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Kaufmann Elitenbildung in Deutschland



Inwiefern beruht die Zugehörigkeit zu den „Spitzen“ der Gesellschaft auf dem Leistungsprinzip?

1. Auflage 2013, 27 Seiten, eBook
ISBN: 978-3-656-42893-0
Verlag: GRIN Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: Kein



Kaufmann Elitenbildung in Deutschland

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,3, Universität Hamburg (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Soziale Ungleichheitsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die Hauptaufgabe der vorliegenden Arbeit besteht darin, die sozial- und geschlechtsspezifischen
Chancenungleichheiten in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
zu untersuchen. Der Auswahl der untersuchten Bereiche lag die Überlegung zugrunde,
dass es sich bei diesen um die zentralen Bereiche der heutigen Gesellschaft
handelt und dass in diesen drei Sektoren (abgesehen von den Bereichen Justiz, Verwaltung
und Medien) insofern auch die maßgeblichen Eliten Deutschlands zu finden sind.
Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, inwiefern der Zugang zur Elite in den genannten
Sektoren auf dem Leistungsprinzip basiert. Die Anfangshypothese dieser Arbeit ist,
dass beim Zugang zu Eliten bezüglich sozialer Herkunft und Geschlecht keine Chancengleichheit
existiert. Fraglich ist jedoch, wie stark diese Ungleichheiten jeweils ausgeprägt
sind.
Um eine systematische Abhandlung des Themas zu ermöglichen, wurde diese Hausarbeit
in drei Kapitel unterteilt: Das erste Kapitel dient zunächst dazu, den Begriff der
Elite mit seinen wichtigsten Charakteristika zu definieren und die Funktion von Eliten
als gesellschaftliche „Spitzengruppen“ (Krais 2001, S. 19) herauszuarbeiten. Im zweiten
Kapitel werden die Chancen, in Eliten aufzusteigen, anhand verschiedener Herkunftsklassen
analysiert. Im dritten und letzten Kapitel wird Chancenungleichheit beim Zugang
zu Eliten speziell mit Bezug auf das Geschlecht untersucht und der Frage nachgegangen,
in welchem Bereich es die größte Chancenungleichheit zwischen Männern und
Frauen gibt.
Die Entscheidung zugunsten dieses Themas ist dem Umstand geschuldet, dass es auf
dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Eliteforschung zwar mittlerweile eine Vielzahl
von Büchern, Artikeln und Diskussionspapieren gibt – dass aber bezüglich der Frage
der Abhängigkeit des Zugangs zu Eliten von sozialen und geschlechtsspezifischen Kriterien
nur in eingeschränktem Maße wissenschaftliche Abhandlungen vorliegen und somit
weiterer Forschungsbedarf besteht.

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