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Klessmann | Pastoralpsychologische Perspektiven in der Seelsorge | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 268 Seiten

Klessmann Pastoralpsychologische Perspektiven in der Seelsorge

Grenzgänge zwischen Theologie und Psychologie. EBook
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7887-3220-2
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Grenzgänge zwischen Theologie und Psychologie. EBook

E-Book, Deutsch, 268 Seiten

ISBN: 978-3-7887-3220-2
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Es gibt Themen in der Seelsorge, die wichtig sind und doch in der Poimenik eher selten bedacht werden: Umgang mit Angst, Schuld und Schuldgefühlen, Ärger und Aggression, Depression, Glaube und Wahn. Diese und weitere Themen werden in dem vorliegenden Aufsatzband erörtert. Daneben geht es um die Bedeutung von Seelsorge im Pfarramt, um pastorale Identität im Schnittfeld von Gemeinde und Krankenhaus. Bei allen Themen spielt die pastoralpsychologische Perspektive eine wichtige Rolle, weil sie den praktisch-theologischen Blick durch psychologische Fragestellungen und Beobachtungen zu weiten hilft. Damit werden die gesammelten Beiträge zu einer hilfreichen Quelle für Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Dr. Michael Klessmann ist Lehrsupervisor (DGfP/KSA) und Krankenhausseelsorger und war Professor für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal mit den Schwerpunkten Seelsorge, Pastoralpsychologie und Supervision.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Title Page;4
3;Copyright;5
4;Table of Contents;8
5;Body;12
6;I Angst macht den Menschen zum Menschen Soziologische, philosophische und theologische Deutungen der Angst;12
6.1;1. Eine kleine Phänomenologie der Angst;12
6.2;2. Gesellschaftliche Bedingungen der Angst;15
6.3;3. Die Angst der Philosophen;18
6.4;4. Angst contra Bindung: Entwicklungspsychologische Aspekte;20
6.5;5. Angst kontra Glaube oder Angst im Glauben? Angst und Religion;22
6.6;6. Destruktive und konstruktive Strategien zur Bewältigung kollektiver und individueller Angst;25
7;II Pastoralpsychologische Seelsorge mit depressiven Menschen;28
7.1;1. Was bedeutet »pastoralpsychologisch orientierte Seelsorge«?;28
7.2;2. Soziologische Perspektiven;30
7.3;3. Religion und Depression – religionspsychologische Perspektiven;32
7.4;4. Gottesbilder und ihre Ambivalenzen;34
7.5;5. Die Rolle der Angehörigen;36
7.6;6. Anregungen für die Seelsorge;37
7.6.1;Einen Raum der unbedingten Wertschätzung eröffnen;38
7.6.2;Beziehung hat Vorrang;38
7.6.3;Lebensdeutungen gemeinsam bedenken;38
7.6.4;Depression als Krankheit anerkennen;39
7.6.5;Depression als Ausdruck von Sensibilität würdigen;39
7.6.6;Depression und Trauer unterscheiden;39
7.6.7;Depressive Dynamik verstehen;40
7.6.8;Suizidalität offen ansprechen;40
7.6.9;Seelsorge heißt Beistand leisten;41
7.6.10;Nach Anknüpfungspunkten für Sympathie suchen;41
7.6.11;Zeit und Geduld mitbringen;41
7.6.12;Gemeinde als Netzwerk nutzen;42
7.6.13;Geprägte Texte und Rituale anbieten;42
7.6.14;Stellvertretenden Glauben, stellvertretende Hoffnung leben;42
7.6.15;Segen statt Vergebung anbieten;42
7.6.16;Um eigene depressive Anteile oder Strukturen wissen;43
7.7;7. Schluss;43
8;III Seelsorge auf dem Psychomarkt Wie positionieren wir uns?;44
8.1;1. Eindrücke zum Stichwort »Psychomarkt«;44
8.2;2. Kontinuierlich zunehmender Beratungsbedarf;46
