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Lauffer / Rauscher / Zimmermann | Stammdatenmanagement mit SAP Master Data Governance | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 522 Seiten

Reihe: SAP Press

Lauffer / Rauscher / Zimmermann Stammdatenmanagement mit SAP Master Data Governance


2. Auflage 2023
ISBN: 978-3-8362-9411-9
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 522 Seiten

Reihe: SAP Press

ISBN: 978-3-8362-9411-9
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Entwickeln Sie eine Stammdatenstrategie mit SAP MDG und optimieren Sie so die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen! Neben der Cloud Edition von SAP MDG stellen die Autoren auch die neue Konsolidierungskomponente vor, die die Überführung von Stammdaten in das Geschäftspartner-Modell von SAP S/4HANA stark vereinfacht.

Aus dem Inhalt:

  • Projekt aufsetzen und umsetzen
  • Governance Board einrichten
  • Geeignete Tools auswählen
  • Data Quality Management
  • Konsolidierung zum Geschäftspartner
  • Business Rule Framework/BRF+
  • SAP MDG, Consolidation
  • SAP Business Process Management
  • SAP Fiori
  • SAP Cloud Integration
  • SAP Analytics Cloud


Oliver Lauffer arbeitet seit 21 Jahren bei der SAP Schweiz AG, zuerst in der Entwicklung von Datenmigrationsprogrammen, danach in der konzeptionellen Architektur von Stammdatenlösungen. Seit 19 Jahren ist er als Projektmanager in großen, weltweiten Stammdatenprogrammen und -projekten tätig. Dabei erfüllt er teilweise zusätzlich die Rolle des Solution Architect.
Lauffer / Rauscher / Zimmermann Stammdatenmanagement mit SAP Master Data Governance jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


  Vorwort ... 15

  Einleitung ... 17

  1.  Warum ist Stammdatenmanagement wichtig für Ihre Organisation? ... 23


       1.1 ... Bedeutung von Stammdaten für die Organisation ... 25

       1.2 ... Welche Stammdaten sind wem wichtig und warum? ... 35

       1.3 ... Grundlegende Konzepte des Stammdatenmanagements: Definitionen und Objekte ... 51

