- Neu
E-Book, Deutsch
Reihe: vss-Verlag
Laue Barden der Nacht
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-96127-483-3
Verlag: vss-Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
16 gruselig-fantastische Kurzgeschichten
E-Book, Deutsch
Reihe: vss-Verlag
ISBN: 978-3-96127-483-3
Verlag: vss-Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Dämonen, Monster, Nachtgeschöpfe ... • Ein Mensch, der an dem finstersten Ort gefangen ist und feststellen muss, dass dieser seine eigene Seele ist • Eine Frau, die ihre Kosmetikerin beleidigt und von ihr verflucht wird • Ein Vampir, der mit seiner blutigen Vergangenheit konfrontiert wird • Ein alter Mann, der dem Tod durch einen Pakt mit einer Werwölfin entgehen will • Die Braut eines Dämons, die den Versuch, ihn auszutricksen bitterst bereuen muss • Ein Weihnachtsmann mit einem Image-Problem • Eine in einem Spiegel gefangene Schlangengöttin, deren Priesterinnen sie um jeden noch so blutigen Preis befreien wollen ...
Lesen Sie diese und neun weitere fantastische Kurzgeschichten in diesem Buch. Kurzweilige Lesevergnügen nicht nur für die Zeit rund um Halloween.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Sacramento. Freitag, 20. August 1999, 21.05 Uhr
Gideon Singer schob seine Notizen zusammen und steckte sie in seine Aktentasche. „Und nicht vergessen, Herrschaften: In der nächsten Stunde beginnen wir mit den unterschiedlichen sozialen Stellungen bei den Kelten. Es wäre nett, wenn wenigstens ein paar von Ihnen die einschlägigen Kapitel im Lehrbuch als Vorbereitung lesen würden.“
Aber die Studierenden der Sacramento State University hörten ihn schon nicht mehr. Vielmehr hörten sie nicht mehr hin. Sie hatten es eilig, nach Hause zu kommen. Kein Wunder. Es war Freitagabend und nach neun Uhr. Die jungen Leute hatten am Vorabend des Wochenendes Besseres zu tun, als sich Gideons Vorlesung über keltische Geschichte anzuhören. Der Kurs war ohnehin nicht gut belegt. Die meisten Studierenden hatten sich sowieso nur eingeschrieben, weil sie die Kursbescheinigung brauchten. Gideon war das egal, solange es in seinen Kursen eine Person, manchmal auch zwei oder drei gab, die echtes Interesse an den Kelten hatten, das über die lächerliche und von keiner Sachkenntnis getrübte „Keltomanie“ der Esoterikfreaks weit hinaus ging. So wie Linda Bedford, die nach vorn kam, statt sich der ins Nachtleben flüchtenden Meute anzuschließen.
„Haben Sie noch einen Moment Zeit, Professor Singer?“
„Aber natürlich, Linda. Für eine Studentin, die sich wirklich für mein Fach interessiert, nehme ich mir so viel Zeit, wie die Beantwortung Ihrer Frage erfordert.“ Er lächelte. „Was haben Sie auf dem Herzen?“
Sie reichte ihm eine Fotokopie. „In einem uralten Schinken in meines Vaters Antiquariat habe ich den angeblichen Bericht eines Römers gefunden, den der nach dem Sieg über Königin Boudicca verfasst hat. Er soll aus einer historisch belegten Quelle stammen. Ich halte ihn aber für eine Fälschung. Denn was da steht, das kann doch nicht sein.“ Sie schob ihm ein zweites Blatt hin. „Ist zwar meine Übersetzung aus dem Lateinischen, aber so schlecht ist mein Latein nicht, dass ich dabei grobe Fehler gemacht haben könnte. Entweder der Römer war total mit Met zugedröhnt, oder er hat zu viele Fliegenpilze gegessen und war auf einem Horrortrip. Oder habe ich hirudo falsch übersetzt? Ich weiß, das heißt nicht nur Vampir, sondern auch Blutegel, aber ein Egel ergibt keinen Sinn. Die Römer haben doch nicht tatsächlich an Vampire geglaubt, oder?“
Gideon lächelte. Linda hatte die Angewohnheit, Fragen aufzuwerfen und sie teilweise gleich selbst zu beantworten, wenn auch nicht immer korrekt.
