Kincaid | Chicago Ruthless (Band 1) - Sinful | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 416 Seiten

Reihe: Chicago Ruthless

Kincaid Chicago Ruthless (Band 1) - Sinful

Auftakt der heißen Dark-Romance-Reihe ab 18 Jahren - Enemies to Lovers im Mafia-Setting
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7320-2605-0
Verlag: dark Intense
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Auftakt der heißen Dark-Romance-Reihe ab 18 Jahren - Enemies to Lovers im Mafia-Setting

E-Book, Deutsch, Band 1, 416 Seiten

Reihe: Chicago Ruthless

ISBN: 978-3-7320-2605-0
Verlag: dark Intense
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wenn Dante Moretti Feuer ist, will ich brennen! Kat wird von Cosa-Nostra-Oberhaupt Dante Moretti entführt, um die Geldschulden ihres Bruders zu begleichen. Eingesperrt, doch nicht gebrochen, beginnt sie, Fluchtpläne zu schmieden, um sich aus den Fängen des Mafiabosses zu befreien. Doch gefangen auf dem Chicagoer Anwesen, spürt Kat sein Begehren mit jedem Blick. Sein Charme weckt in ihr eine heiße Sehnsucht, die sie längst verloren geglaubt hat. Ihre Bemühungen, den Funken zu unterdrücken, scheinen das Feuer nur zu schüren. Und der Drang, ihm zu widerstehen, schwindet mit jeder seiner Berührungen. Wird sie dem Teufel widerstehen oder mit ihm brennen? Der verruchte Auftakt einer leidenschaftlichen Dark-Mafia-Romance - sinnlich, verzehrend und verboten heiß! Eine packende Enemies-to-Lovers-Romance in der gefährlichen Mafiawelt Chicagos. Der Start einer verführerischen Dark-Romance-Reihe mit starken Frauenfiguren, leidenschaftlichen Mafiosi und einer ordentlichen Portion Spice! - Captive Romance im Mafia-Setting: Düstere Intrigen, verruchte Antihelden und leidenschaftliche Erotik in der unvergesslichen Stadt Chicago! - Verbotenes Begehren: Auf moralischen Grauzonen erblüht eine zarte Liebe und entfacht dabei ein Feuer, das durch die Buchseiten zu spüren ist. - Charismatisch und gefährlich: Ein possessiver Mafia-Boss, der für die Frau, die er liebt, die ganze Welt in Brand setzen würde.

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1


KAT


Sechs Jahre später

»Schrotthaufen«, murmle ich und schlage die Tür meines verbeulten Ford Focus mit dem Fuß zu. Mit einer Tasche voller Lebensmittel in der einen und Putzmitteln in der anderen Hand gehe ich über den Rasen zur Haustür, die einen Spalt offen steht.

Ein Schauder läuft mir über den Rücken und ich atme scharf ein. Ich habe sie heute Morgen definitiv abgeschlossen. Bevor ich gegangen bin, hatte ich das sogar noch einmal überprüft. Als ich einen Blick über meine Schulter auf die Straße hinter mir werfe, bemerke ich einen schicken schwarzen Porsche SUV mit getönten Scheiben.

Mit zitternden Händen stelle ich meine Taschen ab und lausche, ob ich Geräusche im Inneren des Hauses wahrnehmen kann. Ich berühre mit der Hand die Tür und schiebe sie ein Stück weiter auf. Wenn mein älterer Bruder – dieses Arschloch – seinen Hintern hier reingeschlichen hat, um nach Geld zu suchen, dann schwöre ich bei Gott, dass ich ihm direkt in die Eier treten werde.

Sollte er es jedoch sein, weiß ich zumindest, womit ich es zu tun habe. Ich weiß genau, wie ich ihn handhaben muss. Immerhin mache ich das schon, seit ich fünfzehn war und unsere Mutter gestorben ist. Er würde sicherlich nicht mit diesem schicken Auto hier auftauchen, also wem könnte es gehören? Vielleicht jemandem, der nach ihm sucht? Noch jemandem, den er verarscht hat.

Mein Herz rast, während ich auf der Veranda stehe. Ich habe gewusst, dass ich ihm keinen Unterschlupf hätte gewähren sollen. Doch als er vier Wochen zuvor im strömenden Regen und ohne Mantel vor meiner Tür gestanden hat, was hätte ich da tun sollen? Er hat nirgendwo anders hingekonnt, und er ist immerhin mein Bruder. Also habe ich ihm mein Sofa angeboten, und für ein paar Wochen war es tatsächlich angenehm, ihn in der Nähe zu haben. Dass er vor zwei Tagen verschwunden war und lediglich eine Nachricht hinterlassen hatte, er würde sich melden, sobald er wieder auf den Beinen sei, hatte mich nicht überrascht. Es hatte mich noch weniger überrascht, dass auch mein ganzes Geld und mein Notgroschen verschwunden waren. Arschloch!

