E-Book, Deutsch, 256 Seiten
Kenyon Die Sphäre aller Möglichkeiten (Seminarbuch)
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-95447-168-3
Verlag: AMRA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Manifestieren aus den Lichtreichen des Bewusstseins
E-Book, Deutsch, 256 Seiten
ISBN: 978-3-95447-168-3
Verlag: AMRA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Als echter Renaissancemensch ist Tom Kenyon Forscher, Therapeut, Musiker, Klangheiler und Lehrer jedes größeren Transformationssystems, des tibetischen Buddhismus, Taoismus, Hinduismus, esoterischen Christentums und der Hohen Alchemie Ägyptens. Er hat einen Abschluss als Psychotherapeut und mehr als dreißig Jahre praktische Berufserfahrung. In seiner therapeutischen Arbeit erkannte er das enorme Potenzial der Wirkung von Klang und Musik auf das Bewusstsein und gründete 1983 »Acoustic Brain Research« für die Anwendung von Klang, Sprache und Musik zur Freilegung schöpferischer Energie. Er gibt Workshops und leitet überall auf der Welt spirituelle Reisegruppen. Seine Erfahrungen als Channelmedium für die Hathoren führten zu dem Buch »Die Hathor-Zivilisation« (Koha 2000), das mittlerweile als überarbeitete Neuausgabe unter dem Titel »Die Weisheit der Hathoren« (Koha 2013) vorliegt. Auch Maria Magdalena channelt er seit einigen Jahren, wodurch gemeinsam mit seiner Ehefrau Judi Sion »Das Manuskript der Magdalena« (Koha 2003) entstand. Neues Material aus beiden geistigen Quellen brachten die im Amra Verlag erschienenen Bücher »Die Große Veränderung« und »Neue Zeit«. Sie enthalten neben seinen Arbeiten auch Channelings von Lee Carroll und Patricia Cori, die Kryon und den Hohen Rat vom Sirius durchgeben. Mit »Lebe in deinem eigenen Licht« erschien 2014 bei Koha ein Titel, der Texte der Hathoren und Maria Magdalenas mit Material von Wendy Kennedy verbindet, die Wesenheiten von den Plejaden channelt. Tom Kenyons allein verfasste Bücher »Aufbruch ins höhere Bewusstsein«, »Lichtmedizin« und »Die heilende Kraft des menschlichen Herzens« (Hathoren-Trilogie) sind Exklusivausgaben mit beiliegender Meditations-CD, die nur auf Deutsch bei Amra vorliegen. Ersteres enthält außerdem noch einen 16-seitigen Hathor-Farbfototeil von Judi Sion und Adrianne Koteen, letzteres eine Hathoren-Postkarte. Neben ausgewählten weiteren Texten versammeln diese drei Bücher zusammen erstmals alle bis Anfang 2016 im Internet verbreiteten planetaren Botschaften der Hathoren. Die danach erschienenen Botschaften liegen deutsch eingesprochen - zusammen mit den gechannelten Klangmeditationen - im Rahmen der »Hathoren-Hörbuch-Reihe« bei Amra auch auf CD vor. »Mit den Krokodilen ringen« ist eine weltweit bisher einmalige Exklusivausgabe der gesammelten Aufsätze von Tom Kenyon. Sein gechanneltes Werk »Lichtboten vom Arcturus«, eingeführt von den Hathoren, das gemeinsam mit Judi Sion entstand und zu dem auch die Meditations-CDs »Reine Liebe vom Arcturus« und »Lightship« vorliegen, präsentiert das erste Ergebnis seines mentalen Kontakts mit gleich mehreren Arcturianern. In den Botschaften im Buch kommen zu Wort: ein Arzt, ein Wissenschaftler, ein Krieger, ein Bibliothekar der Akasha-Chroniken, ein Meditationsmeister sowie Sanat Kumara, Yeshua ben Joseph und Maria Magdalena. Auch als Klangheiler ist Tom Kenyon mittlerweile eine Koryphäe. Davon zeigt nicht zuletzt der Film »Song of the New Earth«, eine über ihn gedrehte spielfilmlange Dokumentation, die sehr erfolgreich 2015 erschien. Er hat fast vierzig CDs produziert, darunter mehrere umfangreiche Sets, mit denen sich Kreativität, Erkenntnis und spirituelle Erleuchtung fördern lassen. Weitere Bücher, Meditations-CDs und Hörbücher von ihm sind bei AMRA in Vorbereitung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
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CD 1, Track 2
Überblick und Hintergründe
(00:00)
Ich kann immer schon im Voraus sagen, wie sich ein Seminar energetisch entwickeln wird – Tage, in diesem Fall sogar Wochen vorher. Und das hier wird ein ganz schön heftiger Ritt werden. Deshalb möchte ich im ersten Teil zunächst einige Grundlagen darlegen, damit wir in Bezug auf den Umgang miteinander auf derselben Wellenlänge sind, denn in den nächsten drei Tagen werden wir etwas miteinander teilen, was die Buddhisten einen Sangha nennen.
