Landis | Catching Love: Agent Lovers Band 3 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 210 Seiten

Reihe: Agent Lovers

Landis Catching Love: Agent Lovers Band 3


2. Auflage 2019
ISBN: 978-3-96415-076-9
Verlag: Wild Books by Latos Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 3, 210 Seiten

Reihe: Agent Lovers

ISBN: 978-3-96415-076-9
Verlag: Wild Books by Latos Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Jeffrey Blackwood will seinen mörderischen Job als Spezialagent an den Nagel hängen und ruhiger treten. Nur noch einen letzten Auftrag muss er erledigen. Und der klingt alles andere als nach einer Herausforderung, die sein gesamtes Können auf die Probe stellt. Ein kurzer Abstecher nach Mexico City, die Nichte seines Chefs finden, einsammeln und zu Hause abliefern. Alles easy und innerhalb von ein, zwei Tagen erledigt ... glaubt Jeff.
Wie falsch er mit seiner Annahme liegt, wird ihm klar, als er das erste Mal auf Lesley Townsend trifft. Die junge, widerspenstige Frau entpuppt sich als seine Traumfrau. Ihr gleich beim ersten Treffen zu sagen, dass er sie in seinem Bett will, ist nicht sein intelligentester Schachzug. Denn Lesley hat genug von Männern, die sie nur herumkommandieren. Sie möchte ihre Freiheit in vollen Zügen genießen und hat ganz sicher nicht vor, ihrem „Babysitter“ brav zu folgen. Mit einer Ladung Pfefferspray setzt sie Jeff außer Gefecht und sucht das Weite.
Wutschnaubend nimmt Jeff die Verfolgung auf. Wenn sie Spaß wollte, würde sie den mit ihm haben und keinem anderen. Lesley sollte erfahren, was es heißt, einen abgebrühten Agenten auf den Fersen zu haben. Und er würde erst locker lassen, wenn er hatte, was er wollte - seine Traumfrau in seinen Armen, seinem Bett und mit seinem Ring an ihrem Finger ...



Sky Landis, geboren im Januar 1976 und aufgewachsen in Calbe/Saale, ist Mutter zweier Kinder und gelernte Anlagenmechanikerin. Nach ihrem Fachabitur im Bereich Wirtschaft verbrachte sie 16 Monate in den USA. Sky mag es vor allem humorig, gern auch mal schräg und will mit ihren Büchern hauptsächlich eines erreichen: Die Leser sollen sich unterhalten fühlen und Spaß dabei haben. Unter dem Pseudonym Gillian Hunter schreibt sie fesselnde erotische Liebesromane.
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1. Kapitel


Jeff öffnete seinen Spind und blickte sich kurz im Umkleideraum um. In den letzten Jahren war er schon öfter in gewesen. Aber nicht nur von hier, sondern von so gut wie jeder existierenden Army Base starteten in der Vergangenheit seine Aufträge. Inzwischen sahen sie für ihn alle gleich aus.

Jeff öffnete die Schnallen an seiner schwarzen Montur und streifte die Weste von den Schultern. Es war erst eine knappe Stunde her, dass er seinen letzten Auftrag abgeschlossen hatte. Nun gehörte er offiziell nicht mehr den TDAs an, war also kein Special Agent mehr mit höchster Sicherheitseinstufung.

Special Agent zu sein, klang für die meisten sicherlich nach abenteuerlicher Aktion. Der Job hatte jedoch nichts mit -Aufträgen gemein – keine Verbrecherjagd im schicken Anzug und nebenbei hübsche Ladies abschleppen. Vielmehr erledigte ein TDA die Drecksarbeit, die keine andere Institution übernehmen wollte oder konnte. Für die Öffentlichkeit, selbst für jegliche militärische Einrichtung existierten TDAs nicht. Und weil es sie offiziell nicht gab, hatte man diese Spezialeinheit einfach nach dem Mann benannt, der sie ins Leben gerufen hatte. TDAs stand schlichtweg für – zwölf bestens ausgebildete Männer mit der „Lizenz zum Töten“. Der übrigens einzigen Gemeinsamkeit mit

Ob er seinen Job vermissen würde? Sein Gefühl sagte ihm, es war die einzig richtige Entscheidung, die er hatte fällen können. Jeff musste der Einheit den Rücken kehren, um mit sich selbst ins Reine zu kommen.

