Lee / Pembroke / Kendrick | Julia Extra Band 388 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0388, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

Lee / Pembroke / Kendrick Julia Extra Band 388


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7337-0420-9
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0388, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-7337-0420-9
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



EINE BRAUT FÜR DEN WÜSTENPRINZEN von KENDRICK, SHARON
Wie ein Prinz aus einer fernen Märchenwelt wirkt Suleiman, als er in Saras Büro auftaucht. Kein Wunder, dass ihre Gefühle für ihn nie erloschen sind! Umso empörter ist sie, als er sie zu einer Ehe mit einem Fremden zwingen will. Weiß er denn nicht, dass ihr Herz nur ihm gehört?
DER MILLIONÄR UND DIE DIAMANTENERBIN von STEPHENS, SUSAN
Leila, die reiche Diamantenerbin, ist es leid, ihren Ruf als ewige Unschuld zu verteidigen. Dafür ist das Leben zu verlockend, und wer könnte sie stärker in Versuchung führen als der attraktive spanische Millionär Don Raffa? Niemand! Doch dafür zahlt sie einen hohen Preis ...
EIN BABY WILL ICH NUR VON DIR! von LEE, MIRANDA
Der Traum von einer eigenen Familie wird Scarlet einfach nicht erfüllt, kein Mann will zu ihr passen! Jetzt zählt für sie nur noch künstliche Befruchtung. Ausgerechnet der arrogante John bietet sich als Spender an - unter einer Bedingung: Er will echten Sex ... und zwar im Bett!
IM SCHNEE MIT DEM TYCOON von PEMBROKE, SOPHIE
Hoteltycoon Ben Hampton ist der letzte Mann, mit dem die ehrgeizige Luce irgendwo festsitzen will, erst recht nicht in einem verschneiten Cottage in den Bergen. Sie weiß, er ist ein Don Juan - Grund genug ihn abzuschreiben. Aber kann sie ihm wirklich widerstehen?



Miranda Lee und ihre drei älteren Geschwister wuchsen in Port Macquarie auf, einem beliebten Badeort in New South Wales, Australien. Ihr Vater war Dorfschullehrer und ihre Mutter eine sehr talentierte Schneiderin. Als Miranda zehn war, zog die Familie nach Gosford, in die Nähe von Sydney. Miranda ging auf eine Klosterschule. Später entschied sie sich für eine Karriere als Informatikerin, die endete, als sie heiratete, drei Töchter bekam und die Familie ein großes Stück Land erwarb. Dort züchtete Miranda Windhunde, Pferde und Ziegen, aber all das genügte ihr nicht. Sie wollte kreativ sein und gleichzeitig Geld verdienen! Als ihre Schwester ihr vorschlug, doch mal eine Romance zu schreiben, wurde sie nachdenklich. Sie fand die Idee gut - es klang interessant, und sie konnte es von zu Hause aus machen. Aber es dauerte zehn lange Jahre, bis ihr erster Liebesroman tatsächlich veröffentlicht wurde. Mittlerweile waren Miranda, ihr Mann und die drei Töchter zurück an die Küste gezogen, wo sie bei Sonne, Sand und Meer ihr Leben genossen. Langsam stellten sich die ersten Erfolge ein, und ziemlich wagemutig machte Miranda die Zusage, eine Miniserie, die aus sechs Büchern bestand, innerhalb von neun Monaten abzuliefern. Sie wird es ihrem Mann nie vergessen, dass er seinen gut bezahlten Job als leitender Angestellter aufgab, um sie zu unterstützen und den Haushalt zu organisieren. Zahlreiche weitere Liebesromane folgten, sexy, leidenschaftlich, spannend und mit sehr lebendig geschilderten Hauptfiguren. Miranda Lee hat einen Grundsatz: Langweile niemals deine Leserinnen! Millionen Fans in aller Welt sind sich einig: Diesem Grundsatz bleibt Miranda Lee in allen Romances treu.

Lee / Pembroke / Kendrick Julia Extra Band 388 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


2. KAPITEL

Suleiman parkte den Wagen mit äußerster Sorgfalt – gut getarnt vom Schatten eines Baumes und mit freier Sicht aufs Cottage. Die Leibwächter in den anderen Autos, die in unterschiedlichen Entfernungen vom Haus standen, warteten auf weitere Anweisungen.

Er löschte die Scheinwerfer. Heftiger Regen prasselte auf den Wagen und lief in Bächen die Windschutzscheibe hinunter. Im Haus zog Sara gerade die Vorhänge zu. Suleiman war erleichtert, dass er ihr in ihrem Versteck auf dem Land so schnell auf die Spur gekommen war. Gleichzeitig bedauerte er erneut, den Auftrag des Sultans angenommen zu haben.

Aus Loyalität und tiefer Dankbarkeit gegenüber dem Sultan hatte er sich verpflichtet gefühlt, die Sache durchzuziehen. Wohl war ihm dabei allerdings nicht. Ein Blick auf die verführerische Sara hatte genügt, ihm überdeutlich zu machen, wie gefährlich sie ihm noch immer werden konnte.

