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Körner / Bange | Handwörterbuch Sexueller Missbrauch | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 795 Seiten

Körner / Bange Handwörterbuch Sexueller Missbrauch


1. Auflage 2002
ISBN: 978-3-8409-1188-0
Verlag: Hogrefe Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 795 Seiten

ISBN: 978-3-8409-1188-0
Verlag: Hogrefe Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Das Handwörterbuch mit seinen über 120 alphabetisch geordneten Stichwörtern liefert zuverlässige Auskünfte zu wichtigen Aspekten des sexuellen Missbrauchs, stellt Zusammenhänge zwischen den Begriffen dar und weist auf wesentliche Literatur zur Vertiefung der jeweiligen Problemfelder hin.

Die 63 Autoren aus verschiedenen Fachdisziplinen befassen sich aus den unterschiedlichsten Perspektiven mit dem Thema. Das Buch bietet auch dem mit dem Themenbereich "Sexueller Missbrauch" noch wenig vertrauten Leser eine Orientierungshilfe in der Flut der Publikationen zu diesem Thema.

Das Handwörterbuch liefert eine fundierte Wissensbasis, mit deren Hilfe Kenntnisse über das Phänomen des sexuellen Missbrauchs erarbeitet werden können, die zu einem besseren theoretischen Verständnis und zu einer besseren praktischen Handlungskompetenz führen. Der alphabetische Aufbau des Buches gestattet dem Leser einen individuellen Zugang zu der komplexen Thematik des sexuellen Missbrauchs.

Zahlreiche Querverweise dienen dazu, Zusammenhänge zwischen den Stichwörtern zu verdeutlichen und so ein tieferes Verständnis der Missbrauchsproblematik zu ermöglichen.  

