Krüers / Mynd / Able | Falling For A Champion: 3 Bände in einem Bundle! | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 1268 Seiten

Krüers / Mynd / Able Falling For A Champion: 3 Bände in einem Bundle!

Basketball, Boxen und Eishockey - Knisternde Sports Romance Standalones mit Suchtfaktor
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-646-61266-0
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Basketball, Boxen und Eishockey - Knisternde Sports Romance Standalones mit Suchtfaktor

E-Book, Deutsch, 1268 Seiten

ISBN: 978-3-646-61266-0
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



NIEDRIGER EINFÜHRUNGSPREIS NUR FÜR KURZE ZEIT! Basketball, Boxen und Eishockey - Ob auf dem Feld oder im Ring, hier kann man sich nur verlieben! Lexis Able  »Running Back To You« **Lass dich fallen. Er wird dich auffangen.** Panikattacken, Angstzustände, Unsicherheit - Lucas Leben ist geprägt von den unsichtbaren Narben, die ein einstiger Autounfall hinterlassen hat. Um diesen im wahrsten Sinne des Wortes davonzurennen, konzentriert sie sich auf den Laufsport, wofür sie sogar ein Stipendium erhält. Wem Luca allerdings nicht davonlaufen kann, ist Brayden, Mitbewohner ihres Bruders und begnadeter Eishockeyspieler. Stück für Stück lässt Luca diesen charmanten Sportler in ihr Leben und erlaubt ihm und sich Gefühle zu entwickeln. Denn obwohl es ihm verboten wurde, kann Brayden sich nicht von Luca fernhalten. Zu sehr erinnert sie ihn an jemanden aus seiner Vergangenheit ...   Elina Krüers »Not Just A Rebound« **Spiel dich in mein Herz** Kayla führt auf den ersten Blick das perfekte Leben: Sie hat reiche Eltern, studiert Jura in Yale und erhält alles, was sich eine junge Frau nur wünschen kann. Doch der Schein trügt, denn sie ist so sehr in die Netze ihrer machthungrigen Familie verstrickt, dass sie kaum noch Luft bekommt. Nur ihre Liebe zum Basketball lässt sie manchmal frei und unbeschwert fühlen. Als sie auf den talentierten Basketballspieler Jordan trifft, gerät ihre Welt aus den Fugen. Er schafft es, ihr das Leben aus ganz anderen Blickwinkeln zu zeigen und die Grenzen des Möglichen neu zu definieren. Wenn da nur nicht Kaylas Familie wäre ... Abella Mynd »Never Stop Fighting For Us« **Trau dich ins Cold Cage** Neue Stadt, neues Glück? Diese Hoffnung hegt Aria, als sie nach Seattle zieht. Um sich über Wasser zu halten, fängt sie kurzerhand bei einem berüchtigten Fightclub als Barkeeperin an. Nacht um Nacht finden dort spektakuläre Käfigkämpfe statt, die Aria den Atem rauben - erst vor Fassungslosigkeit, dann aber fasziniert sie der Sport immer mehr. Besonders von Leander Black, dem Ausnahmetalent der Szene, kann sie den Blick nicht lösen. Schnell muss sie feststellen, dass er nicht nur im Kampf schonungslos sein kann, denn die beiden liefern sich immer wieder hitzige Schlagabtausche. Aria kann den arroganten Kämpfer nicht ausstehen, bis ausgerechnet Leander es ist, der ihr in einer aussichtslosen Situation seine Hilfe anbietet ... //Alle Bände in dieser E-Box sind einzelns lesbar.//

Elina Krüers denkt schon seit früher Kindheit in Geschichten und hat eigentlich immer etwas zum Schreiben dabei. Sie arbeitet im öffentlichen Dienst und wenn sie nicht gerade über Rechtsgutachten brütet, steckt sie wahrscheinlich in mehr oder weniger sauberen Laufsachen. Als begeisterte Sportlerin fasziniert sie die Welt des Leistungssports, die ihr ständig neue Ideen für tiefgründige, mitreißende und humorvolle Liebesgeschichten liefert.
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Kapitel 1


Luca

Schritt. Schritt. Blick nach vorne. Wieder auf die Füße. Schritt. Schritt. Schritt. Ich schaue nach oben und keuche angesichts des immer noch steiler werdenden Trails ermattet auf. Feines Geröll macht den lehmigen Weg zu einem rutschigen Untergrund und ich sehne mich nach dem festen Waldboden, den ich schon kurz nach Tagesanbruch hinter mir gelassen habe. Die tiefstehende Morgensonne blendet meine Augen und ich muss den Kopf senken. Nur vereinzelt wachsen noch Bäume in dieser Höhe, der steinige Boden macht es ihnen schwer, die Wurzeln zu verankern. Dennoch ragen immer wieder kleine, unförmige Fichten aus den Felsvorsprüngen und unterbrechen mit ihrem Mattgrün das ewige Grau oberhalb der Waldgrenze.