Der Zwischenfall in Alabama vor zwei Jahren hatte erste Zweifel in ihm geweckt. Denn den damaligen Auftrag hätte seine Schwägerin Liz fast mit dem Leben bezahlt. Und das alles nur, weil er eine Situation falsch einschätzte und zu spät reagierte. Dabei waren er und seine Männer nur aus einem einzigen Grund geschickt worden, Liz zu unterstützen und in Sicherheit zu bringen.

Weder sein Bruder Gray noch Liz machten ihm jemals Vorwürfe und dennoch … Jeff wachte seitdem nachts immer öfter schweißgebadet auf. Er konnte die Bilder einfach nicht aus seinem Kopf verdrängen, wie einer der Geiselnehmer mit einer Kalaschnikow auf Liz feuerte und sie von mehreren Kugeln getroffen zu Boden ging. Hätte sie an jenem Tag keine zwei Schutzwesten übereinander getragen, wären ihre Verletzungen deutlich schwerwiegender gewesen. Sehr wahrscheinlich wäre sie gestorben und mit ihr das ungeborene Baby …

Jeff schaute von dem zerknautschten Shirt in seinen Händen auf und in den kleinen Spiegel in seinem Spind. Graue Augen blickten ihm aus einem markant geschnittenen, leicht gebräunten Gesicht entgegen. Er überlegte, ob er seine Haare künftig nicht mehr militärisch kurz, sondern etwas länger tragen sollte. Damit würden seine Gesichtszüge sicherlich nicht mehr ganz so hart wirken. Einzig an den Narben konnte er nichts ändern. Eine schmale, verblasste Narbe zierte seine Schläfe. Die zweite Narbe war ebenfalls kaum noch zu sehen. Sie fiel nur deshalb auf, weil sie bis in seine linke Augenbraue reichte und die schwarze Braue dadurch sichtbar unterbrochen wurde.

Der Job als Agent hatte deutliche Spuren hinterlassen. Aber es waren nicht die Narben von diversen Verletzungen, die ihm zu schaffen machten. Die trug er mit einem gewissen Stolz, waren sie doch ein Zeichen für seine erfolgreich abgeschlossenen Missionen. Bei seinen Aufträgen hatte er dem Tod einfach zu oft und in so vielfältiger Weise ins Auge blicken müssen, kein Mensch konnte das auf Dauer einfach so wegstecken. Ein weiterer Grund, warum seine Zeit als aktiver Agent nun vorbei war.

Was genau er in Zukunft zu tun gedachte, das wusste er selbst noch nicht. Vielleicht nahm er die angebotene Stelle als Ausbilder neuer Rekruten an. Damit trat er eindeutig ruhiger. Oder es würde der Job in einer namhaften Sicherheitsfirma werden. Männer mit seiner Erfahrung waren heiß begehrt.

Jeff warf das Shirt in die offene Tasche in seinem Spind und schob die schwarze Hose von den Hüften, ehe er sich auf die schmale Bank zwischen den Spindreihen setzte. Eine längere Auszeit könnte er sich ebenso gönnen und dabei seinem Bruder und dessen Familie gehörig auf die Nerven gehen. Das hatte ihn bisher noch immer von trüben Gedanken abgelenkt. Außerdem war ein Besuch bei ihnen längst überfällig. Viel zu lange hatte er sich davor gedrückt, weil er mit sich selbst nicht im Reinen war und niemand davon etwas bemerken sollte.

„Das war`s dann, Alter? Du hörst einfach so auf?“ Sein Partner Joey McAdams baute sich mit vor der Brust verschränkten Armen vor Jeff auf und schaute mit ausdrucksloser Miene auf ihn herab. Sein Gesicht und die kurzen, dunkelblonden Haare wiesen noch immer die Camouflage-Paste auf. Weder hatte er seine Kampfmontur abgelegt noch sich Zeit für eine Dusche genommen.

In seinem „Einsatzoutfit“ wirkte Joey sogar noch um einiges bedrohlicher als er selbst. Jeff war nicht gerade klein mit seinen 1,87 m und ganz sicher auch kein schmächtiges Bürschchen. Aber Joey hatte die Statur eines Defense Footballspielers – groß und muskelbepackt. Niemand würde vermuten, wie extrem wendig und schnell er trotz seines Körperbaus in Wirklichkeit sein konnte.

