E-Book, Deutsch, 340 Seiten
Klein Taten.Drang.Kultur
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-531-93272-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Kulturmanagement in Deutschland 1990 - 2030
E-Book, Deutsch, 340 Seiten
Reihe: Humanities, Social Science (German Language)
ISBN: 978-3-531-93272-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Knapper werdende finanzielle Mittel, steigende Konkurrenz in der 'Erlebnisgesellschaft' und die zunehmende Professionalisierung der Kulturinstitutionen erfordern ständig neue Wege in der Führung von Kulturbetrieben. Seit 20 Jahren nehmen Studierende und Lehrende des Ludwigsburger Instituts für Kulturmanagement diese Herausforderung an.
Der Jubiläumskongress Taten.Drang.Kultur Kulturmanagement in Deutschland 1990 - 2030 bot nationalen wie internationalen Experten aus Forschung und Praxis Gelegenheit, nicht nur zurück zu blicken, sondern vermehrt Visionen für die Zukunft zu entwickeln.
Professor Dr. Armin Klein ist Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft in Ludwigsburg und Gastdozent an den Universitäten Basel und Freiburg.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;Taten.Drang.Kultur – 20 Jahre Kulturmanagementin Deutschland 1990 – 2030;9
3;PLENUMSVORTRÄGE;13
3.1;20 Jahre Kulturmanagement in Deutschland;14
3.1.1;Kulturmanagement als Nebenfolge von Trends und Reformender 1970er-Jahre;14
3.1.2;Kulturmanagement als Durchsetzung langfristiger Modernisierungstendenzen– Effizienzsteigerung durch Arbeitsteilung;22
3.1.3;Kulturmanagement als Fortsetzung der kulturpolitischen Reformenmit anderen Mitteln: Die Entwicklung „postmoderner Teamarbeit“;27
3.1.4;Resümee: Kulturmanagement als konservative Demokratisierung in Politik,Kulturmarkt und Kultureinrichtungen;30
3.2;Hilfe, die Berater kommen !;40
3.2.1;These 1: Kulturförderung und Kulturpolitik neigen dazu,vorhandene Strukturen zu konservieren.;42
3.2.1.1;Welche Beratungsanlässe erwachsen hier ?;44
3.2.2;These 2: Kultur wird als Gegenkonzept zum Markt begriffen.;45
3.2.2.1;Was kann Beratung hier bringen ?;46
3.2.3;These 3: Seit den 80er Jahren gibt es einen breiten Konsens in der kulturpolitischenDebatte, jedoch kaum neue programmatische Impulse. An die Stellekulturpolitischer Programmatik rücken häufig sekundäre Begründungen.;47
3.2.3.1;Welche Aufgaben stellen sich hier für Berater ?;50
3.2.4;These 4: Immer noch führen Marktskepsis in der Kultur und die Bedingungender öff entlichen Förderung dazu, dass es in Kultureinrichtungen Defizite beider wirtschaftlichen Geschäftsführung gibt.;51
3.2.4.1;Das Berufsfeld – Blick in den Alltag: Was tun Kulturberaterinnen und Kulturberater ?;52
3.2.4.2;Wie groß ist das Berufsfeld ?;55
3.3;Personalrecruiting – Wie finde und führe ich gutes Personal für den Kulturbetrieb ? ;57
3.3.1;Die Ausgangslage in Thesen;58
3.3.1.1;These 1: Das Thema Personal ist in Ausbildung und Literatur kaum beleuchtet;58
3.3.1.2;These 2: Führungskräfte in Kulturbetrieben sind in der Regel keine ausgebildeten Kulturmanager;59
3.3.1.3;These 3: Für Personalgewinnung und Fortbildung sind kaum Ressourcen vorhanden;59
3.3.1.4;These 4: Es gibt kaum defi nierte Berufsbilder für den Kulturbetrieb;59
3.3.1.5;These 5: Das Thema Personal ist in Kulturbetrieben unterbewertet;60
3.3.2;Personalgewinnung und -entwicklung;60
3.3.3;Personalführung;63
3.3.4;Führung in und durch Prozesse;65
3.3.5;KOMPETENZMODELL KULTUREXPERTEN;67
3.3.6;KONZEPTE erarbeiten;70
3.3.7;POTENTIALE mobilisieren;70
3.3.8;PROZESSE steuern;71
3.3.9;PERSÖNLICHKEITEN entwickeln;71
3.4;Konzept und Realität in der Kulturpolitik;73
3.4.1;1 Erfolgreiche Unternehmensberatung im Kulturmanagement;74
3.4.2;2 Von der Beratungstätigkeit in die öff entliche Verwaltung;75