Die Kraftreserven habe ich längst aufgebraucht und einzig der starke Wille treibt mich Schritt für Schritt weiter dem Berggipfel entgegen. Ich werde durchhalten. Es ist ein Berglauf wie viele zuvor, und doch ist der heutige ein ganz besonderer.

Es ist der letzte.

Meine Finger sind eiskalt und der Sauerstoffmangel lässt sie taub pulsieren, aber ich renne weiter. Ich gebe nicht auf. Kämpfe gegen mich selbst. Weil es das letzte bisschen Selbstkontrolle ist, das mir mein Leben gelassen hat.

Ich brauche diese Kontrolle mehr als alles andere. Schon lange hat sich niemand mehr die Mühe gemacht, hinter meinen scheinbaren Ehrgeiz zu blicken. Für die Menschen hier in Northwood zählen nur meine Erfolge für unser Leichtathletikteam. Sie vergessen meine Vergangenheit und das schwache, zurückgezogene Mädchen, das hinter den aufgelisteten Titeln im Sportteil der Regionalzeitung steckt. Aber wenn Pokale und Medaillen die Leute von dem zerbrochenen Teil in mir ablenken, soll es mir recht sein. Zumindest kann ich mit dem Sportstipendium den drei Menschen in meinem Leben folgen, die mich wirklich kennen. Und die trotzdem an meiner Seite bleiben.

Ich nehme kaum die weißen Veilchen am Wegrand wahr, die hier in Northwood überall zu finden sind und jedes Stückchen Erde nutzen, um zu wachsen. Nicht mehr lange, und sie sind verblüht. Die Temperaturen sinken Tag für Tag und die ersten Blätter des Zuckerahorns im Tal beginnen bereits mit ihrem magischen Wandel in ein feuriges Blätterdach. Früher habe ich die größten Blätter mit Mom zu einer Kette gefädelt und sie über den Kaminsims im Wohnzimmer gespannt. Die Erinnerung macht mich wehmütig. Ich werde sie und Dad vermissen, aber es ist an der Zeit, zu gehen.

Während der letzten Schritte über kantigen Stein muss ich vor Erschöpfung meine Hände auf die Knie stemmen und verfluche meine Sturheit. Die Trekkingstöcke würden mir diesen Aufstieg wohl erleichtern, aber sie liegen seit meinem neunzehnten Geburtstag vor ein paar Wochen verpackt im Kleiderschrank. Nicht einmal die dicken Wurzeln nehme ich zur Hilfe, die zwischen trockenem Gras in den Pfad hereinbrechen, um mich das letzte Stück hochzuziehen. Begleitet von einem vermutlich ziemlich unschönen Laut, wuchte ich mich über den kleinen Felsabsatz und ziehe frische Luft in meine Lungen. Nur langsam schaffe ich es, meine Atmung so weit zu beruhigen, dass ich meinen Kopf heben und mich umschauen kann.

Nichts an diesem Aufstieg lässt die sanfte Wiese erahnen, die sich wie ein grüner Teppich vor mir ausbreitet und die riesige, schroffe Bergspitze in der Mitte einrahmt. Wunderschön und einsam.

Keuchend stehe ich auf und taumle wenige Schritte darauf zu. Mit ihren aufragenden Kanten erinnert der Felsen so offensichtlich an ein Ahornblatt, dass er den Namen Maple Top wirklich verdient. Unter mir reicht der Wald in üppigen Hügeln bis ins Tal und ich genieße die Weite, die mich von der Realität trennt. Ein Hauch der Zufriedenheit ergreift mich und ich drehe mich mit ausgestreckten Armen im Kreis. Die kühle Luft streichelt über meine nasse Haut und ein seltenes Glücksgefühl erwacht in meinem Inneren. Ich habe es geschafft. Bis hierher. Ich alleine.

Meine Knie zittern so stark, dass ich mich in das Gras setze. Die spätsommerlichen Temperaturen werden den Boden erst um die Mittagszeit aufwärmen und ich spüre bereits die Kälte, die durch meine verschwitzte Kleidung dringt. Es ist mir egal. Ich habe mir vorgenommen, es zu genießen. Ein letztes Mal, bevor ich mich meiner Zukunft stelle. Ich kehre Northwood und meiner Vergangenheit den Rücken und flüchte in die Anonymität tausender Studierender an der Vancouver University.

Außer dem Vogelgezwitscher und den sanften Geräuschen des leichten Windes höre ich nichts. Ich werde die Berge hier vermissen, in denen es nur mich und die Stille um mich herum gibt. Keine Angst. Keine Schatten. Keine Dämonen.

Mit geschlossenen Augen lege ich mich nach hinten in das piksende Gras und versuche, diesen perfekten Moment festzuhalten. perfekt. Für mich gibt es keine perfekten Momente mehr, nicht seit damals.

Das Vibrieren meines Telefons reißt mich aus den Gedanken und ich setze mich viel zu hastig auf. Ein heftiger Schwindel ergreift mich, der Schlafmangel der letzten Wochen hat seine Spuren hinterlassen. Ich massiere kurz meine Schläfen, bis sich der Schwindel legt, und ziehe dann das Telefon aus dem Sportgurt.