Körner / Bange Handwörterbuch Sexueller Missbrauch jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Vorwort;13
3;Vorwort der Herausgeber;15
4;A;17
4.1;Abwehrstrategien der Täter;17
4.1.1;Abwehrstrategien der Täter;17
4.1.2;Einleitung;17
4.1.3;Ursachen des Verantwortungs-Abwehr-Systems;18
4.1.4;Verantwortungs-Abwehr-System und R¸ckfall- Pr‰vention;20
4.1.5;Literatur;21
4.2;Anatomisch korrekte Puppen;22
4.2.1;Anatomisch korrekte Puppen;22
4.2.2;Literatur;25
4.3;Armut von Kindern und Jugendlichen;26
4.3.1;Armut von Kindern und Jugendlichen;26
4.3.2;Armut und sexueller Missbrauch;32
4.3.3;Zur Inzidenz;36
4.4;Ausmaß;36
4.4.1;Ausmaß;36
4.4.2;Prävalenz;38
4.4.3;Literatur;41
5;B;42
5.1;Befragung von Kindern;42
5.1.1;Befragung von Kindern;42
5.1.2;Einleitung;42
5.1.3;Grundlagen zur Überprüfung der Glaubhaftigkeit;43
5.1.4;Spezifische Probleme;46
5.1.5;Literatur;46
5.2;Behinderung und sexuelle Gewalt;47
5.2.1;Behinderung und sexuelle Gewalt;47
5.2.2;Einleitung;47
5.2.3;Beratungsanlässe;48
5.2.4;Besonderheiten im Umgang mit behinderten Kindern und Jugendlichen;49
5.2.5;Ausblick;51
5.2.6;Literatur;52
5.3;Betroffenen-Bericht;53
5.3.1;Betroffenen-Bericht;53
6;C;56
6.1;CAPP – Child Assault Prevention Project;56
6.1.1;CAPP – Child Assault Prevention Project;56
6.1.2;Inhalte von CAPP;56
6.1.3;Kritik an CAPP;57
6.1.4;Literatur;58
7;D;59
7.1;Datenschutz;59
7.1.1;Datenschutz;59
7.1.2;Allgemeines;59
7.1.3;Erhebung und Weitergabe von Sozialdaten;59
7.1.4;Datenschutz und Strafanzeige;61
7.1.5;Literatur;62
7.2;Definitionen und Begriffe;63
7.2.1;Definitionen und Begriffe;63
7.2.2;Zur Begrifflichkeit;63
7.2.3;Zur Definition;64
7.2.4;Literatur;68
7.3;Dissoziation (Dissoziative Störung);69
7.3.1;Dissoziation (Dissoziative Störung);69
7.3.2;Literatur;71
7.4;Drei-Perspektiven-Modell: Ein feministisches Ursachenmodell;71
7.4.1;Drei-Perspektiven-Modell: Ein feministisches Ursachenmodell;71
7.4.2;Erweiterung des Blickwinkels;72
7.4.3;Handlungsmotivation;73
7.4.4;Verhaltensfördernde und -hemmende Internalisierungen;74
7.4.5;Handlungsmöglichkeiten;75
7.4.6;Kosten-Nutzen Abwägung;75
7.4.7;Den Teufelskreis durchbrechen;76
7.4.8;Literatur;77
8;E;77
8.1;Erinnerungen;77
8.1.1;Erinnerungen;77
8.1.2;Zur Häufigkeit fehlender Erinnerungen an sexuellen Missbrauch;78
8.1.3;Falsche Anschuldigungen auf Grund wieder gefundener Erinnerungen;81
8.1.4;Einfaches Vergessen, Dissoziation oder Verdrängung?;82
8.1.5;Literatur;84
8.2;Erziehung;85
8.2.1;Erziehung;85
8.2.2;Familiäre Konstellation;86
8.2.3;Erziehungsstile als Risiko;86
8.2.4;Mangel an Sexualerziehung;87
8.2.5;Gewöhnung an Körperkontakt wider Willen;87
8.2.6;Nichtachtung kindlicher Intuition;88
8.2.7;Gewähnung an Manipulation;88
8.2.8;Literatur;89
8.3;Erziehungsberatung;89
8.3.1;Erziehungsberatung;89
8.3.2;Die institutionelle Erziehungsberatung;89
8.3.3;Praxis der Erziehungsberatung bei sexueller Gewalt;91
8.3.4;Hinweise für Nutzer/innen der Erziehungsberatung bei sexueller Gewalt;92
8.3.5;Literatur;93
9;F;94
9.1;Fallanalyse, Operative Fallanalyse (OFA);94
9.1.1;Fallanalyse, Operative Fallanalyse (OFA);94
9.1.2;Deliktfelder, bei denen die Methode der Fallanalyse eingesetzt wird;95
9.1.3;Kinder als Opfer von Vergewaltigungen und Sexualmorden – die angezeigten und registrierten Fälle in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS);96
9.1.4;Die Fallanalyse (Fallrekonstruktion, Tathergangsanalyse) im Bereich der Tötungsdelikte und der sexuell motivierten Gewaltdelikte mit kindlichen Opfern;100
9.1.5;Ablauf der Fallanalyse;101
9.1.6;Die praktische Durchführung einer Fallanalyse;102
9.1.7;Die geografische Fallanalyse (GEOFAS);103
9.1.8;Das Protokollieren von fallanalytischen Ergebnissen;103
9.1.9;Besseres Fallverstädnis durch Fallanalyse;104
9.1.10;Das Täterprofil;104
9.1.11;Polizeiliche Fallanalytiker – der Ausbildungsgang in Deutschland;105
9.1.12;Literatur;106
9.2;Falschbeschuldigungen;106
9.2.1;Falschbeschuldigungen;106
9.2.2;Untersuchungen aus den USA;108
9.2.3;Die erste deutsche Studie;109
9.2.4;Literatur;112
9.3;Familiendynamik;113
9.3.1;Familiendynamik;113
9.3.2;Trennungsangst;114
9.3.3;Rollenumkehr;115
9.3.4;Bündnisse der Familienmitglieder;116
9.3.5;Geschwisterbeziehungen;116
9.3.6;Literatur;117
9.4;Familien- und Vormundschaftsgericht;118
9.4.1;Familien- und Vormundschaftsgericht;118
9.4.2;Der Vorwurf des innerfamiliären Missbrauchs wird von auflen erhoben;118
9.4.3;Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs des gemeinsamen Kindes wird im Sorgerechtsstreit nach Trennung oder Scheidung der Eltern erhoben;122
9.4.4;Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs richtet sich gegen außenstehende Dritte;123
9.4.5;Literatur;125
9.5;Feministisches Ursachenverständnis;125
9.5.1;Feministisches Ursachenverständnis;125
9.5.2;Die feministische Kernthese;126
9.5.3;Patriarchale Gesellschaftsstruktur und sexuelle Gewalt;126
9.5.4;Traditionelle Geschlechtsrollen und sexuelle Gewalt;129
9.5.5;Bewertung des feministischen Ansatzes;131
9.5.6;Literatur;131
9.6;Folgen;132
9.6.1;Folgen;132
9.6.2;Kurzzeitfolgen;133
9.6.3;Langzeitfolgen;134
9.6.4;Geschlechtstypische Unterschiede;134
9.6.5;Opfer ohne Symptome;135
9.6.6;Methodische Probleme der Folgeforschung;135
9.6.7;Literatur;136
9.6.8;Empfohlene Literatur:;137
9.7;Frauen als Täterinnen;137
9.7.1;Frauen als Täterinnen;137
9.7.2;„Ich kann es einfach nicht glauben“;138
9.7.3;Vorurteile – Wahrheit und Wunsch;138
9.7.4;Ursachen sexueller Gewalt durch Frauen;140
9.7.5;Was wissen wir über Täterinnen?;141
9.7.6;Der persönliche Hintergrund der Täterinnen;143
9.7.7;Notwendige Auseinandersetzungen der Jugendhilfe;144
9.7.8;Grundsätze der Arbeit mit Täterinnen;146
9.7.9;Literatur;147
10;G;147
10.1;Gefährdung des Kindeswohls – Eingriffe in das elterliche Sorgerecht;147
10.1.1;Gefährdung des Kindeswohls – Eingriffe in das elterliche Sorgerecht;147
10.1.2;§ 1666 BGB;147
10.1.3;§ 42 SGB VIII (KJHG);149
10.1.4;Literatur;151
10.2;Geschichte;151
10.2.1;Geschichte;151
10.2.2;Die Antike;152
10.2.3;Literatur;157
10.3;Geschlecht des Beraters/der Beraterin;159
10.3.1;Geschlecht des Beraters/der Beraterin;159
10.3.2;Erfahrungen im Umgang mit betroffenen Kindern;159
10.3.3;Konzeptionelle und persnliche Voraussetzungen;160
10.3.4;Literatur;163
10.4;Geschlechtskrankheiten;163
10.4.1;Geschlechtskrankheiten;163
10.4.2;Literatur;166
10.5;Geschwister bei sexueller Gewalt innerhalb der Familie;167
10.5.1;Geschwister bei sexueller Gewalt innerhalb der Familie;167
10.5.2;Die Beziehung zwischen den Geschwistern;168
10.5.3;Literatur;169
10.6;Geschwisterinzest im Kindes- und Jugendalter;170
10.6.1;Geschwisterinzest im Kindes- und Jugendalter;170
