E-Book, Deutsch, 148 Seiten
Kern Selbstliebe Seminar
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-6951-4853-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Fühle die Liebe in dir
E-Book, Deutsch, 148 Seiten
ISBN: 978-3-6951-4853-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Diplom Ingenieurin Ulrike Kern ist Klang- und Bioenergie Therapeutin, Yoga- und Lichtsprache Lehrerin und Reiki Meisterin. Zur Zeit bildet sich sich in der ayurvedischen Wissenschaft weiter. Ulrike Kern hat die natürliche Fähigkeit sich mit der Akasha, dem universellen Gedächtnis der Seele, zu unterhalten, empfängt Informationen und kann die Aura von Menschen, Tieren und Orten positiv verändern. Ihre Gabe ermöglicht, dass gewünschte Wandlungen leichter geschehen können. Dies ist für sie auch über das Medium Buch möglich, so dass ihre Leserschaft bestmöglich unterstützt wird. Dieses Buch wurde ihr aus dem universellen Feld der Liebe durchgegeben. Sie selbst dient lediglich als Medium. Mehr zur Autorin und ihren Angeboten unter www.ulrikekern.com.
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Das Bewusstsein erweitern
Bewusstseinsarbeit ist in aller Munde. Sich-selbst-bewusst sein: was bedeutet das? Ist es ein spiritueller oder esoterischer Weg, oder ist es vielmehr ein genaueres Hinsehen, Handeln und Fühlen, des Alltags – des SEINs? Lass diese Sätze einmal auf dich wirken: «Wenn ich mir meiner bewusst bin, erlebe ich meinen Alltag auf eine intensivere Art und Weise. Ich tue ähnliche Dinge und erlebe sie intensiver. Mein Umgang mit Menschen ist liebevoller, rücksichtsvoller und mitfühlender, denn ich erlebe mich selbst in den Situationen mit meinen Mitmenschen.» Anfangs ist es ein wenig so, als würdest du dich aus der Vogelperspektive selbst beobachten. Du erkennst deutlicher, wie du handelst, redest und fühlst. Du wirst bemerken, wie du dich wirklich gegenüber deinem Umfeld verhältst und weshalb Zusammentreffen anders verlaufen, als du es dir wünscht. Um dies zu erkennen, ist es sinnvoll, den eigenen Alltag in der Tiefe zu betrachten.
Wohin lenkst du deine Aufmerksamkeit?
Ein Grund, weswegen du zu Beginn gebeten wurdest, in das Buch zu kritzeln, ist dass du beginnst, einschränkende Lebensstrukturen zu hinterfragen. Im Laufe der Kindheit übernehmen wir Strukturen, Lebensweisen und Gedankenmuster unserer Eltern und unseres Umfelds. Wenn wir heranwachsen, nehmen wir einige davon als gegeben hin und einige ändern wir. Doch: was ist sonst noch möglich? Welches Leben kannst du noch leben? In welchen Lebensbereichen kannst du noch über dich hinauswachsen? Wo kannst du mehr Freude leben? Welche Arten und Tiefen von Liebe kannst du noch erfahren?
Dein Leben richtet sich nach deinen Gedanken und Gefühlen aus und da Zuneigung und Abneigung stark mit dem Thema Liebe zu tun haben, darfst du dich auch hier in der Tiefe mit deinen dich fördernden und einschränkenden Gedankenmustern und Glaubenssätzen beschäftigen. Wenn dies bereinigt ist, kannst du am Ende noch tiefer in die Liebe einsteigen. Dein Denken und Fühlen von Heute, kreiert deine Zukunft. Richtest du deine Aufmerksamkeit auf einschränkende und limitierende Gedanken, so bleibt deine Zukunft ebenso. Mach also den Raum für Wunder auf und lenke deine Aufmerksamkeit dorthin.
Limitierende Glaubenssätze
Mit deinen Glaubenssätzen limitierst du dein eigenes Leben. Wenn dir jemand sagt, dass du etwas Bestimmtes nicht kannst, so sind das seine oder ihre Glaubenssätze, nicht deine. Du kannst immer und zu jeder Zeit entscheiden, deine Glaubenssätze aufzugeben und durch neue zu ersetzen. Du kannst entscheiden, ob du wachsen möchtest. Du kannst dich jeder Zeit neu erfinden.
Wie stark du dich durch Glaubenssätze limitieren lässt, zeigt dieses Beispiel aus der Tierwelt sehr anschaulich:
Ein Elefant wird von Geburt an mit einem Seil an einem Holzpflock gebunden. Er bemüht sich jeden Tag, diesem Pflock zu entfliehen. Er zieht und zieht und kommt doch nicht los davon. Irgendwann hört er auf, an diesem Pflock zu ziehen, denn er hat gelernt, dass es nichts bringt.
Jetzt wächst der Elefant zu einem großen und starken Tier heran. Mit Leichtigkeit könnte er sich von diesem für ihn nun kleinen Pflock befreien und in die Freiheit aufbrechen. Doch er probiert es nicht einmal mehr. Als Baby und Kleinkind hat er verinnerlicht, dass es nichts bringt. Für ihn ist es Gesetz, dass er sich aus eigener Kraft nicht aus den Fängen des Stricks befreien kann. Dass er jetzt Erwachsen ist, zieht er nicht in seine Überlegungen mit ein.