8.3;3. Die Besonderheiten der kirchlichen Seelsorge;49
8.4;4. Stufen der Seelsorge;54
8.5;5. Qualitätssicherung in der Seelsorge;56
8.6;6. Vernetzung statt Konkurrenz;58
9;IV Schuld und Gewissen Seelsorgliche Perspektiven;60
9.1;1. Einleitung: Gewissen und Schuld als Themen der Seelsorge;60
9.2;2. Gewissensentwicklung und Schuldempfinden;61
9.3;3. Notwendige Unterscheidungen im Schuldbegriff;66
9.4;4. Seelsorgliche Möglichkeiten: Schuld benennen, mit Schuld leben lernen, Vergebung empfangen;71
9.4.1;4.1 Wahrnehmen und Annehmen;71
9.4.2;4.2 Befragen und Differenzieren;72
9.4.3;4.3 Vergebung gewähren bzw. empfangen;73
9.4.4;4.4 Beichten;75
9.4.5;4.5 Mit Schuld leben lernen;76
10;V Abschied und Neubeginn – als Themen in der Rehabilitation;77
10.1;1. Einleitung;77
10.2;2. Zur Psychologie von Abschied und Neubeginn;78
10.3;3. Ressourcen, um Abschied und Neubeginn zu bewältigen (coping und Resilienz);84
10.4;4. Biblische Perspektiven;86
10.5;5. Neues beginnen;89
11;VI Seelsorge und Ritual bei Abschied, Sterben, Tod und Trauer;92
11.1;1. Einleitung;92
11.2;2. Trauer und die Aufgaben der Trauerbewältigung;94
11.3;3. Bedeutung und Funktion von Ritualen;96
11.4;4. Alte und neue Trauerrituale;100
11.5;5. Seelsorge und Ritual – integrale Sterbe- und Trauerbegleitung;103
12;VII Belastet – Eingeschränkt – Krank – Gezeichnet – Ausgeschlossen Herausforderungen und Chancen von Seelsorge in Psychiatrie und Geriatrie;108
12.1;1. Die Herausforderungen des Kontextes;108
12.2;2. Was ist Seelsorge und welche Möglichkeiten hat sie in diesen Kontexten?;111
12.3;3. Was ist der Mensch? Anthropologische Aspekte;116
12.3.1;1. Leben ist Gabe;117
12.3.2;2. Leben und Gesundheit sind immer Fragment;117
12.3.3;3. Leiden ist Bestandteil des Lebens – und nicht sein Gegenteil;118
12.4;4. Ort und Funktion der Seelsorge in der Institution Krankenhaus;120
12.5;5. Schluss;122
13;VIII Religion/Glaube und Wahn Funktionen, Überschneidungen, Unterschiede;123
13.1;1. Einleitung: Zur Verwandtschaft von Glaube und Wahn;123
13.2;2. Glaube und Wahn als sinnerschließende Erfahrungen;126
13.3;3. Warum »wählt« der Wahn eine religiöse Symbolik?;129
13.4;4. Zu den Unterschieden zwischen Glaube/Religiosität und Wahn;133
13.5;5. Konsequenzen für die Seelsorge;136
14;IX Das Wort soll Fleisch werden … Zur Bedeutung der Leiblichkeit in der seelsorglichen Begegnung;140
14.1;1. Einleitung;140
14.2;2. Leib und Seele im Kontext der totalen Institution Gefängnis;142
14.3;3. Ambivalenzen der Leiblichkeit;145
14.4;4. Leiblichkeit in der seelsorglichen Kommunikation im Gefängnis;149
14.5;5. Leiblichkeit und Wort;154
15;X Ärger, Aggression und Gewalt Schwierige Themen in Seelsorge und Beratung;156
15.1;1. Einleitung;156
15.2;2. Formen und Funktionen von Ärger, Aggression, Gewalt;158
15.3;3. Aggressions- und Konfliktberatung;164
15.4;4. Theologische Aspekte zu Ärger, Aggression und Gewalt;170
16;XI Auf der Grenze Das Pfarramt zwischen Tradition, Säkularität und neuer Spiritualität;173
16.1;1. Ausgangslage: Pfarrerinnen und Pfarrer sind zu Grenzgängern geworden;173
16.2;2. Das Pfarramt im gesellschaftlichen Wandel Erlebnisrationalität und Entdogmatisierung;175
16.3;3. Das Pfarramt im Kontext der Transformationskrise der Kirchen;177
16.4;4. Von der Berufung zum Beruf;180
16.5;5. Zum Verhältnis von Amt und Person;182
16.6;6. Welche Orientierung vermitteln gegenwärtige Pfarrbilder?;184
