E-Book, Deutsch, Band 2, 240 Seiten
Reihe: Dcera-Reihe
Landers Karpatenfürst
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86495-012-4
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Erotischer Vampirroman
E-Book, Deutsch, Band 2, 240 Seiten
Reihe: Dcera-Reihe
ISBN: 978-3-86495-012-4
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Osteuropa im 19. Jahrhundert: Anton Drazice kehrt nach Prag zurück, um die Dcera, den Orden der Vampirjägerinnen, auszurotten. Einzig Daniela, ein Mischwesen aus Dcera und Dhampir, kann entkommen.
Drazice reist nach Rumänien in die Karpaten, um mit Fürst Valerji cel Bâtrân, Oberhaupt eines der ältesten und mächtigsten Vampirclans, zu paktieren. Als Daniela erfährt, dass Drazice in die Karpaten zu dem Vampirfürst gereist ist, schließt sie sich fahrenden Zigeunerinnen, Bluthuren, an und folgt ihm. Mehrere Vampire, unter ihnen Fürst Valerji, suchen die Bluthuren im Zigeunerlager auf. In Notwehr tötet Daniela einen der Vampire.
Getrieben von seinem Verlangen, Daniela zu besitzen, droht Valerji, sie und die Zigeunerinnen wegen des Mordes an seinem Gefolgsmann zu töten, wenn Daniela ihm nicht für Liebesdienste zur Verfügung steht. Daniela fühlt sich von dem dunklen Fürsten angezogen und lässt sich willig verführen. Doch Drazice sinnt nach wie vor auf Rache, und auch Valerji würde nicht zögern, sie töten, wüsste er um Danielas wahre Identität ...
Band 2 von Kim Landers' Serie um den Orden der Dcera.
Kim Landers lebt heute in der Nähe von Hannover auf einem idyllischen Bauernhof. Die meisten ihrer Romanideen entstehen auf dem Rücken ihrer Pferde oder bei ausgedehnten Spaziergängen durch den Wald. Sie schreibt erfolgreich in den Genres Romantic Fantasy und erotische Liebesromane, manche auch vor historischem Hintergrund. Einige ihrer Romane sind geprägt von Spannung und einer guten Portion Nervenkitzel.
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1.
Prag, Frühjahr 1841
Der Vorhang wurde mit einem Ruck beiseite gerissen. Erschrocken zuckte Oana zusammen und fuhr auf dem Hocker herum. Wer zum Teufel war so dreist und störte sie bei ihrer Abendtoilette? Sie hasste es, wenn jemand ungebeten den Kopf hereinstreckte und ihr ungeschminktes, bleiches Gesicht sah. Hastig klopfte sie mit den Fingern auf ihre Wangen, damit sie ein wenig rosa Farbe annahmen. Ein elegant gekleideter Mann trat ein und füllte mit seiner Statur den winzigen Raum aus. Unter seinem grünen Frack glänzte eine Seidenweste mit aufwendiger Stickerei. Seine langen, schlanken Beine steckten in einer hellgrauen Wollhose und endeten in schwarzen Stiefeln. Er trug eine Reitgerte in der Hand und schlug sie lässig in seine Handfläche. Seine schwarzen Augen blickten amüsiert auf sie herunter. Ihr Herz klopfte heftig. Bei Gott, sie hatte fast vergessen, wie gut er aussah und welche Anziehungskraft er noch immer auf sie ausübte. Die goldglänzenden, kunstvoll drapierten Locken, die sein jungenhaftes Gesicht umrahmten und ihm das Aussehen eines Engels verliehen, bildeten den perfekten Kontrast zu seiner schwarzen Seele. Genau dieser Gegensatz faszinierte sie und zog sie magisch an. „Was willst du?“, fragte sie mit heiserer Stimme. Seine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, das jede Frau wie Butter in der Sonne schmelzen ließ. „Was werde ich schon wollen, Oana?