Keeland / Ward | Sweet Player | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 368 Seiten

Reihe: LYX.digital

Keeland / Ward Sweet Player


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7363-1753-6
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 368 Seiten

Reihe: LYX.digital

ISBN: 978-3-7363-1753-6
Verlag: LYX.digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wenn aus Spiel Ernst wird ...

Obwohl Molly eigentlich eine Mitbewohnerin sucht, knickt sie ein, als der charmante Declan Tate an ihre Tür klopft - seinen leckeren Cupcakes kann sie einfach nicht widerstehen. Doch der junge Marketingexperte entpuppt sich als Glücksgriff: faszinierend, unkompliziert, humorvoll, und Molly versteht sich auf Anhieb super mit ihm. Aber mehr als Freundschaft ist auf keinen Fall drin, sind sie beide doch an jemand anderem interessiert. Und so schmieden sie einen genialen Plan, um ihren jeweiligen Schwarm eifersüchtig zu machen: Sie geben vor, ein Paar zu sein, und siehe da, es funktioniert! Bis sie merken, dass ihr Herzklopfen nicht länger nur gespielt ist ...

'Eine süße und romantische Slow-Burn-Romance, die einen schwärmen lässt.' SHAMELESS BOOK CLUB

Der neue Bestseller des Erfolgsduos Vi Keeland und Penelope Ward



Vi Keeland lebt als waschechte New Yorkerin immer noch mit ihrer Familie dort und arbeitet als Anwältin.

Penelope Ward ist in Boston aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in Rhode Island.

Keeland / Ward Sweet Player jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL


Molly

»Was machst du beruflich?«

Die Frau trommelte mit den Fingern auf ihre Oberschenkel. »Ich bin Musikerin.«

Ich warf einen Blick auf ihre Bewerbung. »Lyric Chords« lautete ihr Name.

Ich biss mir auf die Zunge und bemühte mich, unvoreingenommen zu bleiben. Ich suchte eine Mitbewohnerin, und sie war die zwölfte Frau, mit der ich sprach. Nur weil sie eine Handvoll Sicherheitsnadeln in der Augenbraue hatte und eine Art Hundehalsband trug, musste ich sie nicht sofort aussortieren.

»Oh, schön. Bist du Sängerin?«

Lyric schüttelte den Kopf. »Drummerin. Wie groß ist das Zimmer eigentlich? Ich muss zwei komplette Schlagzeuge darin unterbringen.«

»Äh … ich denke, es ist vier Meter fünfzig mal vier Meter fünfzig groß. Aber du übst doch nicht zu Hause, oder? Ich habe in meiner Anzeige geschrieben, dass ich eine ruhige Mitbewohnerin suche, weil ich nachts arbeite.«

»Doch, schon. Aber keine Sorge, ich spiele in meinem Zimmer.«

Damit war mein Gespräch mit Nummer zwölf beendet, denn mein Zimmer und das meiner zukünftigen Mitbewohnerin lagen nebeneinander. Ich seufzte und rang mir ein Lächeln ab. »Danke, dass du gekommen bist. Ich werde noch ein paar andere Leute sehen, bevor ich mich entscheide. Ich melde mich bei dir.«

»Super.« Die Frau stand auf. »Ach, eins noch. In der Anzeige stand, du hättest gern zwei Monatsmieten im Voraus, aber ich bin gerade ein bisschen knapp bei Kasse. Wäre auch eine okay?«

Ich lächelte. »Klar, kein Problem.« Weil du nicht hier wohnen wirst.

Nach dem Termin mit der Schlagzeugerin sprach ich mit zwei weiteren Kandidatinnen. Eine wollte zusammen mit ihrem Freund einziehen, obwohl ich in meiner Anzeige geschrieben hatte, dass ich nur eine Person suchte. Und die andere kam zwanzig Minuten zu spät, roch nach Alkohol und lallte … um halb vier am Nachmittag.

Warum um alles in der Welt war es so schwer, in einer Stadt mit fast drei Millionen Menschen eine Mitbewohnerin zu finden? Für das letzte Gespräch des Tages hoffte ich auf ein Wunder, weil ich sonst gezwungen war, in eine neue Anzeige zu investieren und noch mal von vorn anzufangen. Und dafür hatte ich weder Zeit noch Geld. Die Miete war in zwei Wochen fällig, und wenn ich sie wieder allein aufbringen musste, blieb mir nichts anderes übrig, als einen Monat lang Katzenfutter zu essen.

