Levski | Magischer Dreisesselberg | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 156 Seiten

Levski Magischer Dreisesselberg

Von Klangsteinen und besonderen Plätzen im geomantischen Fokus
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7565-2457-0
Verlag: epubli
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Von Klangsteinen und besonderen Plätzen im geomantischen Fokus

E-Book, Deutsch, 156 Seiten

ISBN: 978-3-7565-2457-0
Verlag: epubli
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Der Dreisesselberg im Dreiländereck war immer schon ein besonderer Ausflugsort für Einheimische und Bergliebhaber. Namhafte Geomanten und Radiästheten wissen ebenso um die Kraft dieses Berges in einem Gebiet voller Sagen und Mythen. Durchstöbert man das Internet, so findet man einige Esoteriker und Fantasten, die den Dreisesselberg als ein zusammengebrochenes Bauwerk von einer früheren Zivilisation bezeichnen. Von vorgefundenen Klangsteinen und Hinterlassenschaften nichtmenschlichen Ursprungs ist ebenso die Rede. Wir begaben uns auf die Suche und wollen uns mit den wichtigsten Fragen auseinandersetzen: - Was steckt tatsächlich hinter diesen Erzählungen? - Was haben die Tempelritter damit zu tun? - Wie steht der Untersberg mit dem Dreisesselberg in Zusammenhang? - Was berichten Einheimische und die Geschichtsschreibung zu diesen Mythen? ... eine geomantische Expertise ... von neuen Sichtweisen und weiterführenden Gedanken

Marcus E. Levski wurde in Russland geboren. Die ersten Lebensjahre verbrachte er in ländlicher Gegend. Seine Schulzeit und die Ausbildung zum Techniker wie Diplome in den Bereichen Human-Energetik, Bautechnik und Projektmanagement absolvierte er in Linz (Oberösterreich). Aufgrund seiner spirituell-russischen Wurzeln wie der langjährigen Erfahrung im mittleren Management, entwickelte der Autor eine Faszination für das paradoxe Zusammenspiel zwischen Wissenschaft, Mystik und Religion.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Bedeutungslose Unendlichkeit offenbarte sich dem Suchenden auf seiner unglaublichen Reise. So war es geschehen, dass ihm seine Ahnen nicht weiter in eine Zukunft folgen konnten, die selbst er nicht zur Gänze verstand. Losgelöst von allen seelischen Verpflichtungen begab er sich nun auf einen Weg, den er jeden Tag auf ein Neues bedauern sollte, falls er in den Spiegel blickte.

Sein Name war jener, der ihm das Vermächtnis auf diesem Planeten, zu genau dieser Zeit mitgegeben hatte. Es war der Name eines Lehrers und Meisters gleicher Stellung. Kein anderer als sein altbekannter Freund und Großvater. In seiner Jugend wusste er mit der Verpflichtung noch nicht umzugehen und doch hatte er täglich ein Gefühl der unendlichen Reue verspürt. Möge deine Seele den Weg finden, der Gottes Bestimmung für dich zu sein scheint.

Für den scheinbar letzten, wahrhaften und gemeinsamen Augenblick an einem Platz, den selbst unsere Ahnen als einen Sitz der Götter bezeichneten.

Alles ist mit allem verbunden …

Danksagung

Ein großes Dankeschön an die Einheimischen im Dreiländereck, mit denen wir einige aufschlussreiche Gespräche führen durften.

Dem Geomanten Mag. Wolfgang Strasser, der mir ein paar sehr wichtige Gedankenanstöße zu diesem Buch gegeben hatte. Ohne ihn wäre dieses Buch niemals entstanden.

Mag. Gabriele Lukacs, die mit ihrem Wissen und ihrem geschulten Auge immer hilfreiche Entdeckungen macht.

Ing. R. Handl, der mir weitere Gedankenanstöße bei den Landschaftsgeometrien gegeben hat.

