Landis | Der Liebe erlegen: Agent Lovers Band 2 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 324 Seiten

Reihe: Agent Lovers

Landis Der Liebe erlegen: Agent Lovers Band 2


2. Auflage 2019
ISBN: 978-3-96415-075-2
Verlag: Wild Books by Latos Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2, 324 Seiten

Reihe: Agent Lovers

ISBN: 978-3-96415-075-2
Verlag: Wild Books by Latos Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eigensinnig, draufgängerisch, unabhängig und verliebt in einen riskanten Job – das ist Liz Gibson, Special Agent in der besten Top-Secret-Eliteeinheit. Und das soll auch so bleiben! Obwohl – immerhin hat Gray Blackwood sie schon dazu gebracht, bei ihm einzuziehen und ihn zu heiraten. Aber noch mehr Zugeständnisse machen? Ungewollte Gefühle für ihn eingestehen oder gar ihren Job aufgeben? Im Leben nicht! Schließlich ist alles gut, so wie es ist. Doch Gray will das ganze Paket. Der Traumfrau seinen Ring an den Finger gesteckt zu haben, ist ihm zu wenig.
Liz kämpft noch gegen die Zuneigung ihres Ehemannes, gegen die eigenen aufkommenden Gefühle, als eine Katastrophe sich anbahnt. Ihre Familie gerät in Gefahr und plötzlich wird sie sich über vieles klar. Während der eigenmächtigen Befreiungsaktion erkennt sie ihre wahren Gefühle für den Mann an ihrer Seite. Doch die Situation erscheint aussichtslos ...



Sky Landis, geboren im Januar 1976 und aufgewachsen in Calbe/Saale, ist Mutter zweier Kinder und gelernte Anlagenmechanikerin. Nach ihrem Fachabitur im Bereich Wirtschaft verbrachte sie 16 Monate in den USA. Sky mag es vor allem humorig, gern auch mal schräg und will mit ihren Büchern hauptsächlich eines erreichen: Die Leser sollen sich unterhalten fühlen und Spaß dabei haben. Unter dem Pseudonym Gillian Hunter schreibt sie fesselnde erotische Liebesromane.
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2. Kapitel


Knapp drei Stunden waren vergangen, als Gray, Terence im Schlepptau, daheim ankam. Liz’ Motorrad stand noch immer nicht vor der Tür und sein Magen zog sich aus Sorge um seine Frau zusammen. Ob mit ihr alles in Ordnung war?

wies er sich in Gedanken selbst zurecht.

In der offenen Haustür stehend und Jeffs Gesichtsausdruck nach zu schließen, dämmerte ihm allmählich, dass es offenbar vollkommen egal war, ob die Sonne oder der Mond am Himmel stand. Seine und Chris’ Frau zogen Schwierigkeiten magisch an. Immer!

Jeff stand mitten im Flur, den Telefonhörer am Ohr. Seine Miene wandelte sich von schierem Unglauben zur Verblüffung. Einen Moment später zuckten seine Mundwinkel verräterisch. Gray ahnte bereits, dass er gleich in lautes Gelächter ausbrechen würde. Und so war es dann auch. Laut lachend presste er sich eine Hand auf den Bauch und ließ seiner offensichtlichen Schadenfreude freien Lauf. Gray und Terence traten einige Schritte näher und warteten ab, was da gleich kommen mochte.

Eine finstere Vorahnung beschlich Gray. Die Haare in seinem Nacken stellten sich auf und er wusste, am anderen Ende der Leitung konnte nur Liz sein. Irgendetwas war passiert. Nur was? Er warf seinem Bruder, der sich wieder unter Kontrolle hatte, einen fragenden Blick zu. Doch Jeff grinste nur und nahm das Gespräch mit Liz wieder auf. „Ihr seid WO?“, erkundigte er sich bei ihr, um sicher zu gehen, dass er sich vorher nicht verhört hatte.