Joey war wie er 34 und man konnte durchaus sagen, sie beide lagen auf gleicher Wellenlänge. Sie verstanden sich sogar ohne viele Worte. Nur steckte Joey die Erlebnisse während ihrer Einsätze besser weg und würde im Gegensatz zu Jeff ein TDA bleiben.

„Meine Zeit als TDA ist nun mal rum. Aber du bekommst ja einen neuen Partner, dem du ordentlich auf die Nerven gehen kannst. Obwohl …“, Jeff kratzte sich mit dem Daumennagel über die Unterlippe und zog eine Grimasse, „… dieser Banks ist eine genauso schlimme Quatschtüte wie du eine bist. Wahrscheinlich ballert ihr beiden euch irgendwann gegenseitig über den Haufen, weil ihr das Gelaber des anderen nicht mehr aushaltet.“

„Du blöder Arsch.“ Joey setzte sich neben ihn und hielt ihm eine Schachtel Zigaretten hin. „Noch eine letzte gemeinsame Kippe, bevor wir endgültig Ex-Partner sind?“

Jeff zog eine Zigarette aus der Schachtel, zündete sie an und inhalierte den Rauch tief. „Ex-Partner … hört sich schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist. Schau dir Gray und Chris an. Die hängen, seit sie von der Einheit weg sind, öfter zusammen als während ihrer aktiven TDA-Zeit. Oder Terence und Josh, bei den beiden ist es das Gleiche.“

Joey rollte die glimmende Zigarette zwischen den Fingern und nickte bedächtig. „Versprichst du mir was?“

„Klar.“ Jeff schaute auf und seinen Ex-Partner direkt an. Da war etwas in seinen Augen – ein kleiner Hoffnungsschimmer, der langsam erlosch. Scheinbar hatte Joey darauf gehofft, er würde seine Entscheidung in letzter Sekunde noch einmal überdenken.

„Solltest du jemals Probleme haben, rufst du mich an. Egal, was es ist, ich werde dir auch in Zukunft den Rücken freihalten.“

„Versprochen! Will ja nicht, dass du aus der Übung kommst.“

Joey stieß ein bellendes Lachen aus. „Mit Banks als Partner komme ich sicher nicht aus der Übung. Der stellt sich dümmer an als du in deinen schlimmsten Zeiten.“ Jeff hob eine Augenbraue und schaute zweifelnd drein. „Ja, ja … schon gut. Ich gebe dem Depp eine Chance.“

Joey drückte seine Zigarette auf dem gefliesten Boden aus und schnippte sie in den Blecheimer unter dem Waschbecken. Dann erhob er sich von der Bank und schickte sich an, seine Kampfmontur abzustreifen. „Bevor ich es noch vergesse, Townsend will dich sehen. Keine Ahnung, worum es geht. Er meinte nur, du sollst in sein Büro kommen, wenn du geduscht hast.“

„Na, dann sehe ich mal zu, dass ich fertig werde. Will ja den Boss nicht warten lassen …“

„Kommen Sie rein, Blackwood!“, tönte es auf sein Klopfen dumpf durch die geschlossene Tür.

„Sie wollten mich sprechen, Sir?“ Jeff betrat das spartanisch eingerichtete Büro und schloss die Tür hinter sich. Außer zwei Metallschränken in einer Ecke gab es nur einen kleinen Schreibtisch mit Telefon und Computer sowie drei Stühlen in dem Raum – nicht besonders einladend, aber zweckmäßig.

Als Jeff salutieren wollte, winkte Townsend ab und wies auf einen der Stühle vor seinem Schreibtisch.

„Das brauchen Sie nicht mehr. Setzen Sie sich!“

„Alte Gewohnheiten legt man so schnell nicht ab“, erwiderte Jeff schmunzelnd und nahm Platz. Nach einem Blick in das angespannte Gesicht seines Gegenübers verflog seine gute Laune. Townsend trug zwar fast immer eine ernste Miene zur Schau, aber so besorgt wie momentan wirkte er selten.

„Weswegen ich Sie hergebeten habe, Jeffrey …“

Townsend hatte ihn noch nie beim Vornamen genannt.

„Ich brauche Ihre Hilfe.“

„Natürlich, Sir. Wobei kann ich Ihnen helfen?“ Sah danach aus, als wäre er doch noch nicht ganz aus dem aktiven Dienst entlassen. Tief atmete Jeff durch...



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