10.6.2;Einleitung;170
10.6.3;Die besondere Bedeutung der Geschwisterbeziehung;171
10.6.4;Häufigkeit und Charakteristika;172
10.6.5;Familiendynamik;172
10.6.6;Folgen sexueller Traumatisierung durch Geschwisterinzest;174
10.6.7;Diagnostik und Therapie;175
10.6.8;Ungelöste Probleme;176
10.6.9;Literatur;176
10.7;Glaubhaftigkeitsuntersuchung und diagnostischer Erkenntnisprozess in Fällen sexuellen Missbrauchs;178
10.7.1;Einführung;178
10.7.2;Zur Frage der Abklärung des sexuellen Missbrauchsverdachts;179
10.7.3;Hypothesengeleitetes Vorgehen;180
10.7.4;Aussagetüchtigkeit;180
10.7.5;Aussagequalität und Aussagevalidität;181
10.7.6;Zusammenfassung und Ausblick;183
10.7.7;Literatur;184
10.8;Gynäkologische Untersuchung;187
10.8.1;Gynäkologische Untersuchung;187
10.8.2;Literatur;190
11;H;190
11.1;Häusliche Gewalt;190
11.1.1;Häusliche Gewalt;190
11.1.2;Begriffsbestimmungen;190
11.1.3;Fakten zum Zusammenhang von Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Kinder;191
11.1.4;Auswirkungen der Gewalt gegen die Mutter auf die Töchter und Söhne;192
11.1.5;Die misshandelnden Männer und ihre Väterlichkeit;193
11.1.6;Die Mütter;193
11.1.7;Misshandelte M¸tter und ihre Beziehung zu den Kindern;194
11.1.8;Konsequenzen für die Praxis der Hilfeeinrichtungen;195
11.1.9;Fazit;198
11.1.10;Literatur;198
11.2;Helferinnen/Helfer und Professionalisierung;199
11.2.1;Helferinnen/Helfer und Professionalisierung;199
11.2.2;Literatur;206
11.3;Hilfen zur Erziehung und sexueller Missbrauch;206
11.3.1;Hilfen zur Erziehung und sexueller Missbrauch;206
11.3.2;Problemaufriss;206
11.3.3;Aktueller Stand;207
11.3.4;Praxis der Erziehungshilfe;209
11.3.5;Perspektiven für die Erziehungshilfe;211
11.3.6;Literatur;211
12;I;212
12.1;Institutionen und sexueller Missbrauch;212
12.1.1;Institutionen und sexueller Missbrauch;212
12.1.2;Überstrukturierte Einrichtungen;214
12.1.3;Unterstrukturierte Einrichtungen;216
12.1.4;Fazit;217
12.1.5;Literatur;217
12.2;Institutionen und sexueller Missbrauch: Täterstrategien und Reaktionsweisen;218
12.2.1;Institutionen und sexueller Missbrauch: Täterstrategien und Reaktionsweisen;218
12.2.2;Die Strategien der Täter (Täterinnen);218
12.2.3;Berufswahl;218
12.2.4;Institutionelle Strukturen nutzen;218
12.2.5;Wahrnehmung der Umwelt vernebeln;219
12.2.6;Gezielte Suche nach verletzlichen Kindern;220
12.2.7;Strategien im Kontakt mit dem Opfer;221
12.2.8;Reaktionsweisen bei der Vermutung eines sexuellen Missbrauchs;222
12.2.9;Reaktionsweisen bei erwiesenem Missbrauch;223
12.2.10;Literatur;225
12.3;Internet;226
12.3.1;Internet;226
12.3.2;Gesetzliche Regelungen;228
12.3.3;Der Fall „Cathedral“;230
12.4;Intervention – die „Regeln der Kunst“;232
12.4.1;Intervention – die „Regeln der Kunst“;232
12.4.2;Literatur;239
13;J;240
13.1;Jugendämter;240
13.1.1;Jugendämter;240
13.1.2;Grundlegende Aufgaben öffentlicher Jugendhilfe;241
13.1.3;Die einzelnen Aufgaben der Jugendämter im Hinblick auf sexuellen Missbrauch;242
13.1.4;Literatur;248
13.2;Jugendliche Täter;250
13.2.1;Jugendliche Täter;250
13.2.2;Literatur;255
13.3;Jugendmedienschutz;256
13.3.1;Jugendmedienschutz;256
13.4;Jungen als Opfer;261
13.4.1;Jungen als Opfer;261
13.4.2;Das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegen Jungen;262
13.4.3;Die Umstände sexueller Gewalt gegen Jungen;262
13.4.4;Die möglichen Folgen sexueller Gewalt gegen Jungen;263
13.4.5;Umsetzung der Erkenntnisse in Präventions- und Interventionsmaßnahmen;264
13.4.6;Beratung und Therapie;265
13.4.7;Beratung der Bezugspersonen;266
13.4.8;Jungenspezifische Prävention;266
13.4.9;Forschung intensivieren;267
13.4.10;Literatur;267
13.5;Jungenprostitution;270
13.5.1;Jungenprostitution;270
13.5.2;Fakten zur Jungenprostitution;271
13.5.3;Soziale Hintergründe;272
13.5.4;Motive der Strichjungen;273
13.5.5;Sexuelle Identität;273
13.5.6;Die Freier;274
13.5.7;Folgen;274
13.5.8;Anlaufstellen, Beratungsangebote, Streetwork;275
13.5.9;Literatur;276
13.6;Jungensozialisation;277
13.6.1;Jungensozialisation;277
13.6.2;Vorbemerkung;277
13.6.3;Wie werden Jungen zu Männern?;278
13.6.4;Sind Jungen und Männer durch ihre Sozialisation privilegiert?;278
13.6.5;Biologische Erklärungen;279
13.6.6;Unterschiedliche Männlichkeiten;279
13.6.7;Entwicklung der Geschlechtsidentität;280
13.6.8;Abgrenzung von der Mutter und fehlende männliche Vorbilder;280
13.6.9;Doing Gender;281
13.6.10;Aggression und Gewalt;282
13.6.11;Jungen sind unterschiedlich;282
13.6.12;Ausländische Jungen;283
13.6.13;Sexualität;284
13.6.14;Literatur;284
14;K;286
14.1;Kinder als „Täter“;286
14.1.1;Kinder als „Täter“;286
14.1.2;Einleitung;286
14.1.3;Definition und Phänomenologie;286
14.1.4;Entwicklungspsychopathologie;287
14.1.5;Familiärer Hintergrund;288
14.1.6;Zusammenfassung und therapeutisches Vorgehen;290
14.1.7;Literatur;292
14.2;Kinderpornographie;294
14.2.1;Kinderpornographie;294
14.2.2;Literatur;299
14.3;Kinder-Spieltherapie;300
14.3.1;Kinder-Spieltherapie;300
14.3.2;Kindzentriertheit, Kinderschutz und Strafverfolgung;300
14.3.3;Die Prinzipien der personzentrierten Kinderspieltherapie;301
14.3.4;Die Realisierung der personzentrierten Prinzipien bei sexueller Gewalt;303
14.3.5;Fazit;305
14.3.6;Literatur;306
14.4;Kinder- und Jugendhilfegesetz;307
14.4.1;Kinder- und Jugendhilfegesetz;307
14.4.2;Begriff, Zitierweise, Systematik;308
14.4.3;Entstehungsgeschichte;308
14.4.4;Zielsetzung, Adressaten;309
14.4.5;Aufgaben der Jugendhilfe (§§ 11– 60);309
14.4.6;Strukturen der Jugendhilfe, Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe (§§ 69–81);310
14.4.7;Verfahrensvorschriften (§§ 85–97);311
14.4.8;Wichtige Änderungen seit dem Inkrafttreten;311
14.4.9;Literatur;312
14.5;Kinderzeichnungen;312
14.5.1;Kinderzeichnungen;312
14.5.2;Literatur;315
14.6;Kindesmisshandlung;316
14.6.1;Kindesmisshandlung;316
14.6.2;Definition, Daten, Zahlen und Fakten;316
14.6.3;Misshandlungszeichen und Arten der körperlichen Misshandlung;317
14.6.4;Risikofaktoren und Erkl‰rungsmodelle;318
14.6.5;Psychodynamische Zusammenhänge;319
14.6.6;Auswirkungen für die Familie;319
14.6.7;Literatur;321
14.6.8;Literaturempfehlung;321
14.7;Kirche;322
14.7.1;Kirche;322
14.7.2;Präventive Maßnahmen;322
14.7.3;Die Sorge und Verantwortung für die primären Opfer sexuellen Missbrauchs;324
14.7.4;Die Sorge um den pädophilen bzw. ephebophilenMitarbeiter;325
14.7.5;Weitere Hilfen;326
14.7.6;Transparenz;327
14.7.7;Literatur;327
14.8;Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie als Beziehungsangebot;328
14.8.1;Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie als Beziehungsangebot;328
14.8.2;Grundprinzipien der therapeutischen Methoden;328