„Wir sind eingebuchtet worden, auf dem achtzehnten Revier.“

„Und wie ist das passiert?“

„Wir waren zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und sind in eine Schlägerei geraten.“

„Du machst Witze! Kaum bist du fünf Minuten aus dem Haus ...“

„Hilfst du uns nun?“, fragte Liz ungeduldig, weil er sich mit seiner Antwort so viel Zeit ließ.

„Ja klar! Schließlich sind wir eine Familie, da muss ich doch helfen.“ Jeff sah zu Gray, der ihm die offene Hand auffordernd entgegenhielt und dabei ein Gesicht machte, als würde er ihm den Telefonhörer augenblicklich gewaltsam abnehmen wollen. Doch anstatt der Aufforderung nachzukommen, trat Jeff einen Schritt zurück, eine Hand abwehrend erhoben. Jeff kostete die Situation aus und erkundigte sich bei Liz wie die Unschuld in Person: „Willst du vielleicht noch mit deinem Mann sprechen, bevor ich euch aus dem Knast hole?“

Jeffs Worte hingen noch in der Luft, als Gray ihm den Hörer aus der Hand riss und an sein Ohr presste.

„Liz? Was ist passiert?“ Am anderen Ende erklang ein resigniertes Aufstöhnen. „Liz? Bist du noch dran?“

„Ja. Aber kann ich dir das nicht später erzählen? Ich muss gleich auflegen, ich telefoniere eh’ schon zu lange.“

„Dann will ich aber alles haarklein wissen. Verstanden?“

„Ja, sicher doch! Kannst du Jeff jetzt bitte herschicken?“

„Ich komme selbst.“

„Jeff reicht! Ich habe wirklich wenig Lust, mir deine Tiraden anzuhören. Auf dich kann ich heute wirklich verzichten. Ist nicht Terence zu Besuch? Kümmere dich lieber um deinen Freund!“

„Terence kommt auch eine Weile ohne mich klar. Ich mache mich gleich auf den Weg.“ Dann legte er auf, bevor sie noch etwas sagen konnte. Gray sah seinen Bruder an. „Wo sind sie?“

„Auf dem Achtzehnten“, gab der ihm die gewünschte Auskunft, griente verschmitzt vor sich hin und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Haben die beiden einen Pizzaladen ausgeraubt?“, unkte Terence im Hintergrund.

„Sie hat was von einer Schlägerei gesagt, in die sie hineingeraten sind.“

„Hineingeraten oder haben sie diese angezettelt?“

„Keine Ahnung! Das wirst du wohl selbst herausfinden müssen. Was ist mit Chris? Den wird sicher auch interessieren, wo seine Frau steckt.“ Als Gray erst nickte und gleich darauf resigniert kopfschüttelnd zum Hörer griff, lachte Jeff wieder laut auf. Selbst in zwei Meter Entfernung konnte er noch den anderen Mann durch die Leitung brüllen hören: „Sie ist WO?“

„Sie sind beide verhaftet und auf das Achtzehnte gebracht worden“, wiederholte Gray seine Aussage. „Treffen wir uns da?“

„Was sonst? Bis gleich!“ Gray wandte sich Terence zu, der die ganze Zeit über neugierig dem Gespräch gelauscht hatte und nun schmunzelnd feststellte, was offensichtlich war: „Schwierigkeiten mit deiner Frau? Das ist übel.“

„Das kannst du wohl laut sagen. Aber das wird nichts sein im Vergleich zu den Schwierigkeiten, in denen Liz steckt, wenn ich sie in die Finger kriege.“ Aufgebracht stürmte er aus dem Haus und sah fragend zu Jeff und Terence, die ihm ganz selbstverständlich zum Wagen folgten. Um nichts in der Welt wollten sie verpassen, was passieren würde, wenn Gray Liz aus dem Gefängnis holte.

„Sag mal Terence, kennen wir nicht jemanden auf dem Achtzehnten? Dein ehemaliger Partner ist doch zur Polizei gewechselt, soweit ich mich erinnere. Oder ist Josh jetzt woanders?“, fragte Gray seinen Freund, während er erneut den Geländewagen über den Highway steuerte und dabei das Gaspedal voll durchtrat.