  2.  Einsatz und Design von SAP Master Data Governance ... 77


       2.1 ... Zielsetzung und Tools definieren ... 77

       2.2 ... Implementierungsszenarien ... 83

       2.3 ... Die Stammdatenstrategie ... 97

       2.4 ... Bedeutung der Stammdaten-Roadmap ... 116

       2.5 ... Wie viel Master Data Governance braucht mein Unternehmen? ... 121

       2.6 ... Bedeutung eines guten Datenqualitätsmanagements ... 132

       2.7 ... Datenmigration und Datenharmonisierung im Projekt ... 147

       2.8 ... Change und Stakeholder-Management im Projekt ... 155

  3.  SAP Master Data Governance und seine Funktionsweise als Grundlage der Stammdatenstrategie ... 165


       3.1 ... SAP Master Data Governance als Kern der Stammdaten-Governance ... 166

       3.2 ... Datenmanagement in SAP Master Data Governance ... 174

       3.3 ... Änderungsanträge in SAP Master Data Governance ... 194

       3.4 ... Datenqualität in SAP Master Data Governance ... 236

       3.5 ... Verteilungskonzepte in SAP Master Data Governance ... 243

       3.6 ... Benutzerschnittstellen in SAP Master Data Governance ... 253

       3.7 ... Benutzermanagement und Bearbeiterermittlung ... 264

       3.8 ... Domänenspezifische Eigenschaften ... 267

  4.  Konsolidierung und Massenverarbeitung mit SAP Master Data Governance ... 273


       4.1 ... Datenkonsolidierung im Detail ... 274

       4.2 ... Massenverarbeitung ... 284

       4.3 ... Wichtige Customizing-Einstellungen ... 291

  5.  SAP Master Data Governance im Zusammenspiel mit komplementären SAP-Werkzeugen ... 293


       5.1 ... SAP Fiori ... 293

       5.2 ... SAP Data Services und SAP Information Steward ... 305

       5.3 ... SAP Process Orchestration ... 313

       5.4 ... SAP Business Process Management ... 319

       5.5 ... SAP Business Workflow ... 323

       5.6 ... SAP Lumira ... 327

       5.7 ... SAP Analytics Cloud ... 333

       5.8 ... Im Zusammenspiel zum Erfolg ... 338

  6.  Ein SAP-Master-Data-Governance-Projekt aufsetzen und umsetzen ... 341


       6.1 ... Kernfragen vor dem Projekt und Projektansätze ... 342

       6.2 ... Projekte im agilen Umfeld ... 360

       6.3 ... Checkliste für die ersten 100 Tage ... 367

       6.4 ... Cutover-Management ... 373

       6.5 ... Nach dem Projekt ... 378

  7.  Implementierungsbeispiele für verschiedene Stammdatentypen ... 391


       7.1 ... Fallstudie: Materialstammdaten ... 392

       7.2 ... Fallstudie: Integration und Stücklistensynchronisation ... 417

       7.3 ... Fallstudie: Kundenstammdaten ... 440

       7.4 ... Fallstudie: Finanzobjekte ... 463

  8.  Stammdaten als Resilienz- und Ermöglichungspraxis ... 489


       8.1 ... Der Blick zurück ... 489

       8.2 ... Beobachtungen der Gegenwart ... 490

       8.3 ... Ausblick und Aufruf ... 507

  Die Autoren ... 513

  Index ... 515


Einleitung


Als langjährige Stammdaten-Praktiker besuchen wir immer wieder Konferenzen zum Thema Stammdatenmanagement. Diese werden dankenswerterweise von den Softwareherstellern stark unterstützt. Der Schwerpunkt der Vorträge auf diesen Konferenzen und in den Diskussionen der Teilnehmer untereinander liegt jedoch fast immer auf der Technologie, die verwendet wird, um dem Thema Herr zu werden.

Eine ähnliche Fokussierung erleben wir auch während der Stammdatenprojekte in unserem Alltag. Wir sehen dabei immer wieder, dass sich die Umfangsbeschreibung der Projekte zunächst mit den technischen Komponenten befasst. Nachdem alle Instrumente, die möglicherweise zum Einsatz kommen, benannt und beschrieben wurden, stellt sich meist die Frage, wie diese intelligent integriert werden können und warum es scheinbar Überlappungen gibt. Diese Fragen sind zwar wichtig, genau wie die Technologie, verstellen allerdings den Blick auf andere Komponenten, die ebenfalls wichtig sind, wenn Sie sich erfolgreich mit dem Thema Stammdatenmanagement auseinandersetzen möchten. Leider führt die starke Konzentration auf technische Aspekte oft zu Konfusion und Missverständnissen, wenn es um das Thema Stammdatenmanagement geht.

Wir haben es uns daher im vorliegenden Buch zur Aufgabe gemacht, das Thema Stammdatenmanagement umfassender darzustellen, als es oft diskutiert wird. Wir wollen gerade die Balance zwischen Technik, Organisation, Prozessen, Methodik und Datenqualität beschreiben, die Sie aus unserer Sicht benötigen, um langfristig erfolgreich zu sein. Unserer Überzeugung nach stellt das Meistern der Stammdatenherausforderung eine Kernvoraussetzung dar, um den unausweichlichen und mächtigen Wirkungen der digitalen Transformation in allen Lebensbereichen – vor allem aber in den unternehmerischen – Stand zu halten. Ohne nachhaltig gute Stammdaten wird der Erfolg der digitalen Initiativen schwer zu erreichen sein.

Da die Begriffe Master Data Governance (MDG) und Master Data Management (MDM) zu den zentralen Themen dieses Buches gehören und in jedem Kapitel immer wieder auftauchen, möchten wir hier eine zentrale Unterscheidung der beiden Begriffe vornehmen.

Unter MDM, also Stammdatenmanagement, verstehen wir alle Aktivitäten rund um den konzeptionellen Aufbau der Stammdaten Ihres Unternehmens. Dies beinhaltet strategische, taktische und organisatorische Aspekte, außerdem die Entscheidung für das technologische Umfeld sowie die Auswahl geeigneter Methoden zur Verbesserung und zum Erhalt der Stammdatenqualität. Prinzipiell ist MDM zunächst technologieneutral zu verstehen, also nicht auf ein bestimmtes Werkzeug begrenzt. Stammdatenmanagement setzt sich aus der Definition von Prozessen, Organisationen, Betriebsrichtlinien und einer systemunterstützten Benutzerführung zusammen. Das Management kann nach Aufstellung der Konzepte mit unterschiedlichen technischen Ansätzen umgesetzt werden.