14.8.3;Die therapeutische Arbeit mit Frauen;330
14.8.4;Literatur;333
14.9;Körperliche Untersuchung bei Kindesmisshandlung;334
14.9.1;Körperliche Untersuchung bei Kindesmisshandlung;334
14.9.2;Kindesmisshandlung;334
14.9.3;Literatur;336
15;L;337
15.1;Literatur;337
15.1.1;Literatur;337
15.1.2;Im Text genannte Primärliteratur;341
15.1.3;Sekundärliteratur;341
16;M;342
16.1;Mädchenprostitution;342
16.1.1;Mädchenprostitution;342
16.1.2;Ausmaß und Rezeption des Themas Mädchenprostitution;342
16.1.3;Erscheinungsformen der Mädchenprostitution;343
16.1.4;Soziale Lage und Risiken minderjähriger Frauen in der Prostitution;343
16.1.5;Erklärungsansätze;344
16.1.6;Interventionsstrategien;345
16.1.7;Literatur;345
16.2;Männliche Homosexualität;346
16.2.1;Männliche Homosexualität;346
16.2.2;Literatur;351
16.3;Medien;353
16.3.1;Medien;353
16.3.2;Einleitung;353
16.3.3;Welches Wissen zu sexuellem Missbrauch wird über Tages- und Wochenzeitungen vermittelt?;353
16.3.4;Diskussion;359
16.3.5;Literatur;361
16.4;Migrantinnen und Migranten;362
16.4.1;Migrantinnen und Migranten;362
16.4.2;Vorbemerkungen;362
16.4.3;Migration: Anlass zur Krise oder Chance?;364
16.4.4;Zur Lebenssituation türkischer Familien in der BRD;365
16.4.5;Sexuelle Gewalt an türkischen Mädchen;368
16.4.6;Institutionelle Hilfeangebote;369
16.4.7;Literatur;369
16.5;Missbrauch mit dem Missbrauch;371
16.5.1;Missbrauch mit dem Missbrauch;371
16.5.2;Argumente der Kampagne;374
16.5.3;Strategien der Kampagne „Missbrauch mit dem Missbrauch“;376
16.5.4;Literatur;377
16.6;Modell der vier Voraussetzungen – David Finkelhors Ursachenmodell;378
16.6.1;Modell der vier Voraussetzungen – David Finkelhors Ursachenmodell;378
16.6.2;Voraussetzung 1: Motivation zu sexuellem Missbrauch;379
16.6.3;Voraussetzung 2: Überwindung innerer Hemmungen;379
16.6.4;Voraussetzung 3: Überwindung äußerer Hemmfaktoren;380
16.6.5;Voraussetzung 4: Überwindung des kindlichen Widerstandes;380
16.6.6;Bewertung des Modells;382
16.6.7;Literatur;382
16.7;Mütter;383
16.7.1;Mütter;383
16.7.2;Die Situation und das Erleben betroffener Frauen;384
16.7.3;Mütter als Opfer traumatischer Erfahrungen;385
16.7.4;Mutterschaft;386
16.7.5;Mütter als Frauen in der herrschenden sexuellen Kultur;387
16.7.6;Schluss;387
16.7.7;Literatur;388
16.8;Mythen über sexuelle Gewalt;389
16.8.1;Mythen über sexuelle Gewalt;389
16.8.2;Definition von Mythen;389
16.8.3;Inhalte der Mythen zu sexueller Gewalt;389
16.8.4;Funktion und Folgen der Mythenakzeptanz;390
16.8.5;Zusammenfassung;393
16.8.6;Literatur;393
17;N;395
17.1;Nebenklage;395
17.1.1;Nebenklage;395
17.1.2;Literatur;402
18;O;403
18.1;Opferentschädigungsgesetz;403
18.1.1;Opferentschädigungsgesetz;403
18.1.2;Literatur;404
18.2;Opferschutzgesetz;405
18.2.1;Opferschutzgesetz;405
18.2.2;Literatur;405
19;P;406
19.1;Pädosexualität;406
19.1.1;Pädosexualität;406
19.1.2;Literatur;410
19.1.3;Geschichte;411
19.1.4;Parteilichkeit;411
19.2;Parteiliche Beratungsstellen;411
19.2.1;Parteiliche Beratungsstellen;411
19.2.2;Ziele parteilicher Beratungsstellen;412
19.2.3;Parteilichkeit bei nicht parteilichen Beratungsstellen;412
19.2.4;Parteilichkeit als Qualitätskriterium?;413
19.2.5;Schlussbemerkung;413
19.2.6;Literatur;413
19.3;Parteilichkeit in der Beratung;414
19.3.1;Parteilichkeit in der Beratung;414
19.3.2;Begriffsbestimmung;414
19.3.3;Parteilichkeit und feministische Soziale Arbeit;415
19.3.4;Parteilichkeit als Konzept der Beratung;416
19.3.5;Literatur;418
19.4;Pflegefamilien;419
19.4.1;Pflegefamilien;419
19.4.2;Sexuell missbrauchte Mädchen und Jungen in Pflegefamilien;419
19.4.3;Problematische Vermittlungspraxis;420
19.4.4;Psychodynamik sexuell missbrauchter Mädchen und Jungen;420
19.4.5;Standards für die Vermittlungspraxis;421
19.4.6;Pflegefamilien haben Erfolg;422
19.4.7;Sexueller Missbrauch in Pflegefamilien;423
19.4.8;Fazit;424
19.4.9;Literatur;425
19.5;Polizei;426
19.5.1;Polizei;426
19.6;Polygraph („Lügendetektor“);428
19.6.1;Polygraph („Lügendetektor“);428
19.6.2;Verwendung des Polygraphen in Deutschland;428
19.6.3;Darstellung des Untersuchungsablaufs;429
19.6.4;Beurteilung der Tauglichkeit des Verfahrens;430
19.6.5;Literatur;433
19.7;Posttraumatische Belastungsstörungen;434
19.7.1;Posttraumatische Belastungsstörungen;434
19.7.2;Literatur;435
19.8;Prävention als Elternbildung;436
19.8.1;Prävention als Elternbildung;436
19.8.2;Die Situation der Eltern;436
19.8.3;Grundsätze der Elternbildung;437
19.8.4;Inhalte und Ziele der Elternbildung;437
19.8.5;Was brauchen Mütter und Väter an einem Elternabend?;438
19.8.6;Strukturen professioneller Elternbildung;439
19.8.7;Literatur;441
19.9;Prävention in der Heimerziehung;441
19.9.1;Prävention in der Heimerziehung;441
19.9.2;Enttabuisierung in der Hilfeplanung;442
19.9.3;Über Hemmnisse und einige Möglichkeiten der Pädagogik;443
19.9.4;Vom Objekt zum Subjekt;443
19.9.5;Dem Geschehenen Worte geben;444
19.9.6;Sexualität und Geschlechterrolle;444
19.9.7;Arbeit mit misshandelnden Eltern versus Kinderschutz?;445
19.9.8;Prävention im Heim nur durch Professionalisierung;446
19.9.9;Möglichkeiten der Pädagoginnen;446
19.9.10;Über Kommunikationsstrukturen;447
19.9.11;Über Leitung;447
19.9.12;Literatur;448
19.10;Prävention in der Kindertagesbetreuung;449
19.10.1;Prävention in der Kindertagesbetreuung;449
19.10.2;Präventive Erziehungshaltung;449
19.10.3;Zentrale Themen;449
19.10.4;Vorbedingungen präventiver Arbeit;450
19.10.5;Die pädagogische Basis für Präventionsarbeit;451
19.10.6;Mädchen und Jungen stärken;452
19.10.7;Umsetzung im erzieherischen Alltag;452
19.10.8;Positive Prävention;453
19.10.9;Literatur;453
19.11;Prävention in der Schule;454
19.11.1;Prävention in der Schule;454
19.11.2;Aufgaben schulischer Prävention;454
19.11.3;Präventionsansätze und Materialien;455
19.11.4;Möglichkeiten und Grenzen schulischer Prävention;457
19.11.5;Schulische Rahmenbedingungen;460
19.11.6;Literatur;460
19.12;Prävention mit Kindern;463
19.12.1;Prävention mit Kindern;463
19.12.2;Ziele und Themen;463
19.12.3;Ist Prävention mit Kindern sinnvoll?;465
19.12.4;Kritik an den bisherigen Präventionsversuchen mit Kindern;467
19.12.5;Schlussfolgerungen;469
19.12.6;Literatur;470
19.13;Prozesskostenhilfe;471
19.13.1;Prozesskostenhilfe;471
19.14;Psychiatrie und sexueller Missbrauch;473
19.14.1;Psychiatrie und sexueller Missbrauch;473
19.14.2;Literatur;474
19.15;Psychoanalyse und Inzest;475
19.15.1;Psychoanalyse und Inzest;475
19.15.2;Literatur;480
19.16;Psychoanalytische Psychotherapie;481
19.16.1;Psychoanalytische Psychotherapie;481
19.16.2;Literatur;485
19.17;Psychodynamik sexuell missbrauchter Mädchen und Frauen;486
19.17.1;Psychodynamik sexuell missbrauchter Mädchen und Frauen;486
