Lennox / Garbera / Bennett | Collection Baccara Band 303 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 303, 384 Seiten

Reihe: Collection Baccara

Lennox / Garbera / Bennett Collection Baccara Band 303

Eben noch im siebten Himmel ... / Nur eine unbedeutende Affäre / Heiße Küsse auf Hawaii /
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86349-227-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Eben noch im siebten Himmel ... / Nur eine unbedeutende Affäre / Heiße Küsse auf Hawaii /

E-Book, Deutsch, Band 303, 384 Seiten

Reihe: Collection Baccara

ISBN: 978-3-86349-227-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eben noch im siebten Himmel ... von GARBERA, KATHERINE
In der Hochzeitsnacht in Las Vegas hat Seth sie voller Leidenschaft geliebt. Lynn schwebt im siebten Himmel. Erst ein zufällig belauschtes Telefonat holt sie unsanft auf die Erde zurück. Hat Seth sie etwa nur geheiratet, um eine alte Schuld zu begleichen?
Nur eine unbedeutende Affäre von LENNOX, KARA
Finger weg von Angestellten und Single-Müttern - war immer Max' eiserner Grundsatz. Warum hat er sich jetzt auf diese heiße Affäre eingelassen - ausgerechnet mit der hübschen Jane, die für ihn arbeitet, jung, sexy und auch noch alleinerziehend ist? Das muss ja Ärger geben ...
Heiße Küsse auf Hawaii von BENNETT, JULES
Kaum zu glauben, dass ein Traumtyp wie Brady Stone alleine in der Honeymoon-Suite ihres Luxushotels auf Hawaii absteigt! Um diesen charmanten Gast kümmert Samantha sich besonders liebevoll. Bis sie von seinem Plan erfährt - der ihr das Herz brechen könnte ...



Kara Lennox hat mit großem Erfolg mehr als 50 Liebesromanen für Harlequin/Silhouette und andere Verlage geschrieben. Vor ihrer Karriere als Liebesromanautorin verfasste sie freiberuflich Hunderte Zeitschriftenartikel, Broschüren, Pressemitteilungen und Werbetexte. Sogar Drehbücher hat sie geschrieben, die das Interesse von Produzenten in Hollywood, New York und Europa weckten. Wegen ihrer bahnbrechenden, sehr eigenen und ausgefallenen Themen werden Karas Bücher häufig hervorgehoben. Sie hat über Straußenfarmen, Maya Archäologie, Gehirntumore, Kindesaussetzungen, Kopfgeldjäger, Betrüger und Hexerei geschrieben. Ihre Romane wurden für zahlreiche Auszeichnungen nominiert. Gewonnen hat sie den Kritikerpreis der Romantic Times. Kara ist Mitglied der Romance Writers of America und der Romance Writers von Dallas. Sie leitet häufig Schreibworkshops und tritt als Rednerin auf Konferenzen im ganzen Land auf. Wenn sie nicht gerade an einem neuen Buch arbeitet, genießt sie es, zu reisen oder querfeldein mit dem Rad zu fahren.
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1. KAPITEL

„Es tut mir außerordentlich leid, Sir, aber die Tropical-Suite ist noch belegt.“

„Das ist wirklich ärgerlich. Ich hatte doch ab heute gebucht.“

Samantha Donovan, die im Vorbeigehen diesen Gesprächsfetzen mitbekam, blieb stehen und trat an den Empfangstresen. Mit ihrem geschäftsmäßigen Lächeln, von dem ihr abends nicht selten die Gesichtsmuskeln schmerzten, wandte sie sich an den Gast.

„Gibt es ein Problem, Sir?“

Der groß gewachsene, braun gebrannte Mann drehte sich zu ihr um, und sie glaubte, in dem feurigen Blick aus dunklen Augen zu versinken.

„Ja“, meinte er, „die Suite, die ich gebucht habe, ist offenbar nicht frei.“

Samantha lächelte tapfer weiter. Ihre Füße schmerzten, denn die Jimmy-Choo-Pumps, die sie trug, waren zwar teuer gewesen, drückten aber unerträglich. Sie trat hinter den Tresen an den Computer, an dem eine junge hawaiianische Mitarbeiterin saß und verzweifelt versuchte, das drohende Unheil abzuwenden.

„Mr Stone?“, fragte Samantha den Fremden, der bestätigend nickte. Sie warf noch einen Blick auf den Monitor. „Nach dem, was ich hier lese, sind Sie erst ab morgen für die Tropical-Suite vorgesehen.“

„Aber wie Sie sehen, stehe ich jetzt vor Ihnen.“

Samantha hob den Kopf und musterte ihn. Der Mann sah einfach blendend aus. Anfang dreißig mochte er sein. Er hatte breite Schultern, dichtes, dunkles Haar und ausdrucksvolle braune Augen. Dass seine Laune in diesem Augenblick nicht die beste war, konnte sie ihm nicht verdenken. Sie wusste selbst, wie nervend es sein konnte, nach einer anstrengenden Reise noch innerhalb des Hotels umziehen zu müssen.

