E-Book, Deutsch, 163 Seiten
Reihe: beHEARTBEAT
Kennedy A Wild Cowboy's Christmas Wish
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7517-7652-3
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Eine winterliche Cowboy-Novella
E-Book, Deutsch, 163 Seiten
Reihe: beHEARTBEAT
ISBN: 978-3-7517-7652-3
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Penelope Carter kann Weihnachten nicht ausstehen! Und so will sie die Weihnachtsfeiertage dieses Jahr ruhig und ohne viel Trubel bei ihren drei Cousinen in Colorado verbringen. Doch dann durchkreuzen ein paar Weihnachtscocktails zu viel und ein teuflisch heißer Cop aus ihrer Vergangenheit ihre Pläne, und die besinnliche Zeit wird turbulenter als erwartet ...
Eine kurze Novella zur heißen Cowboy-Romance-Reihe der USA-Today-Bestsellerautorin Stacey Kennedy. Eine spicy Second-Chance-Liebesgeschichte.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
USA-Today-Bestsellerautorin Stacey Kennedy hat schon mehr als dreißig Liebesromane geschrieben. In ihren Büchern geht es um Menschen wie du und ich, die auf der Suche nach Leidenschaft und der großen Liebe sind. Wenn sie mit ihren heißen Geschichten nicht gerade die Buchseiten oder einen eReader in Flammen aufgehen lässt, lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Ontario, USA. Sie glaubt fest daran, dass Wein, Schokolade und sündhaft erotische Bücher alle Probleme des Lebens heilen können.
Weitere Infos & Material
1
Die langhaarige Brünette mit den funkelnden grünen Augen sang eine Zeile aus .
In diesen Tagen versammelte sich nicht oft eine Menschenmenge, die groß genug war, um einen Notruf zu rechtfertigen, aber heute war definitiv kein gewöhnlicher Abend. Die schmiedeeisernen Straßenlaternen warfen sanfte Lichtkegel auf den Bürgersteig entlang der historischen Main Street von River Rock, in denen man große Schneeflocken herabfallen sehen konnte, als Officer Darryl Wilson auf den großen Brunnen in der Stadtmitte zuging. In der kleinen Stadt in den Bergen von Colorado gab es weniger Verbrechen als in Disneyland. Seit den 1970er Jahren hatte es in River Rock keinen Mord mehr gegeben, und bei den meisten Verbrechen handelte es sich entweder um Teenager, die Unruhe stifteten, um Machenschaften zwielichtiger Geschäftsleute, um Ehestreitigkeiten oder, was am wahrscheinlichsten war, um betrunkene Touristen, die in irgendwelche Schwierigkeiten gerieten. Heute jedoch, kurz vor elf Uhr nachts, war das Problem eine betrunkene Frau, die in ihren High Heels auf dem gefrorenen Springbrunnen herumlief. Als er näher kam, traute Darryl seinen Augen nicht.
Penelope Carter. Er hatte gehört, dass sie vor ein paar Tagen in die Stadt zurückgekommen war, aber er hatte nicht erwartet, sie genau hier zu wiederzusehen.
Das Mädchen, das ihn als Betreuer im Sommercamp mit dem heißesten Kuss seines Lebens umgehauen hatte und dann plötzlich abgehauen war, wonach er nie wieder etwas von ihr gehört hatte, rutschte vor ihm auf dem Eis herum. Damals war sie ja schon ein hübsches Mädchen gewesen. Aber jetzt hatte sie sich zu einer umwerfenden Frau entwickelt, mit Kurven an den richtigen Stellen, die nun seine ganze Aufmerksamkeit hatten.
Penelope sang weiter, stieß sich mit einem Fuß ab und hob die Hände in die Luft, als wäre sie eine Eiskunstläuferin und als würde sie gerade tatsächlich Musik hören – nicht nur in ihrem Kopf.
Beeindruckend, wirklich. Sie hielt sich auf ihren hohen Absätzen besser auf dem Eis als die meisten Menschen auf Schlittschuhen.