Wenn sie nach Leo suchen, sind sie hier definitiv an der falschen Adresse.

Plötzlich wünsche ich mir, ich hätte auf den Rat meiner Cousine gehört und meine Waffe in die Handtasche gesteckt. Ich stoße die Tür auf und betrete das Haus, lasse sie aber offen für den Fall, dass ich schnell den Rückzug antreten muss. Aus der Küche dringen Männerstimmen durch den Flur entlang zu mir, und sie klingen alles andere als freundlich. Als ich an der Treppe vorbeigehe, greife ich nach dem Baseballschläger, den ich hinter dem Garderobenständer versteckt halte, und klammere mich fest daran, während ich mich zur Rückseite des Hauses begebe.

Zwei Männer – groß und kräftig – sitzen an meinem Küchentisch. Sie tragen maßgeschneiderte Anzüge – die wahrscheinlich mehr kosten als meine gesamte Jahresmiete – und schwarze Hemden, deren Kragen offen sind. Beide haben dunkles Haar und Bärte. Sind sie Brüder? Sie sehen sich ziemlich ähnlich.

Dunkle Tattoos bedecken ihre Hände und ihre Hälse. Als sie zu mir blicken, bleibt mir fast das Herz stehen. Sie bewegen sich nicht, aber ihre Präsenz ist erdrückend. Sie macht mich nervös. Diese Männer… sie lassen sich nicht von Vernunft oder Logik leiten.

»Du musst Katerina sein«, sagt einer von ihnen und seine Stimme lässt mir alle Haare zu Berge stehen. Sie ist tief und sanft wie Schokolade, dennoch dunkel und bedrohlich. Ich wette, er spricht gerne mit Menschen, während er sie umbringt. Er lullt sie mit seinem samtig-tiefen Klang ein, während er ihnen gleichzeitig die Fingernägel herausreißt.

Sie starren mich an, während ich regungslos an Ort und Stelle verharre. Das habe ich schon einmal erlebt. Von meiner eigenen Angst zur Untätigkeit gelähmt, und das führte zu –

Nein, daran kann ich jetzt nicht denken. Ich muss mich konzentrieren.

Ich reagiere instinktiv, werfe den Baseballschläger in ihre Richtung und lenke sie damit ab, während ich die Flucht ergreife. Mein Herz klopft, während ich den schmalen Flur zu meinem Schlafzimmer hinunterrenne. Das Geräusch des aufschlagenden Baseballschlägers und meiner hölzernen Stühle, die hinter mir auf den Boden knallen, lässt mich meine Arme schneller schwingen. Anstatt durch die offene Haustür zu fliehen, steuere ich mein Zimmer an, wo es einen Riegel an der Tür und eine Pistole unter meinem Kissen gibt.

Mein Schlafzimmer ist mein Zufluchtsort – der einzige Ort, an dem ich mich sicher fühle. Wenn auch nur einer von ihnen einen Fuß hineinsetzt, werde ich ihnen verdammt noch mal den Kopf wegpusten. Ich stolpere hinein und versuche, mich in Sicherheit zu bringen, während mir donnernde Schritte folgen. Meine Nägel kratzen über das Holz, als ich versuche, die Tür zu schließen, aber ich bin nicht schnell genug und sie fliegt auf, schleudert mich quer durch den Raum, bis ich am Rand meines Bettes lande.

Als ich aufschaue, kommt einer der bärtigen Männer – nicht der mit der samtigen Stimme, sondern sein Kollege – auf mich zu. Mit dunklen Augen starrt er mich an, weil ich es gewagt habe, wegzulaufen.

»Verschwindet aus meinem Haus«, kreische ich, während ich rückwärts über das Bett rutsche. Als ich unter mein Kissen greife, umschließt meine Hand den Griff meiner Glock.

Ich richte sie auf ihn, während er näher kommt, und … seine Lippen bewegen sich. Dieser unhöfliche, arrogante Arsch lächelt mich doch tatsächlich an. »Bist du sicher, dass du den Mumm hast, das Ding zu benutzen?«, säuselt er, wobei seine Stimme genauso erschreckend klingt wie die des anderen Kerls. Unterrichten die das in der Antagonisten-Schule? Wie man seine Feinde – oder in diesem Fall seine Beute – allein mit der Stimme ablenkt?

