Buch, Deutsch, 156 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 210 g
Gedichte
Buch, Deutsch, 156 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 210 g
ISBN: 978-3-9503223-0-9
Verlag: Leitgeb, Norbert, Dr.
Norbert Leitgeb zeigt, dass er es versteht, Gedanken pointiert und unterhaltsam auf den Punkt bringen. In seinen Gedichten lässt er den Leser miterleben, wie sein „Freund Joschi“ die Fallstricke des Alltags und der zwischenmenschlichen Begegnungen mit Humor und Gelassenheit meistert. Leitgeb widmet sich auch Joschis väterlichen Nöten z. B. bei der Aufklärung der Tochter und dem Heiratsantrag ihres Freundes, schildert die Tücken des Tanzes, die Enttäuschungen der Männer und beantwortet die Frage, was den Mensch zum Menschen macht. Darüber hinaus merkt man den wissenschaftlichen Hintergrund des Autors, wenn er sich der Sternenasche, dem Blau des Himmels, dem Sieg des Stammhirns über den Willen und der Macht der Einbildung widmet. Die Gedichte handeln auch von Gott und dem Teufel und klären auf, wie einst die Mode auf die Welt gekommen ist und wie der Teufel den Schöpfer um Aufklärung über den Nutzen der Liebe angefaucht hat.
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Aufklärung
Jetzt, Liebling, bist du in dem Alter,
wo erstmals int’ressiert am Falter
nicht, wie er zart durch Lüfte fliegt,
nein, wie er seine Jungen kriegt,
und woher Bienen oder Dohlen
so im Detail den Nachwuchs holen.
Ich muss gestehen, das die Mähr,
wonach der Storch die Ursach‘ wär,
weshalb die Babys alle kommen,
doch nicht ganz stimmt, genau genommen,
dass dies so überhaupt nicht wahr!
Wenn nämlich Mann und Frau, als Paar, ...
wie soll ich es dir nur erklären? ...
Stelle dir vor, die beiden wären, ...
oder, dass vielmehr diese beiden ...
Nehmen wir an, dass sie sich … leiden,
oder, noch besser, sind benommen,
da sie die Liebe überkommen …
und weiter vielleicht gar nicht wissen,
von der Brisanz, wenn sie sich küssen ...
Und dass es meist dabei nicht bleibt,
sodass Gefühl sie weiter treibt,
dass sie ... wie soll ich es nur nennen? ...
dann Grenzen einfach nicht mehr kennen, ...
Kurzum, ... du machst es mir sehr schwer ...
Die Babys kommen einfach her, ...
sie kommen, mein ich, sozusagen,
wenn diese beiden es nun wagen, ...
auch ohne, dass sie Babys wollen, ...
wenn sie in Liebe, quasi ... tollen, ...
Kurzum, ... es ist dann oft so weit, ...
Mein Schatz, … ich hab‘ jetzt keine Zeit!
Was musst Du mich auch dauernd fragen! ...
Die Babys kommen, ... sozusagen, ...
und schließlich sind sie einfach da! ...
Wenn das nicht reicht – frag die Mama!