3.4.2.1;Beispiel 1;78
3.4.2.2;Beispiel 2;79
3.4.3;3 Kulturpolitik für die Zukunft;80
3.5;Kultur und Tourismus: Spätere Heiratnicht ausgeschlossen ?;83
3.5.1;1 Kultur und Tourismus: Partner mit divergierenden Interessen;84
3.5.2;2 Mindestanforderungen an eine erfolgreiche Partnerschaftund Argumente für eine Annäherung;88
3.5.3;3 Touristische Erfolgsfaktoren von Kultureinrichtungen;94
3.6;Privat finanzierte Kultureinrichtungen als Herausforderung für den öffentlichen Kulturbetrieb am Beispiel des Festspielhaus Baden-Baden;99
3.6.1;Keine Kompromisse bei der künstlerischen Qualität;100
3.6.1.1;Kreativität bei der Generierung von Einnahmen;101
3.6.1.2;Wer trägt den Zuschuss ? Und vor allem: warum ?;104
3.6.1.3;Voraussetzungen für erfolgreiches Kulturmanagement;105
3.6.1.4;Fazit;106
3.7;Der Bauchnabel als Rettung und Verhängnis;107
3.7.1;Was ist Kulturmanagement ?;107
3.7.2;Weshalb benötigen wir Kulturmanager ?;108
3.7.3;Sind Kulturmanager Agenten des Kapitals ?;109
3.7.4;Gibt es einen Unterschied zwischen Management und Kulturmanagement ?;110
3.7.5;Haben wir vielleicht ein Problem ?;111
3.7.6;Sind Kulturmanager unethisch ?;112
3.7.7;Wird daraus eine neue Kulturpolitik ?;113
3.7.8;Wer hat Angst ?;114
3.7.9;Gibt es einen Ausweg ?;115
3.7.10;Brauchen wir dafür mehr Management ?;116
3.7.11;Schaffen wir so die Kulturförderung ab und stürzen Tausendevon Kulturarbeitern in die Arbeitslosigkeit ?;118
4;FACHFOREN;119
4.1;CHANGE MANAGEMENT;120
4.1.1;Das Freiburger Barockorchester als Beispiel für einen andersartigen Musikbetrieb;121
4.1.2;Managing Change – Die Kunst gezielten Wandelsin der Kulturorganisation;129
4.1.2.1;1 Vorbemerkung;129
4.1.2.2;2 Was heißt Change Management ?;129
4.1.2.3;3 Erfolgsfaktoren kulturorganisatorischen Change Managements;134
4.1.2.3.1;a. Die kompetente Organisationsspitze;134
4.1.2.3.2;b. Die ‚richtige‘ Grundhaltung;136
4.1.2.3.3;c. Die gesamte Kulturorganisation mitnehmen;138
4.1.2.3.3.1;i. Beteiligung;138
4.1.2.3.3.2;ii. Informationsqualität;140
4.1.2.3.4;d. Risiken der ‚Verschlimmbesserung‘;143
4.1.2.4;4 Grundregeln erfolgreicher Strategie- und Entwicklungsprozesse;145
4.1.2.4.1;Nur anfangen, was auch fortgesetzt wird;146
4.1.2.4.2;Naturgesetze‘ ernst nehmen;147
4.1.2.4.3;Vorsicht vor (Fach-)Experten;149
4.1.2.5;5 Fazit: Der erfolgreiche Vorgriff auf übermorgen;150
4.1.3;Zusammenfassung der Diskussion im Fachforum Change Management;152
5;KULTURMARKETING ONLINE;158
5.1;Online-Kulturmarketing und Social Media Marketing;159
5.1.1;1 Online/Off line-Kulturmarketing;159
5.1.2;2 Das beobachtbare Nutzerverhalten – die ARD/ZDF-Online-Studie;160
5.1.3;3 Off -Liner, Digital Natives und Digitial Immigrants;164
5.1.4;4 Die Mediennutzertypologie;166
5.1.5;5 Konsequenz: Hybrides Kulturmarketing;170
5.2;Social-Media-Marketing: Vom Monolog zum Dialog;172
5.2.1;Gründe für den Social-Media-Einsatz gibt es viele;174
5.2.2;Fast jeder dritte Schweizer hat ein Facebook-Profil angelegt;175
5.2.3;Was unterscheidet das Web 1.0 vom Web 2.0 ?;178
5.2.4;Reputation zirkuliert in den Sozialsystemen;182
5.2.5;Der Unterschied zwischen Publikum und Community;184
5.2.6;Die 1 : 3 Regel;187
5.3;Städel Museum.Like;190
5.3.1;1 Twitter – Kommunikation in 140 Zeichen;192
5.3.2;2 Flickr – Fotos aus dem Städel Museum und eine Venus on Tour;193
5.3.3;3 Städel Museum Gefällt mir – die Facebook-Fanseite des Städel;194
5.3.4;4 www.das-neue-staedel.de – Das Blog zur Städel-Erweiterung;194
5.3.5;5 Foursquare – Du kannst Bürgermeister des Städel Museums werden;196
5.3.6;6 „Mein Städel“ – Identifi kationsraum für den Online-Besucher;197
5.3.7;7 Welche Zielgruppen kann das Städel Museum mit seinem Online-Angebot ansprechen ?;204
5.3.8;8 Ausgewählte Beispiele für Online- und Off line-Marketingam Städel Museum;204
