Lepri | Leos Hände | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 282 Seiten

Lepri Leos Hände


1. Auflage 2017
ISBN: 978-88-7304-268-6
Verlag: Tektime
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 282 Seiten

ISBN: 978-88-7304-268-6
Verlag: Tektime
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Leo ist ein Polizeihund, ein Bastard mit der Leidenschaft für die Looney Tunes. Er wollte schon immer Hände haben, um die Fernbedienung des Fernsehers betätigen und den Kühlschrank öffnen zu können. Aber als sein Herrchen Steve in einem Hinterhalt ums Leben kommt, wird sein Wunsch zu einer regelrechten Zwangsvorstellung, weil die Hände das einzige Hilfsmittel sind, mit denen er den Mörder hätte entlarven und bestrafen können. Fortan befindet er sich in einer Spirale voller Abenteuer, in denen er sich die Hände anderer Figuren 'borgt',denen er auf beschwerlichem Weg, der ihn Schritt für Schritt näher an den Mörder und schließlich bis zum letzten Face-to-Face bringen wird, begegnet ist.
Leo ist ein Polizeihund, ein Bastard mit der Leidenschaft für die Looney Tunes. Er wollte schon immer Hände haben, um die Fernbedienung des Fernsehers betätigen und den Kühlschrank öffnen zu können. Aber als sein Herrchen Steve in einem Hinterhalt ums Leben kommt, wird sein Wunsch zu einer regelrechten Zwangsvorstellung, weil die Hände das einzige Hilfsmittel sind, mit denen er den Mörder hätte entlarven und bestrafen können. Fortan befindet er sich in einer Spirale voller Abenteuer, in denen er sich die Hände anderer Figuren 'borgt',denen er auf beschwerlichem Weg, der ihn Schritt für Schritt näher an den Mörder und schließlich bis zum letzten Face-to-Face bringen wird, begegnet ist. Leo ist ein untypischer Polizeihund, ein Bastard mit der Leidenschaft für Trickfilme. Schon als Welpe wünschte er sich Hände zu haben, denn er war überzeugt, dass diese seine Existenz vereinfachen und angenehmer machen würden. Sein Leben verläuft ganz ruhig, bis sein Begleiter Steve, ein Agent des Sonderkommandos, in einem Hinterhalt, der von einem korrupten Kollegen in einer verlassenen Lagerhalle angezettelt wurde, getötet wurde. Während des Überfalls verliert Steve das Aufnahmegerät, das er für die Entlarvung mitgenommen hatte. Der Mörder flüchtet und das Aufnahmegerät fällt in einen Spalt im Boden. Leo versteht, dass dieses Objekt sehr wichtig ist, aber es gelingt ihm nicht, dieses wieder rauszuholen, weil er keine Hände hat. An Steves Beerdigung erkennt Leo seinen Mörder und greift ihn an, um ihn zu töten. Der Polizeikommandant glaubt ihm und will ihn einschläfern lassen. Doch der Tierarzt verkauft ihn an ein Laboratorium für Tierversuche, wo sich Leo mit Giotto, einem Schimpansen, anfreundet. Die beiden planen ihre Flucht. Leo kann nun auf die Hände des Schimpansen zählen, um das Aufnahmegerät zurückzuholen. Nach dem waghalsigen Ausbruch, einem feinen Abendessen und einer kleinen 'Sauftour' gehen die beiden zum Tatort, wo auch der Mörder in Begleitung eines Komplizen auftaucht: auch sie suchen das Aufnahmegerät. Der Mörder verletzt Leo und schnappt sich das Aufnahmegerät, doch Leo gelingt es zu entkommen und wird von Italo, einem eher heruntergekommenen Privatdetektiven aufgenommen. Dieser kümmert sich um Leo, der ihn versucht mit Stefania, seiner Nachbarin, zu verkuppeln und mit Barbie Freundschaft zu schließen. Anfänglich ignoriert Barbie ihn, aber als Leo sie vor einem Dobermann rettet, verliebt sie sich in ihn. Inzwischen hat es Leo allerdings mit Puffi, einer äußerst schlauen und boshaften Perserkatze zu tun. Gerade auf dem Höhepunkt eines romantischen Abendessens wurde Italo, und Leo mit Ihm, zu einem Vorstellungsgespräch gerufen. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um eine Falle, die der Killer vorbereitet und organisiert hat, indem er die Bremsen von Italos Auto manipuliert hat. Die beiden landen in einer Böschung und Leo erwacht im Krankenhaus, wo er erfährt, dass sein Körper tot ist, und er, weiß Gott wie, in Italos Körper gelandet ist, der gestorben ist. Diese neue Situation erschreckt ihn sehr, doch bald erkennt er die positive Seite daran: jetzt, da er ein Mann ist, kann er Puffi endlich eine Lektion erteilen, aber vor allem wird er nun versuchen, seinen Feind zu entlarven. Aber Menschsein ist keineswegs einfach und Leo trifft auf zahlreiche Probleme, wie beispielsweise die Beziehung zu Stefania, die ihn seltsam findet, oder diejenige zu Barbie, die ihn erkannt hat und wegen Untreue beschuldigt. Außerdem muss er lernen zu sprechen und sich zu waschen, sich anzuziehen und einzukaufen, Geld aufzutreiben und alle anderen Dinge zu tun, die Menschen so machen. Resigniert denkt Leo darüber nach, was zu tun sei, als plötzlich Italos Geist erscheint, der seinen Körper zurückfordert. Leo erklärt ihm wie die Dinge stehen und erzählt ihm vom korrupten Polizisten, vom Überfall auf Steve und den ganzen Rest. Italo erzählt Leo, dass er an seiner Stelle irrtümlicherweise im Hundeparadies gelandet ist und beschreibt es ihm, sodass dieser b

