Kemptner / Birnmeyer / Ruile | Lichtflug | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 180 Seiten

Kemptner / Birnmeyer / Ruile Lichtflug

Gedichte
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7583-4414-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Gedichte

E-Book, Deutsch, 180 Seiten

ISBN: 978-3-7583-4414-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein frecher Gruß vom Eifelturm, ein Spaziergang durch Montmartre ist zu verzeichnen. An deutsche Siedlungen am Schwarzen Meer erinnern die Eltern. Vom Weihnachtsstress kurz vor dem Fest berichtet ein Gedicht. Am Maschendraht wächst Silberreife. Schneeglöckchen lassen sich schon im Januar blicken. Später im Jahr summen die Bienen. Kommt mit zu einer Wanderung durchs Vessertal! Ein Vulkanausbruch ebenso wie ein Erdbeben finden sich in Zeilen gebunden. Die Sprache des Ozeans spielt mit tosenden Wogen. Er kam als Held zurück, doch lebendig wäre er ihr lieber gewesen. Auf Bergentouren atmet man Ruhe und Frieden. Überall kann es wunde Punkte geben. Die Trauerweide hört deine Worte, wenn du sitzt auf der Bank am Bach. Die Anthologie enthält zahlreiche Naturgedichte, ebenso Themen wie Hochzeit, Liebe, Heimat und Tod.

Kemptner / Birnmeyer / Ruile Lichtflug jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Grete Ruile


Krieg


Menschen stehen tränenlos im Dunkeln, verlassen!

Bomben brachten hier den Tod.

Kein Wiegenlied erklingt.

Die Straßen klaffen menschenleer.

… Und alles schweigt.

Grete Ruile


Danach


Wo ist mein Zuhause?

Es war einmal meine Stadt.

-- meine Stadt.

Es war einmal ein Haus.

-- mein Haus.

Ich gehe durch meine Straße,

suche mein Haus:

Alles zerstört!

Mich friert!

Wie kalt es hier geworden ist.

Grete Ruile


Gesellschaftsspiegel


Krieg,

Macht,

Materialismus,

Gewalt.

Sprachlosigkeit!

Grete Ruile


Traurige Heimkehr


Lächelnd jung und schön,

sah ich dich beim Abschied stehen.

Im Gepäck die Hoffnung:

Bald bin ich zurück!

Kann sagen: Ich lebe, hatte Glück.

Als Held kamst du im Sarg zurück.

Es ist immer wieder der gleiche Slogan,

viele Menschen werden so betrogen.

Verteidigen müssen wir unser Land!

Obwohl anderes für den Einsatz stand.

Die Hintergründe oft verschieden sind,

doch du musstest dafür sterben mein Kind.

Grete Ruile


Verlorene Hoffnung


Hoffnung wo bist du?

Mit dir ging die Fröhlichkeit.

Kann der Schlaf oder

das Lachen sie mir wieder bringen?

Ich werde darum ringen!

Hoffnung: Geflügeltes Zauberwort,

lass mich wieder schweben,

hilf mir wieder leben!

Grete Ruile


Tränen


Ist es nur Tau, von dem die Treppe glänzt?

Ich weiß, sie weint,

weil du nie mehr kommst.

Grete Ruile


Frühlingsboten


Es lenzt!

Wenn Sonne und Lachen uns erreicht,

spüren wir, sie ist angekommen, die Frühlingszeit.

Es scheint uns plötzlich alles so leicht.

Am liebsten möchte man tanzen und singen.

Mit tiefen Augen träumen ins farbenfrohe Land hinein.

In die Ferne wandern, in milder Luft,

einatmen den frischen Frühlingsduft.

Grete Ruile


Im ersten warmen Sonnenlicht


Emsiges Bienen-Gesumme.

Naschen wollen sie überall.

Sich nehmen vom Lieblichen das Lieblichste.

Vom Guten das Beste.

Sie wählen nur die holdesten,

süßesten Düfte, in denen eine

Seele atmet, - fein, so fein.

Bis sich die jungen Blütenlippen öffnen

und geben den Bienen ihre ganze Süßigkeit.

Grete Ruile


Poesie


Was ist Poesie?

Wie kann ich sie erfassen?

In unserer Welt ist alles laut und schnell.

So viele beugen in den Firmen

fürs große Geld die Knie.

Sag, wo bleibt denn da die Poesie?

Wenige werden sie ihr Eigen nennen.

Poesie wird niemals sich von ihnen trennen.

Sie sind fähig, mit dem Herzen, mit ihren Augen

zu schauen. Alle Impulse nach ihr brennen.

Sie werden gehoben in ihre Bahn.

Dort sind die Wunder für sie aufgetan.

Grete Ruile


Mut


Lass dich niemals entmutigen.

Lass dich nicht beirren durch Neid und Hass.

Behalte deine innere Ruhe,

egal, wer oder was sich in den Weg dir stellt.

Glaube mir: Das Glück es liegt in deinem Wesen. --

Es ist nicht gut, ängstlich still zu stehen.

Du kannst so vieles in der Welt doch sehen.

Deine Gedanken machen es dir möglich,

phantasievolles zu erschaffen.

Denke: Dieser Tag ist nur für mich bereit.

Niemand kann mir nehmen wer ich bin.

Es fliegt mir manches zu und kann für mich

nur werden – heute und hier – kreativ zu sein

auf Erden.

