Laforge | Olympic Academy 3: Aydeen & Mike | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 457 Seiten

Reihe: Olympic Academy

Laforge Olympic Academy 3: Aydeen & Mike

Spicy New Adult Sports Romance an einer Olympischen Wintersport-Akademie
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-646-61168-7
Verlag: Cove Story
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Spicy New Adult Sports Romance an einer Olympischen Wintersport-Akademie

E-Book, Deutsch, Band 3, 457 Seiten

Reihe: Olympic Academy

ISBN: 978-3-646-61168-7
Verlag: Cove Story
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Zwischen uns die Regeln - und eine verbotene Nähe Aydeen kann es kaum fassen: ein Stipendium an der Winter Olympic Academy! Endlich kann sie sich voll und ganz auf ihre Leidenschaft Biathlon konzentrieren, ohne den Spagat zwischen Sport, Studium und Nebenjob. Die Nacht vor dem Aufbruch verbringt sie mit einem Fremden, der sie vom ersten Moment an fasziniert. Leidenschaftlich, intensiv und einmalig. Dachte sie. Doch an der Academy taucht er plötzlich vor ihr auf: Mike, Ex-Olympiasieger, Biathlon-Legende - und ihr neuer Trainer. Plötzlich steht alles auf dem Spiel, wofür Aydeen so lange gekämpft hat. Wie soll sie seine Nähe ignorieren, wenn jede Berührung nach mehr schmeckt? Zwischen Trainingseinheiten im Schnee, heimlichen Blicken und verbotenen Gefühlen muss sie sich entscheiden: für ihre Karriere - oder für das, was ihr Herz will.  Forbidden Love zwischen tougher Biathletin und attraktivem Trainer in einer spicy Opposites Attract Romance an einer Wintersport Academy.   //»Aydeen & Mike« ist der dritte Band der New Adult Serie »Olympic Academy«. Alle Bände der Sports Romance bei Cove Story:   -- Olympic Academy 1: Yvi & Nick   -- Olympic Academy 2: Amelie & Julien  -- Olympic Academy 3: Aydeen & Mike  Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.// 

Emilia Laforge  wurde in Ostwestfalen, NRW geboren . Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Hund lebt sie heute immer noch dort . Hauptberuflich  arbeitet  sie als Pädagogin im sozialen Bereich. I n ihrer  Freizeit  is t sie neben dem Schreiben am liebsten mit ihre m  Pferd  unterwegs. Außerdem  widmet  sie  sich als Hobbysängerin der Musik, was sie in  ihren  musikalischen Lesungen mit ihrer Leidenschaft zu schreiben  gern  verbindet.  Bereits als Kind hat sie ihre Nase immer in ein Buch gesteckt. Heute schreibt sie Romane voller Magie und großer Gefühle. Aktiv ist sie auf Instagram (@ emilia.laforge ),  Tiktok  (@emilialaforge) sowie auf ihrer Homepage www.emilialaforge.de
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1. Kapitel Aydeen


»Auf eine tolle Zeit, die vor uns liegt!« Breit grinsend hebt Mara ihr Glas und stößt mit mir an.

»Auf die beste Zeit unseres Lebens!« Meine Wangenmuskeln schmerzen, so sehr grinse ich. Ich nehme einen großen Schluck und lasse den Prosecco meine Kehle hinunterrinnen. Normalerweise ist das nicht unbedingt das Getränk meiner Wahl, doch Mara hat darauf bestanden. Ob es daran liegt, dass meine beste Freundin das Gefühl hat, sich dieser vornehmen Gesellschaft anpassen zu müssen, kann ich nur mutmaßen. Aber hier in der Schweiz wirkt alles etwas exklusiver. Die Frauen tragen fast alle Glitzerkleider mit High Heels, die Männer schicke Seidenhemden. Da komme ich mir in meinem grauen Rock, dem schwarzen Oberteil und meinen Ankle Boots ziemlich underdressed vor. Auch Mara trägt ein ähnliches Outfit wie ich. In unserem heimischen Pub gelten wir damit als schick – hier offensichtlich nicht.

Doch davon lasse ich mir die Laune nicht verderben, trinke stattdessen das Prickelwasser und genieße die Musik. Zwar spielen sie keinen Irish Folk, aber aktuelle Charts gemischt mit Hits aus den 80ern und 90ern, was eine akzeptable Alternative darstellt.

