Lindel | Muskeldehnung | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 228 Seiten, Web PDF

Reihe: Physiotherapie Basics

Lindel Muskeldehnung

Grundlagen, Differenzialdiagnostik, Therapeutische Dehnungen, Eigendehnungen, Sehen - Verstehen - Üben - Anwenden
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-540-36666-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Grundlagen, Differenzialdiagnostik, Therapeutische Dehnungen, Eigendehnungen, Sehen - Verstehen - Üben - Anwenden

E-Book, Deutsch, 228 Seiten, Web PDF

Reihe: Physiotherapie Basics

ISBN: 978-3-540-36666-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Muskeldehnung spielt im physiotherapeutischen Behandlungsangebot eine wichtige Rolle und nimmt daher auch in der Ausbildung breiten Raum ein. Hier sind alle praktisch relevanten Aspekte zum ersten Mal schülerverständlich und übersichtlich für Lernende aufbereitet. Das Buch geht zunächst auf die zum Verständnis der Verfahren wichtigen Grundlagen ein, u.a. Umgang mit Schmerz, Wirksamkeit und unterschiedliche Wirkungen verschiedener Dehnmethoden, Definition von Kontraktur. Im Praxis-Teil wird für jeden Muskel der Längentest und anschließend die Dehnung der Struktur beschrieben. Mit 3-D-Grafiken der Anatomie und Fotosequenzen zur praktischen Umsetzung wird jedes Verfahren optimal veranschaulicht. In tabellarischen Übersichten am Ende jedes Kapitels sind die bei jeder Dehnung einzustellenden Richtungen Gelenk für Gelenk schnell zu finden.

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Zielgruppe


Professional/practitioner


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1. Grundlagen der Muskeldehnung
1.1 Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
1. 2 Wirkmechanismen, Dehnmethoden, Indikationen und Kontraindikationen

2. Diagnostik und Therapie - Grundlagen
2.1 Diagnostik

2.2 Therapie

3. Diagnostik und Therapie - speziell
3.1 Fußregion
3.2 Hüft- und Knieregion
3.3 Lumbalregion
3.4 Thoraxregion
3.5 Schulterregion
3.6 Ellenbogen-Handregion

3.7 Zervikalregion

3.8 Kieferregion
4. Diagnostik und Therapie - diagnoseorientiert
4.1 Okzipitalneuralgie
4.2 Thoracic-outlet-Kompressionssyndrom (TOK)
4.3 Pronator teres-Syndrom
4.4 Karpaltunnelsyndrom
4.5 Piriformis-Syndrom
4.6 Epicondylitis radialis humeri

4.7 Epicondylitis ulnaris humeri
4.8 Tensor fasciae latae-Syndrom

4.9 Koxarthrose
4.10 Patellofemorales Schmerzsyndrom
5 Anhang
Literaturverzeichnis
Sachverzeichnis


(S. 119)

3.5.1 Basics

1. Schultergelenk (Art. glenohumeralis und subakromiales Nebengelenk)

. Flexion/Extension: 80°/0°/30°

. Abduktion/Adduktion: 100°/0°/20°

. Außenrotation/Innenrotation:

in Nullstellung: 60°/0°/100°

in 90° Abduktion: 80°/0°/40°

. horizontale Abduktion/horizontale Adduktion:

aus 90° Flexion: 120°/0°/40°

. Endgefühl: fest-elastisch (für alle Bewegungsrichtungen)

. Kapselmuster: Außenrotation >, Abduktion >,

Innenrotation
2. Schultergürtel (Art. acromioclavicularis, Art. sternoclavicularis und skapulothorakales Gleitlager)

. Protraktion/Retraktion: 10 cm/0 cm/3 cm (akromiales Ende der Klavikula) = insgesamt 45° zwischen Klavikula und Spina scapulae

. Elevation/Depression: 30°/0°/10°

. Gesamtrotation der Klavikula: 30°

. Innenrotation/Außenrotation der Skapula: 25°/0°/25°

. Endgefühl: fest- bis weich-elastisch (für alle Bewegungsrichtungen)

. Kapselmuster: nicht beschrieben

3. Schultergelenk und Schultergürtel

. Flexionselevation/Extension: 170°/0°/45°

. Abduktionselevation/Adduktion: 180°/0°/40°

. Endgefühl: fest- bis weich-elastisch (für alle Bewegungsrichtungen)

Vegetatives Ursprungsgebiet der Schulterregion: T2–T8

Gleiten
1. Schultergelenk

. Flexion/Extension: Bei Flexion gleitet das Caput humeri nach posterior, bei Extension nach anterior.

. Abduktion/Adduktion: Bei Abduktion gleitet das Caput humeri nach kaudal, bei Adduktion nach kranial.

. Außenrotation/Innenrotation: Bei Außenrotation gleitet das Caput humeri nach anterior, bei Innenrotation nach posterior.

PRAXISTIPP

Zentrierungstest

Bei einer Außenrotationseinschränkung des Glenohumerlagelenkes muss vor dem Mobilisieren des Caput humeri nach anterior dessen Position im Verhältnis zur Cavitas glenoidalis überprüft werden. Steht der Humeruskopf schon anterior (z. B. bei einer anterioren Instabilität), kann er nicht noch weiter nach anterior gleiten und präsentiert sich als Einschränkung der Außenrotation.

Klinische Testausführung: Gleiten des Caput humeri nach posterior (= Zentrierung) und erneute Prüfung der Außenrotation. Hat diese jetzt deutlich mehr ROM, ist die o. g. Pathomechanik bestätigt (.Differenzialdiagnostik, S. 122 f.).

Therapie: kein anteriores, sondern posteriores Gleiten sowie Dehnung der verkürzten Muskulatur und Kräftigung der abgeschwächten Muskulatur ¨insbesondere der Muskeln der Rotatorenmanschette und dadurch Stabilisierung der vorderen Kapselanteile des Glenohumeralgelenkes.

2. Schultergürtel
- Protraktion/Retraktion: Bei Protraktion gleitet die Klavikula im SCG und ACG nach ventral, bei Retraktion gleitet sie nach dorsal.Die Skapula gleitet bei Protraktion auf dem Thorax nach lateral, bei Retraktion nach medial.

- Elevation/Depression: Es entsteht vor allem ein Gleiten im Sternoklavikulargelenk  bei Elevation gleitet die Klavikula nach kaudal, bei Depression nach kranial.Die Skapula gleitet bei Elevation auf dem Thorax nach kranial, bei Depression nach kaudal.



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