“ Ehe sie antworten konnte, stand er so dicht vor ihr, dass seine Kälte sie einhüllte und Schauer über ihren Körper liefen, die als lustvolles Ziehen in ihrem Schoß endeten. So war es immer gewesen, seitdem sie ihn kannte. Die Gefühle, die er auslöste, waren mächtig und nahmen von ihr Besitz. Nur ein Blick genügte, sie gefügig und willenlos zu machen. Seine Besuche waren selten, und wenn er kam, verlangte es ihm nach Befriedigung seiner Lust. Sie hatte ihm diese immer gegeben. Auch heute würde sie sich nicht verweigern. Er spielte mit ihr, das war ihr klar. Aber sie empfand mehr für ihn. Es war eine unerwiderte Liebe, die sich nur von der Hoffnung auf ein Wiedersehen nährte und ihr einsame Nächte bescherte. Sein Blick glitt von ihrem Gesicht zu ihren harten Brustwarzen, die sich deutlich unter dem dünnen Leibchen abzeichneten. Sie trug das ungewöhnliche und wenig reizvolle Unterhemd unter den Kleidern, weil die Nächte in den Karpaten kalt waren. Es zog durch jede Ritze des Planwagens. Bei jeder Bewegung rieb der Stoff an ihren empfindlichen Knospen. Das erregte sie in seiner Gegenwart und erinnerte an ihre Liebesspiele, in denen er so lange mit Zunge und Lippen ihre Brustwarzen liebkost hatte, bis sie rot und wund waren. Es hatte bei jeder Berührung gebrannt wie die Bisswunde an ihrem Hals von ihren Freiern. Ihre Hand ertastete den Schorf am Hals, der sich über den Löchern gebildet hatte. Doch das Brennen stand in keinem Vergleich zu dem Feuer, das jetzt in ihr unter seinem begehrlichen Blick aufflackerte. Oana empfand mehr für ihn, als es zuträglich war. Wie oft war sie gewarnt worden, sich nicht an ihren vampirischen Beschützer zu verlieren. Schon als Dreizehnjährige hatte sie ihn vergöttert, nachdem er sie in der Gosse Prags aufgelesen hatte, damit sie nicht mehr um jedes Stückchen Brot betteln musste. Sie war ein Kind gewesen, das durch die Realität der Aussicht auf ein glückliches Leben beraubt worden war und in einer Welt ohne Sonnenschein lebte. Bis sie ihm begegnet war. Erst durch ihn kehrte Licht in ihr tristes Dasein. Dafür war sie ihm unendlich dankbar. In letzter Zeit waren seine Besuche selten geworden, weil er sich immer öfter mit jüngeren Weibern vergnügte, deren Haut noch rosig schimmerte und deren Blut frisch und nicht so schal schmeckte wie das ihre. Die Eifersucht quälte sie immer mehr. Ihr blonder Todesengel gehörte zu ihr. Sie wollte ihn nicht teilen, und doch wusste sie, wie unmöglich es war. Nach einiger Zeit wurde er den albernen Gänschen überdrüssig und kehrte zu ihr zurück. Dann gehörte er wieder ihr. Für einen Moment ihres verfluchten Lebens. Noch galt sie bei den Vampiren als schön und verführerisch. Aber Schönheit war vergänglich. Bei der Vorstellung, wie eine Rose zu verwelken, schluckte sie und verdrängte den Gedanken schnell wieder. Es machte sie trübsinnig. Hier und jetzt stand er vor ihr, nur das zählte. Lasziv rekelte sie sich auf dem Hocker und bemerkte das begehrliche Aufblitzen in seinen Augen. „Wie wünschst du es heute? Welche Stellung? Mein Körper gehört wie immer dir.“ Lächelnd lehnte sie sich so weit auf dem Hocker zurück, bis ihr Rücken Halt an der Plane des Wagens fand. Langsam schob sie den Unterrock über ihre Oberschenkel, bis ihre rasierte Scham zum Vorschein kam. Unterwäsche trug sie nur bei Eiseskälte. Das war praktischer. Schließlich konnte sie nie ahnen, wann ein Freier sie begehrte und musste schnell ihre Röcke lüpfen. Sie spreizte die Beine und präsentierte ihm ihre Schamlippen. Gebannt beobachtete sie jede Regung seiner Miene. Im Kerzenschein funkelten seine Augen wie Smaragde. Die Augen eines wilden Tieres, das sie voller Gier betrachtete. Er straffte seine Schultern und legte seine Hände auf die ausgeprägte Beule in seiner Hose. Langsam rieb er