„Doch, das haben Sie durchaus. Zwar ist ‚Vampir’ eine moderne Interpretation von hirudo, was eigentlich ‚Blutsauger’ heißt und sich nur auf die Egel bezog, aber das trifft ja auch auf Vampire zu, die Fledermäuse ebenso wie Draculas Artgenossen. Wenn wir mal annehmen, dass es tatsächlich Wesen gibt, die wie Menschen aussehen und sich vom Bluttrinken ernähren. Das Trinken von Blut gehörte in der damaligen Zeit bei verschiedenen Völkern zu einem Ritual, um sich die Kraft eines erlegten Tieres oder auch besiegten Feindes einzuverleiben. Kannibalismus, der teilweise auch bei den Kelten praktiziert wurde, hatte denselben Hintergrund. Für die Römer galten solche Praktiken, gerade wenn es sich um das Trinken von Menschenblut handelte, als unzivilisierte Barbarei. Nicht nur deshalb haben sie die Kultur der Kelten verachtet.“
„Ja, aber das erklärt nicht die Behauptung von diesem Marcus Septimus“, Linda klopfte auf die Kopie, „dass ein fliegender hirudo über das Lager hergefallen wäre und eigenhändig über zweihundert Legionäre bestialisch abgeschlachtet und obendrein ihr Blut getrunken hätte. Hier steht es.“ Sie deutete auf die entsprechende Stelle. „Der bardus noctis, dem wir von Anfang an misstrauten, kam über uns wie Mars persönlich. Er bewegte sich so schnell, dass das Auge ihm kaum zu folgen vermochte. Er riss den Soldaten die Kehlen heraus, trank ihr Blut und gab Schreie von sich, die nicht menschlich waren. Als er auch mich töten wollte, sah er mir tief in die Augen, ehe er plötzlich verschwand, und das Blutbad hörte auf. Warum er ausgerechnet mich verschonte, weiß ich nicht. Eins ist gewiss: Im Land der Kelten leben furchtbare Kreaturen.“ Linda sah ihn an. „Was halten Sie davon, Professor?“
Gideon blickte auf die Kopie des Originaltextes. „Er hieß also Marcus.“
„Ja, Marcus Septimus. So steht es jedenfalls hier. Aber warum hat er diesen Mann – dieses Wesen, Hirngespinst, was immer es war – bardus noctis genannt, den Barden der Nacht?“
„Hm.“ Gideon setzte sich und begann, das gesamte Schriftstück zu lesen.
*
Britannien, 61 nach unserer Zeitrechnung, Colonia Camulodunum
„Centurio!“ Marcus Septimus schlug sich grüßend die Faust vor die Brust. „Wir haben einen Spion gefangen, der sich in die Colonia geschlichen hat.“
Obwohl Marcus versuchte, seiner Stimme einen ruhigen Klang zu geben, hörte man ihr die Aufregung an. Kein Wunder. Dies war nicht nur der erste Feldzug, an dem er teilnahm, es war auch das erste Mal, dass er seine Heimat verlassen hatte.
Bisher hatten sie nichts weiter zu tun gehabt, als die Colonia Camulodunum, in der entlassene römische Soldaten sich angesiedelt hatten, zu verstärken und verteidigungsbereit zu halten. Seit einiger Zeit gärte es in der keltischen Bevölkerung. Die Witwe eines Stammeshäuptlings, der ein Verbündeter Roms gewesen war, nahm Anstoß daran, dass ihr Mann sein Reich dem römischen Kaiser vermacht hatte. Sie bestand darauf, dass die Hälfte des Reiches ihr und ihren Töchtern zustand. Aber wer hatte schon je davon gehört, dass Frauen erben konnten. Nicht im römischen Reich. Da König Prasutagus keinen Sohn gehabt hatte, fiel sein Reich rechtmäßig an Rom.