Darryl seufzte und betrachtete die Menschenmenge neben ihr, die Penelope mit ihren Handys filmte. Das würde sie morgen früh bereuen, vor allem, wenn ihre kleine Darbietung im Internet viral ging. »Alles klar«, sagte er und trat vor. »Steckt die Handys weg. Die Show ist vorbei.«
Wenige Augenblicke und etwas enttäuschtes Gemurmel später erlosch das Leuchten der Handys, und die Menge löste sich auf. Darryl wandte sich wieder Penelope zu, die inbrünstig weitersang. Wenn sich die Videos von ihrer Vorstellung tatsächlich verbreiten sollten, dann traf sie wenigstens die richtigen Töne.
»Penelope«, sagte er, ging auf sie zu und spürte die gleiche aufsteigende Hitze, die er schon vor all den Jahren in ihrer Nähe empfunden hatte.
Sie dachte gar nicht daran mit dem Singen aufzuhören, machte eine kleine Drehung und stieß sich wieder mit einem Fuß ab, kam kurz ins Schwanken, fing sich aber schnell wieder.
Er schmunzelte. Mein Gott, vor zehn Jahren war Penelope eine Mischung aus sexy und süß gewesen. Und das hatte sich auch nicht geändert, seit er sie das letzte Mal gesehen hatte. Er ging noch weiter auf sie zu. Den Papierkram, der mit einer Verletzung einherging, konnte er nicht auch noch gebrauchen. Wie vor all den Jahren schon konnte er seine Augen nicht von ihr abwenden. Er war genauso gefesselt von ihr gewesen, als sie ein Teenager war. In der Nacht, in der sie sich so heiß und leidenschaftlich geküsst hatten, trug sie winzige Shorts und ihr entblößter Bauch war alles, worauf er sich hatte konzentrieren können. Selbst jetzt, in ihrem engen Pullover und den schwarzen Leggings, weckte sie Dinge in ihm, die er schon lange nicht mehr gefühlt hatte.
Das Problem in Kleinstädten und als Polizist war, dass Darryl jeden kannte und alle wussten, dass er und seine Ex-Frau Natalie sich vor sechs Monaten hatten scheiden lassen. Natalie hatte die Stadt verlassen, noch ehe die Tinte auf den Scheidungspapieren ganz trocken war, und jede Frau in der Stadt hatte wohlwollend versucht, ihm zu helfen, über seinen Kummer hinwegzukommen.
Jetzt war Penelope aufgetaucht, und er fragte sich, ob das Schicksal ihm eine Chance gab, die Vergangenheit wiederaufleben zu lassen. Leider hatte es den Anschein, dass Penelope die Angewohnheit hatte, das Gesetz nicht ganz so ernst zu nehmen. Ein Gesetz, für dessen Durchsetzung Darryl in den letzten acht Jahren alles gegeben hatte. Seit die Polizei von River Rock ihn eingestellt hatte, übernahm er die Nachtschichten. Da in den nächsten Monaten einige Kollegen in den Ruhestand gehen würden, standen Beförderungen an, und der Captain hatte Darryl bereits den Tipp gegeben, sich in der nächsten Zeit von seiner besten Seite zu zeigen.
Vor sechs Monaten hatte er schon einmal eine Beförderung vermasselt, als Larry Michaels in den Ruhestand gegangen war. An dem Tag, an dem Natalie die Scheidungspapiere unterschrieben und ihn verlassen hatte, beschloss Darryl, den Abend damit zu verbringen, eine intime Beziehung zu einer Flasche Whisky aufzubauen. Außerdem hatte er sich in der örtlichen Kneipe wie ein totaler Arsch aufgeführt. Am nächsten Tag ging die Beförderung an einen anderen Cop.
Das durfte nicht noch einmal passieren.
Penelope sang noch ein paar Zeilen. Sie drehte sich dabei auf der Stelle, und Darryl fragte sich ehrlich, ob er mit einer erwachsenen Penelope Carter zurechtkommen würde.
»Santa Claus …« Penelope schrie auf, als ihr Absatz am Rand des Brunnens hängen blieb.
Darryl machte einen Satz nach vorn, als sie zur Seite kippte. Mit einem Aufschrei landete sie in seinen Armen, und ihre großen grünen Augen blieben an seinen hängen. »Alles in Ordnung?«, fragte er und ignorierte, dass sich ihr langes schokoladenfarbenes Haar in seiner Hand verdammt weich anfühlte.
Ihre Blicke verhakten sich einen Moment lang. Dann brach Penelope in Gelächter aus. Ein richtiges Lachen aus dem Bauch heraus. Eines, das Darryl in seinem ganzen Leben noch nie selbst gelacht hatte.
