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Knörer / Demand | MERKUR 5/2026, Jg.80 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 102 Seiten

Reihe: MERKUR

Knörer / Demand MERKUR 5/2026, Jg.80

Nr. 924, Heft 05, Mai 2026
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-608-12571-9
Verlag: Klett-Cotta
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Nr. 924, Heft 05, Mai 2026

E-Book, Deutsch, 102 Seiten

Reihe: MERKUR

ISBN: 978-3-608-12571-9
Verlag: Klett-Cotta
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Der Historiker Lukas Held fragt sich, ob die Lage der liberalen Demokratien wirklich so dramatisch ist, wie es vielen im Moment scheint. Vielleicht hilft eine Verschiebung des Blicks, und zwar mithilfe urbanistischer Forschung? Carlos Spoerhase sondiert die aktuelle Literaturtheorie – und zwar entlang der Frage, wie sie mit asymmetrischen Binarismen ("guten Formen, schlechten Formen") umgeht. Zum Ende seiner Serie zur "sozialen Farbe" ist Timon Beyes in der Gegenwart angelangt – und sondiert, wie das Digitale die Farbe und unsere Vorstellungen von ihr verändert. Die Straße ist ein politischer Ort, stellt Jan-Werner Müller fest - und zwar gerade, wenn der Fluss des Verkehrs durch Blockieren und Barrikadieren unterbrochen wird.

Denis Gonska bewegt sich durch die Ruinen eines Online-Großprojekts: Hartmut Dietz' "Neuen Philologus", der das Wissen der Welt idiosynkratisch sammelt und ordnet. In eine Ausstellung zur Tiefsee entführt Claus Leggewie – und zeigt, wie der kapitalistische Extraktivismus auch den Boden des Meeres nicht verschont.
Die "Zeitleiste" ist in der Geschichtsdidaktik nach wie vor ein weit verbreitetes Instrument zur historischen Orientierung. Anna-Sophia Nübling erklärt, was daran problematisch ist – und sucht nach Alternativen. Der Schriftsteller Marc Degens hat ein Jahr in einer Fußgängerzone gelebt und weiß davon, und überhaupt von Fußgängerzonen, dies und das zu berichten. Was man bei Lesungen erleben kann, erfährt man in einem Text von Sibylle Severus.

Knörer / Demand MERKUR 5/2026, Jg.80 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


ESSAY

Lukas Held

Historische Orientierung in Zeiten der Unordnung

Carlos Spoerhase

Gute Formen, schlechte Formen.

Zur Infrapolitik ästhetischer Theorie in der Gegenwart

Timon Beyes

Bunte Algorithmen.

Soziale Farbe (V)

Jan-Werner Müller

Kleine politische Theorie der Straße

KRITIK

Denis Gonska

Zwischen Ordnung und Zerfall.

Der „Neue Physiologus“ von Hartmut Dietz

Claus Leggewie

Das Meer gehört nicht den Tyrannen.

Oder: Ist die Tiefsee noch zu retten?

MARGINALIEN

Anna-Sophia Nübling

Geschichte als Linie.

Die Zeit des Geschichtsbewusstseins

Marc Degens

Mein Jahr in der Fußgängerzone

Sibylle Severus

Lesungen, vor KI


Demand, Christian
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.

Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.



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