Ludwig | Hufspuren. Der Himmel auf Pferden | Buch | 978-3-7725-2366-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 06, 219 Seiten, GB, Format (B × H): 144 mm x 221 mm, Gewicht: 381 g

Reihe: Hufspuren

Ludwig

Hufspuren. Der Himmel auf Pferden


1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-7725-2366-3
Verlag: Freies Geistesleben GmbH

Buch, Deutsch, Band 06, 219 Seiten, GB, Format (B × H): 144 mm x 221 mm, Gewicht: 381 g

Reihe: Hufspuren

ISBN: 978-3-7725-2366-3
Verlag: Freies Geistesleben GmbH


Das furiose Finale der Hufspuren-Reihe gipfelt in dem Traum aller jungen Reiterinnen: einer Pferdeschau, die am Faden einer märchenhaften Story Andalusier, Berber, Isländer, Friesen, Appaloosas und ihre Reiter von ihrer glänzendsten, aber auch gefahrvollen Seite zeigt.

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Dieses Pferd!, dachte Theres. Ich reite dieses Pferd!
Sie fühlte sich wie ein völlig anderer Mensch. Sie war nicht mehr
die blasse, dünne, ewig zwischen ‹vielleicht› und ‹eigentlich›
schwankende Kompassnadel. Sie war eine, die Bogatyr reiten
konnte! Ohne Sattel! Allein auf der Weide! Nicht ganz allein.
Sie war eine, der jemand nachschaute, schaute und starrte mit
offenem Mund und bewunderndem Blick.
Pardal saß auf einem seiner Araber, ebenfalls ohne Sattel, ohne
Zaumzeug sogar. Aber er ritt ja nicht. Er saß nur da, er war hier
Zuschauer. Im Mittelpunkt war sie und sie fühlte, wie dieses Pferd
sie zum Leuchten brachte. So ritt sie auf Pardal zu, ganz langsam
zuerst im Schritt, dann nahm sie die Zügel noch einmal auf
und ließ Bogatyr tölten. Er wurde kaum schneller, nur höher und
weiter warf er die Beine und in sanften Wellen floss seine Mähne
und bewegte sich ihr Haar. Nicht zu dicht bei Pardal ließ sie ihn
stehen … Bevor Theres Pardal auch nur zunicken konnte, sagte er:
«Du siehst aus wie eine Elfenkönigin.»
Na also! Das war doch was! Etwas vollkommen anderes, als wenn
ein Junge zu einem Mädchen sagte: «Du siehst aus wie eine
Basketballspielerin.» Jungen, die reiten! Nur die sagten so etwas.
Die anderen sahen das gar nicht.


Ludwig, Christa
Christa Ludwig, 1949 in Wolfhagen bei Kassel geboren, studierte Germanistik und Anglistik. Spätestens seit sie lesen kann, liebt sie Bücher, früh fing sie auch an, selbst zu schreiben. Seit 1989 erschienen von ihr Kinder- und Jugendbücher, u.a. ›Blitz ohne Donner‹, ›Die Siebte Sage‹, die sechsbändige Pferdebuchreihe ›Hufspuren‹ sowie die fünfbändige Reihe für Erstleser ›Jonas Weg ins Lesen‹. Parallel dazu beschäftigte sie sich seit nahezu zwanzig Jahren mit Else Lasker-Schüler. Fu¨r Ihr Romanprojekt ›Ein Bündel Wegerich‹ erhielt sie ein Stipendium vom Förderkreis deutscher Schriftsteller und ein Reisestipendium fu¨r Recherchen in Jerusalem vom Verband deutscher Schriftsteller. 2019 wurde Christa Ludwig zudem mit dem Eichendorff-Literaturpreis ausgezeichnet. Christa Ludwig hat drei erwachsene Söhne. Sie lebt mit ihrem Mann und einem Islandpferd in der Nähe des Bodensees.

Schmidt, Wolfgang
Wolfgang Schmidt, geb. 1955, lebt in Ammerbuch bei Tübingen. Er studierte Sozialpädagogik und arbeitet seit nun mehr als 20 Jahren in der Fotografie. Seine Schwerpunkte sind Reportagen sowie das Porträt.

Für „a tempo. Das Lebensmagazin“ der Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus fotografiert Wolfgang Schmidt seit der ersten Ausgabe.

2000 gewann er den „European Newspaper Award“ in der Kategorie Fotografie.

Christa Ludwig, bekannt geworden als Jugendbuchautorin
mit (u.a.) Der eiserne Heinrich,
Ein Lied für Daphnes Fohlen, Blitz ohne Donner,
Carlos in der Nacht und Die Siebte Sage, reitet
seit ihrer Jugend. Ihre eigenen Erlebnisse mit
Pferden – schöne, aber auch erschreckende –
sind in die Geschichten eingeflossen, die sie in
ihrer Reihe Hufspuren erzählt. Bisher sind fünf
Bände erschienen: Fliegender Wechsel, 136 Hufe
zu viel, Vier Beine für Christina, Geschecktes
Glück und Das Feuerfohlen. Christa Ludwig lebt
mit ihrem Mann und einem Islandpferd in der
Nähe des Bodensees.



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