Doch nicht nur seine Witwe Boadicea regte sich darüber auf. Das taten auch einige der übrigen keltischen Barbarenfürsten. Ein Aufstand lag in der Luft. Deshalb hatte Statthalter Gaius Suetonius Paulinus die Kohorte von Sabinus Maximus nach Camulodunum geschickt, um Präsenz zu zeigen und jeden Gedanken an Rebellion im Keim zu ersticken. Mit Erfolg, wie es schien, denn bisher blieb alles ruhig.
Centurio Sabinus Maximus bedeutete Marcus, den Gefangenen hereinzuführen. Er gab seinen Leuten einen Wink und sie stießen den schlanken Mann mit der bleichen Haut vorwärts; so heftig, dass er eigentlich hätte fallen müssen, besonders da seine Hände auf den Rücken gefesselt waren. Doch er bewahrte geschickt das Gleichgewicht und stand aufrecht und furchtlos vor Sabinus.
„Das hier hatte er bei sich.“ Marcus hielt dem Centurio eine Harfe, Messer, Schwert und ein Bündel hin.
Sabinus nahm das Bündel, öffnete es und verstreute seinen Inhalt auf dem Tisch. Es enthielt nichts außer ein paar Kleidungsstücken. Er blickte den Fremden misstrauisch an und deutete auf die Waffen.
„Wen von uns wolltest du damit töten? Mich?“, fragte er in schlechtem Keltisch.
„Ja, falls du ein Wegelagerer bist“, antwortete der Fremde zu nicht nur Sabinus’ Überraschung in perfektem Latein. Er nickte zur Harfe hin. „Ich bin ein wandernder Barde. Die Waffen trage ich, um mich gegen Räuber zu verteidigen.“
„Seit wann schleichen Barden mitten in der Nacht um ein römisches Lager herum?“
„Ich bin nicht geschlichen, sondern habe mich offen genähert, um für ein Nachtlager zu bitten. Und weshalb ich in der Nacht reise: Ich bin nicht nur Barde, sondern auch Priester der Mondgöttin und habe ein Gelübde abgelegt, ihr zu Ehren nur in der Nacht zu reisen. Als Gegenleistung für ein Nachtlager unterhalte ich euch gern mit Musik.“
Der Mann zeigte nicht die geringste Furcht. Marcus blickte ihn bewundernd an. Wenn Marcus von den Trinovantes gefangengenommen worden wäre, auf dessen Stammesgebiet sie sich hier befanden, er hätte große Angst gehabt und wäre nicht in der Lage gewesen, ihrem Häuptling derart furchtlos gegenüberzutreten. Schließlich galten die Kelten als grausame und erbarmungslose Krieger, die ihren Göttern Menschen opferten. Was war das Geheimnis der Furchtlosigkeit dieses Mannes?
Sabinus blickte den Barden misstrauisch an. „Priester? Ein Druide.“ Er schnaufte verächtlich. „Deinesgleichen vernichtet Suetonius Paulinus gerade auf Mona.“
Die Augen des Barden verengten sich für einen kurzen Moment. Ansonsten bewahrte er ein gleichmütiges Gesicht.
Sabinus, wütend über die Gleichgültigkeit, mit der der Mann das zur Kenntnis nahm, schlug dessen Harfe auf die Tischkante, sodass sie zerbrach. Zorn blitzte in den dunklen Augen des Barden auf, aber er sagte kein Wort. Stattdessen maß er Sabinus mit einem Blick voller Verachtung.
„Bringt ihn in die Gefängnisbaracke und bewacht ihn gut. Ich werde ihn morgen verhören.“ Er grinste boshaft. „Im strahlenden Sonnenlicht, damit er den Kuss des Sonnengottes kennenlernt.“
„Centurio, das ist ...“
„Was?“, fuhr Sabinus Marcus über den Mund.
