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Buch, Deutsch, Band 12, 504 Seiten, Format (B × H): 156 mm x 233 mm, Gewicht: 770 g
Reihe: Beiträge zum Vergaberecht
Eine Untersuchung der Folgen von Vergabefehlern unterhalb der EU-Schwellenwerte
Buch, Deutsch, Band 12, 504 Seiten, Format (B × H): 156 mm x 233 mm, Gewicht: 770 g
Reihe: Beiträge zum Vergaberecht
ISBN: 978-3-428-19698-2
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Das Vergabeverfahren birgt aufgrund seines unüberschaubaren Normengefüges ein nicht zu vernachlässigendes Fehlerpotenzial. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die rechtlichen Konsequenzen, die sich aus einem Vergabefehler für das laufende Vergabeverfahren und den abschließenden Zuschlag ergeben. Da im Vergaberecht unterhalb der EU-Schwellenwerte weitestgehend vergabespezifische Rechtsschutz- und Fehlerfolgenregelungen fehlen, widmet sich die Arbeit vor allem der Frage, welche (allgemeinen) Regelungen hierzu existieren und ob sie den Anforderungen des Verfassungs- und Unionsrechts genügen. Die Arbeit bezieht dafür auch Randbereiche ein, wie etwa das Zuwendungsvergaberecht. Die Untersuchung legt dar, dass die Fehlerfolgen und Rechtsschutzmöglichkeiten in Abhängigkeit zur Rechtsnatur des (beabsichtigten) Zuschlags variieren. Sie gelangt zu dem Ergebnis, dass der derzeitige Status quo zwar rechtspolitisch kritikwürdig, rechtlich aber grundsätzlich nicht zu beanstanden ist.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einleitung
Allgemeine Bedeutung von Fehlerfolgen – Besonderheiten im Vergaberecht – Forschungsansatz und Ausblick auf den Gang der Untersuchung
1. Grundlagen des Vergabeverfahrens
Das Vergabeverfahren – Vergabeverfahrensrechtliche Handlungsformen
2. Fehler im Vergabeverfahren
Fehlerbegriff – Maßstäbe für das Vorliegen eines Vergabefehlers – Kategorisierung von Verfahrensfehlern
3. Fehlerfolgen
Grundlagen – Maßstäbe der Fehlerbehandlung – Allgemeine Fehlerfolgenregelungen