Ein Sangha besteht immer dann, wenn sich eine Gruppe von Menschen zu einem spirituellen Zweck zusammenfindet. Und als ich über den Sangha nachlas, fand ich einen Umstand recht befreiend, nämlich dass man nicht jeden mögen muss, mit dem man einen Sangha teilt. [Publikum lacht.] Das ist keine Voraussetzung dafür.
Und es ist wahrhaft merkwürdig, spiegelt aber wider, wie das Universum funktioniert – ein echtes Mysterium –, dass ausgerechnet die Person, die unmittelbar neben Ihnen sitzt, jemand ist, den Sie absolut nicht ausstehen können. [Publikum lacht.] Vielleicht trägt er oder sie eine Farbe, die Ihnen einfach auf die Nerven geht. Machen Sie sich klar, dass es sich dabei um eine Chance handelt – ich nenne sie SWCs: Scheiß Wachstums Chancen. [Schallendes Gelächter aus dem Publikum.]
Sinn für Humor ist bei dieser Arbeit Ihr bester Verbündeter. Ich werde hier und da einen Witz reißen, weil ich der Überzeugung bin – und darin werde ich von der Forschung bestärkt –, dass unser Gehirn durch Lachen angeregt und der Solarplexus aktiviert wird. Und das wiederum führt dazu, dass Sie tiefer atmen und auf diese Weise das Blut stärker mit Sauerstoff angereichert wird. Auch die Bewegung der Rückenmarksflüssigkeit wird dadurch intensiviert.
Es gibt also gute physiologische Gründe für das Lachen!
(01:39)
Lassen Sie uns zunächst ein paar Vereinbarungen treffen. Bevor ich dieses Thema angehe, sollte ich über die imaginäre Schublade sprechen. Sie steht dort drüben; Sie können sie während der Pausen betrachten, wenn Sie sich in den hinteren Teil des Raums begeben. Tatsächlich handelt es sich um das Umschlagbild von Mind Thieves,1 das ich selbst in Auftrag gegeben habe. Der Gedanke hinter der imaginären Schublade besagt, dass Sie nicht alles, was jemand sagt, gleich als wahr akzeptieren sollten. Gleichen Sie es mit Ihrer eigenen Lebenserfahrung ab, mit Ihrer eigenen Logik, mit Ihren eigenen Werten. Wenn es für Sie einen Sinn ergibt, dann integrieren Sie es und experimentieren Sie damit herum. Schauen Sie, welche Früchte es trägt. Wenn es jedoch keinen Sinn für Sie ergibt, dann – pffff – werfen Sie es doch einfach in die Schublade.
Wir werden hier ein Gebiet erforschen, das sich weit jenseits unseres Tellerrands befindet. Deshalb werden manche von Ihnen große Schubladen mit sich führen, wenn sie dieses Seminar verlassen. Das ist jedoch kein Problem, wir haben Träger, die Ihnen dabei helfen werden, sie aus dem Raum zu transportieren. [Publikum lacht.]
Folgen Sie gemütlich dem Fluss der Informationen und werfen Sie alles, was für Sie nicht passt, einfach in die Schublade, denn wirklich wichtig ist nur, was an jenem Ort passiert, den ich das »Lalaland« nenne. Dort vollzieht sich die Übertragung von Wissen und Informationen, und der Klang trägt Ihnen die Energie zu. All das Gerede dient nur dazu, Ihrem intellektuellen Verstand zu ermöglichen, das Phänomenale daran zu umschiffen, damit Sie sich einfach darauf einlassen können – aber die wahre Energie, die wahre Information kommt von dort drüben.
(03:15)
Also, bezüglich des Sanghas gibt es zwei Vereinbarungen. Die erste Vereinbarung bezeichnen wir als Übereinkunft des persönlichen Raums. Manchmal, wenn man in diese tiefen inneren Zustände eintritt – ich bin mal neugierig: Wie viele Menschen hier meditieren oder arbeiten mit inneren Techniken? Nur, damit ich ein Gefühl dafür bekomme … Okay, ich danke Ihnen. Und wie vielen von Ihnen ist das neu? Okay. Wow! Toll. Großartig – das wird eine gewaltige Erfahrung für Sie werden! [Publikum lacht, Tom lacht.] Eine gute Erfahrung, um genau zu sein. [Tom lacht erneut.]