daran auf- und abwärts. Seine andere Hand umklammerte die Gerte und schwang sie durch die Luft. Sie konnte ihn noch immer erregen, was sie beflügelte, ihn weiter zu reizen. Mit dem Zeigefinger strich sie über ihre feuchte Spalte und hielt ihn anschließend hoch. Sie wusste, dass ihn der Geruch ihrer Wollust verrückt machen konnte, denn Vampire besaßen einen sensibleren Geruchssinn. Seine Nasenflügel blähten sich vor Erregung. Tief sog er den Duft ihres Körpersaftes ein und leckte sich über die Lippen, bevor er sich mit einem Knurren zwischen ihre geöffneten Schenkel kniete. Er beugte seinen Kopf weit vor, um an ihr zu schnüffeln wie ein Hund, der die Hitze einer läufigen Hündin begutachtet. Aber er berührte sie nicht. Noch nicht. Ihre Beine zuckten, als seine kalten Finger plötzlich sanft über ihre Oberschenkel strichen und sich auf Entdeckungsreise zu ihrer Mitte begaben. Scharf sog sie die Luft ein und krallte ihre Hände um die Hockerbeine, als seine Finger in sie eindrangen und wieder, begleitet von einem schmatzenden Geräusch aus ihr hinausfuhren, um kurz darauf erneut tief in ihr Innerstes vorzustoßen. Das Gefühl, einen Eiszapfen in sich zu spüren, dessen Kälte von ihrem glühenden Unterleib in Besitz nahm, steigerte ihre Erregung. So hatte er sie damals als Jungfrau vorbereitet, sie geweitet, bevor sein mächtiger Phallus sich in ihr versenkte. Sie spürte, wie auch er vor Erregung zitterte, wenn seine Finger in sie eintauchten. Dann drehte er die Gerte in seiner Hand und führte vorsichtig den Knauf in sie ein. Der fühlte sich im Gegensatz zu seinen Fingern rau und uneben an, aber herrlich steif, als er über ihre Perle glitt. Langsam bewegte er die Gerte im Kreis, und sie stöhnte auf. Sein Liebesspiel wurde von Mal zu Mal variantenreicher und quälender, sodass sie danach fieberte, seine Männlichkeit in sich zu spüren. Zu ihrer Enttäuschung zog er sich zurück, warf die Gerte beiseite, doch nur, um hastig seine Hose aufzuknöpfen. Ihr Puls klopfte in freudiger Erwartung bis zum Hals. Jetzt würde sie den Teil von ihm sehen, der ihr die größten Freuden bereiten konnte. Ihre zittrigen Hände halfen ihm, die Hose über die Hüften zu streifen. Der Anblick seines entblößten, prachtvollen Gliedes, das sich wie eine Kerze emporreckte, entzückte sie. Fast zaghaft streckte sie die Arme aus und fuhr sanft mit den Fingern über die feuchte Spitze. „Nicht so zaghaft. Weiter“, forderte er. „Mehr, fester.“ Dieser Aufforderung kam sie gern nach. Ihre Hände umfassten seinen samtigen Schaft und massierten ihn von der Spitze bis zur Wurzel. Er warf den Kopf in den Nacken und reckte ihr sein Becken entgegen. „Noch fester“, presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Sofort intensivierte sie die Massage und spürte, wie sich auch ihre Erregung steigerte. Wellen der Lust liefen ihren Körper hinab und brachten sie zum Keuchen. Ein irrsinniges Prickeln entstand in ihrem Schoß, das sie fast um den Verstand brachte. Sie konnte es kaum abwarten, ihn in sich zu spüren. Mit geschlossenen Augen befingerte sie seinen prallen Hodensack. Als sie mit den Nägeln in die empfindliche Haut zwickte, stöhnte er auf. Sie kannte seinen Körper gut genug, um zu wissen, wonach er verlangte. Immer fester kniff sie in das pralle Fleisch, bis er lauter stöhnte. Plötzlich packte er sie an den Schultern und riss sie vom Hocker hoch. Ihre Haut glühte vor Wollust wie im Fieber. Mit einem Ruck drehte er sie herum und beugte sie so weit vor, dass sie sich mit den Händen an der Wand des Planwagens abstützen musste, um Halt zu...