Als meine letzte Verabredung pünktlich anklopfte, atmete ich tief durch, schaute an die Decke und bat den Himmel um Hilfe.

Ich öffnete die Tür und blinzelte überrascht.

Äh, ich glaube, du hast das falsche Gebet erhört, Gott.

Ein Mann stand im Flur – aber nicht irgendeiner, sondern ein absolut hinreißender Mann mit einer perfekten geraden Nase, schönen Wangenknochen, einem markanten Kinn, vollen Lippen, gebräunter Haut und den hübschesten schokoladenbraunen, mandelförmigen Augen, die ich je gesehen hatte.

»Kann ich helfen?«

Er schenkte mir ein Wahnsinnslächeln, mit dem er wahrscheinlich schon Dutzende Frauen rumgekriegt hatte.

»Hallo! Ich bin um halb fünf mit Molly Corrigan verabredet.«

»Wirklich?« Ich hatte die letzte Bewerbung in der Hand und schaute auf den Namen. »Ich glaube nicht. Der Name lautet D. Tate.«

Er streckte die Hand aus. »Das bin ich. Declan Tate.«

»Aber … du bist keine Frau.«

Er lächelte wieder. »Korrekt. Sehr gut beobachtet. Ich bin keine Frau. Aber meine letzte Mitbewohnerin meinte, ich könnte gut eine sein, weil ich Nachtcreme benutze und am Ende von Marley & Ich geheult habe. Und ehrlich gesagt hatte ich auch am Ende von Toy Story feuchte Augen, deshalb bin ich womöglich ein Weichei. Aber vielleicht könntest du das auch eher als meine positiven weiblichen Eigenschaften betrachten.«

Ich war völlig durcheinander. »Äh … es tut mir leid. Dir ist offenbar entgangen, dass ich in meiner Anzeige geschrieben habe, dass ich eine Mitbewohnerin suche.«

»Nein, ist mir nicht entgangen. Und wenn du mir fünf Minuten gibst, werde ich dich davon überzeugen, dass ich ein besserer Mitbewohner bin als jede Frau.«

Ich schmunzelte. »Damit ich dich recht verstehe: Du hast deinen Vornamen in deiner Nachricht absichtlich nicht ausgeschrieben … Wie war der noch gleich?«

»Declan.«

»Meinetwegen, Declan. Du hast dich also auf eine Anzeige beworben, in der eine Mitbewohnerin gesucht wird, und die Inserentin vorsätzlich getäuscht, indem du deinen Vornamen weggelassen hast. Und deine Strategie ist nun, mich in weniger als fünf Minuten davon zu überzeugen, dass ich nicht weiß, was ich will? Habe ich recht?«

Er ließ seinen jungenhaften Charme erneut spielen. »Absolut.«

Ich überlegte, wie ich mit der Situation umgehen sollte. Einerseits vergeudete ich mit ihm nur meine Zeit, wie ich es schon den ganzen Tag lang getan hatte, aber andererseits hatte er meine Neugier geweckt. Etwas an seinem Grinsen sagte mir, dass das hier amüsant werden könnte. Scheiß drauf, dachte ich. Ich hatte ohnehin nichts Besseres zu tun.

Ich trat zur Seite und winkte ihn herein. »Ich werde den Timer meines Handys stellen, und bevor du anfängst, hole ich mir ein Glas Wein. Wenn ich mich unterhalten lasse, trinke ich gern einen Schluck.«

Declan grinste und schlenderte in meine Wohnung.

Ich zeigte auf die Couch. »Setz dich. Ich bin gleich wieder da.«

Als ich in die Küche ging, rief er mir nach: »Hey, Mollz?«

Ich drehte mich um. »Ja?«

»Würdest du mir auch ein Glas Wein mitbringen?«

»Natürlich«, sagte ich schmunzelnd. »Warum nicht, Decs

Ich schenkte zwei Gläser Pinot Grigio ein und ging wieder ins Wohnzimmer.