16.7;7. Welche Ziele sollte die theologische Ausbildung verfolgen?;189
17;XII Seelsorge im Pfarramt Welche Bedeutung hat sie (noch) in Gemeinde und Krankenhaus angesichts der gegenwärtigen kirchlichen Umstrukturierungsprozesse?;191
17.1;1. Die Ausgangssituation an Hand zweier Eindrücke;191
17.2;2. Was verstehen wir unter Seelsorge?;193
17.2.1;2.1 Seelsorge ist Sorge um die Lebendigkeit des Menschen;193
17.2.2;2.2 Seelsorge geschieht im Schutzraum des vier-Augen-Gesprächs;194
17.2.3;2.3 Seelsorge ist eine Form religiöser Kommunikation;195
17.2.4;2.4 Seelsorge arbeitet mit Ritualen;196
17.2.5;2.5 Seelsorge ist professionelles Rollenhandeln;197
17.2.6;2.6 Das Ziel der Seelsorge besteht darin, Menschen in ihrer Lebens- und Glaubensgewissheit zu stärken;198
17.2.7;2.7 Die Stärke der Seelsorge besteht in ihrer Niedrigschwelligkeit;199
17.3;3. Seelsorge und Gemeinde;200
17.4;4. Zusammenarbeit von parochialen und funktionalen Diensten;203
17.5;5. Zur Bedeutung der Seelsorge im Gesundheitswesen;204
17.6;6. Ist die evangelische Kirche eine seelsorgliche Kirche?;206
18;XIII Die Rolle der Seelsorge im System Krankenhaus;208
18.1;1. Krankenhaus als System;208
18.2;2. Selbstverständnis der Seelsorge im System Krankenhaus;213
18.3; 3. Erwartungen an Seelsorge im Kontext von Gesundheit und Krankheit;217
18.3.1;3.1 Seelsorge als Antwort auf spirituelle Bedürfnisse;217
18.3.2;3.2 Bedeutung ethischer Fragestellungen in der Seelsorge;223
18.4;4. Seelsorge als systemfremdes Angebot im Krankenhaus – Chancen und Grenzen;224
18.5;5. Schluss;227
19;XIV Pastorale Identität im Krankenhaus;228
19.1;1. Identitätskonzepte im gesellschaftlichen Wandel;228
19.1.1;1.1 Einleitung;228
19.1.2;1.2 Der Begriff der Identität;229
19.1.3;1.3 Entwicklungen des Identitätskonzepts;231
19.1.4;1.4 Identität und Rolle;234
19.2;2. Identitätsarbeit und Rechtfertigung: Wie geht das zusammen? Theologische Anfragen;236
19.2.1;2.1 Identitätsarbeit und Machbarkeit;236
19.2.2;2.2 Religion als Identitätsbestätigung;238
19.2.3;2.3 Identität, Anerkennung und Rechtfertigung;239
19.2.4;2.4 Religion, Identität und Fragment;240
19.2.5;2.5 Identität und das »extra nos« des Glaubens;242
19.2.6;2.6 Identität und Geheimnis;243
19.2.7;2.7 Konsequenzen einer veränderten Identitätsperspektive;244
19.3;3. Professionelle (strukturelle) Identität der Seelsorge im Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus: Zwischen Abgrenzung und Anpassung;245
19.3.1;Was bedeutet die Ökonomisierung des Krankenhauses für die Seelsorge?;245
20;XV Religion: Quelle von Neurosen oder Hilfe zur Lebensbewältigung?;252
20.1;1. Einleitung: Die veränderte Diskussionslage;252
20.2;2. Freud: Religion als frühkindliche Sehnsucht nach dem Vater;253
20.3;3. C.G. Jung: Gott als unmittelbare Erfahrung;256
20.4;4. Religion als Erbe des primären Narzissmus;258
20.5;5. Religion als Möglichkeitsraum;261
20.6;6. Konstruktivistisch-systemische Perspektiven: Gotteskonstrukte im sozialen System;264
20.7;7. Forschungen zum Zusammenhang von Religion und Gesundheit;265
20.8;8. Fazit;268


Klessmann, Michael
Dr. theol. Michael Klessmann ist Lehrsupervisor (DGfP / KSA) und Krankenhausseelsorger in den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, seit 1998 Professor für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel mit den Schwerpunkten Seelsorge, Pastoralpsychologie und Supervision, emeritiert seit 2008.



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