Wenn man sehr tief in sein Inneres hinein geht, kann es manchmal schwer fallen zu sprechen. Manchmal ist es sogar richtig schmerzhaft, denn das Bewusstsein wird dermaßen verfeinert, dass sich der Vorgang der Kommunikation wie Sandpapier anfühlen kann. Wenn Sie also tief in Ihr Inneres gehen, um dann wieder herauszukommen und eine Pause zu machen, werden Sie feststellen, dass wir alle gesellschaftlich domestizierte Wesen sind, darauf trainiert, immer dann, wenn jemand »Wie geht’s?« sagt, mit »Gut!« zu antworten. Das bedeutet aber eigentlich »scheiße«, »durchgeknallt«, »neurotisch« und »leer«. [Publikum lacht.] »Mir geht’s prächtig, wie geht’s dir?« Und zugleich wissen wir, dass das nur der Kommunikation halber geschieht.
Menschen, die Sie fragen, wie es Ihnen geht, wollen das nicht wirklich wissen. Verstehen Sie, was ich meine? Wenn Sie stehen bleiben und dem Fremden, der gerade auf der Straße an Ihnen vorübergeht, auf sein »Wie geht’s?« folgendermaßen antworten: »Na ja, wissen Sie, ich habe gerade einen Verlust erlitten, blablablablabla …«, dann werden seine Augen ganz schnell glasig, und er verabschiedet sich hastig mit einem »Wie schön, bis später!«. Wir haben nun mal diese gesellschaftlichen Konventionen.
Wenn sich Ihnen in der Pause also jemand nähert und »Hallo!« oder »Wie war das für dich?« sagt und Sie gerade nicht sprechen möchten, heben Sie einfach die Hände – auf diese Weise. Das ist eine Geste des Schweigens. Sie bedeutet: »Ich möchte jetzt nicht reden.« »Nein« ist ein vollständiger Satz. Für die Co-Abhängigen unter Ihnen: Wenn Sie die Hände heben, brauchen Sie nicht zu erklären, warum Sie jetzt Ihren eigenen Raum benötigen. [Publikum lacht.] Sie müssen die emotionalen Bewegungen im Inneren der anderen Person nicht spüren, und wenn diese bedrückt reagiert, müssen Sie Ihr Gegenüber nicht wissen lassen, dass es nicht an ihm liegt, sondern an Ihnen selbst. »Nein« ist ein vollständiger Satz. Die Geste des Schweigens.
(05:25)
Die andere Vereinbarung lautet: Stürmen Sie nicht herbei, um sich um jemanden zu kümmern. Ich weiß, dass einige von Ihnen Heiler sind, aber stehen Sie während der Meditation nicht auf, um zu einer anderen Person zu gehen und eine Heilung zu beginnen – noch dazu ohne deren Erlaubnis. Das ist bereits geschehen, also tun Sie es bitte nicht. Selbst wenn jemand in einen Zustand gerät, den Sie als emotionale Stresssituation betrachten, können Sie sicher sein, dass diese Person damit umgehen kann, denn sonst wäre sie nicht hier. Das gilt vor allem für jene unter Ihnen, die sich als die Helden und Heldinnen ihrer persönlichen Mythologie betrachten. [Publikum lacht zögerlich.]
Stürmen Sie nicht herbei, um sich um jemanden zu kümmern, denn in einer solchen Situation steht der andere meist kurz davor, sich auf etwas einzulassen, das auch Sie in sich tragen. Sie können vielleicht die Wogen der Fäulnis aufsteigen fühlen und denken: »Oh Mist, er wird etwas aufrühren, das mir unangenehm ist – in Ordnung, ich hole mal rasch den Archetypen des Superhelden/der Superheldin/des spirituellen Lichtwesens hervor. Ach, du armer Sterblicher, ich werde zu dir kommen und dir mit meinem offenen Herzen helfen, die großen Verlautbarungen des Universums zu vernehmen!« [Tom gibt drei hohe, maunzende Laute von sich, das Publikum lacht.] Damit hätten Sie nur zwei Dinge erreicht: Sie haben die Erfahrung des anderen gestört, weil er von Ihnen aus seinem Erleben gerissen wurde, um sich mit Ihnen zu beschäftigen. Und obendrein haben Sie auch noch die Gelegenheit verpasst, mit dem Geschehen in Ihnen selbst in Verbindung zu treten, und dazu sind Sie schließlich hergekommen.
Also, an diejenigen unter Ihnen, die das betrifft – und Sie wissen ganz genau, ob Sie dazugehören! [Tom lacht, das Publikum lacht] –, tun Sie es einfach nicht! Bleiben Sie ganz bei sich. Wir befinden uns auf einer Bergbauexpedition und suchen nach Gold und Diamanten. Dieses Gold und diese Diamanten sind in Ihnen selbst. Und wenn Sie jemand davon ablenkt, dient er Ihnen damit nicht. Aber für den Fall, dass es doch jemand tut, gibt es eine weitere Geste, die man die Geste des Grenzenziehens nennt und die vom großen Buddha Grenzorius...