Aus unserer menschlichen Sicht sagen oder denken wir: «Wie blöd von ihm. Er müsste nur einmal kräftig mit dem Fuß am Seil ziehen und schon ist er frei.» Ja, wir sehen es bei ihm. Siehst du es auch bei dir?
Natürlich haben auch wir Menschen unsere Limits und nur wenige wagen es, aus der Menge herauszustechen. Du ragst jetzt schon aus der Menge heraus. Du willst mehr vom Leben. Du willst mehr Liebe leben, erfahren, spüren. Du weißt, dass es mehr gibt, lediglich noch nicht, wie du es erreichst und daran arbeitest du bereits. Sei auch du ein Leuchtturm der Liebe und bleibe in deiner Liebe und Mitte. Andere werden versuchen, dich wieder in dein altes Feld zu ziehen. Es ist ein - fach für sie. Veränderung fällt so einigen schwer. Sich selbst und andere runterzuziehen ist in unserer Gesellschaft an der Tagesordnung. Dies geschieht zumeist unbewusst. Mit jedem negativen Gedanken, sei er noch so klein und unbedeutend, ziehst du dich herunter. Also gibt es keine unbedeutenden Gedanken. Alles im Leben hat seine Bedeutung. So hat es auch seine Bedeutung, dass dich dieses Buch gefunden hat. Wohin lenkst du deine Aufmerksamkeit? Das werden wir in den folgenden Kapiteln ausführlich bearbeiten. Nur Mut, auch, wenn es dir ab und an sicher als ermüdend vorkommen mag. Halte durch, es lohnt sich.
In die Tiefe schauen
Bevor du dich mit deiner Liebe zu dir und anderen beschäftigen, betrachte bitte dein Leben. Sicher hast du dich, deine Worte und dein Verhalten schon einmal hinterfragt. Manche Menschen sind eher kritisch mit sich selbst, andere eher kritisch mit anderen und wieder andere nehmen sowohl sich selbst als auch andere kritisch unter die Lupe. Lediglich die Minderheit ist mit sich selbst und den anderen im Reinen. Im nächsten Teil findest du eine Reihe an Übungen, mit deren Hilfe du in deine eigene Tiefe sehen kannst. Auch wenn du schon über das ein oder andere nachgedacht hast, bitte erledige jede der Übungen mit Achtsamkeit und Bedacht. Denn was du denkst, sagst und fühlst, sendest du permanent unbewusst aus. Je tiefer du hier gehst, desto mehr kannst du am Ende des Buches loslassen und durch Liebe ersetzen. Denn das ist, was dich ausmacht. Du bist Liebe. Alles, was nicht Liebe ist, ist nicht deines. Also weg damit! Darum kümmern wir uns hier gemeinsam, Schritt für Schritt.
Deine Gedanken, Worte und Gefühle
Setze dich mit einer ausgedehnten Selbstreflektion über deine Gedanken, Worte und Gefühle fort. Der Grund ist ganz einfach. Sie prägen dein Leben und fließen mitbestimmend in deine Beziehungen zu dir und anderen ein. Sie bestimmen mit, ob und inwieweit du liebevolle Beziehungen führst. Das Wort „Beziehung“ dehne bitte aus. Du hast nicht nur eine Beziehung zu deinem Partner/deiner Partnerin, sondern führst auch eine Beziehung zu dir selbst, zu deinen Eltern, Kindern, Kollegen, Vorgesetzten, Freunden, Nachbarn und zu jedem, dem du begegnest.
Du lebst Liebe mit all den Menschen aus deinem Umfeld, selbst mit den Nachbarn und Kollegen, sogar mit deinem Chef, denn wenn du tief in deinem Inneren Liebe bist, pflegst du ganz automatisch liebevollere Beziehungen. Du hast es gar nicht mehr nötig, andere schlecht zu machen, oder irgendwelche negativen Gedanken über gewisse Menschen zu hegen. Du magst sie auf eine ganz bestimmte Art und Weise und lässt sie sein, wie sie sind. Sie triggern (stören) dich nicht mehr. Du brauchst sie nicht mehr, um dir zeigen, wie wertvoll du bist, denn du gibst dir dieses Gefühl selbst. Die Abhängigkeit zu anderen entfällt. Hierzu ist es von immenser Bedeutung, dass du mit einer Bestandsaufnahme beginnst. Erlaube dir, diese ausführlich und mit Bedacht auszufüllen, damit du dich so siehst, wie du wirklich bist.
Bitte gehe bei den folgenden Fragen tief in dich und sei ehrlich zu dir. Vermeide den Vergleich zu anderen und bleib ganz neutral bei dir selbst, so als würdest du dich aus der Vogelperspektive betrachten.
Bitte beachte bei den Selbstreflektionen
Bitte nutze wieder die Kraft des geschriebenen Wortes, idealerweise handschriftlich. Zur Erinnerung: das handgeschriebene Wort ist kraftvoller als die gedankliche Bearbeitung der Übungen. Du tauchst in tiefe Bereiche ein und erzielst dadurch tiefergehende Ergebnisse.
Wenn du bei irgendeiner Frage sauer wirst und in Ablehnung gehst, so ist dies des Pudels Kern. ;-) Forsche genau an diesem Punkt. Manche Verletzungen sind so tief, dass es schwieriger ist, sie allein zu finden.
Im Anhang am Ende des Buches findest du eine Liste mit Gefühlen. Sie erleichtern dir die Übungen.