»Kannst du dir vorstellen, dass wir es tatsächlich geschafft haben? Ich meine – hallo? Wir sind in der Schweiz, dem Wintersportland schlechthin!« Maras Augen strahlen. »Wir beide. Zusammen.« Fest schließt sie mich in die Arme.

»Du zerquetschst mich.« Mit einem Lachen winde ich mich aus ihren Armen. »Aber ja, das hätte ich niemals für möglich gehalten.«

Mehr aus einer Schnapsidee heraus haben meine beste Freundin und ich die Bewerbung für das Stipendium an der Winter Olympic Academy abgeschickt. Sie für Eisschnelllauf und ich für Biathlon. Bereits als Kinder haben wir uns für die Wintersportarten begeistert, auch wenn unser Heimatland Irland wohl kaum der Vorreiter für diese Sportarten ist. Umso erstaunlich war es, als wir die Zusagen erhielten. Und nun sind wir hier.

Übermorgen wird die Academy losgehen. Doch vorher genießen wir noch unseren Urlaub. Dafür haben wir eine Route ausgesucht, die es uns auch Ende September ermöglicht, unserer großen Wintersportleidenschaft nachzugehen. Nach unserer Landung in München ging es nach Innsbruck und anschließend nach Livigno. Kaum zu glauben, dass es auch in Italien Skipisten gibt, die bereits im Herbst geöffnet haben. Nun sind wir allerdings in der Schweiz, dem Land, das für die nächsten vier Jahre unser Zuhause sein wird.

Und bisher ist der Urlaub einfach nur wundervoll. Obwohl Mara hauptsächlich die Eishallen auskundschaftet und ich die Langlaufstrecken, gehen wir ab und an zusammen auf die Abfahrt. Abfahrtski ist zwar nicht unsere Paradedisziplin, aber es macht Spaß und wir können zusammen den Tag verbringen. Alternativ machen wir das auch beim Sightseeing und die ein oder andere Après-Ski-Party darf natürlich nicht fehlen. Auch wenn wir meistens mit dem Alkohol vorsichtig sind, schließlich sind wir nun Profisportler. Da wir morgen allerdings schon auf dem Weg nach Zermatt sein werden, ist heute der letzte Abend unseres Urlaubs, deshalb lassen wir es uns nicht nehmen noch einmal ausgelassen zu feiern.

»Hoffentlich schaffen wir es beide nach Olympia.« Ihr Blick nimmt einen träumerischen Ausdruck an. »Stell dir das vor. Wir beide ganz oben auf den Treppchen.«

Ich lache. »Jetzt also direkt der olympische Sieg, oder was?« Langsam schüttle ich den Kopf. »Die Zusage hat dir wohl einen Höhenflug verpasst.«

»Na hör mal. Wir hätten wohl kaum das Stipendium bekommen, wenn wir absolut hoffnungslose Fälle wären. Du weißt, wie wenige Stipendien sie vergeben?«

»Dreißig«, antworte ich automatisch. Die Akademie hat hundertfünfzig Plätze und wird hauptsächlich über Studiengebühren finanziert, die ziemlich erheblich sein sollen. Kein Wunder, denn die Lebenskosten in der Schweiz sind hoch und die Akademie ist auf einem top Niveau in allen Bereichen, das will finanziert werden. Allerdings habe ich auch gehört, dass die Akademie es sich auf die Fahne geschrieben hat, nicht nur die Favoriten zu fördern, sondern auch die Außenseiterländer – wie unseres. Deshalb kooperieren sie seit Kurzem mit Biathlon Ireland und der Ice Skating Association of Ireland, den Verbänden unseres Heimatlandes. Gut für uns, dass wir uns in Irland einen Namen in unseren jeweiligen Disziplinen gemacht haben. Wie auch immer – ich bin sehr froh darüber. Den Platz hätten sich weder Maras noch meine Eltern leisten können.

»Na also. Mehr Selbstvertrauen, bitte.« Sie kichert und seufzt gleichzeitig, was ein interessanter Laut ist. »Vermutlich glaubst du noch nicht mal an dich, wenn du Olympia gewonnen hast.«

Hat sie recht? Sollte ich mehr an mich glauben? Ich kaue auf meiner Unterlippe herum. Natürlich weiß ich, dass ich in meinem Heimatland nicht unbedingt die schlechteste Biathletin bin, und dass ich einen Platz an der Academy bekommen habe, ist der Wahnsinn. Aber die Konkurrenz ist groß. Viele der anderen Biathletinnen werden einen unglaublichen Vorsprung haben, schließlich konnten sie unter viel besseren Bedingungen trainieren als ich in meinem Heimatland. Wieso sollte also ausgerechnet ich so gut sein und Olympia gewinnen?