Sie vergewisserte sich noch einmal auf dem Monitor, dann sagte sie: „Es kann sich hier nur um ein bedauerliches Missverständnis handeln, Mr Stone, wofür ich mich vielmals entschuldigen möchte. Zum Ausgleich kann ich Ihnen unsere Hochzeitssuite anbieten. Sie werden sehen, sie wird Ihnen noch besser gefallen. Sie ist größer und komfortabler als die Tropical-Suite, und Sie zahlen selbstverständlich keinen Cent mehr.“

Lächeln nicht vergessen, ermahnte sie sich in Gedanken. Manchmal hasste sie diesen Job, mit dem ihr Vater sie beauftragt hatte. Stanley Donovan war auf die großartige Idee gekommen, ihr gewissermaßen als Bewährungsprobe die Leitung dieser Ferienanlage auf der hawaiianischen Insel Kauai zu übertragen. Sie war gern auf der Insel, nur sah sie leider nicht viel davon, denn es war eine Menge Arbeit, die sie erledigen musste.

Das Hotel, ehemals mit fünf Sternen ausgezeichnet, und seine Anlagen hatten schon bessere Tage gesehen. Vor rund einem halben Jahr hatte ihr Vater es seiner Hotelkette einverleibt. Sam wusste nichts Näheres darüber, nur dass die Übernahme ein nicht gerade freundlicher Akt der Konkurrenz gegenüber gewesen war. Auch wenn „Lani Kaimana“ noch immer die Bezeichnung Ferienparadies verdiente, entsprach diese Anlage nicht mehr ganz den aktuellen Ansprüchen. Besucher blieben weg, deshalb waren sie in die roten Zahlen gerutscht.

Sie hatte eine Reihe von Mitarbeitern entlassen müssen. Das hatte unter anderem zur Folge, dass sie selbst an allen möglichen Stellen einspringen musste. Mal chauffierte sie Gäste zum Flughafen, mal half sie im Service im Restaurant aus. Sie hatte das Gefühl, überall gleichzeitig sein zu müssen, um dafür zu sorgen, dass trotz des eingeschränkten Personalaufgebots keine Pannen passierten wie jetzt diese am Empfang. Auch wenn es oft hart war, sie hatte sich eisern vorgenommen, sich trotz aller Schwierigkeiten durchzubeißen und sich die Anerkennung ihres Vaters zu erkämpfen, die ihr zweifellos gebührte. Ihr Ziel war es, „Lani Kaimana“ zur schönsten und besten Ferienanlage auf Kauai zu machen.

„Und diese Suite wäre sofort frei?“, erkundigte sich Mr Stone.

„Sie können sie sofort beziehen.“ Samantha gab der jungen Empfangsdame den Auftrag, den neuen Gast umzubuchen, und fügte an ihn gewandt hinzu: „Ich zeige Ihnen die Räume.“

Sie griff nach dem ausgefahrenen Griff seines großen Koffers und ging vor, indem sie das Gepäckstück hinter sich herzog. Page – das hatte sie bei der Aufzählung ihrer diversen Jobs, die sie in diesem Hotel ausfüllte, noch vergessen.

Brady Stone war mit zwei langen Schritten an ihrer Seite. „Den Koffer nehme ich lieber“, meinte er.

„In meinem Haus tragen die Gäste ihr Gepäck nicht selbst“, entgegnete Samantha und setzte unbeirrt ihren Weg zum Fahrstuhl fort.

Während sie dort standen und darauf warteten, dass die stählernen Türen sich öffneten, nahm Sam schwach den angenehmen Duft seines Aftershaves wahr. Verstohlen musterte sie ihn mit einem Seitenblick. Selten hatte sie einen Mann gesehen, der seinen Maßanzug so perfekt ausfüllte. Sein gebräunter Teint machte sich gut zu dem feinen, dunkelblauen Zwirn. Reiste dieser aufregende Mann allein? Eigentlich schwer vorstellbar, dass einer wie er keine Frau bei sich hatte. Ein Topmodel würde sich gut an seiner Seite machen. Außerdem kam es nicht allzu häufig vor, dass Singles in ihrem Hotel abstiegen.

Der Fahrstuhl kündigte mit einem „Ding“ seine Ankunft an. Wieder wollte der Gast nach seinem Koffer greifen, aber Samantha war schneller. Sie warf ihm ein schwaches Lächeln zu.

„Ich habe keine Chance, wie?“ Er erwiderte das Lächeln.

„Hatten Sie einen angenehmen Flug?“, fragte sie, während sie aufwärts in die Penthouse-Suite fuhren.

