E-Book, Deutsch, 560 Seiten
L. Homo sapiens' Welt - Unzensiert
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-8280-3607-9
Verlag: Frieling-Verlag Berlin
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Fehlentwicklung des Menschen durch Machtgier und die Sabotage ethischer Werte
E-Book, Deutsch, 560 Seiten
ISBN: 978-3-8280-3607-9
Verlag: Frieling-Verlag Berlin
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Was macht die Menschheit mit ihrer Welt? Diese Frage steht im Mittelpunkt dieser unzensierten Menschheitsanalyse. Hat der technische Fortschritt bei uns Menschen das Bewusstsein für ein Leben im Frieden geweckt oder unseren Respekt vor der Natur und ihren Ressourcen gestärkt? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Der technische Fortschritt erzeugt eine Menschheit, die sich allmächtig fühlt, mit wertvollen Geschenken der Natur verschwenderisch umgeht und durch achtlose Verschmutzung die eigene Lebensgrundlage vernichtet. Warum wir das tun und ob die Machtgier die Hauptursache für die fatale Fehlentwicklung des Menschen und für seine Sabotage wichtiger ethischer Werte sein kann, wird in diesem Werk ergründet und erforscht. Diese spannende und fundierte Analyse, die viele Aspekte des menschlichen Seins und Handelns beleuchtet und sowohl Geschichte, Medizin und Naturwissenschaften als auch Politik, Soziologie, Psychologie und Religion einbezieht, kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen und lädt zum Mitdenken ein.
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KAPITEL 1 ZEITALTER Die menschliche Geschichte
Am Anfang war nur die Natur mit ihren Lebewesen, die gleichberechtigt waren. Niemand weiß genau, wie das erste Leben entstanden ist; ob wir es jemals herausfinden werden, ist ungewiss. Was wir wissen, ist, dass alle Lebewesen inklusive des Menschen ein Teil dieses Ökosystems waren und im Einklang mit der Natur und ihren Gesetzen lebten. Sie alle hatten den gleichen Wissensstand beziehungsweise dieser war bei allen nicht groß, bis sich nach bestimmter Zeit der Mensch vom Rest langsam löste und seinen Wissensstand zu erweitern begann. Doch das Wissen war nicht das Einzige, das die Menschen erweitert haben, zugleich haben sie angefangen ihre Vorstellungskraft zu erweitern, was dazu führte, dass es sehr viele Jahre danach für manch einen sehr schwierig geworden ist zu unterscheiden, was eigentlich Wissen und was eine Vorstellung, Illusion ist. Zu dieser Zeit hat sich kaum jemand vorstellen können, welche Auswirkung diese Entwicklung für die Menschheit und ihre Umwelt in der Zukunft haben würde. Alle Lebewesen hatten damals wie heute ihre Bedürfnisse, sie alle kämpften ums Überleben und hatten das Bedürfnis, sich fortzupflanzen. Das Überleben und Sich fortpflanzen all dieser Lebewesen bilden die Grundlage, die das weitere Bestehen dieses Ökosystems sichert und möglich macht. Natürliche Bedürfnisse, die alle Lebewesen in sich haben, erhalten nicht nur bestimmte Spezies am Leben, sondern auch das, was Leben in so einem großen Universum erst möglich macht – das Ökosystem und seinen Kreislauf. Das Ausfallen dieser Bedürfnisse sowie bestimmte Veränderungen von ihnen können diesem Kreislauf schaden und sein weiteres Bestehen gefährden. Diese natürlichen Bedürfnisse sind Antrieb vom Leben. Grundbedürfnisse sind bei allen Lebewesen durch die ganze Zeit unverändert geblieben, bis auf menschliche Bedürfnisse. Die Menschen haben neue ausgeprägte Bedürfnisse, die sie befriedigen