In Abgrenzung zum generischen MDM-Ansatz widmet sich dieses Buch speziell der Umsetzung des MDM-Ansatzes mit SAP MDG. Hierbei handelt es sich um ein konkretes Werkzeug von SAP, das speziell zur Unterstützung von MDM-Konzepten entwickelt wurde. Im Vordergrund steht hier der Governance-Aspekt. Unter dem Begriff Governance verstehen wir einen durch das Unternehmen definierten Prozess zum Anlegen neuer oder zum Pflegen von bestehenden Daten, inklusive Verfahrensanweisung, technologischer Umsetzung und organisatorischer Einbettung. Governance dient zum einen der Benutzerführung (z. B. durch Workflows), zum anderen stellt sie den Anwendern Werkzeuge bereit, die es ihnen ermöglichen, ihre Aufgaben mit aller notwendigen Freiheit, aber auch gleichzeitig mit dem angebrachten Maß an Kontrolle zu erfüllen.

Aufbau


In diesem Abschnitt stellen wir nun den Inhalt der Kapitel vor, damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, welche Bandbreite an Themen im vorliegenden Buch behandelt wird. Darüber hinaus helfen Ihnen der Index des Buches sowie das Inhaltsverzeichnis, sich im Buch zu orientieren.

In Kapitel 1, »Warum ist Stammdatenmanagement wichtig für Ihre Organisation?«, klären wir zunächst, warum Sie sich überhaupt mit dem Thema Stammdaten beschäftigen sollten. Wir werden darstellen, welche Bedeutung Stammdaten für die Organisation haben, und bieten eine erste Struktur an, in der Stammdateninitiativen konzeptionell gedacht werden können. Darüber hinaus stellen wir die Frage: Wem im Unternehmen sind welche Stammdaten wichtig und aus welchem Grund?

Außerdem stellen wir Definitionen der zentralen Stammdatenobjekte bereit und bestimmen die Kernbereiche guter Stammdaten-Governance, bevor wir typische Ausgangssituationen von Stammdatenprogrammen darstellen. Darüber hinaus schauen wir uns auch noch die Erfolgsfaktoren guter Stammdatenprojekte an, die über den Go-Live hinausgehen.

In Kapitel 2, »Einsatz und Design von SAP Master Data Governance«, widmen wir uns der Frage, was Sie beim Start der Planung und Implementierung Ihrer Stammdateninitiative beachten sollten. Wir geben Ihnen wichtige Entscheidungshilfen, mit denen Sie das für Sie passende Stammdatenimplementierungsszenario finden: Hub- oder Co-Deployment bzw. ein Hybridszenario. Darüber hinaus beschreiben wir zentrale Elemente guter Stammdaten-Governance. Insbesondere schauen wir uns das Zusammenspiel zwischen Stammdatenstrategie und Stammdaten-Roadmap an. Außerdem beleuchten wir wichtige Aspekte der Strategie in einer Cloud-Umgebung bzw. mit der SAP-Cloud-Lösung SAP MDG, Cloud Edition. Dabei betrachten wir auch, wie viel Governance ein Unternehmen braucht und was gutes Datenqualitätsmanagement bedeutet. Schließlich beschreiben wir Datenharmonierungs- und Migrationskonzepte und das MDM-Change- und Stakeholder-Management.

Kapitel 3, »SAP Master Data Governance und seine Funktionsweise als Grundlage der Stammdatenstrategie«, bietet Ihnen einen ausführlicheren Einblick in die Standardfunktionen des zentralen Werkzeugs dieses Buches: SAP Master Data Governance. SAP MDG ist die SAP-Stammdatenplattform, mit deren Hilfe wir die meisten unserer Stammdatenprojekte absolviert haben. Die Plattform ist standardmäßig für die Objekte Material, Kunden, Lieferant und Finanzen einsetzbar. Darüber hinaus bietet sie auch die Möglichkeit, kundeneigene Objekte zu verwalten. Wir gehen in dieser Neuauflage selbstverständlich auf die Neuerungen der bestehenden Lösungen ein, schauen uns aber auch die Cloud-Lösung SAP MDG, Cloud Edition zusammen mit der ergänzenden Komponenten Master Data Integration und ihrer Funktionen genauer an. Wir stellen Ihnen zuerst alle Objekte im Detail vor und gehen dann auf die zentralen Eigenschaften der MDG-Lösungen ein. Dazu zählen unter anderem die Konzepte von Active und Staging Area, die Objekte des Change Requests, die Debitoren-Kreditoren-Integration, das Replication and Business Rule Framework, Hierarchien und Editionen.