Als wenn die Anwesenheit des furchtlosen Barden ihm Kraft gab, wich Marcus nicht vor dem Zorn des Centurios zurück, sondern hielt ihm stand. „Wenn dieser Mann wirklich ein Priester der Mondgöttin ist, wird sie uns zürnen. Wir sollten nicht den Zorn der Götter herausfordern. Erst recht nicht in diesem fremden Land.“
„Weise gesprochen“, stimmte der Barde ihm zu.
„Hinaus!“ Sabinus warf den Weinbecher nach Markus, ehe er nach seinem Sklaven brüllte, damit der ihm neuen Wein brachte.
Marcus gab den Soldaten einen Wink, den Barden wegzuführen, der nicht den geringsten Widerstand leistete. Der Mann war ihm unheimlich. Und das verächtliche Lächeln, das er zeigte, als man ihn in die Baracke sperrte, verursachte ihm eine Gänsehaut.
Er hatte kaum die Tür verriegelt und sich abgewandt, als das Krachen berstenden Holzes von der Rückwand der Baracke ertönte. Zusammen mit seinen Männern lief er um die Baracke herum. In deren Wand klaffte ein riesiges Loch. Und der Barde war verschwunden. Nur die Fesseln lagen zerrissen auf dem Boden. Nicht nur Marcus erbleichte und blickte sich unsicher um. Das taten auch die Soldaten. Doch nirgends gab es noch eine Spur von dem unheimlichen Mann, als hätte die Nacht ihn verschluckt. Falls er tatsächlich ein Mann war, denn solche Kraft, eine dicke Mauer in wenigen Herzschlägen zu durchbrechen, besaß kein Mann. Allenfalls ein Dämon. Oder ein Gott.
Marcus flüsterte ein Gebet an Jupiter, er möge sie alle vor dem Zorn des Barden der Nacht beschützen. Und er bat Minerva, die Göttin der Weisheit, Sabinus Maximus Verstand zu schenken, bevor dessen Hass auf und Verachtung für die Kelten noch die ganze Legion ins Verderben stürzte.
Er kehrte zu Sabinus Maximus zurück, um ihm zu berichten, dass und wie der Gefangene entkommen war. Er konnte nur hoffen, dass die Entscheidung des Centurios, den Barden einzukerkern und bei Tageslicht zu verhören, nicht die Vernichtung der Kohorte heraufbeschworen hatte.
*
Boudicca fuhr herum, das Messer in der Hand, als sie einen Luftzug verspürte, auf den das Klappen der Tür folgte. Eine starke Hand packte die Faust mit dem Messer und drückte sie zur Seite. Ein Arm umfing sie. Sie wurde an einen harten Männerkörper gedrückt, der ihr jede Bewegungsfreiheit nahm. Außer einer.
