Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, Band Band 229, 400 Seiten
Kwaschik Der Griff nach dem Weltwissen
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-647-35596-2
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Zur Genealogie von Area Studies im 19. und 20. Jahrhundert
E-Book, Deutsch, Band Band 229, 400 Seiten
Reihe: Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft
ISBN: 978-3-647-35596-2
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Dr. Anne Kwaschik ist Inhaberin der Professur für Wissensgeschichte an der Universität Konstanz.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1;Title Page;4
2;Copyright;5
3;Table of Contents;6
4;Body;10
5;1. Einleitung;10
5.1;1.1 Der Griff nach dem Weltwissen. Area Studies als Konzept;10
5.2;1.2 Die Verwissenschaftlichung des Kolonialen;15
5.3;1.3 Phasen der Entwicklung und Struktur des Buchs;21
6;2. »La colonisation est une science qui ne s’improvise pas.« Die Verwissenschaftlichung des Kolonialen im imperialen Zeitalter;30
6.1;2.1 Auf der Suche nach einer »Kolonistik«. Debatten und Institutionen in Westeuropa;32
6.1.1;2.1.1 Die koloniale Wende der 1880er und 1890er Jahre;32
6.1.2;2.1.2 Kolonisierung als Wissenschaft. Die Entstehung eines internationalen Kommunikationszusammenhangs;39
6.1.3;2.1.3 Die Ausbildung der Beamten und Verwalter. Das Moment der Nationalisierung in Belgien und Frankreich;47
6.1.4;2.1.4 Prinzipien der Kolonisierung, Module der Ausbildung und der Mythos des englischen Modells;56
6.1.5;2.1.5 Von der Sprachausbildung zur »Nationenwissenschaft« in Deutschland;65
6.1.6;2.1.6 Die effiziente Neuausrichtung des Empire und die Gründung der School of Oriental Studies (1917);76
6.1.7;2.1.7 Der Körper des Kolonialverwalters. Anthropologische Perspektiven;84
6.2;2.2 Undiszipliniertes Wissen. Die »soziale Seite der Kolonisierung« und die Kartierung der »sogenannten primitiven Gesellschaften«;94
6.2.1;2.2.1 Koloniale Ausbildung und Sozialwissenschaften;94
6.2.2;2.2.2 Der Congrès international de sociologie coloniale zwischen Soziologie, Psychologie und Biologie (1900);100
6.2.3;2.2.3 Ethnologische Ordnungskriterien und Organisationsmodelle;108
6.2.4;2.2.4 Der Fragebogen, die Koordinierung von Beobachtung und die Entstehung von Expertenkulturen;117
6.3;2.3 Kolonialwissenschaftliche Konfigurationen;124
7;3. »Toward total world knowledge, toward cooperative research and the integration of knowledge«. Konstruktionsmechanismen in den USA;128
7.1;3.1 Vom geisteswissenschaftlichen Internationalismus der Zwischenkriegszeit zum Kalten-Kriegs-Konzept;130
7.1.1;3.1.1 Erste Terrainmarkierungen zwischen ACLS und SSRC;130
7.1.2;3.1.2 Der »cultural approach« im Kriegseinsatz;138
7.1.3;3.1.3 Ethnogeographic Board und Office of Strategic Services als Clearingstellen für Konzepte und Netzwerke;147
7.1.4;3.1.4 Nachkriegsdebatten im Zeichen des Modernisierungsparadigmas;153
7.2;3.2 »The parade is on.« Förder- und Lenkungspraktiken in den 1950er Jahren;161
7.2.1;3.2.1 »Pooling of interests«. Die Pionierrolle der Rockefeller Foundation;161
7.2.2;3.2.2 Die Ford Foundation und die zunehmende Nationalisierung;173
7.3;3.3 Der Sozialwissenschaftler als Kolonialverwalter. Die Kritik der 1960er Jahre;183
7.4;3.4 Organisationsformen und Management;193
7.4.1;3.4.1 »Projectitis« und die Effekte der Bundesförderung;193
7.4.2;3.4.2 Teamarbeit und Forschungsplanung. Innenansichten und erste Erfahrungen;203
7.5;3.5 Wissenschaftliche Dekolonisierung und veränderte Fördermechanismen seit den 1970er Jahren;211
7.5.1;3.5.1 »One articulated world problem«. Ford und die Krise der 1970er Jahre;211
7.5.2;3.5.2 Von der Area zur Kontextsensitivität. Reformprojekte des SSRC;220
7.6;3.6 Internationalisierungskonfigurationen;230
8;4. »The new attack«. Area Studies als transatlantisches Kooperationsprojekt in Frankreich und Großbritannien in den 1950er und 1960er Jahren;234
8.1;4.1 Area Studies als Modernisierungsprogramm der Sozialwissenschaften in Frankreich;236
8.1.1;4.1.1 Strategische Positionierungen im Paris der 1950er Jahre;236
8.1.2;4.1.2 Das Salzburg Seminar in American Studies als Modell;245
8.1.3;4.1.3 Programmaufbau an der Sechsten Sektion. Erster Förderantrag 1955;255
8.1.4;4.1.4 Konsolidierung und Profilbildung. Zweiter Förderantrag 1957;266
8.1.5;4.1.5 Projektmanagement der Area Studies und planification der Sozialwissenschaften;276
8.2;4.2 Area Studies als nationales Förderinstrument in Großbritannien;283
8.2.1;4.2.1 Sozialwissenschaftliche Matrix und Kolonialpolitik in den 1940er Jahren;283
8.2.2;4.2.2 »Unworthy of our country and people«. Die Scarbrough Commission (1947);291
8.2.3;4.2.3 Programmaufbau am Royal Institute of International Affairs;301
8.2.4;4.2.4 Area Studies als Projekt. Kommunikationsprobleme und Kritik;307
8.2.5;4.2.5 »Lessons from America«. Rockefeller Foundation und Hayter Committee (1961);314
8.2.6;4.2.6 Die Wirkung des NDEA und das Schwinden des entwicklungspolitischen Konsenses;324
8.3;4.3 Area Studies als »best practice«;331
9;5. Area Studies als Produktivkraft von Wissensgesellschaften im 19. und 20. Jahrhundert;334
10;Danksagung;342
11;Abkürzungsverzeichnis;344
12;Bildnachweis;348
13;Quellen- und Literaturverzeichnis;350
13.1;Unveröffentlichte Quellen;350
13.2;Veröffentlichte Quellen und Literatur;352
14;Register;392




