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E-Book, Deutsch, 142 Seiten

Leng / Schild / Hofmann Genug genügt

Mit Suffizienz zu einem guten Leben
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-96006-139-7
Verlag: oekom
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Mit Suffizienz zu einem guten Leben

E-Book, Deutsch, 142 Seiten

ISBN: 978-3-96006-139-7
Verlag: oekom
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Wie sieht das Leben der Menschen aus, die möglichst wenig Ressourcen verbrauchen und suffizient, also genügsam, leben möchten? Welche Einstellungen und Werte motivieren sie, so zu leben? Welche Faktoren erleichtern ihnen einen solchen Lebensstil, was macht es ihnen schwer? Kann ein suffizienter Lebensstil zu mehr Lebenszufriedenheit führen und ein gutes Leben begünstigen? Die Autorinnen haben auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen Menschen aus der Schweiz befragt, die einen suffizienten Lebensstil pflegen. Und sie haben mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert, wie ein solcher Lebensstil salonfähig gemacht werden könnte. Denn klar ist: Nur wenn wir unseren Lebensstil anpassen, kann es gelingen, unseren Ressourcenverbrauch zu verringern und die damit verbundenen ökologischen und sozialen Auswirkungen zu begrenzen.

Marion Leng forscht schwerpunktmäßig zu den Themen Suffizienz und gutes Leben, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie nachhaltige Regional- und Landschaftsentwicklung und leitet einen Weiterbildungsstudiengang zu Nachhaltiger Entwicklung. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am »Centre for Development and Environment« der Universität Bern.
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Weitere Infos & Material