H. Riener, der mir tatkräftig bei der technischen Umsetzung geholfen hat.

F. Wögerbauer, einem Templer, der mir einen weiteren Gedankenanstoß zur Trinität und zur Burg Lockenhaus gegeben hat.

Einführung

Es waren die Recherchen zum Mysterium Untersberg, die mich veranlasst haben, dieses Buch zu schreiben. Mitten in meinen Romanrecherchen zur Buchreihe „Die goldene Stadt im Untersberg“ kontaktierte mich ein Einheimischer, der mir erzählte, dass es einen Berg an der oberösterreichischer Grenze gab, dessen Geschichte und Formgebung etwas absonderlich auf ihn wirkte.

Zögerlich und inmitten anderer Recherchen entschloss ich mich jedoch im Jahre 2019, diesen Berg tatsächlich anzusehen und musste feststellen, dass dieser sogenannte Dreisesselberg sowie dessen Umgebung mehr waren als nur eine plumpe Steinkulisse im Dreiländereck an der Deutsch-Österreichischen Grenze am angrenzenden Böhmerwald zur tschechoslowakisches Republik, die seit dem Jahre 1918 das Grenzgebiet zu Deutschland markiert. Diese Kulisse erzählt so manches aus der Vergangenheit.

Wie auch am Untersberg konnte man an diesem Dreisesselberg viele spannende Tatsachen vorfinden, die es zu erzählen gilt!

Es gibt unzählige Sagenbücher und Legenden aus diesem „Grenzgebiet“. Einem Landstrich zwischen Deutschland, Österreich und der Tschechei, der mehr mysteriöse Geschichten zu erzählen hat, als man glauben würde. Doch was macht dieses Grenzgebiet so mysteriös und weshalb gibt es in dieser Gegend so viel Mythen, Legenden und Sagenstoff?

Zugegeben – all diese Geschichten aufzurollen würde wohl den Rahmen sprengen. Es wären unzählige Bücher nötig, um alles zu erzählen, was an dieser Grenze so vor sich geht.

Dieses Buch stellt nicht wie gewohnt ein Zusammenspiel zwischen meinen Recherchen, Interviews und Erlebnissen sowie meiner Fantasie dar, sondern eher eine sachliche Expertise aus verschiedenen Themen rund um das Mysterium eines bestimmten Kraftplatzes, der mit dem Untersberg und vielen anderen Plätzen in Verbindung steht.

Begleiten Sie mich auf eine geomantische und mystische Reise über das Dreiländereck bis hin zum Untersberg und staunen Sie über die Synchronisation und den Zusammenhang mit obskuren Dingen, die Sie hierbei erfahren können.

„Alles ist mit allem verbunden“

„Wir wollen unsere unfassbare und geomantische Reise am
Dreiländereck beginnen.“

Der Dreisesselberg – ein Berg der Götter

Ein Berg der Götter – so wird der Dreisesselberg im Nationalpark des Bayerischen Waldes mit Anschluss an die Bergkette vom Kaitersberg über den Rachel und den Lusengipfel genannt. Ein Berg, der bekannt ist für seine mächtigen und bizarren Felsformationen, aber auch für seine undurchdringlichen Wälder und seine Sagen und Legenden. Über Jahrhunderte hinweg haben solche Berglandschaften die Menschen immer wieder dazu inspiriert, Hexen- und Geister-Sagen zu erzählen. So hatte Johann Wolfgang von Goethe eine Szene des Faust an solch einem Felsen des Dreiländereckes in einer finsteren Walpurgisnacht spielen lassen.

Die höchsten Felsgipfel auf dem Bergrücken sind der Dreisesselberg, der Hochstein und der Plöckenstein. Ein Berg, der an der Deutsch-Österreichischen Grenze am angrenzenden Böhmerwald zur tschechoslowakisches Republik liegt und sich bis in das Mühlviertel erstreckt. Ein Gebiet nördlich der Donau in Österreich, das im Hochmittelalter als Nordwald bekannt war und noch keine geschlossenen Siedlungsstrukturen aufzuweisen hatte.