„Habe ich eigentlich immer, wenn ich meinen Privatjet nehme.“ Er musterte sie, dann verharrte sein Blick auf dem großen Koffer. „Wenn ich recht verstanden habe, sind Sie die Managerin dieses Hauses. Wieso spielen Sie dann hier den Pagen und schleppen das Gepäck?“

„Mr Stone …“

Er sah sie durchdringend an und schüttelte den Kopf. „Brady – bitte.“

„Brady“, korrigierte sich Samantha. Sie mochte den Namen. Sie fand, er passte gut zur überwältigend männlichen Ausstrahlung seines Trägers. „Brady, mein Selbstverständnis als Managerin ist, alles für meine Gäste zu tun. Da muss man auch mal einspringen, wenn Not am Mann ist. Ich hoffe doch sehr, dass ich etwas dazu beitragen kann, damit auch Sie sich bei uns wohlfühlen.“

Sam biss sich auf die Unterlippe. Das war nicht so rübergekommen, wie sie es gemeint hatte. In einem seiner Mundwinkel sah sie ein fast unmerkliches Zucken. Die Art, wie er sie ansah, machte sie nervös.

Der Fahrstuhl hielt, die Türen glitten auseinander und gaben den Blick auf einen Vorraum frei, von dem nur eine Tür abging. Sam stieg aus und schob die Chipkarte in den Schlitz des Türschlosses, um sie zu öffnen. „Mr Stone …“

„Brady“, unterbrach er sie und legte eine Hand auf ihre, die noch die Klinke hielt.

Ein warmer Schauer durchrieselte Sam. Ihr Blickkontakt dauerte länger, als es ihr lieb war, aber seine schönen braunen Augen faszinierten sie. Schließlich gab sie sich einen Ruck und senkte den Blick. „Ich versichere Ihnen“, sagte sie, als sie ihre Fassung und ihren gewohnt professionellen Ton wiedergefunden hatte, „dass so etwas wie eben bei Ihrer Anmeldung nicht wieder vorkommt. Wir freuen uns, dass Sie unser Gast sind. Ich werde persönlich dafür sorgen, dass Ihr Aufenthalt in ‚Lani Kaimana‘ so angenehm und erholsam wie möglich wird.“

Wieder gab es ein kurzes Zucken um Bradys Mundwinkel, und seine Augen blitzten auf. Sam spürte noch immer die warme Berührung seiner kräftigen Hand. Es kam selten vor, dass ein Mann sie so aus dem Konzept brachte.

„Angenehm wird es sicherlich sein, davon bin ich überzeugt. Ob der Aufenthalt erholsam wird, weiß ich noch nicht. Ich bin beruflich hier.“

Schnell zog sie ihre Hand unter seiner weg.

„Was bedeutet ‚Lani Kaimana‘ eigentlich in der Übersetzung?“, fragte er.

„Königlicher Diamant.“ Sam stieß die Tür auf und machte Platz, um ihn zuerst eintreten zu lassen. Die Räume waren großzügig bemessen. Sie waren in hellen, freundlichen Farbtönen gehalten, wobei Weiß und Grün überwogen. „Ich bin sicher, dass Sie sich hier noch wohler fühlen werden als in der Suite, die Sie ursprünglich gebucht hatten. Dies sind die einzigen Gästeräume auf dieser Etage, sodass Sie nicht gestört werden, und Sie finden hier alles, was Sie brauchen. Es gibt einen Internetanschluss, einen Whirlpool, eine eigene kleine Bar und eine große Terrasse.“

„Es ist schön hier.“ Er deutete auf die breite Fensterfront mit den Terrassentüren. „Der Blick auf den Strand und das Meer ist wirklich fantastisch. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass diese Suite nicht über Jahre im Voraus ausgebucht ist.“

„Wir arbeiten daran.“ Sam sah sich prüfend um. Wie magisch angezogen verweilte ihr Blick auf dem riesigen Bett, das auf einem niedrigen Podest stand und über dem sich ein Baldachin aus leichtem, weißem Stoff ausbreitete. Unwillkürlich stellte sie sich vor, wie ihr neuer Gast seinen durchtrainierten Körper darin ausstreckte. Als sie aus ihren Tagträumen aufschreckte, ertappte sie Brady dabei, wie er sie mit einem listigen Lächeln ansah. Ihr wurde für einen Moment heiß und kalt bei der Vorstellung, dass er ihre Gedanken erraten haben könnte.

„Warum erzählen Sie mir nicht mehr über Ihre Pläne für dieses Hotel? Zum Beispiel bei einem gemütlichen gemeinsamen Dinner heute Abend?“, fragte er.

Obwohl sie sich insgeheim von dem Angebot geschmeichelt fühlte, schüttelte sie den Kopf. „Das wird leider nicht gehen.“

„Weil Sie sich...



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