di 8-12 Uhr in der Koogstraße.
Schwimmbäder Freizeitbad Brunsbüttel, innen 25-m-Bahnen, Kinderrutsche; zudem ein beheiztes Außenbecken. Erw. 5 €, Familien ab 13 €, Saunalandschaft 18 €. Am Freizeitbad, Tel. 04852-940450.
Freibad Ulitzhörn, einzigartige Lage direkt an der Kanalmündung mit Blick auf die Schiffe. 50-m-Bahnen, beheizt, kleines Sprungbrett und sogar Strandkörbe gibt es hier zu mieten. Bis 20 Uhr geöffnet. Erw. 4,50 €, Familien ab 10 €. Ulitzhörn 1, Tel. 04852-2208.
Veranstaltungen Wattolümpiade, unter dem Motto „Schmutziger Sport für eine saubere Sache!“ treten bei dieser jährlich Mitte August durchgeführten Benefizveranstaltung an der Elbmündung bis zu 500 „Wattleten“ in verschiedenen schlammigen Disziplinen wie Wattfußball oder „Wattwolliball“ gegeneinander an (wattoluempiade.de).
NOK-Romantika, jährlich Anfang September wird der Ausklang des Sommers romantisch gefeiert, indem die Schleusenmeile mit Lichterketten und Feuerdarbietungen in ein buntes Lichtermeer verwandelt wird. Nicht nur in Brunsbüttel, bis hinüber nach Kiel werden dann entlang des Kanals zahlreiche Fackeln und Lichter entzündet.
Übernachten? Karte
Hotel Kleiner Yachthafen 2, gepflegtes Garni-Hotel in einem direkt neben dem Elbdeich gelegenen historischen Gebäude samt angrenzendem Gästehaus. 14 geräumige EZ und 19 DZ. Reichhaltiges Frühstücksbüfett. Hafenstr. 16, Tel. 04852-9400933, hotel-kleiner-yachthafen.de. €€
Essen & Trinken? Karte
Torhaus 1, durchgehend italienisch-deutsche Küche (Pizza & Pasta), auch Fischgerichte. Die Qualität überzeugt nicht immer, bestechend ist aber die Lage. Von der großen Terrasse können Sie schön das Treiben vor der Schleuse beobachten. Gustav-Meyer-Platz 3, Tel. 04752-940577. €-€€
Mein Tipp Beckmanns Strandhalle 4, abseits des Trubels auf dem Elbdeich gelegen, daher ist ein prima Ausblick garantiert. Die Strandhalleh ist sowohl Frühstückslocation als auch Cocktailbar. Vor allem aber können Sie hier auch gut zu Mittag und zu Abend essen. Vornehmlich regionale Speisen wie Büsumer Krabbensuppe, Kabeljaufilet, Sauerfleisch oder Rumpsteak von der Färse. Große Terrasse. Deichstr. 75, Tel. 04852-9409600. €€€
Ginelli 3, stilvoll eingerichtetes italienisches Restaurant am Marktplatz von Alt-Brunsbüttel. Gute Küche, Mo-Fr auch Mittagstisch. Freundlicher Service, kleine Außenterrasse, Di Ruhetag. Markt 5, Tel. 04852-530717.
Radfahren auf Schienen
Marne
Das kleine Städtchen der Marschen und Köge ist das Zentrum der Südermarsch und vor allem bekannt für sein gutes Bier - hier wird das Dithmarscher Pils gebraut. Ansonsten geht es hier recht beschaulich zu.
Das Städtchen Marne lag bis ins 18. Jh. hinein direkt am Meer, was auch den erstmals im 12. Jh. erwähnten Namen erklärt - der Name „Marne“ hat seine Wurzeln im Angelsächsischen (Myrne) und bedeutet „Siedlung am hohen Ufer“. Durch Landgewinnungsmaßnahmen ist Marne jedoch in den letzten drei Jahrhunderten um etwa 7 km ins Binnenland gerutscht. Das der Nordsee abgerungene fruchtbare Marschland sorgte spätestens zu preußischer Zeit für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die repräsentativen Wohnhäuser aus dem 19. und frühen 20. Jh. prägen z. T. noch heute das Stadtbild. Und spätestens mit dem Bau einer großen Kirche (1906) wurde Marne eines der Zentren Dithmarschens. Dennoch ist der kleine Ort schnell zu Fuß erkundet. Einige Gebäude rund um die St.-Magdalenen-Kirche spiegeln den Umstand, dass auch Marne den Weg so vieler Städtchen geht, in denen die Läden leer stehen, weil sich am Ortsrand Discounter angesiedelt haben.
Aber immerhin...



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