„Soweit ich weiß, ist er noch da. Es sei denn, er wurde in den letzten drei Monaten versetzt. Aber das glaube ich kaum. Freiwillig lassen die ihn sicher nicht gehen.“

„Kannst du Josh mal anrufen? Vielleicht kann er uns ja irgendwie helfen. Wenn möglich, würde ich nämlich gern darauf verzichten, denen dort meinen Ausweis unter die Nase zu halten. Townsend muss ja nicht unbedingt davon Wind bekommen, dass Liz und Jennifer festgenommen wurden.“

Ohne ein weiteres Wort zog Terence sein Handy aus der Tasche und scrollte sich durch die gespeicherten Namen. Bereits beim zweiten Klingeln ging Josh an den Apparat. Terence kam sofort auf den Punkt und erklärte ihm kurz die Situation, während der Mann am anderen Ende schweigend zuhörte.

Statt einer Erwiderung, lachte Josh schallend. Nur sehr langsam erholte er sich von seinem Lachanfall und verabredete sich mit ihnen vor dem Revier.

„Das wäre geklärt. Josh wartet auf uns.“

In Rekordzeit legte Gray die Strecke zum Polizeirevier zurück und schalt sich selbst einen Idioten, weil er wie ein Henker fuhr. Da, wo Liz gerade war, konnte ihr nichts geschehen. Also hätte er es auch ruhig angehen können. Doch es juckte ihn in den Fingern, seiner Frau ordentlich die Leviten zu lesen.

Vor dem Polizeirevier trat Chris nervös von einem Fuß auf den anderen und fuhr sich mit einer Hand durchs Haar. Erleichtert atmete er auf, als er Gray direkt hinter seinem eigenen Wagen einparken sah. Endlich konnte er Jennifer da rausholen. Weiß der Himmel, weswegen sie in einer Gefängniszelle gelandet war!

„So, dann wollen wir mal schauen, was wir für die beiden Damen tun können“, meinte Josh schmunzelnd nach einer kurzen Begrüßung.

Er ging den vier Männern voran in das alte, rotbraune Backsteingebäude, dessen Fassade gewiss bessere Zeiten gesehen hatte und der eine Renovierung gut anstünde.

Von Umwelteinflüssen dunkle Verfärbungen zogen sich wie Tränenspuren unter den Fenstersimsen herab und verliehen dem Gebäude eine traurige Ansicht. Der teilweise großflächig abgebröckelte Putz tat sein Übriges und milderte den trübseligen Anblick keineswegs. Das Innere der Wache stand jedoch im krassen Gegensatz zum ersten äußeren Anschein.

Polizisten saßen an nagelneuen, glänzend polierten Schreibtischen aus Holz und Metall, bestückt mit den neuesten Computern. Sie saßen auf Stühlen, die so bequem aussahen, dass man darin locker ein, zwei Stündchen schlafen konnte, wenn man denn wollte. Neben mehreren Stühlen, die in einer Reihe an einer Wand standen, war in einer anderen Ecke sogar eine schokobraune Ledercouch mit Tisch aufgestellt worden. Alles war blitzsauber, die Atmosphäre äußerst seriös und ansprechend. Musste man allerdings seine Frau aus einer der Gefängniszellen holen, die sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes befanden, konnte man dieser gediegenen Einrichtung wenig abgewinnen.

Gray und Chris warteten ungeduldig darauf, dass Josh wieder auftauchte. Ihr ehemaliger Kollege hatte sich mit einem uniformierten Polizeibeamten in eines der Büros zurückgezogen und debattierte mit ihm. Ihr Gespräch war nur von kurzer Dauer und Joshs Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes, als er wieder zu ihnen stieß.

Unbewusst hielt Gray die Luft an. Wenn Josh, der sonst selbst beim größten Übel noch seine gute Laune beibehielt, derart sauertöpfig ausschaute, steckten Liz und Jennifer mit Sicherheit tief in der Scheiße, um es vorsichtig auszudrücken.

Bei seinen Freunden angekommen, behielt Josh seine aufgesetzte Ernsthaftigkeit nicht...



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