19.17.2;Literatur;490
19.18;Psychodynamik sexuell missbrauchter Männer;491
19.18.1;Psychodynamik sexuell missbrauchter Männer;491
19.18.2;Literatur;494
20;R;496
20.1;Rahmenbedingungen für Interventionen;496
20.1.1;Rahmenbedingungen für Interventionen;496
20.1.2;Fehler und Erfolge analysieren;496
20.1.3;Aus- und Fortbildung;496
20.1.4;Verankerung des Themas in der gesamten Jugendhilfe;497
20.1.5;Die bestehenden Angebote zu einem Hilfesystem verknüpfen;498
20.1.6;Zur Bedeutung von Spezialeinrichtungen;498
20.1.7;Jugendberatung;500
20.1.8;Öffnung der Einrichtungen für Minderheiten;501
20.1.9;Geschlechtsspezifische Angebote;501
20.1.10;Zugang zum Hilfeangebot;501
20.1.11;Finanzielle Absicherung der Einrichtungen;501
20.1.12;Fallunabhängige Kooperation und Vernetzung;502
20.1.13;Literatur;504
20.2;Rechtsmittel;505
20.2.1;Rechtsmittel;505
20.2.2;Rechtsmittel gegen Verfügungen der Staatsanwaltschaft (§§ 171 bis 177 StPO);505
20.2.3;Rechtsmittel gegen gerichtliche Entscheidungen (§§ 296 bis 358 StPO);506
20.3;Risiko- und Schutzfaktoren in der Ätiologie und Bewältigung von Misshandlung und Vernachlässigung;509
20.3.1;Risiko- und Schutzfaktoren in der Ätiologie und Bewältigung von Misshandlung und Vernachlässigung;509
20.3.2;Risiko- und Schutzfaktoren in der Ätiologie von Misshandlung und Vernachlässigung;510
20.3.3;Risiko- und Schutzfaktoren hinsichtlich der Folgen einer Viktimisierung;513
20.3.4;Literatur;515
20.4;Ritualisierter Kindesmissbrauch;517
20.4.1;Ritualisierter Kindesmissbrauch;517
20.4.2;Die Wurzeln rituellen Kindesmissbrauchs;518
20.4.3;Was ist ritualisierter Missbrauch?;519
20.4.4;Was versteht man unter Tier- und Menschenopferungen?;520
20.4.5;Ritualisierte Formen körperlicherKindesmisshandlung;521
20.4.6;Ritualisierte Formen psychischer Kindesmisshandlung;521
20.4.7;Folgen ritualisierter Gewalt;522
20.4.8;Literatur;524
20.5;Rückfälle von Sexualstraftätern;525
20.5.1;Rückfälle von Sexualstraftätern;525
20.5.2;Fehlende und/oder methodisch problematische Untersuchungen;525
20.5.3;Untersuchungsergebnisse zur Rückfälligkeit;526
20.5.4;Verlaufsformen von Sexualdelinquenz;527
20.5.5;Faktoren, die das Rückfallrisiko erhöhen;529
20.5.6;Reduziert therapeutische Behandlung das Rückfallrisiko?;530
20.5.7;Fazit;530
20.5.8;Literatur;531
20.6;Rückführungskriterien;532
20.6.1;Rückführungskriterien;532
20.6.2;Vorschläge für Kriterien zur Einschätzung von Gefährdungspotenzialen;534
20.6.3;Der Täter;534
20.6.4;Partnerinnen von innerfamilial missbrauchenden Männern;535
20.6.5;Die Paarbeziehung;536
20.6.6;Die Eltern-Kind-Beziehung;536
20.6.7;Das Kind;536
20.6.8;Soziale Integration der Familie;537
20.6.9;Literatur;538
21;S;539
21.1;Selbsthilfe;539
21.1.1;Selbsthilfe;539
21.1.2;Selbsthilfe – verschiedene Ebenen;539
21.1.3;Die Basis der ersten Selbsthilfegruppen;540
21.1.4;Spezifische Merkmale klassischer Selbsthilfe;541
21.1.5;Finanzielle Mittel;542
21.1.6;Ziele und Mittel der Selbsthilfe;543
21.1.7;Professionalisierte Varianten der Selbsthilfe;544
21.1.8;Regionale Bedingungen;544
21.1.9;Aussichten;544
21.1.10;Literatur;545
21.2;Sextourismus;545
21.2.1;Sextourismus;545
21.2.2;Literatur;550
21.2.3;Weiterf¸hrende Literatur;550
21.3;Sexualpädagogik;552
21.3.1;Sexualpädagogik;552
21.3.2;Zur Genese des Verhältnisses von Sexualpädagogik und sexuellen Missbrauch;552
21.3.3;Was ist Sexualität?;553
21.3.4;Emanzipatorische Sexualp‰dagogik;553
21.3.5;Emanzipatorische Sexualpädagogik;554
21.3.6;Die Gratwanderung der Sexualpädagogik in derMissbrauchsprävention;555
21.3.7;Sexualpädagogik als Primärprävention vonsexuellem Missbrauch;556
21.3.8;Literatur;558
21.4;Sexuell auffälliges Verhalten von Kindern;558
21.4.1;Sexuell auffälliges Verhalten von Kindern;558
21.4.2;Kindliches sexuelles Verhalten und Normen;559
21.4.3;Sexuell auffälliges Verhalten und sexueller Missbrauch;562
21.4.4;Literatur;563
21.5;Sexuelle Entwicklung von Kindern bis zur Pubertät;564
21.5.1;Sexuelle Entwicklung von Kindern bis zur Pubertät;564
21.5.2;Was soll man unter kindlicher Sexualität verstehen?;564
21.5.3;Sexuelle Erfahrungen mit dem eigenen Körper;565
21.5.4;Sexuelle Erfahrungen mit anderen;566
21.5.5;Sexuelles Wissen;567
21.5.6;Einflussfaktoren sexueller Entwicklung;568
21.5.7;Literatur;569
21.6;Sexuelle Übergriffe in der Therapie;570
21.6.1;Sexuelle Übergriffe in der Therapie;570
21.6.2;Berufsethik, Zivil- und Strafrecht;571
21.6.3;Untersuchungen zur Prävalenz;571
21.6.4;Therapeutinnen- und Therapeutenbefragungen;571
21.6.5;Klientinnen- und Klientenbefragungen;572
21.6.6;Befragungen von Folgetherapeutinnen und - therapeuten;572
21.6.7;Risikofaktoren für sexuelle Übergriffe;573
21.6.8;Risikofaktoren bei Psychotherapeuten/-innen;573
21.6.9;Risikofaktoren bei Klientinnen und Klienten;574
21.6.10;Äußere Merkmale sexueller Übergriffe und deren Begründungen durch die Therapeuten/-innen;574
21.6.11;Folgen sexueller Übergriffe für die Klientinnen und Klienten;575
21.6.12;Literatur;576
21.7;Sicherungsverwahrung;578
21.7.1;Sicherungsverwahrung;578
21.7.2;Literatur;581
21.8;Soziale Schicht;582
21.8.1;Soziale Schicht;582
21.8.2;Literatur;583
21.9;Sozialpädagogische Prozessbegleitung für Opferzeuginnen und -zeugen im Rahmen der Jugendhilfe;583
21.9.1;Sozialpädagogische Prozessbegleitung für Opferzeuginnen und -zeugen im Rahmen der Jugendhilfe;583
21.9.2;Ein Einzelfall;585
21.9.3;Literatur;588
21.9.4;Literaturempfehlungen;589
21.10;Sozialtherapeutische Anstalt;590
21.10.1;Sozialtherapeutische Anstalt;590
21.10.2;Literatur;595
21.11;Spezialisierte Beratungsstellen;596
21.11.1;Spezialisierte Beratungsstellen;596
21.11.2;Literatur;601
21.12;Sport;602
21.12.1;Sport;602
21.12.2;Auswirkungen sexueller Gewalt auf die Körper- und Bewegungsentwicklung von Frauen;602
21.12.3;Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen im Sport;604
21.12.4;Sport als Männerdomäne;606
21.12.5;Sexuelle Gewalt gegen Jungen und die Sozialisation von „Männlichkeit“ im Sport;606
21.12.6;Literatur;607
21.13;Staatliches Wächteramt;608
21.13.1;Staatliches Wächteramt;608
21.13.2;Grundsätzliche Bedeutung;608
21.13.3;Staatliches Wächteramt und Elternrecht;608
21.13.4;Träger des Wächteramtes;609
21.13.5;Funktionen des Wächteramtes;609
21.13.6;Voraussetzungen für die Aktualisierung des Wächteramtes;610
21.13.7;Modalitäten und Kautelen des staatlichen Wächteramtes;610
21.13.8;Konkretisierungen des Staatlichen Wächteramtes;610
21.13.9;Literatur;611
21.14;Staatsanwaltschaft;612
21.14.1;Staatsanwaltschaft;612
21.14.2;Literatur;616
21.15;Strafanzeige/Anzeigepflicht;616
21.15.1;Strafanzeige/Anzeigepflicht;616
21.15.2;Literatur;620
21.15.3;Literaturempfehlungen;621
