Buch, Deutsch, 170 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 210 g
Gedichte
Buch, Deutsch, 170 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 210 g
ISBN: 978-3-9503223-3-0
Verlag: Leitgeb, Norbert, Dr.
Norbert Leitgeb mischt in bewährter Weise Humorvolles, Heiteres und Nachdenkliches zu einer unterhaltsamen Lektüre. Er zollt seinem „Kollegen“ Schiller Tribut und berichtet „Backstage“ von der „Bürgschaft“, behandelt die Jagd des Kaufmanns nach dem Glück und seine Immunität gegen Ratschläge, erzählt von Mutters Rat an die Tochter und von Hoffnungen und Enttäuschungen, die sein „Freund Joschi“ auf der Suche nach, dem Werben um und in Zweisamkeit mit seiner Freundin erlebt. Dazu zählt die Antwort auf die tägliche Frage „liebst du mich noch?“, sein Traum vom Südseemädchen und das Reden und Schweigen in der Partnerschaft. Leitgeb behandelt aber auch Joschis Erfahrungen mit Behörden, seine Erlebnisse als Forscher, erklärt die Wirkung des Atomstromscheiders, die Kinesiologie, schildert adventliche Schelte für Beamte und Politiker, die Hinterlist beim Schenken, scheut auch vor der realistischen Beschreibung eines Weichnachtsabends nicht zurück und beschreibt die Nächstenliebe am Jahresende.
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ein Mann - ein Wort
Freund Joschi ist kein Luftikus.
Er spricht nur, wenn er reden muss,
denn reden nur, damit er spricht,
das ist Freund Joschis Sache nicht.
„Ach, Joschi!“ schmollt die Freundin sehr,
„ich weiß es jetzt, du liebst nicht mehr,
denn du hast lang, Gott sei ’s geklagt,
nicht mehr ‚Ich liebe dich!’ gesagt!
Wer selten so von Liebe spricht,
der liebt und liebt und liebt mich nicht!“
Darauf hat Joschi ganz verdutzt
erst seine Brille blank geputzt.
„Bei dem Gerede muss ich staunen!
Was hast du plötzlich nur für Launen?“
„Ich sagte doch vor zwei, drei Jahr’,
dass ich dich liebe, klipp und klar! ...
Und seither hat sich darin eben
keinerlei Änderung ergeben!“
„Wozu bloß wollt denn nur ihr Fraun,
was längst nicht neu ist, wiederkau’n!
Sieh ein, mein Schatz, bei dem Befund
gibt ’s doch für Ärger keinen Grund!“
„D‘rum, sag doch was Gescheiteres!
Ich lieb‘ dich ... bis auf Weiteres!“