wollen, und sind bereit sehr weit zu gehen, um das auch zu erreichen. Die Befriedigungsart ist durch diese ganze Zeit bis heute bei allen Lebewesen gleich geblieben, nur die Menschen haben diese Grundlagen verändert. Sie haben neue Bedürfnisse und neue Arten sowie Wege, um diese zu befriedigen, und tun das ohne Rücksicht und ohne dabei an die Folgen zu denken, die dadurch entstehen. (Fortsetzung Kapitel Glück) Die Menschen vertreten heute verschiedene Ansichten, wie sie entstanden sind und auf welche Art und Weise sie in der Vergangenheit gelebt haben. Die heutige Zeit ist geprägt von erschütternden Ereignissen und von der Suche nach Antworten auf verschiedenste Fragen, die bislang unbeantwortet geblieben sind. Fragen gibt es viele, doch die Antworten sind oft Ansichtssache und somit unterschiedlich. Die Ansichtssache einzelner Menschen wird durch bestimmte Institutionen und die Gesellschaft selbst beeinflusst und in bestimmten Bereichen sogar bestimmt. Daher ist es wichtiger denn je, dass wir zurückblicken auf unsere Entstehung und unsere Entwicklung, die wir in der Vergangenheit durchgemacht haben. Das ist aus dem Grund wichtig, weil wir dadurch unsere Ansichten und unsere Wahrnehmung korrigieren und besser ausrichten können im Fall, dass diese falsch sind. Unbestrittene Tatsache ist, dass wir ein Teil der Natur sind und ohne sie nicht sein können, so wie sämtliche Lebewesen auf unserem Planeten. Und obwohl alle verfügbaren Fakten darauf hindeuten, dass wir nur ein Teil der Evolution sind, gibt es immer noch bestimmte Institutionen, die – ohne Gegenbeweise liefern zu können – andere Ansichten vertreten und an die Menschen weitergeben. Menschen haben vieles gemeinsam mit wilden Tieren, obwohl sie das gerne leugnen und sich oft etwas anderes einreden. Wir schreiben jetzt das Jahr 2021 und sind an einem Punkt angelangt, wo die menschliche Welt dringend Veränderungen braucht. Wir haben unsere geschriebene Geschichte, doch auch vor Beginn dieser Zählung lebten auf unserem Planeten verschiedene menschliche Völker mit unterschiedlichsten Kulturen und Überzeugungen. Gehören diese nicht auch zu uns Menschen und somit auch zur menschlichen Geschichte? Warum sind diese Kulturen untergegangen, was ist passiert? Wie sehr haben sich diese Völker von heutigen Völkern unterschieden? Ihre Kultur, die Sprache, Überzeugungen sowie Rituale waren anders als diejenigen, die wir heute kennen, doch als Menschen haben sie sich kaum unterschieden von Menschen aus heutiger Zeit. Wie genau ist das gemeint? Sie hatten ihre Bedürfnisse und ihre Arten, wie sie diese zu befriedigen versuchten. Ihre Grundbedürfnisse waren identisch mit Bedürfnissen vom heutigen „modernen“ Menschen. Sie wollten glücklich sein, haben sich weiterentwickelt und sich an die damalige Gesellschaft angepasst. Ebenso wie die Menschen von heute hatten auch sie mit Gefühlen wie Neid, Gier, und Macht zu kämpfen, doch wahrscheinlich nicht im gleichen Ausmaß wie die modernen Menschen. Menschen von heute verfügen über mehr Wissen als die von früher und dennoch glauben sie an bestimmte Überzeugungen, genauso wie es die Menschen von damals getan haben. F 1.1: Wäre es möglich, dass wir die gleichen Fehler machen wie sie damals und wegen dieser Fehler untergehen, genauso wie sie? Vor sehr langer Zeit lebten die Menschen mit den anderen Lebewesen gemeinsam auf eine natürliche Art und hielten sich an die Gesetze der Natur, heute haben sie ihre eigene Welt mit eigenen Gesetzen geschaffen und