21.16;Strafverfahren;621
21.16.1;Strafverfahren;621
21.17;Strafvollzug;625
21.17.1;Strafvollzug;625
21.17.2;Literatur;629
21.17.3;Weitere Literatur;629
21.18;Strafvorschriften gegen sexuellen Missbrauch (§§ 174 bis 184c StGB);630
21.18.1;Strafvorschriften gegen sexuellen Missbrauch (§§ 174 bis 184c StGB);630
21.18.2;Literatur;632
21.19;Supervision;632
21.19.1;Supervision;632
21.19.2;Supervision als Krisenintervention;632
21.19.3;Unbewusste Prozesse in Team und Einrichtung;633
21.19.4;Professionelle Anforderungen und Anregungen an Teams, Einrichtungen, Supervisor( inn) en;635
21.19.5;Literatur;637
21.20;Systemische Erklärungsansätze zum Sexuellen Missbrauch;637
21.20.1;Systemische Erklärungsansätze zum Sexuellen Missbrauc;637
21.20.2;Literatur;640
21.21;Systemische Therapieansätze bei der Arbeit mit sexueller Gewalt;640
21.21.1;Systemische Therapieansätze bei der Arbeit mit sexueller Gewalt;640
21.21.2;Theoretischer Hintergrund;640
21.21.3;Die Entwicklung systemischer Beratung und Therapie bei sexuellem Missbrauch;641
21.21.4;Systemische Methoden;642
21.21.5;Konzepte zur Therapie bei sexuellem Missbrauch;643
21.21.6;Familienorientierte Therapie;643
21.21.7;Therapie mit Opfern;645
21.21.8;Tätertherapie;646
21.21.9;Literatur;646
22;T;648
22.1;Täterbehandlung;648
22.1.1;Täterbehandlung;648
22.1.2;Vorbemerkungen;648
22.1.3;Tradierte Defizite in Wissenschaft und Praxis der Täterbehandlung;649
22.1.4;Gegenwärtige Tendenzen der Sexualtäterbehandlung;651
22.1.5;Zusammenfassung;653
22.1.6;Literatur;654
22.2;Tätergespräch;655
22.2.1;Tätergespräch;655
22.2.2;Voraussetzungen für ein Gespräch;656
22.2.3;Vorbereitung der Beraterin/des Beraters;657
22.2.4;Das Gespräch;658
22.2.5;Das Gespräch als diagnostische Möglichkeit nutzen;659
22.2.6;Warum kommen Täter zu einem solchen Gespräch?;660
22.2.7;Gefahren eines solchen Gesprächs;660
22.2.8;Literatur;661
22.3;Täterprävention;662
22.3.1;Täterprävention;662
22.3.2;Inhalte der Täterprävention;662
22.3.3;Bedingungen für die täterpräventive Arbeit;664
22.3.4;Literatur;665
22.4;Täterprävention und männliche Sozialisation;666
22.4.1;Täterprävention und männliche Sozialisation;666
22.4.2;Ergebnisse einer Studie des Deutschen Jugendinstituts;666
22.4.3;Von klein auf gelernt;667
22.4.4;Sexualaufkl‰rung durch Pornographie;667
22.4.5;Funktionalisierung von Sexualität;668
22.4.6;Täterprävention durch Veränderung des Männlichkeitsverständnisses;669
22.4.7;Literatur;671
22.5;Täterstrategien und Prävention;673
22.5.1;Täterstrategien und Prävention;673
22.5.2;Systematische Verstrickung der Kinder;673
22.5.3;Gefährdungsfaktoren für Kinder;674
22.5.4;Strategien der sexuellen Annäherung;675
22.5.5;Lange Planung und Dauer des Missbrauchs im sozialen Nahraum;675
22.5.6;Schlussfolgerungen für die Prävention;676
22.5.7;Literatur;679
22.6;Traditionelles Ursachenverständnis;679
22.6.1;Traditionelles Ursachenverständnis;679
22.6.2;Literatur;683
22.7;Trauma;684
22.7.1;Trauma;684
22.7.2;Traumatisierungen durch sexuelle Reize;684
22.7.3;Traumatisierungen der Sexualität durch nicht sexuelle Reize;686
22.7.4;Literatur;686
22.8;Trennung und Scheidung, Regelung der elterlichen Sorge und des Umgangs bei sexuellem Missbrauchsverdacht;687
22.8.1;Trennung und Scheidung, Regelung der elterlichen Sorge und des Umgangs bei sexuellem Missbrauchsverdacht;687
22.8.2;Einführung;687
22.8.3;Zum Stand der Diskussion;691
22.8.4;Fazit;692
22.8.5;Literatur;694
23;U;695
23.1;Umstände;695
23.1.1;Umstände;695
23.1.2;Bekanntschaftsgrad zwischen Kindern und Tätern;695
23.1.3;Art und Dauer des sexuellen Missbrauchs;695
23.1.4;Alter der Kinder;696
23.1.5;Alter der Täter;696
23.1.6;Geschlecht der Täter;697
23.1.7;Familiale Situation der sexuell missbrauchten Mädchen und Jungen;697
23.1.8;Literatur;697
24;V;698
24.1;Väter;698
24.1.1;Väter;698
24.1.2;Literatur;701
24.2;Verdrängung;701
24.2.1;Verdrängung;701
24.2.2;Begriffsbestimmungen;701
24.2.3;Verdrängter sexueller Missbrauch und Wiedererinnerung;703
24.2.4;Literatur;706
24.3;Verführungstheorie;707
24.3.1;Verführungstheorie;707
24.3.2;Was ist die Verührungstheorie?;707
24.3.3;Freuds Gründe für den Widerruf der Verführungstheorie;708
24.3.4;Kritik an Freud und seinem Widerruf der Verführungstheorie;708
24.3.5;Verteidigung Freuds durch Psychoanalytiker/innen;709
24.3.6;Blinde Flecken der „Verteidiger“ Freuds;711
24.3.7;Fazit;711
24.3.8;Literatur;712
24.4;Vergewaltigung;713
24.4.1;Vergewaltigung;713
24.4.2;Begriffsbestimmung;713
24.4.3;Veröffentlichungsbereitschaft und Häufigkeit von Vergewaltigungen;714
24.4.4;Anzeigebereitschaft und Sanktionsrisiko der Täter;715
24.4.5;Vergewaltigung als psychisches Trauma;716
24.4.6;Bewältigungsprozesse nach einer Vergewaltigung;718
24.4.7;Literatur;719
24.5;Verhaltenstherapie;721
24.5.1;Verhaltenstherapie;721
24.5.2;Einleitung;721
24.5.3;Therapeutisches Vorgehen;722
24.5.4;Resümee;726
24.5.5;Literatur;726
24.6;Vernachlässigung;728
24.6.1;Vernachlässigung;728
24.6.2;Definition, Daten, Zahlen und Fakten;728
24.6.3;Risikofaktoren;729
24.6.4;Folgen;730
24.6.5;Familiale Hintergründe;731
24.6.6;Hilfen;732
24.6.7;Literatur;733
24.7;Vernehmung von Kindern;733
24.7.1;Vernehmung von Kindern;733
24.7.2;Rechtliche Rahmenbedingungen;733
24.7.3;Gestaltung der Vernehmung unter dem Aspekt des Zeugenschutzes;735
24.7.4;Gestaltung der Vernehmung unter dem Aspekt des Beweiswertes;737
24.7.5;Literatur;739
24.8;Videoaufzeichnungen;740
24.8.1;Videoaufzeichnungen;740
24.8.2;Rechtliche Rahmenbedingungen;740
24.8.3;Technische Umsetzung;743
24.8.4;Eignung der Videotechnik als Maßnahme des Opfer-/Zeugenschutzes;744
24.8.5;Literatur;745
25;W;746
25.1;Weibliche Sozialisation;746
25.1.1;Weibliche Sozialisation;746
25.1.2;Literatur;751
26;Z;752
26.1;Zeugenbegleitprogramm für Kinder im Strafverfahren;752
26.1.1;Zeugenbegleitprogramm für Kinder im Strafverfahren;752
26.1.2;Zur Situation kindlicher Zeugen und Zeuginnen in Strafverfahren;752
26.1.3;Theoretischer Hintergrund des Zeugenbegleitprogramms;753
26.1.4;Ablauf und Inhalt der Begleitung kindlicher Zeugen und Zeuginnen;754
26.1.5;Vorbereitung auf die Hauptverhandlung;755
26.1.6;Begleitung während der Hauptverhandlung;757
26.1.7;Nachbesprechung;758
26.1.8;Rahmenbedingungen;758
26.1.9;Zur Wirkung von Zeugenbegleitung bei kindlichen und jugendlichen Zeuginnen;759
26.1.10;Resümee;759
26.1.11;Literatur;760
26.2;Zeuginnen und Zeugen;761
26.2.1;Zeuginnen und Zeugen;761
26.2.2;Vor der Hauptverhandlung …;762
26.2.3;Während der Hauptverhandlung...;763
26.2.4;Nach der Hauptverhandlung …;765
26.2.5;Literatur;766
26.2.6;Literaturempfehlungen;767
27;Autorenregister;769
28;Sachregister;783