1;Genug genügt;1
2;Inhalt;7
3;1 Suffizienz – unser Fokus;15
3.1;1.1 Unsere 16 suffizient lebenden Personen – eine kurze Vorstellung;18
3.2;1.2 Aufbau und Inhalt des Buches;20
3.3;1.3 Unser Forschungsprojekt;20
3.3.1;1.3.1 Ziele und Fragen;20
3.3.2;1.3.2 Vorgehen und Methoden;22
3.3.2.1;Arbeitspaket 1: Definition der wichtigsten Begriffe;22
3.3.2.2;Arbeitspaket 2: Erstellen eines Kriterienkatalogs für einen suffizienten Lebensstil;26
3.3.2.3;Arbeitspaket 3: Durchführung der Selektionsbefragung (N = 150);29
3.3.2.4;Arbeitspaket 4: Durchführung der qualitativen Interviews (N = 25);31
3.3.2.5;Arbeitspaket 5: Identifikation der suffizient lebenden Personen (N = 16);31
4;2 Porträts;33
4.1;2.1 Auf der Suche nach dem angemessenen Tempo. Rahel: Leuchtturm im Bereich "Mobilität";33
4.1.1;2.1.1 Ohne Preis keine Mobilität;35
4.1.2;2.1.2 Eine Option, die nicht existiert;36
4.1.3;2.1.3 Wunsch nach Kohärenz;36
4.2;2.2 Konsumieren ist Kompensieren. Maria: Leuchtturm im Bereich "Konsum";37
4.2.1;2.2.1 Konsum aus zweiter Hand;39
4.2.2;2.2.2 Zufriedenheit als Strategie;39
4.2.3;2.2.3 Beitrag für mehr Toleranz;40
4.3;2.3 Im Namen der Gerechtigkeit. Florian: Leuchtturm im Bereich "Gerechtigkeit";41
4.3.1;2.3.1 Zufriedenheit in der Selbstbeschränkung;41
4.3.2;2.3.2 Hin zu anderen Werten;43
4.3.3;2.3.3 Ein positiver Blick in die Zukunft;44
4.4;2.4 Glück durch Meditation. Alexander: Leuchtturm im Bereich "Spiritualität";44
4.4.1;2.4.1 Weniger ist mehr;45
4.4.2;2.4.2 Bewusstseinswandel durch Meditation;47
4.5;2.5 Ein geteiltes Leben ist ein gutes Leben. Tanja: Leuchtturm im Bereich "Gemeinschaftlichkeit";47
4.5.1;2.5.1 Weil es Sinn macht;49
4.5.2;2.5.2 … vor allem aber, weil es Spass macht;49
4.5.3;2.5.3 Ein alternatives Wirtschaftssystem;50
4.6;2.6 Fazit;51
5;3 Gelebte Suffizienz in der Schweiz;53
5.1;3.1 Verhaltensdimension;53
5.1.1;3.1.1 Menschen mit einem suffizienten Lebensstil sind sanft unterwegs;53
5.1.2;3.1.2 Suffizient lebende Personen konsumieren fair und ökologisch;55
5.1.2.1;Essen und trinken;55
5.1.2.2;Putzen und pflegen;56
5.1.2.3;Sich kleiden;57
5.1.2.4;Inanspruchnehmen von Dienstleistungen;57
5.1.2.5;Anschaffung grösserer Güter wie zum Beispiel Möbel;58
5.1.2.6;Reparieren;58
5.1.2.7;Teilen und tauschen;58
5.2;3.2 Werte und Einstellungen;59
5.2.1;3.2.1 Übergreifend: Gerechtigkeit;59
5.2.2;3.2.2 Intragenerationelle Gerechtigkeit;60
5.2.3;3.2.3 Intergenerationelle Gerechtigkeit;60
5.2.4;3.2.4 Verantwortung gegenüber der natürlichen Umwelt;61
5.2.5;3.2.5 Verbundenheit mit allen Lebewesen;62
5.2.6;3.2.6 Positive Einstellung gegenüber Ressourcenschonung;62
5.2.7;3.2.7 Überzeugung, dass weniger materieller Konsum zu mehr Lebensqualität führt;63
5.3;3.3 Kompetenzen;64
5.3.1;3.3.1 Selbstreflexionskompetenz;64
5.3.2;3.3.2 Selbstwirksamkeit;65
5.4;3.4 Fazit;66
6;4 Suffizient leben – gut leben;69
6.1;4.1 Beschränkung;70
6.2;4.2 Selbstbestimmung;73
6.3;4.3 Soziale Beziehungen;75
6.4;4.4 Achtsamkeit;77
6.5;4.5 Spiritualität;79
6.6;4.6 Wohlbefinden;81
6.7;4.7 Arbeit am Selbst;81
6.8;4.8 Was fehlt zum guten Leben?;83
6.9;4.9 Fazit;83
7;5 Hemmende und fördernde Faktoren für einen suffizienten Lebensstil;85
7.1;5.1 Hemmende Faktoren auf Persönlichkeitsebene;86
7.1.1;5.1.1 Die Macht der Gewohnheit;86
7.1.2;5.1.2 Wenn das Geld nicht reicht;87
7.1.3;5.1.3 Die Last des materiellen Besitzes;87
7.1.4;5.1.4 Mitschwimmen im Strom;88
7.1.5;5.1.5 Gefangen im Verlangen;88
7.1.6;5.1.6 Fliegen oder nicht fliegen?;89
7.2;5.2 Hemmende Faktoren auf der Ebene des persönlichen Umfelds;89
7.2.1;5.2.1 Sachzwänge im Beruf;90
7.2.2;5.2.2 Im Spannungsfeld zwischen Authentizität und Akzeptanz;91
7.3;5.3 Hemmende Faktoren auf gesellschaftlicher Ebene;92