PUBLISHER: TEKTIME

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      «Klar! Du hast gesagt, dass du mir schon bei unserer ersten Begegnung sagen wolltest, dass du mich …?»       «Du hast recht, jetzt erinnere ich mich…also, ich sagte, dass ich dich, seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe… da-dass ich d-dich …dir..»       «…ja?» meinte sie mit strahlenden Augen, die eine ganze Stadt hätten erleuchten können. „Endlich, nun endlich wird er es ihr sagen“ dachte ich befriedigt. «Dass ich d-dir…dir den Hammer ausleihen w-wollte, wenn du mich danach gefragt hättest.» Sie schaute ihn verdutzt an.       «Den Hammer?»       «Ja…ja genau…a-aber ddu hast m-mich nie dda-danch gefragt…» fügte Italo bei und zog seinen Kopf ein, so als ob er eine Ohrfeige erwartet hätte. «Sag mal, du nimmst mich wohl auf den Arm!?» fragte Stefania beleidigt. «N-nein, nie-niemals…»       «Vielleicht ist es besser, wenn ich jetzt gehe» meinte sie plötzlich kühl.       «N-nei, w-w-warte…, ich…»       «Wir sehen uns…» antwortete sie kurz, zu tiefst beleidigt, dann ging sie weg, ohne sich umzudrehen. Italo schaute mich an, nun aber war ich es, der den Kopf einzog.       «D-du b-bist w-w-wirklllich ein Mistkerl, ein V-Ver-räter» sagte er mir mit einer so enttäuschten Miene, wie ich sie noch nie bei einem Menschen gesehen hatte. Ohne weitere Bemerkungen ließ er sich kopfschüttelnd auf die Couch fallen. Ich starrte ihn länger an und hoffte auf einen friedensbringenden Blick. Aber als ich sah, dass es sinnlos war, ging ich traurig in meine Hundehütte und dachte dabei, dass ich, hätte ich Hände gehabt, Puffi bei lebendigem Leib gehäutet hätte.                                                                             Kapitel 38   Bitte um Hilfe                   Obwohl es eigentlich der Kater war, der die Abscheulichkeit angestellt hatte, fühlte ich mich dennoch enorm schuldig, ihren magischen Augenblick gerade kurz nachdem sich Italo bei mir ausgesprochen hatte, unterbrochen zu haben. An dieser Stelle blieb mir nur eines zu tun. Nachdem ich Barbie vor dem Dobermann gerettet hatte, hat sich unsere Beziehung zwar verbessert, obwohl wir nicht gerade Freunde wurden, aber dennoch genossen wir ab und zu gemeinsam die Sonne oder gingen gemeinsam auf Eidechsenjagd, manchmal kämpften wir um ein Plüschtierchen. Es war zwar nicht das beste Leben, aber zumindest hatte ich so etwas Bewegung, was nie schaden konnte. Eigentlich schenkte ich ihr nicht all zu viel Beachtung, aber sie schien mir von Tag zu Tag anhänglicher. Da ich nun erkannte, dass ich nicht imstande war, den angerichteten Schaden alleine zu beheben, und dass ich trotz aller meiner höchsten Anstrengungen den Funken zwischen Italo und Stefania niemals entfachen konnte, sagte ich mir, dass ich nun Barbies Hilfe mehr denn je benötigte. Aus eigener Erfahrung, und Steve war hierzu ein guter Meister gewesen, wusste ich, dass sich die beiden Verliebten nach einem solchen Vorfall eher aus dem Weg gehen, weil sie sich nach einer blamierenden Äußerung (oder auch nur vermuteten Erklärung) wie nackt und hilflos fühlen. Also stellen sie sich in die Defensive und warten darauf, dass der andere den ersten Schritt macht, und so kommt es oft vor, dass zwischen den beiden nichts mehr geschieht. Wir Hunde sind da ganz anders, wir sind viel direkter: wenn du mich nervst, dann beiß ich dich, wenn ich dich gern habe, dann leck ich dir die Hand, wenn du mir gleichgültig bist, dann beachte ich dich nicht. Einfacher als das…aber die Menschen nicht, sie sind kompliziert! Anstatt die Augen schließen und in Ruhe genießen, beginnen sie mit psychologischen Spielchen: wenn du mich liebst, dann liebe ich dich auch oder vielleicht, wenn du mich aber hasst, dann hasse ich dich auch, oder nein ich ignoriere dich sogar, denn ich bin dir überlegen, und so weiter und so fort, und so kommt es, dass das