Grete Ruile


Lichter, warmer Sommertag


Reine Luft kann man hier schöpfen.

Rote Pelargonien blühen im Hegau in großen Töpfen.

Die Terrasse ist vom wilden Wein umsponnen.

Gezwitscher-Klang aus dichten Laubverstecken.

Der Sommer ist angekommen in allen Ecken.

Grete Ruile


Rückblickend


Es blieb von meinem Glück,

das längst die Zeit verschlungen,

das Schöne mir zurück.

Und einem Nebelriesen gleich,

wandere ich jetzt allein,

in eine ungewisse Zeit hinein.

Grete Ruile


Die Liebe


Von jedem erhofft, erträumt und erstrebt.

Fast nie ganz ergründet und restlos erlebt

Grete Ruile


Glückliche Nacht


Ein Traum den Gott mir sandte,

führte mich nachts zu dir zurück.

Wenn der Traum das Leben wäre,

ging`s mir besser. --

Glücklich war ich, bis der Morgen kam.

Ich hielt dich fest in meinem Arm.

Doch als der Wecker rasselte,

war ich wieder bettelarm.

Grete Ruile


Mohnblüten


Scharlachroter Mohn.

Brennt in flackernden Schauern,

am liebsten auf heißen Mauern.

Bis der Wind treibt seine Blütenblätter davon.

Wir heben sie auf, halten sie in Händen,

bewundern ihre Zartheit, bevor sie verenden.

Grete Ruile


Nicht nur fordern, auch verzeihen,

heißt erst reif zur Liebe sein.

Liebe, die nach Bestand sich sehnt,

ist wie ein wunderschöner Garten,

in dem es viele Blumen gibt zu warten,

mit ganz besonders zarter Hand.

Grete Ruile


Die Metapher


Wie schnell verging die Jugendzeit.

Gleich Schmetterlingen,

die über Blumenwiesen gaukeln,

mit farbig schillernden Flügeln.

Die kurz gesehen entschweben

und sich himmelwärts begeben.

So sind die Stunden, ach, die bunten

süßen, nur noch ein Traum, die meine

Nächte grüßen.

Aus meiner Jugend sonnenvollen Zeit.

Grete Ruile


Menschenrechte gehen verloren.

Angst schleicht sich ein.

In die Knochen,

in die Gefühle,

überall.

Grete Ruile


Dich kann ich nie vergessen


Dein liebes Wesen wird immer um mich sein

wie feiner leiser Sternenschein.

Du begleitest mich, ob nah und fern.

-- Ich fühle es, denn wir hatten einander sehr gern.

Und schau ich zum Himmel, ist es als hallte ein Echo wider:

Ich bin unsichtbar für immer da, vergesse nie,

wie schön es einmal war.

Grete Ruile


Der Rosenkurier


Ein Rosenkurier er brachte mir

einen Strauß mit roten Rosen.

Es kam ein zarter Duft zu mir ins Haus.

Ein Duft der Liebe, frisch und jung.

Wer verehrt mir diesen geheimnisvollen

Rosenstrauß?

Grete Ruile


Ein besonderer Moment


Es war ein milder Abend, frei von Lärm,

nur Stille umgab mich.

In der Ruhe kreisten meine Gedanken um dich.

Und plötzlich wurde mir klar:

Du bist mir nicht einerlei,

das muss bestimmt die Liebe sein.

Grete Ruile


Meine umgebende Welt


Oben auf dem Berg, Signalwirkung zeigend,

erblüht in flammendem Rot die Feuerlilie.

Rostblättrige Alpenrosen streifen mein Blickfeld.

Sie vereinigen sich mit Heidel- und Krähenbeeren.

Aus Felsgestein stürzen kleine Wasserfälle talwärts.

Sie leuchten silbrig glänzend im Sonnenschein.

Eine in Harmonie übereinstimmende Welt.

Ganz ohne Hektik.

Grete Ruile


Bergwelt


Aus der Einsamkeit kehre ich zurück,

von der Berge hohem Blick,

meine Seele voller Glück.

Ach! Ist es mir gut gegangen,

ohne Lärm und dem Getümmel,

ohne Menschen und Gewimmel.

Nur Natur und du mein weiter Himmel.

Nun hat sie mich wieder die Lichterstadt,

hier ist mein Zuhause.

Doch wenn es nötig ist,

dann find ich dich,

du meine stille Klause,

für eine atemschöpfende Pause.

Grete Ruile


Alpines Haiku


Würzige Luft einatmen.

Unter den Füssen Naturboden.

Sich widerspiegeln in klaren Bergseen.

Grete Ruile


Alpines Haiku II


Hoch oben in den Bergen,

fanden wir den Frieden.

Blumen blühten und das Lachen gehörte uns allein.

Grete Ruile


Wundersterne der Natur


Schneeflocken, zarte weiße Gebilde

fallen dicht zur Erde.

Wollen zeigen, dass es Winter werde.

Bezaubern uns mit ihren bizarren Gebilden.

Greift man sie, werden sie zu Tropfen.

Sie zerrinnen in der warmen Hand.

Dieses kurze Himmelsgeschenk ist auf

Dauer nicht zu halten, es unterliegt irdischen Gewalten.

Grete Ruile


Federleicht


So wie der Wind eine Feder vom Boden aufheben kann,

genau so kann ein...



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