Er erinnerte sich, wie honigsüß ihre Lippen schmeckten. Auch den betörenden Duft nach Jasmin und Patschuli hatte er noch in der Nase. Und er wusste noch immer, wie sich ihre festen Brüste angefühlt hatten und wie sehr er Sara begehrt hatte. Monatelang hatte er sich nach ihr gesehnt.

Frustriert umklammerte er das Lenkrad. Frauen wie sie machten einem das Leben schwer. Erst entfachten sie das Feuer der Leidenschaft, dann richteten sie einen zugrunde. So wie Saras wunderschöne Mutter letztendlich für den Ruin des Königs gesorgt hatte. Der Mann war ihr sklavisch ergeben gewesen, hatte nur Augen für seine Frau gehabt und dabei nicht einmal bemerkt, dass sein Land dem Staatsbankrott entgegentrieb.

Suleiman atmete tief durch und verscheuchte die frustrierenden Gedanken. Wenn der Auftrag erst erledigt war, musste er ein Wiedersehen mit Sara unter allen Umständen vermeiden.

Seine jahrelange geheimdienstliche Tätigkeit hatte ihn gelehrt, den richtigen Moment abzuwarten, um zuzuschlagen. Der war jetzt gekommen.

Suleiman stieg aus, drückte leise den Wagenschlag zu und wartete ab, bis von einer der wartenden Limousinen das vereinbarte Lichtzeichen kam.

Er mied den zum Cottage führenden Kiesweg und schlich geräuschlos über den aufgeweichten Rasen daneben. Der peitschende Regen hatte auch Suleimans Mantel innerhalb von Sekunden durchweicht.

Die Möglichkeit, durch eins der Fenster auf der Rückseite des Hauses einzubrechen, hatte Suleiman sofort verworfen. Es wäre grausam gewesen, Sara so zu erschrecken. Das hatte sie nun doch nicht verdient, oder? Er presste die Lippen zusammen und klopfte an die Haustür.

Wenn Sara vernünftig war, würde sie nicht öffnen, sondern die Polizei alarmieren, weil ein ungebetener Gast am Heiligabend vor ihrer Tür stand.

Natürlich war sie unvernünftig. Angespannt lauschte Suleiman den näher kommenden Schritten.

Sara zog die Haustür auf, starrte ihn einen Moment lang erschrocken an und versuchte dann geistesgegenwärtig, die Tür wieder zuzuschlagen. Doch Suleiman hatte schneller reagiert und lehnte sich gegen die Tür, bis Sara nachgab und ihn ins Haus ließ. Sorgfältig schloss er die Tür hinter sich.

Die gespannte Stille im Flur wurde nur durch das Geräusch der Regentropfen unterbrochen, die von Suleimans Mantel auf den Steinfußboden tropften.

In Saras Augen spiegelte sich Entsetzen, während es Suleiman erst einmal die Sprache verschlug, weil die Prinzessin einfach atemberaubend aussah. Sie hatte die aufreizende Kleidung, die sie im Büro getragen hatte, gegen Jeans und Pullover eingetauscht, doch ihre wunderbare Figur kam auch darin zur Geltung. Das Haar trug sie offen … Ob sie sich ihrer unglaublichen Schönheit bewusst war? Jedenfalls gelang es ihm nicht, den Blick von ihr zu wenden. Sie war eine Göttin in Jeans!

„Suleiman!“, stieß sie schließlich verblüfft hervor.

„Bist du überrascht, mich zu sehen?“

„Allerdings. Und entsetzt. Was fällt dir ein, hier ungebeten hereinzuplatzen?“

„Wir waren für achtzehn Uhr verabredet, Sara. Das ist fast zwei Stunden her. Ich finde es nicht besonders nett von dir, mich zu versetzen. Ganz schlechter Stil für eine angehende Wüstenkönigin.“

Sie stieß hörbar die Luft durch die Nase. „Ich denke nicht daran zu heiraten! Weder Murat noch sonst jemanden. Das habe ich dir doch wohl deutlich genug zu verstehen gegeben. Den Weg hierher hättest du dir also getrost sparen können. Kannst du dem Sultan nicht ausrichten, er soll sich die Hochzeit aus dem Kopf schlagen?“

Insgeheim bewunderte Suleiman ihren energischen Widerstand. Eine arabische Frau hätte niemals gewagt, sich den Wünschen eines Sultans zu widersetzen. Doch er ließ sich nichts anmerken, sondern herrschte sie an: „Ich erwarte eine Erklärung für dein Fernbleiben.“

„Du klingst wie ein Oberlehrer. Wenn du es genau wissen willst: Ich lasse mich zu nichts zwingen. Deshalb bin ich nicht aufgetaucht“, erklärte sie.

„Hast du dir wirklich eingebildet, ich ließe mich so leicht abschütteln? Das war wohl nichts“, fügte er zufrieden hinzu.

Sara musterte ihn abschätzend. „Ich könnte dir eins überziehen und mich aus dem Staub machen.“

Er musste sich das Lachen verkneifen. „Du würdest nicht weit kommen, weil ich hier überall meine Männer postiert habe. Schlag dir das also bitte aus dem Kopf, Sara. Ich habe an alles gedacht.“ Suleiman zog den triefenden Mantel aus und hängte ihn an einem Garderobenhaken auf.