wenige, was sie sich aufgebaut haben nun schnell zusammenbricht und unter einem Haufen unausgesprochener Worte begraben bleibt. Ich ging also zu Barbie und bellte ihr meine Bitte auf Hilfe vor. Entgegen meiner Erwartungen, denn an ihrer Stelle hätte ich Italo als Freund meiner Herrin nicht gern gesehen, nahm sie meine Bitte sofort begeistert an. Sie erzählte mir, dass sich Stefania bei ihr am Abend zuvor weinend ausgesprochen hatte, weil es ihr nicht gelang, die Liebe ihre Lebens zu packen. Wir beschlossen also, ihnen die richtige Situation zu schaffen, damit sie ein Paar werden konnten, aber die Angelegenheit war keineswegs einfach. Während den nächsten Tagen beobachteten wir sie, aber wie es vorauszusehen war, ging jeder der beiden Verliebten seinen eigenen Weg. Barbie, die von meiner Rettungsaktion und meiner Sensibilität gegenüber dem Problem unserer Herrchen so beeindruckt war, dass sie mich fortan ganz anders behandelte, wartete mit mir zusammen besorgt darauf, dass die beiden endlich einen Abend gemeinsam verbringen würden, damit wir unseren Plan umsetzen konnten. Und endlich ergab sich die Gelegenheit, Italo und Stefania hatten sich bei ihr zuhause für ein gemeinsames Abendessen entschlossen. Barbie und ich hingegen hatten alles so organisiert, dass sie beide im richtigen Moment alleine und möglichst leicht gekleidet im Dunkeln blieben. Gerade dann würde ihr Lieblingssong erklingen und einer der beiden, so hofften wir, würde endlich die Initiative ergreifen können.                                                                                                       Kapitel 39   Romantisches Abendessen                   Es war schön später Abend und alles verlief hervorragend. Zunächst hatte ich Barbie das Aphrodisiakum gebracht, das Italo unter dem Sofakissen versteckt hielt, man konnte ja nie wissen. Nachdem Stefania den Aperitif in die Gläser gefüllt hatte, ging sie sich umziehen, und meine Komplizin nutzte diesen Augenblick, um das Aphrodisiakum in den Aperitif zu schütten, ohne dabei das Tischtuch zu beklecksen, was ohne Hände wirklich keine einfache Sache war. Schon bald zeigte der Mix seine Wirkung. Italo und Stefania begannen den Abend wie zwei gute Freunde mit freundlichen Gesprächen, anscheinend ohne im geringsten an den neulich vorgefallenen diplomatischen Zwischenfall zu denken. Sie aßen und allmählich verging die Zeit. Mit mehr und mehr roten Gesichtern, auch deshalb weil Barbie und ich die Heizung auf Hochtouren laufen ließen, begannen die beiden sich die Knöpfe, Schnürbänder und Reißverschlüsse zu öffnen. «Diese Hitze» wiederholten sie sich abwechslungsweise. Mit jeder Minute, die verging, kamen sich die beiden immer näher, und während sich ihre Hände auf der Tischdecke langsam zu berühren begangen, konnten wir ermutigend feststellen, dass sie sich gegenseitig wieder in den Augen verloren, so, wie gerade noch vor wenigen Tagen. Mit extrem viel Mut fasste Italo Stefanias Hand und stieß dabei ein Weinglas um, genau wie in früheren Zeiten! Barbie und ich waren draußen versteckt und genossen das Schauspiel. Plötzlich kam sie mir etwas zu nahe und rieb ihre Schnauze an der meinen. „Mmhh …(Wie hübsch sie sind, nicht?)“ „Wau… (Tja… dann wollen wir mal hoffen, dass es dieses Mal klappt, sie hätten beide etwas Glück verdient!)“ „Mmhh mhh wau…(Ich gestehe dir, dass ich dich anfänglich nicht für so sensibel hielt, ich dachte eher, du wärst ein Raufbold).“ „Grrr hhii…(Das bin ich mir gewohnt, es passiert mir oft).“ An dieser Stelle begann ich mich echt zu beunruhigen, denn Barbie kam immer näher. „Wau? Wau…? (Und du, was hältst du von mir?)“       „Mmhh… (Ich kenne dich gar noch nicht gut – versuchte ich auf menschliche Art das Thema zu wechseln – warum fragst du?)“ „Mmhh …(Weißt du, ich bin bald alt genug, um Mutter zu werden…)“ meinte sie,...



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