Kapitel 4, »Konsolidierung und Massenverarbeitung mit SAP Master Data Governance«, gibt einen umfassenden Überblick über die innovativen und hilfreichen Funktionen zur Konsolidierung und Massenpflege mit SAP MDG. Hier wollen wir uns den Mehrwert und den Nutzen dieser Funktionen für die Stammdatenpflege und -integration anschauen, aber auch wie der Endanwender mit diesen Werkzeugen effizient arbeiten kann. Schließlich soll ein kurzer Blick in das Customizing die Konfigurationsmöglichkeiten dieser neuen Komponenten genauer beleuchten.

In Kapitel 5, »SAP Master Data Governance im Zusammenspiel mit komplementären SAP-Werkzeugen«, widmen wir uns dem Zusammenspiel mit Komponenten, die mit MDM verwandt sind. Dabei handelt es sich um Komponenten, die komplementär mit SAP MDG eingesetzt werden. Wir beschreiben, welche Vorteile die Werkzeuge im Zusammenspiel mit SAP MDG haben und welche Use Cases dadurch abgedeckt werden können. Die Werkzeuge stellen aus unserer Sicht eine gute Ergänzung zu SAP MDG in den Bereichen User Interface, Analytik, Regeldefinition, Integration und Governance-Erweiterung bereit. Wir betrachten die folgenden Werkzeuge: SAP HANA, SAP Fiori inklusiver die aus Stammdatensicht interessanten Neuerungen seit der ersten Auflage dieses Buchs, SAP Data Services und SAP Information Steward, SAP Process Orchestration (PO), SAP Business Process Management (BPM), SAP Business Workflow (BWF), SAP Lumira sowie dessen Nachfolger die SAP Analytics Cloud.

Wie Sie ein Projekt mit SAP MDG aufsetzen, erfahren Sie in Kapitel 6, »Ein SAP-Master-Data-Governance-Projekt aufsetzen und umsetzen«. Hier werden Sie sehen, welche Komponenten in Stammdatenprojekten besonders wichtig sind. Der spezifische Charakter von Stammdatenherausforderungen wird hier besonders beleuchtet. Neben Rollen und Verantwortlichkeiten im Projekt betrachten wir auch konkrete Ausgangssituationen und stellen mögliche Herangehensweisen vor. Ebenso bekommen Sie eine Checkliste und konkrete Werkzeuge für die ersten 100 Tage im Projekt, die Ihnen helfen werden, Ihr Projekt zu verwalten. Die Zeit nach dem Projekt mit dem Fokus auf der Rolle des Governance-Boards und der Ausweitung des Governance-Umfangs wird ebenso beschrieben wie die agilen Projektmethoden SAFe und SAP Activate.

...


Lauffer, Oliver
Oliver Lauffer arbeitet seit 21 Jahren bei der SAP Schweiz AG, zuerst in der Entwicklung von Datenmigrationsprogrammen, danach in der konzeptionellen Architektur von Stammdatenlösungen. Seit 19 Jahren ist er als Projektmanager in großen, weltweiten Stammdatenprogrammen und -projekten tätig. Dabei erfüllt er teilweise zusätzlich die Rolle des Solution Architect.

Rauscher, Jan
Jan Rauscher arbeitet seit fünf Jahren bei SAP in der Beratung für den Bereich Stammdaten. Als Architekt ist er hier hauptsächlich mit Aufgaben wie der Konzepterstellung, Projektplanung und -durchführung betraut. Jan Rauscher ist seit 1995 in der IT tätig, seit 1998 bei SAP. Zuerst beschäftigte er sich mit der Entwicklung im Logistikumfeld, später war er im Produktmanagement für SAP NetWeaver tätig.

Zimmermann, René
René Zimmermann ist seit knapp 20 Jahren Datenpraktiker in diversen Domänen, vom Stammdatenmanagement und der Stammdaten-Governance bis hin zur erfolgreichen Etablierung und Betrieb von Big-Data Offices. Er ist in verschiedenen Industrien tätig, vor allem aber im Pharma- und Chemiebereich sowie in der Öl- und Gas-Industrie. Derzeit leitet er das Center of Data Excellence der Entwicklungsabteilung bei BioNTech.



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