»Hey, Ladys!« Ein Kerl tritt neben Mara an den Tresen. Er hat dunkelbraune Haare und ist ziemlich muskulös. Mit deutlichem Interesse mustert er meine beste Freundin. »Dürfen wir euch einen Drink ausgeben?«

Wir? Mein Blick gleitet weiter. Neben dem Braunhaarigen steht ein weiterer Typ. Unter seiner Basecap schauen blonde Haare hervor, er hat einen Dreitagebart und sieht ebenfalls durchtrainiert aus. Allerdings trägt er im Gegensatz zu seinem Kumpel und allen anderen Hemdträgern ein schwarzes T-Shirt und dunkelblaue Jeans. Insgesamt sieht er nicht so aus, als würde er hierhergehören. Gefällt mir.

Also das Outfit, nicht der Mann.

Wobei, das stimmt nicht. Er sieht schon gut aus, dennoch strahlt er nicht gerade Freundlichkeit aus. Richtig unfreundlich wirkt er jedoch auch nicht – eher reserviert und vorsichtig. Außerdem kommt er mir irgendwie bekannt vor. Aber woher sollte ich ihn kennen? In meinem Hirn rattert es, doch mir will partout nichts einfallen.

»Ähm, ja klar.« Lachend streicht sich Mara eine dunkelblonde Strähne aus dem Gesicht. Im Gegensatz zu meiner roten Mähne ist ihre unauffällig, doch sie hat ein total hübsches Gesicht mit großen Kulleraugen, die viele Männerherzen schwach werden lassen.

»Ich sehe, ihr trinkt Prosecco?«, fragt der Unbekannte, während der Blonde nur danebensteht und die Arme verschränkt.

»Sicher«, sagt Mara.

»Also ich nehme lieber ein Bier.« Ganz sicher kann ich nicht noch ein Prickelwasser trinken, das mir nicht mal schmeckt.

Die Blicke der beiden Männer schnellen zu mir. Der Braunhaarige schaut mich zweifelnd an, während sich ein Schmunzeln auf den Lippen des Blonden ausbreitet. Mit einem Mal sieht er gar nicht mehr so reserviert aus, sondern ziemlich süß.

»Gute Wahl.« Seine Stimme ist angenehm tief und beschert mir eine Gänsehaut. Keine Ahnung, woher das auf einmal kommt. »Ich nehme auch eins«, sagt er an seinen Kumpel gewandt.

Der dreht sich zur Theke, bestellt zwei Bier, einen Prosecco und Whiskey Cola für sich. Ich verkneife mir das missbilligende Verziehen meines Gesichtes. Dort, wo ich herkomme, ist es quasi eine Beleidigung unseres Kulturgutes, Whiskey zu mischen, aber ich will ja nicht kleinlich sein.

»Mein Name ist übrigens Mike«, sagt der blonde Kerl an uns gewandt. »Und das ist mein Kumpel Leano.« Er deutet auf seinen Freund, der sich auf die Theke lehnt, sich zu uns dreht und winkt.

Mikes Aussprache klingt seltsam. Also, er redet Englisch mit uns, aber er klingt im Gegensatz zu seinem Kumpel nicht wie ein Schweizer. Zumindest haben die meisten hier so einen starken Dialekt, dass ich sie kaum verstehe. Wobei man uns Iren das wohl auch nachsagt.

»Ich bin Mara.« Meine Freundin ergreift als Erste das Wort und reicht zuerst Leano und dann Mike die Hand.

»Hallo, Mara, schön, dich kennenzulernen.« Leano zieht sie an sich und haucht ihr einen Kuss auf die Wange.

Das Gesicht meiner Freundin färbt sich rot, allerdings scheint ihr der Annäherungsversuch nicht unangenehm zu sein – im Gegenteil. Sie kichert.

»Und wer bist du?«, fragt Mike mich und erst da wird mir bewusst, dass ich mich noch gar nicht vorgestellt habe. Am Alkohol kann das nicht liegen, so viel habe ich noch nicht getrunken. Also flasht mich Mike vielleicht mehr als gedacht.

»Aydeen.«

»Schöner Name.« Er sagt es beiläufig, doch irgendetwas an der Art, wie er mich anschaut, lässt meine Knie weich...



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