7.3.1;5.3.1 Knackpunkt Mobilität;92
7.3.2;5.3.2 Alltagskonsum – verloren im Dschungel;93
7.3.3;5.3.3 Die Macht der Werbung;93
7.3.4;5.3.4 Die Wirtschaft bestimmt die Politik;94
7.4;5.4 Fördernde Faktoren auf Persönlichkeitsebene;95
7.4.1;5.4.1 Zufrieden sein mit dem, was man hat;95
7.4.2;5.4.2 Leichter leben;96
7.4.3;5.4.3 Das Glück liegt nicht im Materiellen;97
7.4.4;5.4.4 Erkenne dich selbst!;97
7.4.5;5.4.5 Arbeit am Selbst;98
7.4.6;5.4.6 Mit Willensstärke zum Ziel;98
7.5;5.5 Fördernde Faktoren auf der Ebene des persönlichen Umfelds;99
7.5.1;5.5.1 Bestärkung durch Gleichgesinnte. Freunde, Bekannte, Mitbewohner(innen), Arbeitskolleg(inn)en;99
7.5.2;5.5.2 Vorteile am Arbeitsplatz;100
7.5.3;5.5.3 Von klein auf suffizient geprägt;101
7.6;5.6 Fördernde Faktoren auf gesellschaftlicher Ebene;102
7.6.1;5.6.1 Vorbildliches Mobilitätsangebot;102
7.6.2;5.6.2 Nachhaltiger Alltagskonsum auf dem Vormarsch;102
7.6.3;5.6.3 Suffizienz hält Einzug;103
7.6.4;5.6.4 Gute institutionelle Rahmenbedingungen in der Schweiz;104
7.7;5.7 Fazit;105
8;6 Förderung und Verankerung eines suffizienten Lebensstils – die Sicht der Befragten;107
8.1;6.1 Handlungsfeld Bildung;107
8.1.1;6.1.1 Bewusstseinsbildung im Sinne eines Wertewandels;107
8.1.2;6.1.2 Die Bedeutung von Vorbildern;109
8.2;6.2 Handlungsfeld Mobilität;111
8.3;6.3 Handlungsfeld Konsum von Gütern und Dienstleistungen;113
8.4;6.4 Handlungsfeld Produktion von Gütern und Bereitstellung von Dienstleistungen;113
8.5;6.5 Handlungsfeld Raumplanung und Bauen;114
8.6;6.6 Handlungsfeld gesellschaftlicher Zusammenhalt;115
8.7;6.7 Handlungsfeld Wirtschaftssystem;116
8.7.1;6.7.1 Umbau des Wirtschaftssystems;116
8.7.2;6.7.2 Bedingungsloses Grundeinkommen;118
8.7.3;6.7.3 Die Bedeutung von Zeit;118
8.7.4;6.7.4 Landwirtschaft;119
8.8;6.8 Weitere Themen;120
9;7 Förderung und Verankerung eines suffizienten Lebensstils – die Sicht von Praxis und Wissenschaft;123
9.1;7.1 Bildung für einen suffizienten Lebensstil fördern;124
9.2;7.2 Kommunikation von Vorbildern;125
9.3;7.3 Gemeinschaftliche Initiativen fördern;126
9.4;7.4 Wandel/Einschränkung von Werbung;127
9.5;7.5 Alternative Arbeits(zeit)modelle fördern;127
9.6;7.6 Multifunktionale Räume schaffen für Wohnen, Arbeit und Freizeitgestaltung;129
9.7;7.7 Vernetzungsmöglichkeiten fördern;129
9.8;7.8 Fazit;130
10;8 Nachgedanken;133
10.1;Literatur;137
10.2;Fragebogen "Umweltverhalten in der Schweiz";140


Leng, Marion
Marion Leng forscht schwerpunktmäßig zu den Themen Suffizienz und gutes Leben, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie nachhaltige Regional- und Landschaftsentwicklung und leitet einen Weiterbildungsstudiengang zu Nachhaltiger Entwicklung. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am 'Centre for Development and Environment' der Universität Bern.

Hofmann, Heidi
Heidi Hofmann hat das Nachdiplom Umweltnaturwissenschaften und befasst sich insbesondere mit Fragestellungen aus den Themenbereichen Umwelt, Mobilität und Energieeffizienz. Sie ist seit 2003 Geschäftsführerin von 'NewRide', einem Programm zur Förderung von Elektrozweirädern. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am 'Centre for Development and Environment' der Universität Bern.

Schild, Kirstin
Kirstin Schild studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Bern, hat eine Ausbildung als Gymnasiallehrerin und in angewandter Ethik. Ihre aktuellen Forschungsgebiete sind Suffizienz und Fragen nach dem guten Leben. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am 'Centre for Development and Environment' der Universität Bern.



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