Die eingegangene Nachricht bringt mich zum Lächeln.

Sander: Rate mal, wer schon 194 Meilen gefahren ist? Halbzeit – mhm, ich kann die Schokolade schon schmecken …

Sander und ich haben gewettet, dass er es nicht schafft, vor Mittag in Northwood zu sein. Der Einsatz unserer Wetten ist seit Jahren der gleiche und da Sander Schokolade maximal halb so gern mag wie ich, muss es sein Siegeswille gewesen sein, der ihn in Vancouver in den frühen Morgenstunden aus dem Bett getrieben hat. So oder so rechne ich ihm hoch an, dass er für mich auf sein geliebtes Ausschlafen am Wochenende verzichtet hat.

Allein die Vorfreude auf ihn gibt mir die Energie, mich von allem loszureißen, was mir so vertraut ist. Die Berge und die Gewissheit, dass die Welt hier oben ihre eigenen unantastbaren Regeln hat. Freiheit, die nicht deiner Vergangenheit unterliegt, sondern einzig und allein davon abhängt, wie du dich in der Natur zurechtfindest. Nur dein Wissen und deine Erfahrung schützen dich.

Egal, wer du sonst bist oder sein musst.

Ich atme tief ein und verinnerliche den erdigen Geruch und das Kreischen des Adlers, der über mir weite Bahnen zieht. Erinnerungen für dunkle Momente, in denen ich diese Zusprache brauche.

Mit einem kräftigen Zug schnüre ich den Schnellverschluss meiner Schuhe zum Bergablaufen enger und fokussiere mich jetzt auf den unebenen, zerklüfteten Weg vor mir. Ein Sturz und eine Verletzung könnten meine Studienpläne auf einen Schlag zunichtemachen. Die einzige Perspektive, die mir bleibt, ist unabdingbar an das Laufen gebunden.

Für den Weg ins Tal lasse ich mir heute Zeit. Immer wieder schlage ich kleine Umwege ein und bleibe hinter der Waldgrenze, um die Natur so lange wie möglich auszukosten.

Erst zwei Querstraßen vor unserem Haus wechsle ich auf den breiten Gehweg und anstatt meinen Puls im Normalbereich zu halten, sprinte ich mit gesenktem Kopf nach Hause. Obwohl ich die Bewohner von Northwood kenne, fällt es mir schwer, mich auf Gespräche mit ihnen einzulassen.

Unser Vorgarten ist der einzige in der Straße, der keinen perfekt gepflegten Rasen hat. Ich liebe das hohe Gras und die Wildblumen, die den gepflasterten Zugang zum Haus auf den ersten Blick verbergen, und selbst unter unserem Türschild hängt ein Kranz aus getrockneten Blumen.

Leise schließe ich die Haustür, streife die Schuhe ab und trete aus dem Windfang. Auf Zehenspitzen schleiche ich den Gang entlang, vorbei an der Küche, aus der ich das Klappern von Geschirr höre. Außerhalb der Skisaison haben Mom und Dad viel freie Zeit. Sie kochen gemeinsam, kümmern sich um das Gemüsebeet oder machen diese riesigen Puzzles mit Naturbildern, die sie dann stolz in der Skischule aufhängen. Seit feststeht, dass ich Sander, Mason und Chase nach Vancouver folge, wollen sie mich in alle ihre Aktivitäten einbinden. Und alles, was ich will, ist, alleine zu sein.

Deshalb weiß ich genau, an welchen Stellen die Holztreppe knarzt und wie ich die besagten Stellen überspringen kann, um ungesehen in den ersten Stock zu kommen.

In meinem Zimmer schiebe ich erschöpft die beiden Kleiderstapel, die ich noch einpacken muss, zur Seite und sinke auf das Bett. Meine Beine schreien nach einem entlastenden Stretching, aber alles, was ich mache, ist, mich rücklings auf die Matratze fallen zu lassen und die Müdigkeit zu begrüßen, die mich überkommt.

»Dachte ich mir doch, dass ich was gehört habe.«

Langsam hebe ich meinen Kopf und sehe Dad durch einen kleinen Türspalt spähen. Ich war nicht leise genug. Er tritt durch die Tür und mustert mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. Sein dunkler Vollbart erscheint mit jedem Tag noch dichter. Nur schwer kann ich unter seinem dichten Bart sein liebevolles Lächeln erkennen.

»Darf ich?«, fragt er und zeigt auf mein Bett.

Ich nicke, richte mich auf und rücke an die Kante, um Platz für ihn zu machen. Dad setzt sich zu mir. Der große Abstand, den er dabei zwischen uns lässt, ist kein Zufall. Mindestens drei Handbreit. Drei Handbreit, die ich früher gebraucht habe, um ruhig zu bleiben. Kein Hautkontakt. Weil er geschmerzt hat....



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