»Bitte sehr. Ich hoffe, du magst Weißwein.«

»Siehst du? Wir passen perfekt zueinander. Ich mag weißen lieber als roten.«

Ich führte mein Glas an den Mund. »Ja, perfekt. Wie füreinander geschaffen. Am Ende sind wir noch Seelenverwandte.«

Declan ließ abermals seine blendend weißen Zähne aufblitzen. Er hatte wirklich ein umwerfendes Lächeln und sehr schöne Zähne. Schade, dass er auch einen Penis hatte. Ich trank mein Glas halb aus und stellte es auf dem Tisch ab. Dann stellte ich den Timer meines Telefons auf fünf Minuten.

Ich zeigte ihm das Display. »Bereit?«

»Ich bin immer bereit.«

Ich drückte auf Start, legte das Handy zwischen uns und faltete die Hände. »Dann los!«

»Okay. Also … was ist deine Lieblingsfarbe?«

»Meine Lieblingsfarbe?«

Declan zeigte auf den Timer. »Die Zeit läuft, Molly. Bitte wiederhol meine Fragen nicht!«

Ich lachte. »Gut, meine Lieblingsfarbe ist rosa.«

Declan griff in die Hosentasche und zog einen Schlüsselbund heraus. An dem Ring befanden sich zwischen den Schlüsseln rosafarbene Perlen mit weißen Buchstaben, die seinen Namen ergaben. »Meine auch!«

Ich zog eine Augenbraue hoch. »Hast du den selbst gemacht?«

»Nein, meine Nichte Arianna hat ihn für mich gebastelt.«

»Dann könnte es auch Ariannas Lieblingsfarbe sein, oder?«

»Da ist etwas dran. Machen wir weiter. In der Anzeige stand, du arbeitest nachts.«

»Genau, ich arbeite im Krankenhaus. Ich bin Nachtschwester auf der Entbindungsstation.«

»Dann schläfst du tagsüber?«

»Ich habe um sieben Uhr Dienstschluss und versuche, mich schlafen zu legen, sobald ich nach Hause komme.«

Er tippte sich auf die Brust. »Ich wiederum arbeite tagsüber. Ich gehe gegen sechs ins Fitnessstudio und komme in der Regel erst nach neunzehn Uhr nach Hause. Du hättest also deine Ruhe.«

Ich nickte. »Okay. In dieser Hinsicht wärst du tatsächlich ein guter Mitbewohner. Aber die meisten Leute arbeiten tagsüber, das ist eigentlich nichts Besonderes.«

»Kochst du?«, fragte er.

»Zählen Käsemakkaroni?«

»Ich bin in einem italienischen Mehrgenerationenhaushalt aufgewachsen. Meine Nonna hat mir beigebracht, wie man Soßen selber macht.«

»Du würdest für mich kochen?«

»Wenn ich dadurch das Zimmer bekomme, ja.«

»Das ist zwar verlockend, aber gleich um die Ecke gibt es ein italienisches Restaurant mit ausgezeichnetem Essen. Witzigerweise heißt es Nonna’s, und da bereitet eine echte italienische Großmutter die meisten Gerichte zu und kein Möchtegernkoch.«

Declan blies theatralisch die Wangen auf und schaute auf mein Handy. »Drei Minuten und achtunddreißig Sekunden. Du machst es mir wirklich nicht leicht. Wie wäre es, wenn du mir sagst, warum du keinen Mann in der Wohnung haben willst, dann kann ich direkt darauf eingehen. Ist es wegen der Sache mit der Klobrille? Dazu kann ich nur sagen, dass ich vier ältere Schwestern habe und gut erzogen bin. Mit acht Jahren habe ich einmal den Fehler gemacht, die Brille oben zu lassen, und meine Schwester hat sich auf den Rand gesetzt, den ich versehentlich bekleckert hatte. Sie hat mich am Schlafittchen gepackt und meinen Kopf vor dem Abziehen in die Schüssel getaucht. Es war das letzte Mal, dass ich die Brille nicht wieder runtergeklappt habe.« Er hielt drei Finger hoch. »Großes Pfadfinderehrenwort. Das wird garantiert kein Problem sein.«

Ich lächelte. »Es geht nicht um die Klobrille.«

»Okay? Und was ist dann...


Keeland, Vi
Vi Keeland lebt als waschechte New Yorkerin immer noch mit ihrer Familie dort und arbeitet als Anwältin.
Penelope Ward ist in Boston aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in Rhode Island.

Vi Keeland lebt als waschechte New Yorkerin immer noch mit ihrer Familie dort und arbeitet als Anwältin.

Penelope Ward ist in Boston aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in Rhode Island.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.