leben nicht mehr im Einklang mit der Natur und ihren Gesetzen. Begonnen hat diese negative Entwicklung wahrscheinlich zu der Zeit, als wir Menschen gelernt haben, das Feuer zu beherrschen. Durch diese einschneidende Entwicklung in der Evolution von uns Menschen wurde der natürliche Rhythmus durcheinandergebracht, da wir uns mit dem Feuer gegen die Feinde aus der Tierwelt durchsetzen konnten. Gestärkt und furchtlos gewannen wir immer mehr an Macht, bis wir an der Spitze der Hierarchie angelangt waren und nur noch uns selbst als Feinde hatten. F 1.2: Müssen wir uns vor uns selbst fürchten? Am Anfang der Menschheit vor etwa 2,7 Millionen Jahren lebten unsere Vorfahren als Jäger und Sammler in kleinen Gruppen zusammen und ernährten sich mittels der „aneignenden Wirtschaftsweise“ von wilden Pflanzen und den wildlebenden Tieren, die sie jagten. Da die Bevölkerung sich nicht wesentlich vermehrte, bewahrte sie das Gleichgewicht der natürlichen Umwelt. Sie war Teil der Natur und lebte im Einklang mit ihr. Vor etwa 10 000 Jahren setzte ein Wandel ein, der zu tiefgreifenden Änderungen führte. Die Jäger und Sammler bildeten Siedlungsgemeinschaften, errichteten feste Häuser, bauten Getreide an und hielten sich Haustiere. Diesen Vorgang bezeichnet man heute als „neolithische (jungsteinzeitliche) Revolution“, die immerhin mehrere Tausend Jahre dauerte und sich nicht von heute auf morgen vollzog. Sie wussten vieles nicht, was heutige Menschen wissen, und doch wussten sie alles, sie wussten alles, was sie zum Überleben benötigten. Heutigen Menschen wird von klein auf vieles beigebracht, sie müssen Kindergärten und Schulen besuchen, um dort zu lernen, sich bestimmtes Wissen anzueignen. Doch wie viel von dem Wissen ist wirklich Wissen und wie viel nur eine Illusion? Wie viel Wissen braucht ein Mensch in seinem Leben, um damit glücklich zu sein? Sind die Menschen heute durch dieses ganze „Wissen“ glücklicher als die Menschen von damals? Vor diesem Wandel gab es keine Technik, kein Metall, keinen Kunststoff, kein Glas und somit keine Maschinen und keine Waffen. Für diese Leute von damals waren Wörter wie Besitz, Nationalität, Macht, Neid, Gier, Krieg oder Geld noch fremd. Wie sehr haben sich das Leben der Menschen und ihre Welt durch diese Sachen verändert? Sie kannten noch nicht das Gefühl, neidisch zu sein, weil die anderen nichts hatten, auf das sie neidisch hätten sein können. Die Worte Gier und Macht existierten damals noch nicht. Menschen hatten damals noch keine richtigen Mittel, um Macht ausüben zu können. Sie besaßen nichts und doch hatten sie alles. F 1.3: Können wir Freiheit als Besitz beschreiben? Die einzige Aufgabe, die sie hatten, war die Nahrungssuche. Sie waren von keinem Menschen, keiner Institution, nicht von Geld oder einem System abhängig und durften eine unbeschränkte Freiheit genießen. Eine Freiheit, wie sie heutige zivilisierte Menschen nicht kennen. Sie wussten nicht, was Stress, Unterdrückung, Zwang oder Leid bedeuten. Sie waren auf die Natur angewiesen und lebten im Einklang mit ihr. Die neue „produzierende Wirtschaftsweise“ ist die größte Revolution der Menschheitsgeschichte, wenn man bedenkt, dass die Menschen in 99 Prozent der ca. 2,5 Millionen Jahre seit ihrem Bestehen Jäger und Sammler waren und erst im letzten Prozent – also in den vergangenen 10 000 Jahren – sesshaft wurden und ihre Nahrung „selbst produzierten“. Wie wichtig ist es, an diese vergangene und vergessene Zeit zu denken und zurückzuschauen?...




