Laurens | Ein unmoralischer Handel | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 5, 480 Seiten

Reihe: Cynster

Laurens Ein unmoralischer Handel

Roman
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-641-03994-3
Verlag: Blanvalet
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman

E-Book, Deutsch, Band 5, 480 Seiten

Reihe: Cynster

ISBN: 978-3-641-03994-3
Verlag: Blanvalet
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Als eine geheimnisvolle, verschleierte Lady den attraktiven Gabriel Cynster um Hilfe bittet, kann er nicht umhin, zuzusagen. Doch er verlangt im Gegenzug für jede Information, die er gibt, einen Kuss. Das bringt Lady Alathea Morwellan in arge Bedrängnis. Gabriel war zwar ihr Freund in Kindertagen, aber auf den stadtbekannten Verführer wollte sie sich niemals einlassen. Doch mit jedem Kuss, mit dem sie ihre Schuld abgilt, wächst die Leidenschaft.

Die gesamte Cynster-Reihe auf einen Blick

Band 1: In den Armen des Eroberers

Band 2: Der Liebesschwur

Band 3: Gezähmt von sanfter Hand

Band 4: In den Fesseln der Liebe

Band 5: Ein unmoralischer Handel

Band 6: Nur in deinen Armen

Band 7: Nur mit deinen Küssen

Band 8: Küsse im Mondschein

Band 9: Küsse im Morgenlicht

Band 10: Verführt zur Liebe

Band 11: Was dein Herz dir sagt

Band 12: Hauch der Verführung

Band 13: Eine Nacht wie Samt und Seide

Band 14: Sturm der Verführung

Band 15: Stolz und Verführung

Stephanie Laurens begann mit dem Schreiben, um etwas Farbe in ihren wissenschaftlichen Alltag zu bringen. Ihre Bücher wurden bald so beliebt, dass sie ihr Hobby zum Beruf machte. Stephanie Laurens gehört zu den meistgelesenen und populärsten Liebesromanautorinnen der Welt und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einem Vorort von Melbourne, Australien.

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Weitere Infos & Material


" (S. 250-251)

Diese Frage wurde zwei Abende später beantwortet. Die Gala der Herzogin von Richmond war einer der Höhepunkte der Saison. Das Haus der Richmonds am Fluss stand weit offen; alles von Rang und Namen war anwesend. Alathea war relativ zeitig mit Serena, Mary und Alice eingetroffen. Ihr Vater, der vorher noch mit Freunden zum Dinner verabredet war, wollte später noch vorbeischauen. Alathea ließ Serena bei Lady Arbuthnot und Celia Cynster auf einer Chaiselongue und streifte geschäftig umher, bis sich der übliche Kreis um Mary und Alice gebildet hatte, Esher und Carstairs wie immer an vorderster Front.

Dann suchte sie sich ein ruhiges Plätzchen am Rand des Geschehens. Ihr Versuch, sich unsichtbar zu machen, wurde durch Lord Falworth vereitelt, der sie in der Menge erspäht hatte. Sekunden später war sie von ihrem »Hofstaat« umringt. Zu Alatheas großer Erleichterung vergingen keine fünf Minuten, bis sich Chillingworth ihnen anschloss. Nachdem die üblichen Höflichkeiten ausgetauscht waren, nahm der Graf den Platz an ihrer Seite ein und löste Falworth ab, der sich schmollend zurückzog. Chillingworth’ Körpergröße - er war etwa so groß wie Gabriel - hatte einen ähnlichen Effekt auf ihre Verehrer: Sie fühlten sich bemüßigt, einander in intelligenter Konversation zu übertreffen. Als das Orchester sich für den ersten Tanz bereit machte, war Alathea dem Grafen gegenüber ziemlich milde gestimmt und durchaus gewillt, ihm für diesen Tanz ihre Hand zu gewähren.

Er bat jedoch nicht energisch genug darum, sondern hielt sich relativ ruhig im Hintergrund, während Lord Montgomery um diese Ehre bat. Da sie keine Entschuldigung parat hatte, sah sich Alathea gezwungen, sein Flehen zu erhören. Der Tanz war ein Cotillon, somit würde ihr zumindest der Großteil seiner wichtigtuerischen Ergüsse erspart bleiben. Als Lord Montgomery sie nach dem Tanz zu ihrem Kreis zurückgeleitete, war sie ziemlich überrascht, Chillingworth dort noch immer geduldig wartend vorzufinden. Ihre Dankbarkeit wurde erneut geweckt, als unter seiner Leitung die Gespräche heiter und allgemein blieben. Dann kündigten die Musiker einen Walzer an.

Da wurde ihr klar, weshalb der Graf gewartet hatte. Mit schmeichelhaft entschlossener Miene machte er vor ihr eine Verbeugung: »Wenn Sie mir bitte die Ehre erweisen würden, meine Liebe.« Alathea zögerte in Gedanken an einen anderen hoch gewachsenen Gentleman. Sie schaute auf - und sah ihm direkt in die Augen. Er stand da und beobachtete, wie sie sich entscheiden würde, offensichtlich bereit, sofort einzuschreiten und den Tanz für sich zu beanspruchen, sollte sie sich seiner Verfügung verweigern. Sein Vorsatz wurde unmissverständlich klar, als der Kreis ihrer Bewunderer sich vor ihm teilte wie das Rote Meer, als sie ihn bemerkten. Sie kämpfte einen plötzlichen Anflug von Widerspruchsgeist nieder, weil sie erkannte, dass sie Gabriel in seiner derzeitigen Stimmung nicht herausfordern durfte, und sagte bedauernd zu Chillingworth: »Es tut mir Leid, Mylord, aber ich bin schon versprochen. Mr Cynster.«"


Laurens, Stephanie
Stephanie Laurens begann mit dem Schreiben, um etwas Farbe in ihren wissenschaftlichen Alltag zu bringen. Ihre Bücher wurden bald so beliebt, dass sie ihr Hobby zum Beruf machte. Stephanie Laurens gehört zu den meistgelesenen und populärsten Liebesromanautorinnen der Welt und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einem Vorort von Melbourne, Australien.



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