(S. 76-78)



Insbesondere in den USA, aber auch in Deutschland, haben wieder entdeckte Erinnerungen von Erwachsenen an sexuellen Missbrauch in der Kindheit für erregte öffentliche Diskussionen gesorgt. Sich falsch beschuldigt fühlende Eltern haben Gruppen wie die „False Memory Syndrome Foundation" gegründet. Ihr Ziel ist es, Eltern zu helfen, die von ihren erwachsenen Kindern des sexuellen Missbrauchs auf Grund von im Rahmen einer Therapie wieder gefundenen Erinnerungen beschuldigt wurden. Diese Gruppen werden argumentativ von prominenten Wissenschaftlern und Publizisten unterstützt.

Sie bewerten solche Erinnerungen entweder als Hirngespinste von verwirrten oder rachsüchtigen Frauen und Männern oder als Suggestionen durch übereifrige oder schlecht ausgebildet Therapeutinnen und Therapeuten. Als Ursachen für falsche Erinnerungen kritisieren sie zudem bestimmte Ratgeberliteratur für Opfer sexuellen Missbrauchs und reißerisch aufgemachte Medienberichte. Ihre Kritik beruht auf spektakulären Gerichtsverhandlungen und auf Ergebnissen von Laboruntersuchungen, die gezeigt haben, dass man Erinnerungen an traumatische Erfahrungen suggerieren bzw. Teile der Erinnerungen manipulieren kann (z. B. Wakefield & Underwager 1992; Tavris 1994; Loftus & Ketcham 1995; Lindsay & Read 1994; Yapko 1996).

