Kuhl Spirituelle Intelligenz
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-451-80697-1
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Glaube zwischen Ich und Selbst
E-Book, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 151 mm x 227 mm
ISBN: 978-3-451-80697-1
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Julius Kuhl entwickelt eine Persönlichkeitstheorie, der es gelingt, die Kluft zwischen Religion und naturwissenschaftlich orientierter Psychologie zu überwinden. In ihr sind intuitive Erfahrung und analytisches Denken verbunden zu einer spirituellen Intelligenz. Die gegenüber der ersten Auflage unter dem Titel „Der kalte Krieg im Kopf“ durchgesehene und erweiterte Neuausgabe untersucht die Grenzen des analytischen Verstandes und zeigt zugleich die enorme Intelligenz intuitiver Erkenntnisformen, insbesondere der intuitiven Weisheiten der christlichen Religion. Sie ist ein „Musterbeispiel des Dialogs … zwischen Naturwissenschaft und Glaube“ (Schulz von Thun).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Geleitwort;8
2;Vorwort zur 1. Auflage;12
3;Vorwort zur 2. Auflage;14
4;Inhalt;18
5;Einleitung;22
6;Kapitel 1: Psychologie und Religion;36
6.1;Eine erste Annäherung: Beginnt das Jenseits bereits an den Grenzen des Ich?;43
6.2;Psychologie und Mystik: Drei Wege zu Gott (und zum Selbst);49
6.3;Willensfreiheit: Funktionsanalytische Klärung eines alten Dilemmas;52
6.4;Funktionsanalyse der Seele: Nihilismus durch die Hintertür?;58
6.5;Fakten, Fakten, Fakten;61
6.6;Ein erster Schritt zur systemischen Intelligenz: Vom Nur zum Auch;64
6.7;Überzeugungen: Vom Inhalt zur Form;68
6.8;Ursachen- versus wirkungsorientierte Funktionsanalyse;71
6.9;Psychologie und Religion: Regression als gemeinsamer Ausgangspunkt;74
7;Kapitel 2: Vom Glauben zum Wissen;94
7.1;Jungs »Psychologie und Religion«;94
7.2;Ein neuer Zugang: Psychologie der Religiosität;98
7.2.1;Darf man mit der Seele experimentieren?;101
7.2.2;Reduktionismus: Risiken psychologischer Erklärungen;102
7.2.3;Psychologie: Brücke zwischen Intellekt und ganzheitlicher Erfahrung?;103
7.3;Wissenschaft: Analytische Bestätigung der nichtanalytischen Intelligenz?;106
7.3.1;Neurobiologie: Denkende Intelligenz funktioniert anders als fühlende Intelligenz;111
7.3.2;Vom Fühlen zum Handeln: »Es gibt nichts Gutes, außer man tut es«;118
7.3.3;Selbstentwicklung: Angstbewältigung und persönliche Reifung;122
7.4;Personale Liebe;126
7.4.1;Passive Liebe: Wärme, Wahrhaftigkeit, Verstehen;127
7.4.2;Aktive Liebe: Trost, Ermutigung, Vergebung;134
7.4.3;Heilende Liebe: Hierarchie, Armut, Demut;137
7.4.4;Göttliche Liebe: Extrapolation menschlicher Erfahrung;142
8;Kapitel 3: Ursachen und Folgen der epistemischen Apartheid;150
8.1;Gott und Gehirn: Vom epistemischen Chauvinismus zum »herrschaftsfreien« Dialog der Erkenntnissysteme;156
8.2;Folgen der epistemischen Apartheid: Selbstschwäche, Machtaversion und globale Ohnmacht;165
9;Kapitel 4: Persönlichkeit entsteht aus vier Erkenntnissystemen;176
9.1;Vier Erkenntnissysteme;179
9.1.1;Beibehalten schwieriger Absichten: Das Intentionsgedächtnis (IG);179
9.1.2;Umsetzen eigener Absichten: Das Intuitive Verhaltenssteuerungssystem (IVS);181
9.1.3;Die Weiten des intelligenten, »fühlenden« Unbewussten: Das Extensionsgedächtnis (EG);184
9.1.4;Stabile Erkenntnis durch Dekontextualisierung: Das Objekterkennungssystem (OES);188
9.2;Erste Modulationsannahme (1. MA): Positiver Affekt bahnt den Willen (IG);190
9.3;Zweite Modulationsannahme (2. MA): Negativer Affekt hemmt das integrierte Selbst (EG);194
9.4;Affektregulation: Voraussetzung für Willenskraft und Selbstwerdung;197
9.4.1;Selbstmotivierung: Kraft zum Handeln erfordert den Systemwechsel (IG ? EG);197
9.4.2;Selbstberuhigung: Selbstentwicklung erfordert den Systemwechsel (OES ? EG);198
9.5;Entwicklung: Persönliche Begegnung, Verstehen und Akzeptanz;200
9.6;Besonderheiten der PSI-Theorie;201
9.7;Ich und Selbst: Illustration der beiden Verarbeitungsformen;205
9.8;Das Dilemma der Vermittlung des Glaubens;209
9.9;Typologie: Respekt durch Anerkennen und Verstehen;212
10;Kapitel 5: Vom Wissen zum Glauben;218
10.1;Ich hab mich mal mit dem Christkind unterhalten …;219
10.2;Psychologie des Betens;224
10.3;(Neuro-) Psychologie des Vaterunsers;232
10.3.1;Vater unser im Himmel;237
10.3.2;Geheiligt werde Dein Name;241
10.3.3;Dein Reich komme;244
10.3.4;Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden;251
10.3.5;Unser tägliches Brot gib uns heute;256
10.3.6;Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern;260
10.3.7;Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen;270
10.4;Von der Unterscheidung der Geister zum Credo: Wann pervertiert Gutes zum Schlechten?;282
11;Kapitel 6: Die Person im Fokus von Psychologie und Religion;288
11.1;Kierkegaards Kritik des analytischen Erklärens religiöser Gefühle;290
11.2;Ich fühle, also bin ich?;298
11.3;Kulturunterschiede: Zwei Formen von Intuition;304
11.4;Zusammenfassung und Ausblick: Was wird aus Kirche, Religion, Gesellschaft?;314
12;Literatur;322
13;Über das Buch und den Autor;330