Es ist insbesondere die Sage der drei Könige, die im 17. Jahrhundert den Namen des Dreisesselberges geprägt hat. Der Volksmund erzählt sich die Sage von der einstigen Versammlung der Könige von Bayern, Böhmen und Österreich auf dem Gipfel des Dreisesselbergs, um über ihre Reichsgrenzen zu verhandeln. Bereits von den keltischen Druiden wurde dieser Berg genutzt. Sagen reichen üblicherweise viele tausend Jahre zurück und erzählen Ereignisse aus längst vergangener Zeit.

Im Jahre 2019 besuchten wir den Dreisesselberg im Nationalpark des Bayerischen Waldes. Ein Berg, der bekannt ist für seine Felsformationen sowie seinen Wald, der 1999 durch einen Orkan verwüstet wurde und sich erst langsam wieder erholt. Ebenso bekannt ist diese Region für ihre Sagen und Legenden. Es ist das „Dreiländereck“ von Österreich, Deutschland und Böhmen mit dem mysteriösen Steinernen Meer.

Neben unzähligen Schalensteinen, den Teufelsschüsseln, entdeckten wir auch ein rätselhaftes Relikt aus der Nazizeit, nämlich ein Denkmal, das ursprünglich in den Stein gemeißelt war, jetzt allerdings nur noch als kaum erkennbarer Abdruck vorhanden ist. Eine völlig neue Entdeckung gelang uns mit dem Auffinden eines von Kollegen benannten „Ton- und Frequenz-Steins“.

Ein tonnenschwerer, nur auf drei Punkten aufliegender und daher frei schwingender Steinquader, der durch Anschlagen mit einem Klöppelstein ähnlich einem Hohlraumkörper zum Tönen gebracht werden kann. Eine Theorie meiner Kollegin Gabriele Lukacs zu diesem Stein besagt, dass es sich dabei um einen sogenannten Phonolith oder einen Litophon handeln soll, also einem Klangstein aus Granit.

Diese Entdeckung und Theorie dürfte in dieser Gegend bislang unbekannt, zumindest noch nie publiziert sein. Wenn es nun auch tatsächlich so wäre …

Wir wanderten über beeindruckende Steinhalden inmitten des Toten Waldes. Über ein Meer von Steinblöcken gigantischen Ausmaßes. Die ersten Gedanken bei diesem Anblick?

„Wie können diese Gesteinswelten entstanden sein? Natürlich sehen sie nicht aus. Aber können Menschenhände diese Brocken jemals gestemmt, bearbeitet und transportiert haben?“ Fragen über Fragen, die ich auf den folgenden Seiten beantworten möchte. 

Schon aus der Ferne erblicken wir die auffälligen Steintürme, die aussehen wie übereinandergestapelte Daunendecken. Diese sogenannte „umstrittene“ Wollsackverwitterung wirkt imposant, fast unwirklich und es ist schier unglaublich, dass die Natur solche Formen zustande bringt.

Physikalische und chemische Prozesse haben diese Steine so gebildet, wie man sie heute bestaunen kann. Meist sind es die grobkristallinen, massigen Gesteine aus Granit und Sandstein, die solch eine erstaunliche Verwitterungsform entstehen lassen. Die Entstehung dieser bizarren Felsformationen soll Eiszeitlichen Ursprungs sein, diese Theorie ist jedoch bis heute noch umstritten.

Dieser Ort wird zu Recht als der Olymp des Mühlviertels und als Sitz der Götter bezeichnet! (Eine Namensgebung des Geomanten und Buchautors Günter Kantilli). Wer das Steinerne Meer überquert, dem drängen sich unwillkürlich Gedanken darüber auf, wie wohl diese bizarre Gesteinswelt entstanden sein mag. Manche Erzählungen berichten von einem Sitz der Götter, die verantwortlich sind für diese bizarre Gesteinsformation.

Die Geologen jedoch erklären die Entstehung folgendermaßen:

Das Mühlviertel besteht vorwiegend aus kristallinen Gesteinen der böhmischen Masse und war im Erdaltertum (Paläozoikum) einst ein mächtiger Gebirgszug von 5.000 m Höhe. Durch...



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