„Ich habe dich nicht aufgefordert, den Mantel abzulegen.“ Wütend funkelte sie ihn an.

„Dazu brauche ich keine Aufforderung.“

„Du bist unmöglich, Suleiman“, zischte sie.

„Das habe ich nie bestritten.“

Sie stöhnte frustriert, drehte sich um und stolzierte in das Kaminzimmer.

Suleiman folgte ihr und stellte überrascht fest, dass der Raum mit seinen hell gestrichenen Wänden und alten Deckenbalken eher minimalistisch wirkte. Normalerweise stopften die Engländer ihre Cottages doch mit allerlei Krimskrams voll und hängten dramatische Seestücke an die Wände. Hier zierten nur einige zeitgenössische Aquarelle die Wände. Die etwas avantgardistisch anmutenden Sitzmöbel machten einen bequemen Eindruck. Wem auch immer dieses Cottage gehörte, hatte Geschmack und Geld.

„Wer ist Eigentümer dieses Hauses?“, fragte Suleiman interessiert.

„Mein Lover.“

Er kam näher. „Hör auf, mich auf den Arm zu nehmen! Dazu bin ich jetzt nicht aufgelegt.“

„Wer sagt denn, dass ich scherze?“

„Ich hoffe, es ist ein Scherz. Wenn ich annehmen müsste, dass du mit einem anderen Mann zusammen bist, würde der sein blaues Wunder erleben.“

Sara wurde blass. Ihr war durchaus bewusst, dass Suleiman diese Drohung nicht aus Eifersucht ausgestoßen hatte, sondern aus Loyalität zu dem Sultan. Sie wünschte, er wäre nicht hier aufgetaucht. Allerdings hätte sie damit rechnen müssen, denn wenn Suleiman einen Auftrag annahm, dann führte er ihn auch aus, egal welche Hindernisse sich ihm in den Weg stellten. Auch deshalb war er in den Wüstenstaaten so gefürchtet und wurde überall respektiert.

Im Cottage Zuflucht zu suchen, war eine Kurzschlussreaktion gewesen. Panik vor einer Ehe mit dem Sultan, vor allem aber vor Suleiman. Obwohl er sie damals abgewiesen hatte, begehrte sie ihn noch immer. Das machte ihr Angst. Wie sollte sie die nächsten Stunden in seiner Gegenwart überstehen? Er wirkte eiskalt und fest entschlossen, sie einem unerträglichen Leben auszusetzen.

„Also gut“, sagte sie schließlich. „Wenn du es unbedingt wissen willst: Das Haus gehört meinem Boss Gabe Steel. Wie hast du mich eigentlich so schnell gefunden?“

„Ach, weißt du, Sara, ich habe schon ganz andere Leute aufgespürt als eine widerspenstige Prinzessin. Dein plötzliches Einverständnis mitzukommen, hat mich misstrauisch gemacht. Deshalb habe ich mich an deine Fersen geheftet, als du das Bürogebäude durch den Seitenausgang verlassen hast.“

„Im Ernst?“

„Sicher. Findest du das so abwegig?“

„Allerdings.“ Das Herz schlug ihr bis zum Hals. „Ich wohne jetzt in England, Suleiman, und habe mich dem Lebensstil hier angepasst. Normalerweise lauert einem keiner auf. Es passt mir nicht, dass du mich wie ein Stalker verfolgt hast. Wenn mein Boss das wüsste, würdest du eine Anzeige kassieren.“

„Sehr unwahrscheinlich, Sara. Wenn ich nicht gesehen werden will, dann sieht mich auch niemand“, behauptete er arrogant. „Was sollte dieser Fluchtversuch überhaupt? Hast du wirklich gedacht, du kommst damit durch?“

„Fahr zur Hölle!“

„Aber nur, wenn du mitkommst“, stichelte er.

Seine Arroganz, seine Unnachgiebigkeit machten Sara so wütend, dass sie am liebsten auf ihn losgegangen wäre. War der Mann wirklich so eiskalt und unnahbar? Oder hatte er doch Gefühle? Irgendwie musste sie eine Reaktion aus ihm herauskitzeln. „Ich bin hergekommen, um mich mit meinem Lover zu treffen“, behauptete sie.

„Das nehme ich dir nicht ab.“

„Wieso nicht? Findest du mich so abstoßend, dass du dir nicht vorstellen kannst, jemand könnte mich begehren?“

Suleiman blieb ganz ruhig. Ihm war sofort bewusst, dass sie ihm eine Falle gestellt hatte. Er dachte gar nicht daran, sich von Sara provozieren zu lassen. Auf keinen Fall würde er etwas zugeben, was er nicht einmal sich selbst eingestand. Ich muss mich auf die Fakten konzentrieren, schärfte er sich ein. Die blonde Schönheit, die wohl jeden Mann auf andere Gedanken brachte, war nicht für ihn bestimmt, sondern für...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.