»Ein Schritt näher und du wirst es herausfinden.« Mein Herz rast so schnell, dass ich mein Blut rauschen höre. Und obwohl meine Hand zittert, als ich die Waffe auf seine Brust richte, täuscht er sich gewaltig, wenn er denkt, ich würde zögern, abzudrücken.

Trotzdem tritt er näher. Ich schließe die Augen, während ich abdrücke. Es fällt kein Schuss. Nur ein leises Klicken des Abzugs.

»Oh ja, die haben wir gefunden«, schnaubt er, als ob das witzig wäre, was mich noch wütender macht.

Ich drücke erneut ab, aber wieder nichts, also werfe ich die Waffe in Richtung seines Kopfes, aber er duckt sich. Das gibt mir genug Zeit, vom Bett aufzuspringen und an ihm vorbeizuhuschen – direkt in die Arme von Mr. Samtstimme.

»Du bist ein widerspenstiges kleines Kätzchen«, spottet er.

Ich wehre mich, kratze ihn im Gesicht, während ich versuche, seinem Griff zu entkommen, aber er packt mein Handgelenk mit seiner Pranke und drückt zu, bis Schmerzen meinen Unterarm hinaufschießen. Dann dreht er mich herum, sodass mein Rücken gegen seine Brust gepresst ist und er meine beiden Arme hinter mir festhält. Er legt seinen Mund nahe an mein Ohr und sein warmer Atem streicht über meinen Hals, lässt mich unwillkürlich erschauern.

»Ich mag es, wenn du dich wehrst, Kätzchen«, flüstert er.

»Dann wirst du das hier lieben.« Ich werfe meinen Kopf zurück, aber er weicht mir aus.

»Man sollte Leute wirklich nicht warnen, bevor man ihnen einen Kopfstoß verpasst«, zischt er grinsend, während er mich in Richtung Küche schiebt, die Hände immer noch auf den Rücken gedrückt und den Arm um meine Taille gelegt, sodass ich an seinen Körper gepresst bin.

»Sie hat tatsächlich versucht, mich verdammt noch mal zu erschießen«, sagt der andere ungläubig, als er uns folgt. »Und sie hat die verfickte Waffe nach meinem Kopf geworfen.«

»Na ja, zumindest ist sie schrecklich im Zielen«, erwidert der, der mich festhält. »Setz dich«, faucht er und stößt mich vorwärts.

Ich taumle, als er mich loslässt, und stütze meine Hände auf den Tisch, um nicht vornüber auf mein Gesicht zu fallen. Er hebt einen der Stühle vom Boden auf und stellt ihn aufrecht hin.

»Setz dich!«, brüllt er.

In diesem Moment wird mir klar, dass sie viel mehr über mich wissen, als mir lieb ist. Sie haben meine Waffe gefunden und sie kennen meinen Namen. Da sie zudem die Tür versperren, habe ich keine Chance zu entkommen, also setze ich mich widerwillig hin.

»Wer zum Teufel seid ihr?«

»Ich denke, wir stellen die Fragen«, gibt derjenige, der mich gerade festgehalten hat, von sich. Irgendetwas an seinem Auftreten und der Art, wie er spricht, zeigt mir, dass er das Sagen hat. Ich meine, beide sind furchterregend, aber dieser hier strahlt auch diese arrogante Autorität aus. Jeder kennt solche Typen. Er ist wie der Top-Sportler auf der Highschool, der mit der Cheerleaderin zusammen ist und mit ihr durch die Gänge schlendert, als wären sie auf dem roten Teppich.

»Wo ist Leo?«, will der andere wissen.

Ich schnaube und schüttle den Kopf. Ich habe gewusst, dass es um meinen Bruder geht.

»War das eine verdammte Antwort, D?«, fragt Säuselstimme, als ich nicht antworte.

»Für mich hat das nicht so geklungen, Max«, antwortet D, während er den anderen Stuhl zurechtrückt, Platz nimmt und mich aufmerksam beobachtet.

»Wo. Ist. Leo?«, fragt der, von dem ich jetzt weiß, dass er Max ist, erneut. »Und wenn du deine hübschen blauen Augen behalten willst, schlage ich vor, du antwortest.«

»Ich weiß nicht, wo er ist.«

»Weißt du, das sagen sie am Anfang alle.« Er lacht, dann fährt er fort: »Bis ich anfange, ein wenig mehr Druck auszuüben. Verstehst du, was ich meine?«

»Ich...



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