5.3.8.1;8.1 Venus on Tour – Fotowand zur Botticelli-Ausstellung;205
5.3.8.2;8.2 Ich entscheide, welches Thema die nächste Studentenfutter-Führung hat –Facebook-Voting;208
5.3.8.3;8.3 Frankfurt baut das neue Städel und alle packen mit an.DANKE – die Unterstützerliste;208
5.3.9;9 Das Social Media-Engagement deutscher Museen & Orchester.Eine Studie von Ulrike Schmid;208
5.4;„Connect with Us !“ Social Media-Anwendungeneiniger amerikanischer Museums-Webseiten;211
5.4.1;Metropolitan Museum of Art;212
5.4.2;The Getty;217
5.4.3;ArtBabble;219
5.4.4;The American Image – The Photographs of John Collier Jr.;220
5.4.5;San Francisco Museum of Modern Art;226
5.4.6;Rückblick und Ausblick;234
5.4.7;Literaturverzeichnis;237
5.5;Zusammenfassung der Diskussion im FachforumKulturmarketing Online;239
6;PUBLIC RELATIONS;243
6.1;Kulturmanagement undKommunikationsmanagement;244
6.1.1;1 Die vorauseilende „Theorie“;244
6.1.2;2 Der abschreckende Aufwand;247
6.1.3;3 Der maßlose Anspruch;249
6.1.4;4 Die multioptionale Zukunft;252
6.1.5;Literatur:;254
6.2;Gesellschaftliche Diskussionen über und mit Kunstund Kultur initiieren und moderieren;257
6.2.1;1 Besonderheit des Produktes Kunst und Kultur und Konsequenzen für PR;258
6.2.2;2 Strategien für Kultur-PR;259
6.2.3;3 Zukunftsvision: Die Marginalisierung von PR durch das Web 2.0 ?;262
6.3;Kommunikation mit Köpfchen;265
6.3.1;1 Kulturkommunikation braucht strategische Planung;265
6.3.2;2 Konzeptionsmodelle helfen denken;267
6.3.2.1;2.1 Am Anfang steht der Auftrag: Wo ist das Problem ?;269
6.3.2.2;2.2 Analyse: Wo liegen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken ?;269
6.3.2.3;2.3 Kommunikationsziele: Was können wir erreichen ?;271
6.3.2.4;2.4 Zielgruppen: Wer soll eingebunden werden ?;272
6.3.2.5;2.5 Kommunikative Positionierung und Botschaften: Was soll ankommen ?;273
6.3.2.6;2.6 Strategische Leitidee: Was ist der beste Lösungsweg ?;274
6.3.2.7;2.7 Maßnahmen und Zeitplanung: Wie sieht der Kommunikationsprozesskonkret aus ?;277
6.3.2.8;2.8 Ressourcen- und Kostenplanung: Wie viel Zeit, Kraft und Geld braucht es ?;278
6.3.2.9;2.9 Evaluation: Mit welchen Kontrollverfahren misst man Ergebnisseund lernt für das nächste Mal ?;280
6.3.3;3 Vorbehalte abbauen und von Vorbildern lernen;281
6.4;Zusammenfassung der Diskussion im Fachforum Public Relations;284
7;KULTURTOURISMUS;286
7.1;Kulturtourismus als Handlungsfeld im Kulturbetrieb:eine vermeintliche „Baustelle“ ?;287
7.1.1;1 „Baubeginn“: Weshalb aus Kultur und Tourismus Partner wurden;288
7.1.2;2 „Bauphasen“: Von praktischen Fragen, Herausforderungenund Spannungsfeldern;291
7.1.2.1;2.1 Kultur und Tourismus: Handlungslogiken und Funktionsweisen;291
7.1.2.2;2.2 Kulturbetriebliche Voraussetzungen für den Markteintritt;292
7.1.2.3;2.3 Zielgruppen im Marktsegment Kulturtourismus;294
7.1.2.4;2.4 Relevanz und Funktionsweisen von Kooperationen;295
7.1.2.5;2.5 Kulturtouristische Eff ekte und die Profi teure;296
7.1.2.6;2.6 Denkmalpfl ege und Besucherlenkung;297
7.1.2.7;2.7 Kulturtouristische Kulturvermittlung;298
7.1.2.8;2.8 Innenorientierung versus Außenorientierung;299
7.1.3;3 Fazit: Eine vermeintliche „Baustelle“ ?;300
7.2;Kulturelles Erbe und Tourismus;308
7.2.1;Trend zu Diversifi zierung in der touristischen Angebotspolitik:Nivellierung von Angeboten – Chancen für den Kulturtourismus;312
7.2.2;Tourismuswirtschaft hat kulturelle Präferenzen;314
7.2.3;Kooperation mit der Reiseindustrie – Chance für Kultureinrichtungen;315
7.2.4;Neue Trends im Städtetourismus: Vagabundierende Zielgruppen;319
7.2.5;Temporäre Formate schaff en Aufmerksamkeit: Sonderausstellungen,Veranstaltungen;321
7.3;Zusammenfassung der Diskussionen im Fachforum Kulturtourismus;324
8;Biografien der Autoren;328