Sie bog den Kopf zurück und küsste den Mann, der sie hielt. „Wie sehr habe ich dich vermisst, mein cymrischer Barde. Ich hatte schon befürchtet, dir wäre etwas zugestoßen. Du kommst sehr spät, Gwynal.“
Er erwiderte ihren Kuss hingebungsvoll. „Ich konnte nicht schneller kommen. Es gab viel zu kundschaften. Und ich musste vorsichtig sein. Suetonius Paulinus hat die Druiden von Mona getötet und ihr Heiligtum niedergebrannt. Ich habe so vielen Überlebenden geholfen zu entkommen, wie ich konnte.“
Boudicca löste sich von ihm. Ihre Augen flammten empört. Sie ballte die Fäuste. „Wie kann er es wagen!“
Gwynal verzog das Gesicht zu einer Grimasse der Verachtung. „Abgesehen davon, dass er uns alle verachtet, gibt er den Druiden die Schuld an den Unruhen im Land. Er denkt, wenn er sie tötet und durch die Zerstörung der Heiligtümer ihren Willen bricht, kann er dadurch die Unruhen ersticken.“
Boudicca schleuderte einen Becher zu Boden, wo er klirrend zerbrach. „Dieser Dummkopf!“
„Das ist er in der Tat. Er wird sehr bald feststellen, dass er dadurch nur das Gegenteil erreicht hat.“ Gwynal setzte sich auf das Bett. „Ich war in Camulodunon, bevor ich herkam. Die Römer haben dort eine Kohorte kampffähiger Männer stationiert. Zusammen mit den außer Dienst gestellten Veteranen, die dort leben, haben sie ungefähr fünfzehntausend Mann, weit über die Hälfte davon kampffähig.“
Boudicca machte eine wegwerfende Handbewegung und lächelte kalt. „Das wird ihnen nichts nützen. Die Trinovantes haben sich uns angeschlossen, ebenso die Catuvellauni und andere Stämme. Und“, ihr Lächeln wurde breiter, „sie haben mich erwählt, den Kampf anzuführen.“
Gwynal lächelte ebenfalls. „Wen sonst?“
Sie wurde ernst. „Wenn Prasutagus nicht entgegen meinem Rat damals das Bündnis mit den Römern geschlossen und auch noch die Hälfte unseres Landes ihrem Kaiser vermacht hätte, gäbe es dieses Problem nicht.“
„Ich glaube, da irrst du dich.“ Er lud sie mit einer Handbewegung ein, neben ihm Platz zu nehmen. Sie setzte sich und lehnte den Kopf an seine Schulter. Er legte den Arm um sie, drückte sie an sich und gab ihr einen liebevollen Kuss auf das nach Feuerrauch und ihrer persönlichen Note duftende Haar. „Der römische Hunger nach Land und Eroberung ist unersättlich. Sie wollen nicht nur das Land der Iceni, sondern das jedes Stammes und jedes Volkes bis ans Ende der Welt. Ein Bündnis mit ihnen einzugehen, war ein weiser Entschluss von Prasutagus. Damit hat er euch die Freiheit erhalten. Andernfalls hätten die Römer euch mit Krieg überzogen, um euer Land einzunehmen.“
„Das haben sie trotzdem getan, nachdem Prasutagus tot war.“ Sie tat einen tiefen Atemzug. „Du weißt, was sie mir und meinen Töchtern angetan haben.“
Gwynal streichelte sanft ihren Arm. Er haderte heute noch mit dem Schicksal, dass er zu dem Zeitpunkt nicht bei ihr gewesen war. Sonst hätte er jeden Römer eigenhändig umgebracht, der versucht hätte, Essylt und Nessan zu vergewaltigen und sich erdreistete, Hand an die Königin der Iceni zu legen. Die Narben der öffentlichen Auspeitschung trug sie für immer am Körper. Und auf ihrer Seele.
Er war ihr Barde, seit sie ein junges Mädchen gewesen war. Aber in den schlimmsten Stunden ihres Lebens war er nicht bei ihr gewesen, weil er einen Freund besucht hatte, der im Land der Scoten lebte.
Boudicca lehnte sich enger an ihn. „Deine Liebe hat mich nicht nur das überwinden lassen, Gwynal. Sie hat mir auch geholfen, über Prasutagus’ Tod hinwegzukommen.“ Sie hob den Kopf und sah ihn an. „Spielst du für mich?“
„Natürlich, meine Liebste. Allerdings hat der Hohlkopf von römischem Centurio meine Harfe zerschlagen. Ich muss mir also eine neue anfertigen.“
„Ich werde den besten Harfenbauer des Landes beauftragen, dir eine Harfe zu erschaffen, die deiner Kunst würdig ist.“
Er küsste sie. „Bis sie fertig ist, werde ich für dich singen. Was möchtest du hören?“
„Lieder von siegreichen Helden und gewonnenen Schlachten. Denn wir werden in ein paar Tagen gegen Camulodunon ziehen und es dem Erdboden gleichmachen.“