Auf der anderen Seite stehen Forscher und Autoren, die wieder entdeckte Erinnerungen für weitgehend authentisch halten. Sie entgegnen der Kritik, dass man in Laboruntersuchungen traumatische Erfahrungen nicht nachstellen könne und deshalb die Ergebnisse nicht auf die Realität übertragbar seien. Außerdem bewiesen Untersuchungen, dass man zwar Details einer Erinnerung durch Suggestionen manipulieren kann, der Kern der Erinnerung davon aber relativ unberührt bleibt (z.B. Herman 1994; Terr 1995; Williams 1994a und b, 1995; Elliott 1997; Epstein & Bottoms 1998; Hopper 1999). Beide Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Dadurch hat sich die Debatte um die wieder entdeckten Erinnerungen von einer wissenschaftlichen Kontroverse in einen politisch motivierten Schlagabtausch verwandelt, in dem jedes Forschungsergebnis scharf kritisiert und extrem kontrovers diskutiert wird. Eine Versachlichung dieser Diskussion ist im Sinne der Betroffenen dringend geboten.

Im Folgenden werden die vorliegenden Untersuchungsergebnisse zu vier zentralen Fragestellungen referiert:

1. Wie häufig ist es, keine Erinnerungen an sexuellen Missbrauch zu haben?
2. Wie kommt es zu wieder entdeckten Erinnerungen und welche Rolle spielen Therapeutinnen und Therapeuten dabei?
3. Wie häufig sind Falschbeschuldigungen auf Grund wieder entdeckter Erinnerungen?
4. Welche Prozesse sind dafür verantwortlich, wenn sich ein Mensch nicht an den sexuellen Missbrauch erinnern kann?

Zur Häufigkeit fehlender Erinnerungen an sexuellen Missbrauch

Seit 1987 sind über 30 Untersuchungen zur Frage der Häufigkeit fehlender Erinnerungen an sexuellen Missbrauch durchgeführt worden – der Großteil davon in den USA. Die Studien zeigen unabhängig von der Art der Stichprobe und ihrer Methodik durchgängig, dass sich ein Teil der Betroffenen längere Zeit ihres Lebens nicht an den Missbrauch erinnern können.

Die Rate derer, die Fragen wie „Gab es eine Zeit in Ihrem Leben, in der Sie sich nicht an den Missbrauch erinnert haben" mit „ja" beantworten, schwankt dabei allerdings erheblich. In den Studien, die auf klinischen Stichproben beruhen, pendelt sie zwischen 19% und 64%. So fanden Judith Lewis Herman und Emily Schatzow (1987), dass sich von 53 Frauen aus einer Kurzzeittherapiegruppe für Inzestopfer 64% nicht immer an den sexuellen Missbrauch erinnern konnten. John Briere und Jon Conte (1993) untersuchten 450 Erwachsene in therapeutischer Behandlung. 59,3% von ihnen konnten sich in ihrem Leben zumindest phasenweise nicht an den sexuellen Missbrauch erinnern.

Relativ unbekannt ist, dass Elizabeth Loftus, die Verdrängung und wieder entdeckte Erinnerungen als Unsinn bezeichnet hat, selbst eine Untersuchung zu dieser Frage durchgeführt hat. Gemeinsam mit S. Polonsky und M. T. Fullilove hat sie 105 Frauen, die wegen Drogenabhängigkeit in Behandlung waren, untersucht. 54% der Frauen berichteten, sie seien als Kinder sexuell missbraucht worden. 19% dieser Frauen gaben an, dass sie sich zeitweise nicht an den Missbrauch erinnern konnten, die Erinnerung dann aber zurückgekehrt sei (Loftus, Polonsky & Fullilove 1994).



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