»Du bist es«, sagte sie schließlich, als sie aufhörte zu lachen.
»Ich bin’s«, antwortete er und ignorierte das Zucken in seiner Hose, weil sie so nah bei ihm war. Sie roch nach Zucker und Vanille, nach purer Verlockung.
»Du bist es«, wiederholte sie und schmiegte ihr Gesicht an ihn, als gehöre sie dorthin. »Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du warm und kuschelig bist, wie ein großer Teddybär?«
»Ich fühle mich warm an, weil es draußen eiskalt ist und du nur einen Pullover trägst.« Er setzte sie langsam ab und sorgte dafür, dass sie sicher stand. Als er sie losließ, öffnete er den Reißverschluss seines Mantels und schob ihn ihr über die Schultern. »Und du bist sehr betrunken.«
Sie kicherte, ihre Augen leuchteten. »Ich weiß. Ich glaube, es war der vierte.« Sie hielt ihren Finger hoch und schluckte. »Nein, es war der fünfte Shot, der mich umgehauen hat.« Sie zog seine Jacke um sich, atmete tief ein und grinste ihn an. »Ernsthaft, du riechst immer noch so verdammt lecker. Wie ist das überhaupt möglich?«
Ja, und er war jetzt steinhart. Um sich von dem abzulenken, was sein Schwanz wollte, wandte er sich an die lachende Menge, die offensichtlich zurückgekommen war, als Penelope den Abflug gemacht hatte. »Ich sagte, die Show ist vorbei, Leute«, sagte er ihnen mit Nachdruck. »Geht nach Hause, bevor noch jemand in Schwierigkeiten gerät.«
»Ach, das bin ich also … in Schwierigkeiten?«
Darryl biss die Zähne aufeinander bei der Hitze und den verbotenen Versprechen in ihrer Stimme, bevor er sich ihr wieder zuwandte. Ihr berauschender Blick war immer noch auf ihn gerichtet, Lust loderte in ihm auf. Aber bei ihr war es vielleicht gar keine Lust, sondern eher der Alkohol, der ihre Augen glänzen ließ. »Komm schon, du kleiner Unruhestifter. Es ist Schlafenszeit für dich.«
»Dein Bett, hoffe ich.« Sie grinste und drückte sich mit all ihren heißen Kurven gegen ihn.
»Heute nicht.« Aber vielleicht eines Tages. Er schüttelte den Gedanken ab, denn er wusste, dass Penelope nicht der Typ Frau war, mit dem er sich einlassen sollte. Sie würde ihm wahrscheinlich mehr Kopfschmerzen bereiten, als es wert war. Im Hinblick auf seine bevorstehende Beförderung brauchte er eine blütenreine Weste, und diese Gesangseinlage reichte aus, um ihm zu zeigen, dass er sich von ihr fernhalten musste. Er nahm sie sanft am Arm, führte sie zum Auto und öffnete die Tür.
»Bist du wirklich ein Cop?«, fragte sie und ließ sich auf den Beifahrersitz fallen. »Kann ich deine Handschellen sehen?«
»Ja, das bin ich.« Er beugte sich hinunter. »Und nein, darfst du nicht.«
»Buh. Wie langweilig.« Sie lachte.
Er war sich ihrer in jeder Hinsicht bewusst, griff nach dem Sicherheitsgurt und schnallte sie an.
»Siehst du, Herr Polizist, du scheinst es zu mögen, mir so nahe zu sein«, raunte sie.
Er drehte den Kopf, nachdem der Gurt eingerastet war, und sein Mund war nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Er musste sich nur noch etwas nach vorne lehnen, um ihre vollen Lippen zu berühren. Nur noch ein kleines Stück, um herauszufinden, ob sie immer noch so süß schmeckte, wie sie roch. »Ich kann mich nicht erinnern, je gesagt zu haben, dass ich das nicht tue«, sagte er ihr ehrlich.
Seine Antwort überraschte sie offensichtlich, denn ihre Augen weiteten sich ein wenig. Er grinste in sich hinein, fasziniert von der Möglichkeit, eine Frau wie Penelope Carter überraschen zu können. Nach dem, was er von ihren Cousins und Cousinen im Laufe der Jahre erfahren hatte, war sie die ganze Küste entlanggereist und hatte als...




